Gartenbau (B.Sc.)

Angewandte Biologie mit Zukunftsperspektive

Sie sind neugierig und haben großes Interesse an Pflanzen und angewandter Biologie? Sie suchen ein Studium mit hohem Praxisanteil und besten Berufsaussichten? Beste Voraussetzungen für ein Gartenbau-Studium an der Hochschule Geisenheim!

In sieben Semestern lernen Studierende hier innovative Methoden und Technologien in den Bereichen Produktion, Vermarktung, Vertrieb und Züchtung von hochwertigen Nahrungsmitteln und Zierpflanzen kennen. Sie arbeiten an gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen rund um Ernährung, Ressourcenschutz und Klima.

Das Studium an der Hochschule Geisenheim ist geprägt von einer großen Praxisnähe. In Übungen, Projekten, Exkursionen und Praktika heißt es: Raus aus dem Hörsaal! Die Hochschule verfügt über großzügige Forschungsflächen. Die ebenso große Modulauswahl bietet die Möglichkeit zur individuellen Schwerpunktsetzung. Eine Geisenheimer Stärke ist der enge Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden.

Ihre Ansprechpartner für die Studien- und Vorpraktikumsberatung

Eike Kaim
Dipl.-Ing. Agr. Eike Kaim
Gebäude 5903
Raum 4
Tel. +49 6722 502 384
Eike.Kaim(at)hs-gm.de Details
Martin Bahmann
Dipl.-Ing. (FH) Martin Bahmann
Gebäude 1000
Raum 216
Tel. +49 6722 502 762
Martin.Bahmann(at)hs-gm.de Details
Inhalte des Gartenbau-Studiums

Das Grundstudium

Das Bachelor-Studium Gartenbau an der Hochschule Geisenheim erstreckt sich über sieben Semester. Drei davon sind für das Grundstudium vorgesehen. In Modulen wie Botanik, Gärtnerischer Pflanzenbau, Betriebswirtschaftslehre oder Technik im Gartenbau legen Studierende die naturwissenschaftlichen, technischen und ökonomischen Grundlagen für ihr Studium.

Profilbildung im Hauptstudium

Im vierten und fünften Semester vertiefen die Studierenden sich in einem Bereich ihrer Wahl: Bewässerungs- und Gewächshaustechnik sind ebenso mögliche Schwerpunkte wie Biotechnologie und Dienstleistungen im Gartenbau. Eine große Rolle spielen ökologische Fragestellungen und Ressourceneffizienz. Im Anbau – sei es von Obst, Gemüse oder Zierpflanzen – steht die Optimierung von Qualität und Ertrag im Vordergrund. In beiden Semestern bearbeiten die Studierenden in Versuchsprojekten wissenschaftliche Fragestellungen aus den gewählten Themenfeldern.

Eine junge Frau und ein junger Mann stehen in einem Gewächshaus auf den zwei Seiten einer begrünten Wand. © Hessen schafft Wissen – Steffen Böttcher
Eine Person im Laborkittel vergleicht Erdbeeren mit einer Schautafel. © Hessen schafft Wissen / Steffen Boettcher
Ein Student und seine Dozentin sitzen vor einer technischen Installation und führen Messungen durch © Hessen schafft Wissen – Steffen Böttcher

Berufserfahrung sammeln im Berufspraktischen Projektsemester

Das Berufspraktische Projektsemester im 6. Semester bietet Studierenden die Möglichkeit, das bisher Erlernte in der Praxis im In- oder Ausland umzusetzen. Im letzten Semester liegt der Fokus auf der Bachelor-Thesis.

