Für den Schutz unserer Mitarbeitenden und Studierenden auch in Hitzeperioden!
Ziel des Hitzeaktionsplanes ist es, die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels (insbesondere von extremer Hitze) effizient zu kommunizieren sowie ein an die Situation angepasstes Risikoverhalten zu erreichen und präventive Handlungsmöglichkeiten zu etablieren.
Verhältnispräventive Maßnahmen beinhalten dabei Veränderungen des Arbeitsumfeldes, während verhaltenspräventive Maßnahmen von jeder einzelnen Person geleistet werden können.
Der Plan beinhaltet sowohl kurzfristige, ohne große Investitionen umsetzbare Sofortmaßnahmen als auch langfristige Maßnahmen, die bei der Planung und Umsetzung der (baulichen) Campusentwicklung grundsätzlich berücksichtigt werden sollten.

Die durch den Klimawandel verursachte globale Erwärmung hat in vielen Regionen der Welt eine vermehrte Häufigkeit und Dauer von Hitzeereignissen zur Folge - so auch in Deutschland. Hitze kann den menschlichen Organismus gesundheitlich stark belasten, insbesondere bei vulnerablen Gruppen wie z. B. Kindern, alten oder herz-kreislauferkrankten Menschen. Und auch für das Gesundheitswesen können Hitzeperioden ein Problem darstellen, denn mit einer erhöhten Häufigkeit von Hitzeperioden geht die Zunahme der hitzebedingten Todesfälle einher.
Abhilfe können neben Klimaschutzmaßnahmen auch gemeinsame Anstrengungen zur Prävention von Hitzeauswirkungen auf Personen schaffen, z.B. über Hitzeaktionspläne.
Wenn Sie Interesse an gedruckten Flyern mit praktischen Tipps zum Umgang mit Sommerhitze im Büro haben, liegen diese im Vorraum der Aula für Sie bereit – zum Mitnehmen oder Weiterverteilen.
Hier finden Sie alle Informationen zur Umsetzung der im Hitzeaktionsplan formulierten Maßnahmen. Die Informationen werden laufend aktualisiert.

Die Begrünung von Fassaden und Dächern stellt nicht nur die ästhetische Aufwertung eines Gebäudes dar, sondern führt auch zu einer Abkühlung der Innenräume bei Hitze. Zusätzlich leistet sie indirekt einen Beitrag zum Klimaschutz, denn begrünte Gebäude - insbesondere ältere Bestandgebäude, deren Dämmung nicht mehr den modernen Standards entspricht - haben einen geringeren Energieverbrauch, da sie im Winter weniger beheizt werden müssen.
Kurzum: Im Sommer bleibt die Hitze draußen, im Winter bleibt die Wärme drinnen.
Und alte Bestandsgebäude haben wir genug an der HGU, beispielsweise das Verwaltungsgebäude und das Müller-Thurgau-Haus. Genau diese beiden Gebäude sollen ein neues grünes Kleid bekommen. Und wer würde sich besser eigenen diese Kleider zu gestalten, als diejenigen, die die Gebäude so gut wie jeden Tag sehen?
Mit diesen Gedanken ist die Idee für die Summer School Dach- und Fassadenbegrünung entstanden. Interdisziplinäre Teams, bestehend aus Studierenden des Gartenbaus und der Landschaftsarchitektur der HGU und Studierenden der Fachrichtungen Klimaschutz und Umweltschutz der Technischen Hochschule Bingen, haben eine Woche lang gemeinsam Konzepte zur Dach- und Fassadenbegrünung des Verwaltungsgebäudes und des Müller-Thurgau-Hauses ausgearbeitet.
Später wurden die Konzepte vorgestellt und von einer Jury, bestehend aus Vertreter:innen der Institute “Urbaner Gartenbau und Pflanzenverwendung” und “Landschaftsbau und Vegetationstechnik”, der Arbeitssicherheit, der Nutzer:innen der Gebäude und der Studierendenschaft bewertet. Anschließend wurden die drei besten Konzepte bei einer feierlichen Preisverleihung prämiert.
Das Gewinner:innen-Konzept wird nun in der nächsten Phase von Fachpersonal weiter verfeinert und von Fachfirmen umgesetzt.
Die prämierten Konzepte waren:
1. Platz: “Biodiversity in progress - Forschung sichtbar machen” von Anna-Katharina Geiß, Jaqueline Maurer und Philipp Müller
2. Platz: “Show your grow” von Sabrina Köpke, Lara Lang, Marie Schlotmann und Flora Striefler
3. Platz: “Alte Mauern, neue Blätter” von Felicitas Hanekrad, Johanna Sologuren, Kira Steinhauer und Louise Weisbrod
Auftaktveranstaltung mit Vortrag zum Thema Hitzeauswirkungen, UV-Schutz, Krebsvorsorge, sommerliche Ernährung und Ausgabe von verschiedenen von der Arbeitssicherheit bereitgestellten Produkten (Trinkflaschen, UV Shirts, Kappen).
Der Hitzeaktionsplan wurde von der Abteilung Arbeitsicherheit und Gesundheitsschutz in Kooperation mit der Abteilung Strategische Hochschulentwicklung und Nachhaltigkeit entwickelt und vom Arbeitsschutzausschuss (ASA) beschlossen. Fragen zum Hitzeaktionsplan und konkreten Umsetzungsmaßnahmen beantworten Ihnen gerne:

