Promotion

Promotionsverlauf

Antrag zur Annahme als Doktorandin/Dokotorand

Ist die Entscheidung zu promovieren gefallen, ein passendes Forschungsthema gefunden und eine Betreuung und Finanzierung sichergestellt, kann der Antrag auf Annahme als Doktorandin/Doktorand zur Einreichung an dem Promotionsausschuss der HGU vorbereitet werden.
Dieser ist mit Beginn der Arbeit am Promotionsprojekt, spätestens aber nach 6 Monaten, ist ein Antrag zur Annahme als Doktorandin/Doktorand über das Promotionsbüro an den Promotionsausschuss zu stellen.
Hierbei sind unterschiedliche Verfahren für nationale und internationale Bewerberinnen/Bewerber zu beachten.

1. Antragstellung zur Annahme als Doktorandin/Doktorand für nationale Bewerberinnen und Bewerber

Für die Antragstellung ist die aktuelle Version des Antragsformulars auszufüllen und eine Projektbeschreibung mit einem Arbeitsplan zu erstellen.
Folgenden Unterlagen und Dokumente sind außerdem vorzulegen:

  • Ein aktueller Lebenslauf
  • Beglaubigte Kopien aller im Lebenslauf angegebener Abschlüsse und  ein Zeugnis Master/Diplom mit einem Notendurchschnitt von mind. 2,5 / Master/Diplom Fachhochschule von mind. 1,5.
  • Gegebenenfalls eine Publikationsliste
  • Die schriftliche Zusage der Betreuungspersonen (1. und 2. BetreuerIn)
  • Eine Betreuungsvereinbarung zwischen Doktorandin/Doktorand und BetreuerinBetreuer (diese muss dem Promotionsbüro spätestens 2 Wochen nach der Annahme als Doktorandin/Doktorand vorliegen)

Projektbeschreibung, Arbeitsplan und Betreuungsvereinbarung müssen von der Betreuerin/dem Betreuer und der Doktorandin/dem Doktoranden unterschrieben werden.
Die Dokumente sind in Papierform (einseitig bedruckt und nicht geheftet) einzureichen.

2. Antragstellung zur Annahme als Doktorandin/Doktorand für internationale Bewerberinnen und Bewerber

Für die Antragstellung internationaler Bewerberinnen und Bewerber gelten die gleichen Vorgaben wie für nationale Bewerberinnen und Bewerber.
Zusätzlich müssen im Falle von akademischen Abschlüssen einer ausländischen Hochschule jedoch alle Zeugnisse im Vorfeld akkreditiert und ggf. transkribiert werden.
Dies muss über das Promotionsbüro, am besten vor Antragsstellung beantragt werden, da in vereinzelten Fällen mit einer Bearbeitungsdauer von mehreren Monaten gerechnet werden muss.

Der vollständige Antrag auf Annahme als Doktorandin/Doktorand kann zu den regelmäßig kommunizierten Eingabefristen im Promotionsbüro abgegeben werden.
Weiter Informationen zur Antragsstellung können über das Promotionsbüro eingeholt werden.

Nach Bearbeitung des Antrages durch den Promotionsausschuss erhält die Doktorandin/der Doktorand ein offizielles Schreiben zur Annahme oder Ablehnung des Antrages.
Mögliche Auflagen und weiteren Informationen werden darin erläutert.

 

Promotionsverlauf

Während der Arbeit am Promotionsprojekt, gemäß den Vorgaben der guten wissenschaftlichen Praxis, müssen im Laufe der Promotionszeit (zumeist 3 Jahre) folgende Aufgaben erfüllt werden:

  • Präsentation des Promotionsprojektes im Rahmen der Vortragsreihe der Graduiertenschule zu Beginn und zum Ende der Promotion.
  • Teilnahme an 12 Vortragsveranstaltungen im Rahmen der Seminarvortragsreihe der Graduiertenschule (aktuelles Programm erscheint zu Beginn des Semesters)
  • Erstellung eines jährlichen Fortschrittsberichtes im Berichtszeitraum Januar bis Dezember. Einreichungsfrist ist der 31. Januar des Folgejahres im Promotionsbüro.
  • Teilnahme an einem Pflichtmodulen der Graduiertenschule
    • Scientific Writing Workshop oder Scientific Writing Tutorial (mit 4 Terminen und einer persönlichen Schreibberatung)
  • Teilnahme an fünf Wahlmodulen der Graduiertenschule (zukünftig werden auch externe Qualifizierungsangebote der Promotionsplattform nutzbar sein)
    • Literaturrecherche
    • Statistik
    • Präsentationstechniken
    • Statistik R
    • Umfragedesign
    • Analytische Methodenlehre
    • Netzwerk- und Karriereplanung
    • Grundsätze der guten wissenschaftlichen Praxis   - und Module zu vielen weiteren Themen

