Neue Medien und Digitalisierung

Geisenheimer Medien-Projekte

If you want a thing done well, do it yourself.

Die "neuen Medien" stehen im steten Wandel der Zeitgeschichte und deren Gesellschaften. Immer schneller werden "neue" Medien, zunächst "State of the Art" und dann zum "alten" Medium.

Die Medienentwicklung wird immer vom Verhältnis zwischen „neuen“ (Soziale Plattformen, Internet, PC, Handy, Spielekonsolen) und „alten“ (TV, Radio, Zeitung, Buch) Nachrichtenträgern geprägt. Die neuen Medien verdrängen dabei die alten nicht, sondern es findet oft eine parallele Nutzung beider Formen statt. 

Die Grundlagen werden im Rahmen des Moduls "Informationstechnologie" mit einer Vorlesung "Medien und Digitalisierung" von Dipl.-Ing. Robert Lönarz (Leitung Kommunikation und Hochschulbeziehungen, Hochschule Geisenheim University) vermittelt.  Zahlreiche hochkarätige Lehrbeauftragte aus der beruflichen Praxis übernehmen spannende Projektgruppen und präsentieren, gemeinsam mit den Studierenden, am Semesterende öffentlich die Ergebnisse!

Keep the date: 28. Januar 2022, 13:30 Uhr, Web-Seminar Bund Deutscher Oenologen - Anmeldung: (in Kürze)

Projekte im Wintersemester 2021/22

  1.   LÖNARZ, Robert / COENEN, Julius - ONLINE-Shop / Backstage-Event 6glasses1bottle 
  2.   LÖNARZ, Robert / KRAUSS, Lukas / STANGE, Jochen - Wein gegen Rassismus 
  3.   SEIDLER, Martin - Moderation und Präsentation - ein praxisnaher Einblick in die Fernseharbeit, 6glasses1bottle 
  4.   MATTHIAS, Sebastian - Produktfotografie 
  5.   MATTHIAS, Sebastian - E-Commerce-Fotografie am Beispiel 6glasses1bottle  
  6.   JUNGLAS, Wolfgang - Story telling in Social Media
  7.   SCHULZ, Frank - "Content creation" am Beispiel 6glasses1bottle 
  8.   LÖNARZ, Robert- Planung, Aufbau und Management der digitalen Weinschatzkammer der Geisenheimer
  9.   LÖNARZ, Robert - Content Boost (SEO) am Beispiel 6glasses1bottle 

Vorlesung

Dies und das

Media project IWB (International Wine Business) 2019

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Datenschutzerklärung.

Deutsches Weininstitut (DWI), German Wine Institute

1520 Abonnenten

by Frank Schulz

IWB Students from Geisenheim University discover Spätburgunder's profile in #PinotParadise. In Germany, the Pinot Noir with an "Umlaut" (Spätburgunder) is to red wine what the Riesling is to white wine: the cream of the crop. In fact, Germany is the world's third largest producer of Pinot Noir. The German name for the grape is Spätburgunder - late (spät) ripening pinot (burgunder). The traditional style of German Spätburgunder is lighter in colour, body and tannic acidity than its counterparts from warmer climates. Many contemporary winemakers, however, are producing wines that are more international in style, i.e. fuller-bodied, deep red wines with higher tannin levels. More: www.germanwines.de Enrolled members of IWB media project class: Karen Aghajanyan, Ibrahim Shah Akhunzada, Maria Edugwu Attah, Boiko Oksana Borisovna, Ana Charkviani, Sanket Chavan, Constantin Cioltan, Corinna Eppelmann, Afanasy Eshtokin Levina, Felix Moses, Elena Fomicheva, Stella Harutyunyan, Ching Yi Hung, Amalia Iskandaryan, Omar Bin Jainal, Charbel Jreijiri, Beth Kaczmarek, Harim Kim, Alisa Kozlovskaia, Samvel Maghakelyan, Jennifer Ojiego, Onwuka Celestine Ebuka, Alexander Pavlosky, Jule Rosenbrock Jule, Wigbert Schreiber, Yakubu Sheidu, Dimitri Tavberidze, Kristina Vachadze, Ana Waldburg, Natia Beboshvili. Tutor: Frank Schulz (DWI/HSGM)