Eine junge Frau im Laborkittel sitzt vor einem Mikroskop, das an einen Bildschirm angeschlossen ist. Neben ihr steht eine rot blühende Pflanze.  © Hessen schafft Wissen / Steffen Boettcher
Eine Person notiert etwas auf einem Blatt Papier, daneben liegen eine Lupe und Pflanzenteile © Hochschule Geisenheim / ppsstudios.com
Zwei Personen arbeiten mit kleinen Pinseln an gelb blühenden Pflanzen.  © Hessen schafft Wissen / Steffen Boettcher

Aus Geisenheim in die Welt

Der Gartenbau ist eine globalisierte Branche. Deshalb unterstützt die Hochschule Geisenheim Studierende, die während ihres Studiums ein Auslandssemester absolvieren wollen, tatkräftig. Jeder dritte Studierende an der Hochschule Geisenheim leistet sein Berufspraktisches Semester im Ausland ab. Dank der vielen Kooperationen ist das überall auf der Welt möglich – von Kenia über Südamerika, den USA, Finnland und Neuseeland.

Spezialisierung Berufsschullehrer/-in
Zwei Studentinnen sitzen an einem Tisch; eine betrachtet eine Pflanze, die andere notiert etwas © Hochschule Geisenheim / ppsstudios.com

Im Gartenbau-Studium an der Hochschule Geisenheim können sich Interessierte auf eine Tätigkeit als Berufsschullehrerin oder -lehrer vorbereiten. Sie verbinden in ihrer Ausbildung die spannenden gartenbaulichen Inhalte mit didaktischen und pädagogischen Modulen. Die Spezialisierung ist für alle diejenigen das Richtige, die ihr Wissen über Pflanzen, Biologie und Gartenbau später weitergeben wollen.

Der Bedarf an Berufsschullehrern für den Bereich Gartenbau ist an Deutschlands Berufsschulen sehr groß. Deshalb hat die Hochschule Geisenheim mit der TU Darmstadt eine einzigartige Kooperation entwickelt: Nach dem Abschluss als Bachelor of Science Gartenbau in Geisenheim können die Studierenden ins Studium „Lehramt an beruflichen Schulen“ an der TU Darmstadt einsteigen. Dort erwerben sie den Abschluss Master of Education.

Wer sich für die Spezialisierung Berufsschullehrer/-in entscheidet, belegt im vierten und fünften Semester seines Gartenbau-Studiums pädagogische und didaktische Module aus dem Wahlbereich. Diese umfassen auch Lehrproben und schulpraktische Studien an ausgewählten Berufsschulen.

Die rein pädagogischen Module und die Pflichtveranstaltungen des zweiten Fachs besuchen die Studierenden dann im vier-semestrigen Master-Studium „Lehramt an beruflichen Schulen“ an der TU Darmstadt. Als Zweitfach stehen Deutsch, Mathematik, Physik, Geschichte, Politik und Wirtschaft, Ethik, Religion, Informatik und Sportwissenschaft zur Auswahl. Danach folgen das Referendariat an einer gartenbaulichen Berufsschule und das Zweite Staatsexamen.

Modulplan für den Bachelor-Studiengang Gartenbau
1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester 5. Semester 6. Semester 7. Semester
Informationstechnologie und Mathematik (6 CP) Botanik II (6 CP) Technische Physik (6 CP) Projekt I, Thema aus einem Wahlpflichtmodul (12 CP) Projekt II, Thema aus einem Wahlpflichtmodul (12 CP) Berufspraktisches Projektsemester (30 CP) Wahlmodule (insgesamt 15 CP)
Botanik I (7 CP) Grundlagen Gartenbau I (9 CP) Technik im Gartenbau (6 CP) Wahlpflichtmodul (6 CP) Wahlpflichtmodul (6 CP)   Bachelor-Kolloquium (3 CP)
Anorganische und Organische Chemie (8 CP) Grundlagen Betriebswirtschaft (3 CP) Grundlagen Gartenbau II (6 CP) Wahlmodul (6 CP) Wahlmodul (6 CP)   Bachelor-Thesis (12 CP)
Einführung gärtnerischer Pflanzenbau (5 CP) Pflanzenökologie (6 CP) Grundlagen der Phytomedizin (6 CP) Wahlmodul (6 CP) Wahlmodul (6 CP)    
Volkswirtschaftslehre (4 CP) Bodenkunde und Pflanzenernährung (6 CP) Biometrie (3 CP)        
    Fachenglisch (3 CP)        

