Jana Zinkernagel

Prof. Dr. Jana Zinkernagel

Funktion: Institutsleitung
Organisationseinheit(en):Institut für GemüsebauProfessur für Gemüsebau
Kontaktdaten:
Tel.: über +49 6722 502 511
E-Mail: Jana.Zinkernagel(at)hs-gm.de
Postanschrift:Von-Lade-Straße 1
D-65366 Geisenheim
Besucheranschrift: Gebäude 1000
Raum 102
Von-Lade-Straße 1
65366 Geisenheim
Vita

Jana Zinkernagel studierte Gartenbauwissenschaften mit Schwerpunkt auf sekundäre Pflanzenstoffe an der Technischen Universität München, Weihenstephan. Im Anschluss arbeitete sie am Lehrstuhl für Phytopathologie der TUM und  an der LfL Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung an dem Thema Phytophthora an Saatkartoffeln. Jana Zinkernagel promovierte 2008 über die Hydrophysiologie von Spargel an der Justus Liebig Universität Gießen. Es folgte eine Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin und stellvertretende Fachgebietsleiterin für Gemüsebau an der Forschungsanstalt Geisenheim. 2009 absolvierte sie einen Forschungsaufenthalt am INRA-Institut U.M.R. PIAF in Clermont-Ferrand zur hydraulischen Leitfähigkeit von Pflanzen. Im Dezember 2010 übernahm sie die Leitung des Instituts für Gemüsebau verbunden mit einer Professur für Gemüsebau an der Hochschule Geisenheim. Jana Zinkernagel ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft, Co-Koordinatorin des Europäischen Netzwerkes für gemüsebauliche Forschung, Arbeitsgruppe Düngung und Bewässerung, Mitglied des Kuratoriums für das landwirtschaftliche und gartenbauliche Beratungswesen und Mitglied des EIP-Beirats, beide HMUKLV, u. w. Darüber hinaus ist sie als Gutachterin für Forschungsförderungen und wissenschaftliche Publikationen tätig.

Forschungsprojekte

Projektanfang: 01.02.2020
Projektende: 31.05.2023
Förderer: Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung

Projektanfang: 01.05.2018
Projektende: 31.10.2018
Förderer: Landwirtschaftliche Rentenbank

Projektanfang: 01.09.2016
Projektende: 31.08.2020
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektanfang: 01.04.2016
Projektende: 31.03.2019
Förderer: Europäische Kommission, Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Seit Jahren ist die „Gelben Welke“ an Feldsalat in Europa ein großes Problem. Bisher konnten viele abiotische und biotische Faktoren als Auslöser ausgeschlossen, aber die Ursache noch nicht identifiziert werden. Das Innovationsvorhaben im Rahmen EIP Agri beschäftigt sich sowohl mit der Klärung der Ursache mit Hilfe von Metabolom- & Metagenomanalysen als auch mit der Entwicklung von Bekämpfungsstrategien. Einen erfolgversprechenden Ansatz stellt eine thermische Behandlung des Bodens durch Solarisation dar.

Projektanfang: 01.04.2016
Projektende: 31.12.2018
Förderer: Europäische Kommission, Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

GS-Netz steht für „Geisenheimer Steuerung Netzwerk“ dessen Ziel es ist, ein innovatives Managementsystem zur Bewässerungssteuerung (die "GS-Mobil" App) für die gemüsebauliche Praxis zu entwickeln. Darüber hinaus sollen die resultierenden Erkenntnisse des Projekts in die Praxis transferiert werden. Die Entwicklung des Prototyps der "GS-Mobil" App wurde im Rahmen eines Innovationsvorhabens der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gefördert. Projektpartner sind neben der Hochschule Geisenheim University der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, das Dienstleistungszentrum ländlicher Raum Rheinpfalz, der Deutsche Wetterdienst, Helm Software, der Hessische Gärtnerei Verband sowie vier Gemüsebaubetriebe. Besonders hervorzuheben ist in diesem Netzwerk der Informationsaustausch und die Zusammenarbeit aller Beteiligten, um eine stetige Weiterentwicklung der "GS-Mobil" App zu ermöglichen. GS-Netz ist ein Europäisches Innovationsprojekt welches durch die Europäische Union sowie das Land Hessen gefördert wird.

Projektanfang: 01.01.2016
Projektende: 31.12.2017
Förderer: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Die Wirkung von CO2-Konzentration und Stickstoff-Form auf die Entwicklung, physiologische Parameter, Ertrag und inhaltsstoffliche Zusammensetzung von zwei Rucola-Sorten (Diplotaxis tenuifolia) wird in Klimaschränken untersucht.

Projektanfang: 01.01.2014
Projektende: 31.12.2017
Förderer: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Im FACE2FACE Projekt werden die Folgen des Klimawandels auf Agrar-Ökosysteme wie Grünland und Sonderkulturen untersucht. Beim Anbau von Sonderkulturen stehen hierbei insbesondere die Pflanzenphysiologie sowie die Inhaltsstoffentwicklung im Vordergrund. Im Teilprojekt "AP 3.1 Inhaltsstoffe & Produktqualität - Gemüse" werden die Auswirkungen erhöhter CO2-Konzentrationen in Interaktion mit einem verringertem Wasserangebot auf die Inhaltsstoffzusammensetzung von Einlegegurke, Radieschen und Spinat untersucht.

Projektanfang: 01.01.2012
Projektende: 31.12.2015
Förderer: Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung

Projektanfang: 01.01.2012
Projektende: 31.12.2016
Förderer: Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung

Verbesserte Bewässerungstechnik und -steuerung im Freilandgemüsebau soll helfen, die Ressourcen Wasser, Energie und Arbeit effizienter zu nutzen und hohe Erträge in guter Qualität zu sichern. Die intensive Beratung von je sechs Betrieben in Niedersachsen und Hessen/Rheinland-Pfalz im Modellvorhaben soll eine ressourcenschonende Bewässerung in die Praxis einführen. Hofseminare vermitteln die Erfahrungen aus diesen Pilotbetrieben zur effizienten Bewässerung an andere Betriebsleiter der Region.

Projektanfang: 01.01.2011
Projektende: 31.01.2015
Förderer: Fachzentrum Klimawandel Hessen

Zukünftige Veränderungen im Wasserbedarf und der Stickstoffdynamik von Gemüsekulturen werden für das Hessische Ried ermittelt, um Anpassungsstrategien und Anbauempfehlungen abzuleiten. Klimaprojektionen mit den Globalmodellen ECHAM5 und HadCM3 im Szenario A1B und den Regionalisierungsmodellen WETTREG, REMO und CCLM sollen die Bandbreite möglicher Wasserbilanz-Veränderungen abbilden. Die Wirkung jahreszeitlich veränderter Niederschlagsverteilungen auf den Nitrat-Austrag wird in Lysimeterversuchen bestimmt.

Projektanfang: 01.01.2011
Projektende: 31.12.2015
Förderer: Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

„Gelbe Welke“ stellt den Anbau von Feldsalat wirtschaftlich zunehmend in Frage. Die Symptome stumpf grüner, waagrecht stehend bis schlaff herabhängender, stark vergilbender Blätter machen den Feldsalat unverkäuflich. Voruntersuchungen zur Übertragbarkeit auf nicht symptomatische Flächen deuten auf bodenbürtige Ursachen hin. Die Suche nach möglichen Pathogenen im Hilfe mikrobiologischer Verfahren erfolgt in Gewächshaus- und Klimaschrank-Versuchen.