 

 

 

 

Prüfungsphase

Eröffnung des Prüfungsverfahrens
Sobald alle Leistungen erbracht worden sind und die Arbeit am Promotionsprojekt beendet ist, kann die Doktorandin/der Doktorand einen schriftlichen Antrag auf Eröffnung des Prüfungsverfahrens stellen.
Der Antrag wird zusammen mit der druckfertigen Dissertation über das Promotionsbüro eingereicht.
Die Vorsitzende/Der Vorsitzende des Promotionsausschusses prüft den Antrag und bewilligt die Eröffnung des Prüfungsverfahrens.
Er bestellt in Absprache mit der Doktorandin/dem Doktoranden die/den 3. Gutachterin/Gutachter.

Begutachtung der Dissertation
Die drei bestellten GutachterInnen (1.+2. BetreuerIn = 1+2. GutachterIn/ 3. externe/r GutachterIn) werden um die Erstellung der Gutachten innerhalb von zwei Monate gebeten.
Nach Eingang der Gutachten informiert die/der Vorsitzende des Promotionsausschusses alle direkt am Promotionsprozess beteiligten Personen über Gutachten und Notenvorschläge.

Auslage
Die Dissertation und die Gutachten werden nach Posteingang für 3 Wochen (innerhalb des Semesters) und 6 Wochen (teilweise oder ganz außerhalb des Semesters) ausgelegt.
Während dieser Zeit können promovierte Mitglieder und Angehörige der Hochschule Geisenheim und ggf. des Fachbereichs der Partneruniversität die Dissertation und Gutachten einsehen.

Zusatzgutachten
Innerhalb des Auslagezeitraumes können Zusatzgutachten erstellt werden. Sie haben keinen direkten Einfluss auf die Noten,müssen aber von der Prüfungskommission berücksichtigt werden.

Der/Die DoktorandIn wird über Gutachten und Noten vor der Disputation informiert.

Bei einer positiven Benotung der Gutachten wird der Termin der Disputation festgelegt.
Für die von der Promotionsausschuss Vorsitzenden/dem Promotionsausschuss Vorsitzenden zu bestellenden Prüfungskommission kann die Doktorandin/der Doktorand Vorschläge für zwei weitere Prüferinnen/Prüfer (neben den drei Gutachterinnen/Gutachtern) machen.
Die Promotionsausschuss Vorsitzende/Der Promotionsausschuss Vorsitzende benennt die Vorsitzende/ den Vorsitzenden der Prüfungskommission und lädt zum hochschulöffentlichen Disputationstermin ein.

Durchführung der Disputation
Die Doktorandin/Der Doktorand präsentiert der Prüfungskommission seine/ihre Dissertation in einem Vortrag von etwan 30 Minuten Dauer.
Danach schließt sich eine bis zu 60-minütige Prüfungsphase der Kommission an, in der die Doktorandin/der Doktorand zum bearbeiteten Forschungsthema befragt wird.
Nach der Prüfungsphase wird dem Prüfling die Note mitgeteilt und ggf. Korrekturauflagen zur Publikation bekanntgegeben.

Die Doktorandin/ Der Doktorand ist verpflichtet innerhalb eines Jahres nach Disputationstermin die Dissertation zu veröffentlichen und die entsprechenden Pflichtexemplare abzugeben.
Nach Erfüllung aller Vorgaben kann ihm die Promotionsurkunde ausgehändigt werden (traditionell geschieht dies auf der Akademische Feier der HGU im Wintersemester).

Mit Aushändigung der Urkunde ist die Doktorandin/der Doktorand dazu berechtigt den Doktortitel zu tragen.

 

Kontakt

Promotionsbüro der Hochschule Geisenheim
Institutsgebäude 1000, 4. Stock, Raum 414
Ansprechpartnerin:
Uta Diringer

Tel. 06722-502-642/ Fax 06722-502-50642
Büroöffnungszeiten: Mo.-Fr.: 10.00 – 15.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

uta.diringer-fischer@hs-gm.de
www.hs-geisenheim.de/forschung/promovieren-in-geisenheim