Stimmen der Stipendiaten

Deutschlandstipendium

Stimmen der Stipendiaten

Das Deutschlandstipendium habe ich nun zum zweiten Mal und die Bedeutung für mich ist enorm groß. Durch die monatlichen 300€ ist es mir überhaupt erst möglich zu studieren, da Unterhalt der Eltern oder BaföG ausbleiben. Vor allem zu Lernzeiten vor der Klausurenphase ist es oft schwierig, zusätzlich ausreichend viel zu arbeiten, jedoch mittels Stipendium möglich, die monatlichen Kosten größtenteils abzudecken. Kurzum: Ohne Stipendium gäbe es wohl kein Studium. Der Kontakt zum Förderer war ebenfalls positiv. Es ergaben sich ein netter Austausch mit der Ansprechpartnerin bei Rotkäppchen-Mumm, sowie Betriebsbesichtigungen und Verkostungen der Produkte. Dabei war das Unternehmen interessiert und offen für Fragen, Anregungen und Kooperation bzgl. Bachelorarbeit etc. Da mein Interesse jedoch weniger im Bereich des Weines und Sektes liegt, ergaben sich für mich persönlich keine weiteren Möglichkeiten, das Angebot bestand jedoch definitiv. Gut empfand ich auch die diesjährige Unterstützung und Leitung durch Frau Böhm. So war der Kontakt zum Förderer deutlich besser und man hat nun Ansprechpartner, um ggf. doch auf das Unternehmen zurückzukommen. Und falls die Zuordnung von Förderer und Geförderten zufällig perfekt passt, fällt es sicher noch leichter, diese Verbindung zu nutzen und für die Zukunft daraus zu schöpfen.Maja Kröger, Getränketechnologie


Ich kann auf einen sehr guten Austausch im Rahmen des Stipendiums zurückblicken und freue mich nun auch längerfristig mit meinem Förderer in Kontakt zu stehen. Ich wurde nicht nur herzlich eingeladen das Unternehmen zu besuchen und kennen zu lernen, sondern habe ebenfalls, ganz unerwartet, die Möglichkeit bekommen dort als Studentische Hilfskraft zu arbeiten. So kann ich nun neben dem Förderbetrag noch zusätzlich etwas verdienen und zugleich neue Erfahrungen in der Berufswelt sammeln. Im letzten Jahr hatte mir das Stipendium sehr dabei geholfen meinen Auslandsaufenthalt in der Schweiz, im Rahmen des Praxissemesters, vollkommen eigenständig zu finanzieren. Die finanzielle Entlastung ermöglicht eine entspanntere und unabhängigere Studentenzeit, über welche ich mich nun schon das dritte Jahr sehr gefreut habe. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei den Organisatoren und den Förderern bedanken!Sophia Waldbauer, Landschaftsarchitektur


Ich hatte mein Stipendium für mein erstes und zweites Semester. Gerade am Anfang des ersten Semesters und schon in der Planung die Monate vor Semesterbeginn war es sehr beruhigend für mich zu wissen, dass ich ein Stipendium habe. Als damals der Brief Ende September kam habe ich mich riesig gefreut. So konnte ich mich anfangs besser einfinden, und musste mich neben Wohnungssuche und dem Kennenlernen des Studiums nicht mit einer Jobsuche zusätzlich befassen. Außerdem verschaffte mir das Stipendium die Möglichkeit an vielen freiwilligen Angeboten vor allem im zweiten Semester teil zu nehmen. Mir war es möglich im Gegensatz zu vielen meiner Kommilitonen an allen Exkursionen (auch samstags) und an einem freiwilligen Modellbaukurs eines Masterstudenten teilzunehmen. Ohne das Stipendium hätte ich einen Nebenjob suchen müssen, sodass ich zeitlich und mit Terminen am Wochenende eingeschränkt worden wäre.Anna Ketelhut, Landschaftsarchitektur


Durch die Förderung durch das Deutschlandstipendium musste ich nicht so oft arbeiten gehen. Ich hatte dadurch mehr Freiheiten in meiner Zeitplanung und konnte mich besser auf das Studium konzentrieren. Da ich kein Bafög bekomme, mein Studium somit selbst finanziere, hat es mir jeden Monat eine finanzielle Grundlage ermöglicht - die Miete war gesichert. Für mein BPS in Israel hat es mir so auch einen Grundstein gelegt. Leider habe ich meinen Förderer nie persönlich kennen gelernt, da wir beide volle Terminkalender haben. Dennoch gab es einen intensiven persönlichen Austausch per Mail und Neujahrswünsche wurden per Post verschickt. Herzlichen Dank für diese Unterstützung!Lara Pschorn, Weinbau & Oenologie


Ich konnte mich in dieser Zeit deutlich konzentrierter und stressfreier auf mein Studium fokussieren, was mir viel Freude bereitet hat. Es tat gut zu wissen, dass ich mich dem Lernstoff voll und ganz widmen kann, ohne ständig zusätzliche Gedanken der Alltagsbewältigung im Kopf zu haben. Vor allem hat es mir aber auch ermöglicht, meine Ausbildung parallel zum Studium zu absolvieren und abzuschließen, was mir wichtig war. Zum einen, um weitere Praxiserfahrungen zu sammeln und Einblicke in viele interessante Arbeitsweisen und Philosophien unterschiedlicher Betriebe zu gewinnen. Zum anderen aber auch, da ich die Verknüpfung von "frisch gelernter" Theorie und dem gleichzeitigen praktischen Umsetzen in den Weingütern für sehr wertvoll empfinde. (…) Für mich besteht der Mehrwert des Stipendiums vornehmlich darin, dass ich mich persönlich weiterentwickelt habe. Mit dem erfolgreichen Abschluss meiner Ausbildung und dem Bewusstsein, dies vor allem auch parallel zum Studium geschafft zu haben, konnte ich nicht nur ein tolles Erfolgserlebnis erfahren, sondern auch ein viel sichereres und stärkendes Praxisgefühl im Auftreten und Arbeiten in dieser noch relativ männerdomierenden Branche erringen. So befinde ich mich zurzeit für ein Praktikum im Burgund, wo ich neugierig den Arbeitsalltag eines Weinguts an der Côte de Beaune verfolge und miterlebe. Trotz allem hat „mein“ Mehrwert aber auch einen Bezug auf das Studium und das Lernen: ganz automatisch hat mich das Stipendium tagtäglich angespornt und mich dazu motiviert stets das Beste zu geben.Christina Fischer, Weinbau & Oenologie


Im Studium Leistung zu bringen ist das eine, sich abseits dessen vielfältig zu engagieren, durch möglichst viele Reisen neue faszinierende Menschen kennenzulernen und so persönlich zu wachsen, das andere. Gerade in der Weinwirtschaft sind zwischenmenschliche Beziehungen und ein gutes Netzwerk essenziell wichtig für den weiteren Karriereverlauf. Die Förderung im Rahmen des Deutschlandstipendiums verschafft den Stipendiaten einen größeren finanziellen Freiraum, um ihre Zeit in die persönliche Weiterbildung und gesellschaftliches bzw. branchenspezifisches Engagement zu investieren und bietet Ihnen darüber hinaus noch die Möglichkeit, über einen direkten Kontakt wertvolle praktische Einblicke in die Branche zu erhalten. Hierfür möchte ich der Bundesinitiative Deutschlandstipendium und besonders meinem Stipendiengeber, der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH, meinen Dank aussprechen.Marius Klein, Internationale Weinwirtschaft