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Bauentwicklung der Hochschule

Allgemeine Informationen

Für die bauliche Weiterentwicklung des Hochschulstandortes Geisenheim stehen bis 2025 insgesamt fünfundsiebzig Millionen Euro aus dem HEUREKA-Programm der Landesregierung und dem Hochschulpakt-Invest-III-Programm zur Verfügung. Auf Grundlage der Ergebnisse eines Architektenwettbewerbes im Jahr 2017, werden in nächster Zeit ein Gebäude für den Bereich Logistik Frischprodukte, ein Praktikumsgebäude für den Studiengang Lebensmittelsicherheit, ein neues Hörsaalgebäude sowie ein Getränketechnologisches Zentrum gebaut.

Das Getränketechnologische Zentrum mit Sektmanufaktur und seinem großzügigen gläsernen Foyer wird dabei der neue Mittelpunkt des Campusbereiches West werden. Im Obergeschoss haben die Architekten die Produktionshalle angelegt, außerdem bietet das Gebäude Platz für Seminar-, Labor- und Büroräume.

Das neue Hörsaalgebäude bildet zusammen mit dem Neubau Logistik auf dem bisherigen Parkplatz an der Von-Lade-Straße den neuen Eingang der Hochschule. Mit dem bestehenden Verwaltungsgebäude umschließen die Baukörper das neue Zentrum des Campus', die Campuswiese. Über ein großes Foyer gelangen die Studierenden in den Hörsaal, eine Freitreppe führt zu den Seminarräumen im Obergeschoss. Der Neubau Logistik entsteht leicht versetzt zum Hörsaalgebäude und greift dessen Formensprache auf.

Der Entwurf für das Praktikumsgebäude Lebensmittelsicherheit orientiert sich an dem benachbarten denkmalgeschützten Hörsaal- und Bürogebäude. Zusammen bilden sie ein attraktives Ensemble mit gemeinsamem Freiraum.

„Die vier Neubauten sind ein weiterer großer Schritt in der Entwicklung unseres Campus'. Neben einer nachhaltigen Bauweise und der Verwendung natürlicher Rohstoffe, die uns an den Gewinnerentwürfen gut gefällt, stehen für uns die optimierten Nutzungskonzepte der Gebäude im Fokus: Im Getränketechnologischen Zentrum und dem Praktikumsgebäude Lebensmittelsicherheit geben wir unseren Studierenden auch zukünftig die Möglichkeit, in modernsten Räumen praxisnah ihr Wissen zu vertiefen“, so Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Präsident der Hochschule Geisenheim. „Der Bau für den Bereich Logistik und das Hörsaalgebäude stehen für die Vielfalt und die enge Vernetzung aller Teile der Wertschöpfungskette im Bereich der Spezialkulturen im Wein- und Gartenbau bei uns in Geisenheim.“

Grundlage für den Ausbau des Campus' der Hochschule Geisenheim sind 50 Millionen Euro aus der Verlängerung des Hochschulbau-Investitionsprogramms HEUREKA. Hinzu kommen zehn Millionen Euro aus dem Budget der laufenden HEUREKA-Programmphase. Darüber hinaus erhält die Hochschule mehr als 15 Millionen Euro aus dem Programm HSP 2020 INVEST bis 2020, so dass bis 2025 insgesamt 75 Millionen Euro investiert werden können.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie als Bürgerinnen und Bürger oder Vertreterin bzw. Vertreter der Presse und Medien offene Fragen haben!

Aktuelle Bauprojekte

Neubau Hörsaalgebäude

Neubau eines Hörsaalgebäudes mit 657 Sitzplätzen im großen Hörsaal und mit bis zu 300 Sitzplätzen in vier Seminarräumen im Obergeschoss.
 

Neubau Logistik

Neubau eines Seminar-, Labor- und Bürogebäudes für den Studiengang Lebensmittellogistik und -management und das Institut für Frischproduktlogistik.

 

 

Neubau Getränketechnologisches Zentrum (GTZ)

Neubau eines Getränketechnologischen Zentrums mit Produktionshalle, Unterrichts- und Praktikumsräumen, Büroflächen und einer repräsentativen Sektmanufaktur für die Studien- und Ausbildungsgänge in der Getränketechnologie; teilweise auch in den Studiengängen Weinbau und Oenologie sowie Internationaler Weinwirtschaft.

