Virtueller Nachhaltigkeitscampus

Infos & Tipps rund um fairen Handel und Nachhaltigkeit

Herzlich Willkommen auf dem virtuellen Nachhaltigkeitscampus der Hochschule Geisenheim. Als Institution haben wir es uns auf die Fahnen geschrieben, Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Hochschullebens zu etablieren und zu stärken. Sukzessive wollen wir ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept für unseren Campus entwickeln, das von der energetischen Sanierung unserer Gebäude über den CO2-Fußabdruck bis hin zu Forschungsprojekten, Studium und Lehre im Bereich der Nachhaltigkeitswissenschaften reicht.

Den Weg zu mehr Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Fairness können wir allerdings nur als Gesellschaft im Ganzen erfolgreich bestreiten. Deshalb laden wir Studierende und Mitarbeitende, aber auch Bürgerinnen und Bürger auf unseren virtuellen Nachhaltigkeitscampus ein. Hier finden Sie Veranstaltungen, Nachrichten aus Forschung und Lehre sowie Tipps zu den Themen:


Wir müssen die Aufgabe, die Welt von morgen positiver, grüner und fairer zu gestalten, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln angehen. Herausforderungen wie Ernährungssicherheit, Klimawandel, Ressourceneffizienz und Umweltschutz lassen sich nur im globalen Verbund, mit guten Ideen, klugen Köpfen, mit Engagement im Großen wie im Kleinen bewältigen.Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Präsident der Hochschule Geisenheim


Fairer Handel

Wir wollen Fairtrade-University werden

Die Hochschule Geisenheim möchte sich als Fairtrade-University zertifizieren lassen; ein Siegel, das „TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt“ vergibt. Das Studierendenparlament und der Senat haben der ursprünglich studentischen Initative, an diesem Prozess teilzunehmen, einstimmig grünes Licht gegeben. Im Zuge der Zertifizierung hat die Hochschule eine Steuerungsgruppe mit Studierenden, wissenschaftlichen und administrativ-technischen Mitarbeitenden sowie Professorinnen und Professoren gegründet. Vorsitzender ist Präsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz.

Die Steuerungsgruppe sorgt für die Vernetzung interessierter Akteurinnen und Akteure und übernimmt die Kommunikation rund um das Thema Fairer Handel intern und extern. Die Gruppe organisiert Aktionen und hat ein Auge auf die Einhaltung der Richtlinien. Dabei ist Fairer Handel allein nicht genug: Weitere Schwerpunktthemen in der Information und bei Veranstaltungen sollen unter anderem Ökologische Produktion, Nachhaltigkeit, Lebensmittelverschwendung und Ressourceneffizienz sein.

Was ist Fairer Handel?

Ob bei Kleidung, Kaffee oder Obst und Gemüse: Wenn wir einkaufen, bestimmen wir mit, ob die Menschen, die unsere Waren produzieren, verarbeiten, transportieren und verkaufen, gut davon leben können. Oftmals kommt von dem, was wir bezahlen, zu wenig bei den Bäuerinnen und Bauern oder Arbeiterinnen und Arbeitern in allen Teilen der Welt an. Indem sie Produktionskosten, Löhne und Wertschöpfungsketten transparent machen, wollen verschiedene Initiativen dazu beitragen, den Handel fairer, nachhaltiger und solidarischer zu gestalten.

Wichtige Eckpfeiler des Fairen Handels sind:

  • faire Mindestpreise, damit alle Menschen, die zur Wertschöpfung beitragen, eine stabile Existenz aufbauen können
  • langfristige und zuverlässige Handelspartnerschaften
  • Einhaltung von Arbeitsschutzrechten, insbesondere Verbot von Kinderarbeit
  • schonender Umgang mit der Umwelt bei Anbau, Produktion und Weiterverarbeitung

Ein wesentlicher Baustein ist daneben die Kommunikation und Bildung zum Thema, an dem die Hochschule Geisenheim heute und in Zukunft intensiv mitwirken will.