Wahl(pflicht)module des 4. Semesters

  • Baumschule (6 CP)
  • Gemüsebau (6 CP)
  • Obstbau (6 CP)
  • Zierpflanzenbau (6 CP)
  • Internationaler Gartenbau (6 CP)
  • Phytomedizin (6 CP)
  • Gartenbauliche Betriebswirtschaftslehre (6 CP)
  • Bewässerung und Automatisierung I (3 CP)
  • 2. Fremdsprache (3 CP)
  • Studium Generale (6 CP)
  • Schulpraktische Studien 1.1 (Berufsschullehrerausbildung)

Wahl(pflicht)module des 5. Semesters

  • Pflanzenzüchtung gartenbaulicher Kulturen (6 CP)
  • Gärtnerischer Einzelhandel und Dienstleistungen (6 CP)
  • Boden und Ernährung (6 CP)
  • Markt und Konsum (6 CP)
  • Ökologischer Anbau (6 CP)
  • Gewächshaustechnik (6 CP)
  • Biotechnologie der Pflanzen (6 CP)
  • Arbeits- und Berufspädagogik (3 CP)
  • Bewässerung und Automatisierung II (3 CP)
  • Schulpraktische Studien 1.2 (Berufsschullehrerausbildung)
  • Fachdidaktik 1 (Berufsschullehrerausbildung)
  • Grundlagen der Berufspädagogik (Berufsschullehrerausbildung)

Wahl(pflicht)module des 7. Semesters

  • Investition und Finanzierung (6 CP)
  • Ressourcen und Umwelt (6 CP)
  • Systemmodellierung (3 CP)
  • Beratungsmethodik (3 CP)
  • Unternehmensführung und Organisation (3 CP)
  • Sicherheit 3 CP
  • Entwicklungspolitik und Internationale Projekte (3 CP)
  • Arbeitswirtschaft (3 CP)
  • Recht (3 CP)
Ihre Perspektiven nach dem Bachelor-Studium

Das Gartenbau-Studium bietet Studierenden eine große individuelle Wahlfreiheit und den direkten Bezug zur Praxis. So können sie nach ihrem Abschluss als Bachelor of Science den Karriereweg einschlagen können, der zu ihnen passt. Sie sind gesuchte Fachkräfte – sei es in der Züchtung, im Anbau, dem Handel, als Berufsschullehrer oder in der Wissenschaft.

Innovative Studienkonzepte sorgen dafür, dass Studierende immer auf dem aktuellen Stand der Forschung lernen. Sie sind damit qualifiziert für Führungspositionen der Branche. Im Produktionsgartenbau leiten sie Abteilungen oder Betriebe. Im Dienstleistungsgartenbau sind die Vermarktung von Gartenbauprodukten oder die Beratung mögliche Tätigkeitsfelder. Weitere Stellen finden Absolventinnen und Absolventen bei Behörden und Ämtern, im Pflanzenschutz oder der grünen Biotechnologie.

Wissenschaftliche Vertiefung im Master-Studium

Zwei junge Männer stehen neben Rosen, die unter einer hellen Lampe stehen und führen Messungen durch © Hessen schafft Wissen – Steffen Böttcher
© Hessen schafft Wissen – Steffen Böttcher

Das Bachelor-Studium befähigt die Absolventinnen und Absolventen, Fragestellungen nach anerkannten wissenschaftlichen Methoden zu lösen; die beste Voraussetzung für ein anschließendes Master-Studium. Im Master-Studiengang Gartenbauwissenschaft (M.Sc.) setzen Studierende sich analytisch mit Fragen der Molekularbiologie, Züchtung, Pflanzenproduktion, Gartenbauökonomie und Klimafolgenforschung auseinander.

