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Durch den Label-Dschungel: Online-Veranstaltung der Hochschule Geisenheim informiert über die Bedeutung von Produktkennzeichnungen und Chancen eines Fairen Handels

Die Veranstaltung am 23. Februar 2021, 17:30 Uhr, bildet den Auftakt zu einer neuen Event-Reihe an der Hochschule Geisenheim. Deren Ziel ist es, die Information und den Austausch zu Themen wie Fairer Handel und Nachhaltigkeit mit einer möglichst großen Zielgruppe unter Studierenden, Mitarbeitenden sowie Bürgerinnen und Bürgern zu fördern. Das Format ist im Zuge des Zertifizierungsprozesses der Hochschule als „Fairtrade-University“ entstanden.

Auf Lebensmittel-Verpackungen geht es häufig bunt zu. Neben gesetzlichen Kennzeichnungen gibt es eine Vielzahl von freiwilligen Angaben und Claims, Siegel, Herkunftszeichen und andere Symbole. Mit einem Vortrag über die Bedeutung, Aussagekraft und Wirkung dieser Label führen Dr. Mira Lehberger und Julia Brunck, M.Sc., vom Institut für Frischproduktlogistik der Hochschule Geisenheim am 23. Februar 2021 ab 17:30 Uhr Interessierte durch den Label-Dschungel. Zur Online-Veranstaltung sind neben Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule explizit auch Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen eingeladen. Direkt zur Veranstaltung: https://bbb-srv.hs-gm.de/b/pet-nyl-2rv-xka

Der Vortrag bildet den Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe an der Hochschule Geisenheim rund um Themen wie Fairer Handel und Nachhaltigkeit. Ziel ist es, durch Information und Vernetzung einer möglichst breiten Zielgruppe das Bewusstsein für die regionale wie globale Bedeutung dieser Themen zu stärken. „Ich bin überzeugt, dass wir die Aufgabe, die Welt von morgen positiver, grüner und fairer zu gestalten, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln angehen müssen. Große Herausforderungen wie Ernährungssicherheit, Klimawandel, Ressourceneffizienz und Umweltschutz lassen sich nur im grenzüberschreitenden Verbund, mit guten Ideen, klugen Köpfen, aber ebenso mit Engagement und Vehemenz im Großen wie im Kleinen bewältigen“, so Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Präsident der Hochschule Geisenheim. 

Ein Signal dafür, dass die Institution sich ihrer Rolle in dieser Entwicklung bewusst ist, ist ihr Wunsch, sich als Fairtrade-University zertifizieren zu lassen; ein Siegel, das „TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt“ vergibt. Das Studierendenparlament und der Senat der Hochschule hatten Ende 2020 der ursprünglich studentischen Initiative, an diesem Prozess teilzunehmen, einstimmig grünes Licht gegeben. Im Zuge der Zertifizierung hat die Hochschule eine Steuerungsgruppe mit Studierenden, wissenschaftlichen und administrativ-technischen Mitarbeitenden sowie Professorinnen und Professoren gegründet. Den Vorsitz hat Hochschulpräsident Schultz selbst übernommen. 

Die Gruppe will die Vernetzung interessierter Akteurinnen und Akteure intern und extern fördern. Sie hat auch die nun beginnende Veranstaltungsreihe initiiert und neben den Geisenheimer Wissenschaftlerinnen eine Referentin von El Puente eingeladen. Das Fair-Trade-Unternehmen importiert und vertreibt seit den 1970er Jahren Lebensmittel und Handwerksprodukte aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Anna Ritgen von El Puente wird anhand des Beispiels Schokolade aufzeigen, was genau hinter dem Begriff „Fairer Handel“ steckt, welche Herausforderungen und Chancen die Zertifizierung für die Produzentinnen und Produzenten vor Ort, aber auch für ein Handelsunternehmen wie El Puente bedeuten.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, die Teilnahme ist ganz unkompliziert und ohne Anmeldung oder Registrierung möglich. Im Anschluss an den Vortragsteil, der etwa 30 bis 45 Minuten dauern soll, sind die Teilnehmenden eingeladen, mit den Referentinnen und Hochschulpräsident Schultz über den Themenkomplex zu diskutieren und Fragen zu stellen. 

Weitere Informationen unter: https://veranstaltungen.hs-geisenheim.de/event/a0hmbg/fair-trade-auftaktveranstaltung-was-sind-nachhaltigkeitslabels-was-bedeutet-fairer-handel-am-beispiel-von-schokolade-aus-sicht-der-praxis

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