Fair gehandelte Produkte am Campus

In der Mensa

  • Kaffee
  • Tee
  • Charitea
  • Lemonaid

Im Bereich Merchandise

  • Baumwolltaschen
  • Pullover des AStA
Mehr über die Kampagne „Fairtrade-University“

Die Kampagne Fairtrade-Universities wurde als Projekt Nachhaltigkeit 2019 durch die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) in Kooperation mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ausgezeichnet. Fairtrade-Universities fördern das Bewusstsein und das Engagement von Hochschulakteurinnen und -aktuere für fairen Handel – verbunden mit der Umsetzung konkreter Projekte auf dem Campus. Die Kampagne bietet Hochschulen und Universitäten:

  • Einarbeitung und Weiterbildung im fairen Handel mit seinen sozialen, ökologischen, kulturellen und ökonomischen Aspekten
  • Vernetzung, Kooperation und Partnerschaften – national und international, u.a. Fairtrade-Universities in anderen Ländern
  • Orientierungsrahmen im Nachhaltigkeitsdiskurs und konkrete Handlungsoption für Verwaltung, Gastronomie, Gewerbe und Studierendenschaft
  • Plattform für studentische Initiativen, Projekte und Aktionen
  • Synergieeffekte durch das Zusammenspiel von Praxis, Lehre und Forschung
  • Startschuss für die Etablierung eines transdisziplinären Dialogs von Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft zur nachhaltigen Entwicklung

(Quelle: www.fairtrade-universities.de)

Mitglieder der Steuerungsgruppe
Die Mitglieder der Steuerungsgruppe bei der konstituierenden Sitzung.

FAQ Fairer Handel

Was sind die Grundsätze des Fairen Handels?

Wer sich mit dem Thema Fairer Handel auseinandersetzt, sollte darauf achten, wie die Anbieter fairen Handel wirklich definieren. Dieser umfasst nämlich weit mehr Aspekte als rein monetäre. Die World Fair Trade Organisation (WFTO) hat 10 Grundsätze fairen Handels definiert:

  1. Chancen für wirtschaftlich benachteiligte Produzentinnen und Produzenten schaffen
  2. Transparenz und Rechenschaftspflicht
  3. Faire Handelspraktiken
  4. Faire Bezahlung
  5. Keine ausbeuterische Kinderarbeit, keine Zwangsarbeit
  6. Verpflichtung zu Nicht-Diskriminierung, Geschlechtergerechtigkeit & wirtschaftlichem Empowerment von Frauen und Versammlungsfreiheit
  7. Sicherstellung guter Arbeitsbedingungen
  8. Förderung der Aus- und Weiterbildung
  9. Förderung des Fairen Handels
  10. Schutz der Umwelt
Wie fair ist ein Produkt mit dem Fairtrade Siegel wirklich?

Im Gegensatz zu „bio“ ist der Begriff „fair“ rechtlich nicht geschützt. Jedes Unternehmen kann ihn nach eigenen Vorstellungen in seiner Kommunikation verwenden; in der Regel geht mit der Nutzung aber die Einhaltung verschiedener sozialer und ökologischer Mindesstandards in Produktion und Vermarktung einher. Es gibt jedoch anerkannte Siegel und Zeichen, die nach den international definierten Fair-Handels-Prinzipien arbeiten. Diese stellt der kleine Infofilm des Forum Fairer Handel e.V. vor.

Und ist das Produkt mit diesen Labels auch wirklich zu 100 Prozent fair? Anerkannte Siegel agieren nach der „All that can be fair must be fair“-Regel. Besteht ein Produkt nur aus einem Rohstoff, muss dieser immer zu 100 Prozent fair gehandelt sein. Lebensmittel wie Schokolade oder Kekse sind aber Mischprodukte, da sieht es schon anders aus. Da nicht alle Zutaten über den Fairen Handel verfügbar sind, gilt bei solchen Produkten: Alle Bestandteile des Produktes, die fair gehandelt erhältlich sind, müssen aus Fairem Handel stammen. So liegt der Anteil der fair gehandelten Bestandteile in der Regel bei über 50 Prozent, teilweise bei 100 Prozent. Nach den Fairtrade-Standards muss dieser allerdings „nur“ mindestens 20 Prozent betragen.

Welchen Siegeln kann ich vertrauen?

Bei insgesamt rund 1.000 Siegeln und Labels allein auf Lebensmittelverpackungen in Deutschland können Verbraucherinnen und Verbraucher schnell den Überblick verlieren. Insbesondere der Begriff „fair“ und dessen Verwendung auf Siegeln, sind nicht klar geregelt. Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist es deshalb wichtig, die einzelnen Siegel näher unter die Lupe zu nehmen: Gibt es transparente und überprüfbare Kriterien, deren Einhaltung regelmäßig kontrolliert werden? Das Portal LABEL-ONLINE des Vereins Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. gibt einen Überblick und bietet eine Suchfunktion für Labels an. Auf Label-online werden Labels nach einer einheitlichen Matrix bewertet. Untersucht wird beispielsweise, welchen Anspruch Labels formulieren, wie unabhängig ihre Vergabe ist, welche Kontrollen vorgesehen sind und wie transparent dieser Prozess für Verbraucherinnen und Verbraucher ist. Gefördert wird das Portal durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.


