Simone Loose

Prof. Dr. Simone Loose

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Vita

Prof. Dr. Simone Loose ist seit 2015 Inhaberin der Professur für Betriebswirtschaft des Wein- und Getränkesektors und leitet das Institut für Wein- und Getränkewirtschaft.

Nach einer Banklehre und einem wirtschaftlichem Studium an der TU Dresden und der Göteborg University, Schweden, promovierte sie 2005 am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung der TU Dresden zum Konsumentenverhalten beim Sekt. Es folgte ein Jahr als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Betriebswirtschaft und Marktforschung der Forschungsanstalt Geisenheim und ein vierjähriger Aufenthalt als PostDoc und Senior Lecturer an der University of South Australia in Adelaide, wo sie zu Methoden der Marktforschung für Weinsensorik und Weinverpackung forschte. Seit 2010 ist sie Adjunct Senior Research Associate am Ehrenberg Bass Institute for Marketing Science in Adelaide und betreut dort Forschungsprojekte und Promotionsarbeiten. Von der Europäischen Kommission erhielt sie für Ihre Rückkehr nach Europa ein Marie-Curie-Senior-Research Fellowship, um am MAPP Centre der Aarhus University in Dänemark zu Marktforschungsmethoden für Lebensmittel zu forschen. Sie habilitierte sich im Agar- und Ernährungsmarketing an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel- und vertrat den Lehrstuhl für Marketing an der TU Dresden. 

Prof. Simone Loose ist Autorin einer Vielzahl von wissenschaftlichen Beiträgen im Bereich von Wein- und Lebensmittelmarketing.      

Lebenslauf

Google Scholar Profil

Veröffentlichungen auf ResearchGate

Publikationen
Forschungsprojekte

Projektanfang: 01.01.2019
Projektende: 31.12.2019
Förderer: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz

Der deutsche Weinsektor unterliegt einem anhaltenden Strukturwandel. Durch die Änderungen des Wettbewerbsumfeldes professionalisieren sich die Betriebe und konzentrieren sich zunehmend ausschließlich auf Weinbau und – Vermarktung, wobei die Betriebsgröße aus wirtschaftlichen Gründen steigt. Dieser Strukturwandel erfordert von den Weingütern fortdauernde Entwicklung und Anpassung, um wirtschaftlich erfolgreich agieren zu können. Übergeordnetes Ziel des seit 1994 bestehenden Forschungsprojektes „Wirtschaftlichkeitsanalyse im Weinbau“ ist die kontinuierliche Bereitstellung von entscheidungsrelevanten Informationen für die erfolgsorientierte Führung von Unternehmen der Weinbranche. Durch Analyse und Aufbereitung der gewonnenen betrieblichen Daten wird den teilnehmenden Unternehmen eine Entscheidungsunterstützung für unternehmerisches Handeln zur Verfügung gestellt. Für die Wirtschaftspolitik werden durch das Projekt Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Weingüter, ihrer Einkommenssituation und zur Branchenstruktur bereitgestellt.

Projektanfang: 01.11.2018
Projektende: 31.10.2022
Förderer: Europäische Kommission, Regierungspräsidium Stuttgart

The project initiates a reorientation of viticulture in steep slope vineyard in Württemberg. This is based synergistically on alternative grape varieties and the creation of a marketing concept as well as a common market presence for high quality wines. For an innovative strategy for adaptation to climate change, high-quality grape varieties are examined for their climatic suitability in the terraced areas of the Neckar valley by replanting. At the same time, the requirement profile of the new wine type to safeguard the marketing potential and to improve competitiveness in the upper price segment is ensured by consumer testing and by involving wine distributors. The project opens up new value creation potential and secures jobs in viticulture. It supports the preservation of the wine culture landscape, takes ecological aspects into account by including desease-tolerant grape varieties and minimizes risk for the winegrowers. It takes on a pilot function for an adequate viticulture in steep slopes. The project aims to encourage wine producers to switch to alternative grape varieties on steep slopes.