 

 

Neubau Praktikumsgebäude Lebensmittelsicherheit

Neubau eines Gebäudes für den Studiengang Lebensmittelsicherheit mit Laboren, Seminarräumen und Büroflächen.

 

 

Neubau von Parkplätzen

Herstellung von Ersatzparkplätzen für den entfallenden Zentralparkplatz Campus Ost und Herstellung von zusätzlichen Parkplätzen aufgrund steigender Studierendenzahlen.

 

 

Weitere Baumaßnahmen

Energetische Sanierung der zentralen Gewächshausanlage

Im Rahmen des CO2-Minderungs- und Effizienzprogrammes für Hochschulen („COME-Hochschulen“) ist geplant, die zentrale Gewächshausanlage auf dem West-Campus durch die Überbauung mit einer modernen und hochtransparenten Glashülle in einer sogenannten Venlo-Blockbauweise energetisch zu sanieren. Dadurch kann die wärmeabgebende Hüllfläche um zirka 25 % reduziert werden. Zusammen mit moderner Gewächshaustechnik läßt sich so eine Energieeinsparung um bis zu 46 % und eine CO2-Minderung von bis zu 715 t/Jahr erzielen. Unterstützt werden soll die Wärmebereitstellung durch eine Pyrolyse-Anlage mit der Möglichkeit zur Erzeugung von Emissionszertifikaten, so dass eine moderne, zukunftsfähige und CO2-arme Gewächshausanlge entsteht.

Sanierung Heizzentrale und Nahwärmenetz

Ebenfalls im Rahmen des CO2-Minderungs- und Effizienzprogrammes für Hochschulen („COME-Hochschulen“) ist geplant, die derzeit vorhandenen drei Kombi-Heizkessel gegen zwei Gas-Brennwertkessel mit je 2.400 kWth und ein BHKW mit 500 kWth auszutauschen. Damit wird einerseits der durch die geplanten Neubauten erhöhte Wärmebedarf der Hochschule gedeckt und andererseits eine energetische Verbesserung gegenüber der veralteten Anlagentechnik erreicht. Der Anteil regenerativer thermischer Energie wird künftig zu 50 % durch das BHKW gedeckt, die beiden Gas-Brennwertkessel dienen zur Spitzenlastabdeckung.

Weiterhin wird das sanierungsbedürftige, rund 2,5 km lange Nahwärmenetz der Hochschule erneuert. Allein mit dieser Maßnahme können künftig zirka 1.088.000 kWh und etwa 220 t CO2 pro Jahr eingespart werden.

Infrastrukturhof

Zur Sicherstellung der Andienung der Hochschule, der Ver- und Entsorgung sowie der Zufahrt für Rettungsfahrzeuge werden die eingeschossigen Gebäude (ehem. Chemie und Schlosserei) entlang der Falterstrasse abgebrochen. Der bestehende Innenhof wird künftig eine Zufahrt direkt von der Falterstraße aus erhalten und so als Infrastrukturhof nutzbar sein.

Gebäude Kreuzweg (ehemaliges DWD-Gebäude)

Für die im ehemaligen DWD-Gebäude untergebrachten Mitarbeitenden aus dem Forschungs- und Studienbereich Wirtschaftswissenschaften der Getränke- beziehungsweise Weinwirtschaft ist eine Erweiterung der bestehenden Büroflächen durch einen Anbau geplant. Im Zuge der Maßnahme werden auf dem Grundstück auch weitere PKW-Stellplätze vorgesehen, um die Parksituation im Kreuzweg zu verbessern.

Kontakt

Hans Reiner Schultz
Prof. Dr. Hans Reiner Schultz
Gebäude 5901
Raum 117
Tel. +49 6722 502 201
Hans.Reiner.Schultz(at)hs-gm.de Details
Dirk Matthias
Dipl.-Ing. (FH) Dirk Matthias
Gebäude 5901
Raum 3
Tel. +49 6722 502 281
Dirk.Matthias(at)hs-gm.de Details
Uwe Pohlmann
Dipl.-Ing. (FH) Uwe Pohlmann
Gebäude 5901
Raum 3
Tel. +49 6722 502 282
Uwe.Pohlmann(at)hs-gm.de Details