Coaching

Coaching fördert Begabungen und Möglichkeiten

Coaching ist eine Wegbegleitung. Der Studierende wird in seiner einzigartigen Individualität erkannt und gefördert. Im Coaching werden die Begabungen und Möglichkeiten eines Studierenden deutlich gemacht. Es geht darum, durch eine bewusstere Haltung und Selbsterkenntnis Befähigungen zu entwickeln und sie praktisch umzusetzen.

Wann kann Coaching helfen?

Coaching kann grundsätzlich in allen Fragen des studentischen Lebens helfen, z. B. bei Fragen der Schwerpunktsetzung im Studium, bei der Vorbereitung auf einen Auslandsaufenthalt, bei Prüfungsangst, bei Rollenkonflikten, bei Selbstzweifeln, bei der Selbstdarstellung im Bewerbungsprozess etc.

Was ist der Unterschied zur Beratung oder zum Training?

Coaching – Beratung In der Beratung weiß der Berater das, was der Ratsuchende nicht weiß. Der Studierende schildert sein Problem, der Berater präsentiert eine Lösung. Beim Coaching wird davon ausgegangen, dass der Studierende die für ihn beste Lösung selber weiß, sie in sich trägt und entwickeln kann. Der Coach hilft bei dieser Entwicklung.

Coaching – Training Ein Training dient dazu, eine Methode bzw. Fähigkeiten zu erlernen. Die Methode steht im Vordergrund. Diese wird trainiert, bis sie beherrscht wird. Beim Coaching steht der Mensch im Mittelpunkt. Hier wird eine individuelle Lösung entwickelt, die dem Studierenden und seinen Lebensumständen entspricht. Die vom Career Service angebotenen berufsvorbereitenden Workshops bieten gute Trainingsmöglichkeiten für fächerübergreifenden Soft Skills und können zu einem erfolgreichen Coaching beitragen.

Grundsätze des Coachings

Alle Menschen sind gleichwertig und gleichberechtigt. Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Das bedeutet in der Praxis: Studierende werden angenommen, wie sie sind – mit ihren Schwächen und Stärken. Es wird ihnen mit Achtsamkeit begegnet. Ihre Bedürfnisse und Grenzen werden beachtet. Jeder Mensch ist mit konstruktiven Anlagen zur Welt gekommen, die ihn befähigen, zu wachsen und sich als Person zu verwirklichen. In seiner Art und seinem Wesen findet sich sein Potenzial und seine Chancen. Der Coach weiß um die Entwicklungsmöglichkeiten jedes Menschen. Das ist besonders wichtig, wenn Studierende aufgrund einer persönlichen Krise ihren Weg nicht mehr sehen.

Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich und kann über sich selbst entscheiden.

Den Studierenden werden keine Entscheidungen „abgenommen“ oder sie aus der Verantwortung ihres Handelns entlassen. Dieser Grundsatz betont auch die Tatsache, dass der Mensch niemand anderem für sein Denken, Handeln und Fühlen die „Schuld“ zuweisen kann. Der Coach weist immer wieder auf die Selbstverantwortung des Einzelnen hin.

Was müssen Studierende für ein Coaching tun?

Der Coachingprozess wird von den Studierenden gestartet, in dem sie sich einen Gesprächstermin bei der Leiterin des Career Service, Ute Bickert, geben lassen. Für den dauerhaften Erfolg sind häufig mehrere Gespräche in einem kontinuierlichen Zyklus wichtig. In der Regel dauert das erste Coaching-Gespräch länger, jedes weitere kürzer und erfolgt in größeren Zeitabständen. Da Coaching keine Technik ist, gibt es keine „optimale“ Gesprächsstruktur, keine „normale“ Sitzung. Der rote Faden ist im Thema des Studierenden zu finden.

Im Coaching sollten die Studierenden erstens bereit sein, bekannte und vertraute Denk- und Verhaltensmuster in Frage zu stellen. In Gedanken mit folgenden Fragen spielen:

  • Was wäre, wenn …?
  • Wäre es möglich, dass …?
  • Was muss passieren, damit …?

Zweitens sollten sie versuchen, Veränderungen, die sie als notwendig erkannt haben, umzusetzen. Jeder Weg beinhaltet auch Rückschritte, Hindernisse und Durststrecken, aber es lohnt sich, durchzuhalten, um diese zu überwinden, wenn man seine sich selbst gesetzten Ziele erreichen will. In den Etappen der Sinn- und Mutlosigkeit ist es Aufgabe des Coachs, den Studierenden zu stärken und zu stabilisieren.

Drittens sollen die Studierenden ihre persönlichen Erfolge bewusst feiern. Der Blick auf das, was sie erreicht haben, wird Kraft geben, das zu leisten, was noch vor ihnen liegt. Deshalb ist es im Coaching auch ganz wichtig, immer wieder die Erfolge zu betrachten und sich daran zu erfreuen.

Was macht der Coach?

Der Coach unterstützt die Studierenden bei der Persönlichkeitsbildung in Verbindung mit Themen der Studien- und Berufswelt. Er hört ihnen zu und versteht sie. Er stellt ihnen Fragen, die sie zum Nachdenken anregen. Er führt sie zur Selbsterkenntnis. Er findet mit ihnen Lösungen und vertraut ihren Fähigkeiten. Er bietet den konstanten Part, der – neben der Aufforderung zu Veränderungen – ihnen die benötigte Sicherheit zur Umsetzung von neuen Verhaltensweisen bietet.

Was ist das Ziel und Ergebnis des Coachings?

Letztendlich ist das wesentliche Ergebnis des Coachings, dass die Studierenden ihre Aufgaben und Chancen erkennen und danach handeln. Das ist abhängig von ihren selbstgewählten Zielvorgaben. Das kann z. B. bedeuten:

  • Sie setzen ihre Stärken gezielter und verantwortlicher um.
  • Sie finden den Mut zur Umsetzung einer Idee.
  • Sie treten selbstbewusster auf, sie wirken authentischer.
  • Sie verfügen über vielfältigere Präsentationstechniken.
  • Sie verbessern ihr Selbstmanagement und meistern ihrem Studienalltag erfolgreicher.
  • Sie können auf ihre Person und ihre beruflichen Ziele zugeschnittene Bewerbungen schreiben.

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