Projektanfang: 01.05.2018
Projektende: 30.04.2020
Förderer: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz

Dieses Projekt ergänzt das FDW-Projekt „Marktforschung zur Förderung des Exports deutscher Weißweine“ um: 1) Repräsentative Konsumentenbefragungen 2) sensorische Produkttests durch Konsumenten 3) Expertengespräche mit Absatzmittlern und Mediatoren auf Zielmärkten. Ziel des Vorhabens ist die Gewinnung von Erkenntnissen, zur erfolgreichen Vermarktung von deutschem Weißwein auf drei Exportmärkten, insbesondere zu nachgefragten sensorischen Produktprofilen, für erfolgreiche Vermarktungsstrategien aus Sicht der Verbraucher als auch für erfolgreiche Vertriebsstrategien zur Gewinnung von Distribution in den Auslandsmärkten.

Projektanfang: 01.01.2018
Projektende: 31.12.2019
Förderer: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Die historische wirtschaftliche Vorrangstellung der Steillagen ist hauptsächlich durch drei Entwicklungen verloren gegangen. Die Klimaerwärmung hat ermöglicht, dass auch in flacheren Weinbergen eine optimale Traubenreife erreicht werden kann. Im Gegensatz dazu resultiert die geringere Wasserspeicherkapazität der Steillagen sowie der höhere Energieeintrag dieser Flächen dazu, dass sich das Wassermangelstressrisiko deutlich erhöht und zusätzliche Kosten durch Tröpfchenbewässerungsanlagen sowie durch die Bewässerung an sich entstehen.

Hochschule Geisenheim
© Prof. Dr. Manfred Stoll

Projektanfang: 01.01.2018
Projektende: 31.12.2018
Förderer: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz

Der deutsche Weinsektor unterliegt einem anhaltenden Strukturwandel. Durch die Änderungen des Wettbewerbsumfeldes professionalisieren sich die Betriebe und konzentrieren sich zunehmend ausschließlich auf Weinbau und –vermarktung, wobei die Betriebsgröße aus wirtschaftlichen Gründen steigt. Dieser Strukturwandel erfordert von den Weingütern fortdauernde Entwicklung und Anpassung, um wirtschaftlich erfolgreich agieren zu können. Übergeordnetes Ziel des seit 1994 bestehenden Forschungsprojektes „Wirtschaftlichkeitsanalyse im Weinbau“ ist die kontinuierliche Bereitstellung von entscheidungsrelevanten Informationen für die erfolgsorientierte Führung von Unternehmen der Weinbranche. Durch Analyse und Aufbereitung der gewonnenen betrieblichen Daten wird den teilnehmenden Unternehmen eine Entscheidungsunterstützung für unternehmerisches Handeln zur Verfügung gestellt. Für die Wirtschaftspolitik werden durch das Projekt Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Weingüter, ihrer Einkommenssituation und zur Branchenstruktur bereitgestellt.

Projektanfang: 01.05.2017
Projektende: 30.04.2020
Förderer: Forschungsring des Deutschen Weinbaus

Ziel des Vorhabens ist die Gewinnung von Erkenntnissen zur erfolgreichen Vermarktung von deutschem Weißwein auf drei möglichst unterschiedlichen Exportmärkten mit Beispielcharakter für ähnliche Märkte (Märkte nennen.....?), insbesondere zu nachgefragten sensorischen Produktprofilen, erfolgreichen Vermarktungsstrategien aus Sicht der Verbraucher sowie erfolgreichen Vertriebsstrategien zur Gewinnung von Distribution in den Auslandsmärkten mittels Marktanalysen, Befragungen von Handel und Mediatoren sowie repräsentativer Marktforschung mit Verkostungstests.

Projektanfang: 01.10.2016
Projektende: 31.01.2017
Förderer: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Projektanfang: 01.09.2013
Projektende: 31.08.2016
Förderer: Forschungsring des Deutschen Weinbaus

Das Projekt soll aufzeigen, welche Determinanten den wirtschaftlichen Erfolg von direkt vermarktenden Weingütern beeinflussen und wie daraus abgeleitet zur nachhaltigen Existenzsicherung von Unternehmen dieses Sektors beigetragen werden kann. Die Ergebnisse dienen den Betriebsleitern als Grundlage für erfolgsorientierte Entscheidungsprozesse innerhalb der Unternehmen. Durch die besondere Berücksichtigung der Lebenszufriedenheit und Persönlichkeiten der Unternehmerfamilie sollen Erkenntnisse über die Perspektiven und die Lebensdauer der Weingüter gewonnen werden. Dies ist insbesondere wichtig, da die Lebenszufriedenheit den Lebenszyklus eines Betriebes maßgeblich beeinflusst.