Projekte des KULT

Projekte

Willkommen auf der Projektseite des Kompetenzzentrum Kulturlandschaft (KULT) der Hochschule Geisenheim University. 

In unseren Projekten verbinden wir wissenschaftliche Erkenntnisse mit Praxiswissen und regionalen Entwicklungsprozessen. Gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus Landnutzung, Naturschutz, Kommunen und Zivilgesellschaft entwickeln und erproben wir Lösungen für klimaresiliente, biodiversitätsreiche und zukunftsfähige Kulturlandschaften.

Erfahren Sie mehr über unsere Projekte:

KLIMAANPASSUNG & WASSER

Wie können Kulturlandschaften widerstandsfähiger gegenüber Hitze, Trockenheit und Starkregen werden?

Das KULT entwickelt gemeinsam mit Kommunen und Landnutzenden Strategien für klimaresiliente Landschaften. Im Mittelpunkt stehen Kooperation, Wasserrückhalt, naturbasierte Lösungen und die Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die praktische Umsetzung.

SCHWAMMREGION SOONWALD-NAHE

Wasser in der Landschaft halten

2024–2026 · DBU

Land- und Forstwirtschaft, Kommunen, Wasserwirtschaft und Naturschutz entwickeln gemeinsam Maßnahmen für einen verbesserten flächigen Wasserrückhalt. Naturbasierte Lösungen wie Retentionsmulden, Grabenverschlüsse, Agroforstsysteme und angepasste Bewirtschaftung sollen die Landschaft gegenüber Starkregen und Trockenheit widerstandsfähiger machen.

KARL – KLIMAANPASSUNG IM OBEREN RHEINGAU

Transformation gemeinsam planen

2024–2025 · Stadt Eltville am Rhein

Das Projekt begleitet die Entwicklung des interkommunalen Klimaanpassungskonzepts von fünf Kommunen im Oberen Rheingau. Untersucht wird insbesondere, wie Siedlung, Agrarlandschaft und Wald klimaresilient weiterentwickelt und ko-kreative Prozesse für eine spätere Umsetzung gestaltet werden können.

BIODIVERSITÄT & NACHHALTIGE LANDNUTZUNG

Wie können Nutzung und biologische Vielfalt gemeinsam gesichert werden?

Das KULT untersucht Biodiversität auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen – von Arten und genetischen Ressourcen bis zur Landschaftsstruktur – und entwickelt daraus Ansätze für Naturschutz, Landwirtschaft und Landschaftsentwicklung.

ISWEL

Wildpflanzenvielfalt dauerhaft erhalten

2020–2025 · Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

IsWEL entwickelt einen Schirmartenansatz zur In-situ-Erhaltung von Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft. Über WEL-Hotspots sollen genetische Erhaltungsgebiete so ausgewählt und in bestehende Instrumente des Naturschutzes und der Agrarfinanzierung integriert werden, dass möglichst viele Arten und ihre genetische Vielfalt profitieren.

VOGELDIVERSITÄT IN DEUTSCHEN WEINBAUGEBIETEN

Biodiversität in der Weinbaulandschaft verstehen

2019–2024 · Hochschule Geisenheim

Das Projekt untersucht, wie Landschaftsstruktur und Bewirtschaftung die Vogeldiversität in Weinbaulandschaften beeinflussen. Ziel ist es, aus den ökologischen Zusammenhängen Ansätze für ein biodiversitätsförderndes Management von Weinbergen und ihrer umgebenden Landschaft abzuleiten.

KULTURLANDSCHAFT & KULTURELLES ERBE

Wie können charakteristische Kulturlandschaften erhalten werden und gleichzeitig zukunftsfähig bleiben?

Das KULT verbindet Landschaftsanalyse, Naturschutz, Planung und Beteiligung, um historische Kulturlandschaften nicht statisch zu konservieren, sondern ihre charakteristischen Qualitäten in zukünftige Landschaftsentwicklungen einzubinden.

HISTORISCHE KULTURLANDSCHAFTEN

Landschaftliches Erbe erkennen und sichern

2023–2026 · Bundesamt für Naturschutz

Das länderübergreifende Modellprojekt entwickelt Methoden zur Erfassung und Bewertung bedeutsamer historischer Kulturlandschaften anhand ihrer prägenden Elemente. Neben Schutz- und Planungsinstrumenten wird untersucht, welchen Beitrag diese Elemente zu zukunftsfähigen Landschaften leisten können und wie bürgerschaftliches Engagement eingebunden werden kann.

LANDSCHAFTSMOSAIK OBERES MITTELRHEINTAL

Vielfalt erhalten – Nutzung neu denken

2021–2023 · Regionalpark RheinMain / Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz

Das Projekt entwickelte eine Zukunftsperspektive für die von Nutzungsaufgabe und Sukzession betroffene Wein- und Obstterrassenlandschaft des UNESCO-Welterbes. Ökologische, ökonomische und soziale Ziele wurden zusammengeführt, lokale Flächen reaktiviert und Voraussetzungen für eine größere Umsetzung untersucht.