Fakten, Fristen und Voraussetzungen auf einen Blick
Studienabschluss Bachelor of Science
Regelstudienzeit 7 Semester
Studienbeginn Wintersemester
Zulassungsvoraussetzung Allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder gleichwertige anerkannte berufliche Qualifikation
Zulassungsbeschränkung keine
Praxisvoraussetzung Studium 13 Wochen Vorpraktikum, davon mindestens 8 bis Vorlesungsbeginn
Praxisanteile Studium Praxisprojekte, Berufspraktisches Projektsemester
Spezialisierung Berufsschullehrer/-in für Gartenbau
Studienfachberatung Dipl.-Ing. Agr. Eike Kaim, Dipl.-Ing. Martin Bahmann
Vorpraktikumsberatung Dipl.-Ing. Martin Bahmann
Weiterführendes Studium Gartenbauwissenschaft (M.Sc.)
Bewerbungsfrist ab Mai bis Vorlesungsbeginn Wintersemester, Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung bis 15. August via uni-assist
Vorlesungszeiten

Die Vorlesungszeiten und Prüfungszeiträume der Hochschule Geisenheim University werden im Senat der Hochschule beschlossen.

Die spezifischen Termine der Studiengänge und der Prüfungstermine (Klausuren) werden in der Geschäftsstelle Prüfungswesen festgelegt. Die Übersicht finden Sie in den spezifischen Informationen zu Ihrem Studiengang.

Informationen zum Vorpraktikum

Neben der Hochschulzugangsberechtigung müssen Sie bei der Einschreibung für das Studium an der Hochschule Geisenheim eine einschlägige Berufsausbildung oder ein Vorpraktikum nachweisen. Warum? Im Vorpraktikum erhalten Sie Einblick in Arbeits- und Produktionsabläufe sowie die Betriebsorganisation von Gartenbau-Unternehmen. Dank des Praktikums haben Sie erste Erfahrungen in Ihrem späteren Arbeitsumfeld gesammelt und wissen, was im Studium auf Sie zukommt.

Die Mindestdauer für das Vollzeitpraktikum beträgt 13 Wochen. Acht Wochen davon müssen Sie bis zum Studienbeginn nachweisen. Die fehlenden fünf Wochen können Sie bis zum Start des 5. Semesters nachholen. Die Ausbildungsdauer pro Betrieb muss mindestens vier Wochen betragen. Praktikumsbetriebe sind überwiegend produzierende Unternehmen – Zierpflanzen-, Gemüse-, Samen- oder Obstbaubetriebe – sowie Friedhofs- und Staudengärtnereien und Baumschulen.

Eine junge Frau steht in einem Gewächshaus, im Hintergrund sind mobile begrünte Wände, im Vordergrund rot blühende Pflanzen. © Hessen schafft Wissen – Steffen Böttcher
© Hessen schafft Wissen – Steffen Böttcher

Das Erlernen praktischer Fertigkeiten steht im Vordergrund. Sie sollten nach Abschluss des Praktikums über grundlegende Kenntnisse in einem oder mehreren der folgenden Bereichen verfügen: Böden und Substrate, Pflanzen und deren Verwendungsmöglichkeiten, Kultur- und Pflegemaßnahmen, den Umgang mit Maschinen und Geräten sowie Ernte, Lagermethoden und Absatzmärkte. Eine einschlägige Berufsausbildung erkennen wir als Vorpraktikum an.

Forschung rund um Gartenbauwissenschaften und Logistik Frischprodukte an der Hochschule Geisenheim

Bewässerung, Klimawandel und virtuelle Pflanzen im Fokus

Die Forschung am Institut für Gemüsebau ist auf pflanzlichen Wasserhaushalt und Bewässerung, auf Produktqualität und auf die Auswirkungen des Klimawandels in der Gemüseproduktion ausgerichtet. Methodisch arbeiten wir primär mit Feldexperimenten und kombinieren diese mit der Systemmodellierung. Die so gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse dienen der Entwicklung innovativer Technologien und ressourcenschonender Anbausysteme.

Das Ziel der Steuerbarkeit von Gemüsequalität durch Kulturmaßnahmen wird experimentell in Untersuchungen zu wertgebenden Inhaltsstoffen und zur Sensorik verfolgt. Zur zerstörungsfreien Analyse von Qualitätsparametern werden spektroskopische Verfahren getestet und evaluiert.

Die Erforschung des pflanzlichen Wasserhaushaltes im Kontext einer ressourcenschonenden Bewässerungssteuerung steht im Fokus unserer Forschung. Die Wirkung von Trockenstress auf physiologische Prozesse, Ertrag und Qualität werden in empirischen Studien und im Rahmen der Modell-basierten Systemanalyse („virtual crops“) untersucht. Entscheidungshilfesysteme zur Bewässerung von Freilandgemüse werden auf Grundlage der "Geisenheimer Steuerung" durch die Mitwirkung von Nutzern und Praktikern stetig verbessert.

In der Klimafolgenforschung werden die potenziellen Auswirkungen des Klimawandels auf die Physiologie, Phänologie, Qualität, Ertrag und letztendlich auf Anbauverfahren von Gemüse ermittelt. In einem FACE- System (Free Air Carbon Dioxide Enrichment) werden die Auswirkungen verringerter Wasserversorgung und erhöhter atmosphärischen CO2-Konzentration erforscht.

Obstbau – nachhaltig und produktiv!

Das Institut für Obstbau arbeitet in den Bereichen des Beeren-, Kern- und Steinobstes. Der Transfer grundlagenorientierter Erkenntnisse in eine nachhaltige Produktion ist oberstes Ziel. Die Hauptarbeitsgebiete sind zurzeit Züchtung und Züchtungsforschung bei Apfel, Birne und bei den Beerenobstarten Rote Johannisbeere und Stachelbeere. Aufbauend auf die Züchtung wird für kolumnare Apfelsorten ein neues Anbausystem erforscht. Weitere Schwerpunkte sind der Wasserhaushalt bzw. die Bewässerung obstbaulicher Kulturen und deren Ertragsphysiologie und Qualitätsbildung, u.a. auch im geschützten Anbau. Fragen zur Dormanz der Erdbeere und der räumlichen Modellierung phänologischer Phasen wie der Beginn der Blüte werden im Bereich klimabedingter Veränderungen des Anbaus erforscht.

 

Von A wie Aussaat bis Z wie Zucht - beim Thema Pflanzen blühen wir auf

In urbanen Innen- und Außenbereichen sind Zierpflanzen und Bäume extremen Umweltbedingungen ausgesetzt. Klimawandelbedingt werden Hitze- und Trockenstressereignisse in der Stadt zukünftig häufiger und in verstärkter Form auftreten und sich auf die dortigen Pflanzen auswirken. Solche Bedingungen stellen besondere Anforderungen an die Pflanzenselektion, die Pflanzenproduktion und die Pflanzenverwendung. Durch die Integration dieser Fachgebiete ist es an unserem Institut möglich, Pflanzen und ihre Physiologie über die gesamte Lebensdauer hinweg zu erforschen. Beginnend bei der Züchtung über die Produktion bis zur Vermarktung und Verwendung von Pflanzen gilt dies sowohl für einjährige Zierpflanzen als auch für jahrhunderte alte Gehölze. Um dieses breite Forschungsfeld zu bearbeiten haben wir internationale, nationale und regionale Netzwerke von Kooperationspartnern aus unterschiedlichen Fachdisziplinen aufgebaut. Neben der Durchführung von grundlagenorientierten Forschungsprojekten legen wir großen Wert auf die Initiierung von angewandten Forschungsprojekten in Kooperation mit der Praxis, z. B. Zierpflanzenbetrieben, Baumschulen, Jungpflanzenbetrieben, Pflanzenzüchtern, Soft- und Hardwareherstellern, Städten und Verbänden. Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die Stressphysiologie von Pflanzen an urbanen Standorten, die Interaktionen von Mikroorganismen mit Pflanzen und die Verwendung vertikaler Begrünungssysteme im Innen- und Außenbereich.

Meine Wahl, an der Hochschule Geisenheim zu studieren, war goldrichtig. Das Studium zeichnete sich durch Arbeiten in kleinen Gruppen aus – eine intensive und individuelle Betreuung durch die Dozenten war kennzeichnend.Jan A. Solbach, Absolvent Gartenbau (B.Sc.) und Gartenbauwissenschaft (M.Sc.)