Diploma-Projekt (seit 1998)

Projekt 1998 - heute 

Aktuelle URL: http://www.vitisvinum.info/bib/start/cat_start.html

D i p l o m a r b e i t e n  zum Thema Weinbau und Getränketechnologie - weltweit recherchiebar

Geisenheim - Das Studium der Studienrichtung Weinbau & Oenologie und Getränketechnologie an der Fachhochschule Wiesbaden am Standort Geisenheim endet mit der Anfertigung einer Diplomarbeit. Diese Arbeiten, zu allen Themen von weinbaulichen, oenologischen, getränketechnologischen und  betriebswirtschaftlichen Fragestellungen, beinhalten wertvolles Wissen, welches bislang in den Regalen des Fachbereichs Weinbau und Getränketechnologie sorgfältig bewahrt, aber für die breite Fachwelt nur sehr schwer greifbar war. Lediglich in der oenologischen Fachzeitschrift des Bund Deutscher Oenologen e.V. "Der Oenologe" wurde über Jahre hinweg durch das alleinige Engagement des Geschäftsführers Dipl.-Ing. J. Eisenbarth (s. Bild), eine Kurzfassung veröffentlicht. Auf dieser Basis entstand das Projekt "Diploma", welches das Ziel hatte,  unter Integration der neuen Medien, wie PC und Internet, das wertvolle Wissen einer weltweiten Fachwelt zur Verfügung zu stellen. Das Projekt wird koordiniert und durchgeführt durch die beiden Weinbauingenieure Andreas Binzel und Robert Lönarz. Unter Mithilfe der Hauptbibliothek der Forschungsanstalt Geisenheim, in Person von Frau Muth, als Bibliotheksleiterin, Herrn Kirn (s.Bild), als maßgeblichen Operator der ALLEGROâ-Bibliotheks-Datenbank und der gestalterischen und inhaltlichen Bearbeitung durch Frau Dipl.-Ing. Corinna Schneider, konnte das Projekt in nur 6 Monaten konzeptioniert und realisiert werden.

Dank der finanziellen Unterstützung durch den Bund Deutscher Oenologen (BDO), der Gesellschaft zur Förderung der Forschungsanstalt Geisenheim (GFFG) und den beiden Fachbereichen Weinbau und Getränketechnologie und Mathematik, Naturwissenschaften, Datenverarbeitung, konnte eine solide Infrastruktur und Geräteausstattung aufgebaut werden.

Die auf einem Rechner der Klasse Pentium II - 266 MHz mit 128 MB RAM abgelegten Daten werden mittels eines Web-Servers, dem Internet Information Server (IIS)Ô auf dem Betriebssystem NT-Server 4.0Ô (Microsoft), der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Die Schnittstelle zwischen Bibliothekssystem und dem Internet-Server ist eine Entwicklung der Bibliothek /TU Braunschweig.

Systembeschreibung
Der Fachwelt und der großen Anzahl von interessierten Privatleuten im Bereich der Wein- und Getränkebranche kann ein Angebot von derzeit über 800 Datensätze offeriert werden. Seit Dezember 1997 werden fortan halbjährlich in einem automatisierten Verfahren Neuerscheinungen umgehend eingearbeitet. Man kann derzeit Informationen zu Diplomarbeiten der letzten 12 Jahre, also ab dem Jahre 1986 recherchieren. Um dem Informationssuchenden einen leichten und selbsterklärenden Service bieten zu können, hat das Projektteam die in Abbildung 1 beschriebenen Informationseinheiten festgelegt

 

1)        Name des Diplomanden

2)        Name des Referenten oder Koreferenten

3)        Titel der Diplomarbeit

4)        Jahr des Erstellung

5)        angepaßte Schlagwörter

6)        deutschsprachige Zusammenfassung

7)        Signatur

Es wurde mit Hilfe einer gezielte Schlagwortbenennung durch die verantwortlichen Referenten eine sehr effiziente Kombinationssuche ermöglicht. Dies verhilft auch Datenbankrecherchen - Laien und dies sind verständlicherweise die Mehrheit der hochschulfernen Benutzer, sehr rasch Informationen zu filtern und  zu bündeln.

Durch die Zusammenarbeit von Lehre, Forschung und Wirtschaft werden aus verständlichen Gründen nicht alle Zusammenfassungen veröffentlicht werden können. Die betroffenen Arbeiten sind mit einem Stern (*) gekennzeichnet und obliegen einer temporären oder permanenten Öffentlichkeitssperrung. 

Zugang und Teilnahme

Das Diploma-Projekt wird durch den Dekan des Fachbereichs 13, Prof. Karl Bayer auf der Intervitis/Interfructa '98 (Halle 4.1, Stand 108) in eine Pilotphase gestartet. Diese wird bis zum 31.12.1998 durchgeführt, um Erfahrungen zu sammeln und Optimierungen am System einarbeiten zu können. Die Benutzung wird vorerst kostenlos sein.

Zugang hat jedermann der einen Internetzugang besitzt. Mit Hilfe eines Internet-Browsers, wie beispielsweise des Netscape NavigatorsÔ oder des Microsoft Internet ExplorersÔ wird die Adresse (diploma.mnd.fh-wiesbaden.de) aufgerufen. Dort findet man umfassende Informationen zu Vorgehensweisen und Recherche-Masken. Neben einer einfachen Registersuche, wie z.B. nach dem Name des Referenten, können logische Kombinationssuchen durchgeführt werden, die durch UND- oder ODER- Verknüpfungen gezielte Informationen ausfiltern. Es wird stets eine Volltextsuche durchgeführt, die durch genaue Worttreffer oder Wortbestandteilstreffer verfeinert werden kann. So findet man derzeit z.B. durch die Kombination der Titel-Schlagworte  "Wein" und "Aroma" unter anderem folgenden Treffer:

 

Hühn, Tilo:                                                     Signatur: FBW

 

    Untersuchung an Geisenheimer interspezifischen Rebsorten unter besonderer

    Berücksichtigung der Aromastoffe / Tilo Hühn. -  Geisenheim, 1990

    Hochschulschrift: Wiesbaden, Fachhochsch., Fachber. Weinbau u.

    Getränketechnologie, Diplomarbeit, 1990

    Schlagwörter: Diplomarbeit;  Weinbau

    Personenschlagwort: Becker, Helmut;  Rapp, A.

    Abstract:          

    Diese Arbeit beschreibt die weinbaulichen und oenologischen Eigenschaften

    der Geisenheimer interspezifischen Kreuzungen Gm 322 58, Gm 341 58, Gm 49-

    84, Gm 7116-10, Gm 7116-26 und Gm 723-2. Die Untersuchung der weinbaulichen

    Eignung ergab, daß der Resistenzgrad der untersuchten Sorten als hoch und

    ihre vegetativen und generativen Leistungen als "viniferaähnlich" zu

    bezeichnen sind [...]

    Ende Abstract erreicht!

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Eine Volltextrecherche im Gesamtinhalt der Diplomarbeiten wird nicht angestrebt, da dies zu personal- und materialintensiv wäre.

Zukunftsperspektive
Schnelle und gute Informationen werden in der zukünftigen Informationsgesellschaft von extrem hoher Bedeutung sein und unsere Bibliotheken werden sich langsam in Dienstleistungszentren für jedermann wandeln. Gute Informationen verhelfen Betrieben zu  schnelleren Problemlösungen und somit zu Wettbewerbsvorteilen. Diese haben somit einen monetären Wert. In einer späteren Ausbauphase (ca. Mitte 1999) dieses Projektes soll die Information per Mausklick nicht  an der Zusammenfassung parken, sondern eine Tür zur Gesamtinformation der wissenschaftlichen Arbeit eröffnen. Geplant sind Kopier- und Ausleihdienste der Bibliothek, die der Allgemeinheit gegen ein entsprechendes Entgelt zur Verfügung stehen werden. Investoren- und Sponsorenverträge beschreiben ferner definierte Informationswerte.

Mit dem Start einer weltweit recherchierbaren Wissensdatenbank besitzt der Studienstandort Geisenheim mit seiner weltweit beachteten Kompetenz auf dem Gebiet von Weinbau und Getränketechnologie ein weiteres "Highlight".

R. Lönarz
(technischer Projektleiter)

Aus dem Archiv