Ökologische Produktion

Was bedeutet „Ökologische Produktion“

Wer seine Produkte ökologisch erzeugt, der bedient sich bestimmter Methoden und Verfahren, die die Umwelt schonen. Das umfasst beispielsweise auch artgerechte Tierhaltung. Das „Bio“-Label nutzen und mit Begrifflichkeiten wie „aus kontrolliert biologischem Anbau“ oder „aus ökologischem Anbau“ werben, dürfen Hersteller nur, wenn sie gewisse Vorgaben erfüllen. Die Einhaltung dieser Richtlinien wird unabhängig überprüft.

Bio im Fokus: Geisenheimer Systemvergleich INBIODYN

Im Jahre 2006 wurde in Geisenheim am Institut für allgemeinen und ökologischen Weinbau ein Langzeitversuch zum Vergleich von integrierter, biologisch-organischer und biologisch-dynamischer Bewirtschaftung im Weinbau angelegt. Ziel des Projekts ist es, die Auswirkungen der integrierten, biologisch-organischen und biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise auf Wachstum und Ertrag der Rebe sowie die Most- und Weinqualität zu untersuchen. Die Mechanismen, die für die eventuellen Änderungen verantwortlich sind, sollen genauer betrachtet werden (Döring et al. 2015). Dadurch sollen die untersuchten Bewirtschaftungssysteme optimiert werden und Handlungsempfehlungen erarbeitet werden. Außerdem sollen die Bewirtschaftungssysteme in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit bewertet werden.

Verbundprojekt VITIFIT: Gesunde Reben im Ökoweinbau durch Forschung, Innovation und Transfer

Die Bekämpfung des Falschen Mehltaus der Rebe, hervorgerufen durch Plasmopara viticola, ist eine der großen Herausforderungen im Weinbau. Dies gilt insbesondere für den ökologischen Weinbau. Aufgrund des drohenden Verbots kupferhaltiger Pflanzenschutzmittel und wegen massiver Auswirkungen des Klimawandels gerät der ökologische Weinbau zunehmend in eine wirtschaftliche Krise. Das katastrophale Peronospora-Jahr 2016 ist allen Winzerinnen und Winzern noch in schlechter Erinnerung. Ziel des in 2019 gestarteten Verbundvorhabens VITIFIT ist, in enger Zusammenarbeit mit den Öko-Anbauverbänden und der Weinbaupraxis einen Maßnahmenkatalog mit praxistauglichen Strategien zur Gesunderhaltung der Rebe zu erarbeiten. Dabei steht der Erreger des Falschen Mehltaus im Zentrum.


Lebensmittel- und Ressourcenverschwendung

Warum ist Lebensmittelverschwendung mein Problem?

Menschen in Deutschland werfen pro Kopf und Jahr 55 Kilogramm Lebensmittel weg, wie der Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aus dem Jahr 2020 zeigt. Und dabei ist knapp die Hälfte der entsorgten Lebensmittel prinzipiell noch genieß- und verwertbar. Doch das ist nicht das einzige Problem: 2016 lag der Verlust oder die Verschwendung von Obst und Gemüse von Nachernte bis in den Einzelhandel bei 21,6 Prozent, der von Fleisch und anderen tierischen Produkten bei fast 12 Prozent. Für die Produktion all dieser Lebensmittel wurden Ressourcen – Wasser, Energie, Zeit – genutzt, die letztendlich verschwendet wurden.

Die Menschheit verbraucht aktuell in acht Monaten des Jahres so viele Ressourcen, wie die Erde binnen eines Jahres zur Verfügung stellen kann. Vor dem Hintergrund von weltweitem Hunger und Wasserknappheit hat dieses Verhalten nicht erst für die nächste Generation dramatische negative Folgen. Wir werben deshalb für den bewussten Umgang mit unseren Ressourcen und forschen, um diese zu schützen.

Wir forschen, um unsere Ressourcen zu schützen

Experimentierfeld Digitalisierung im Weinbau und Ackerbau unter Nutzung von Multikoptern, vernetzter Sensorik und satellitengestützter Kommunikationskanäle

Projektleiter: Prof. Dr. Rainer Keicher, Institut für Technik, und Prof. Dr. Manfred Stoll, Institut für allgemeinen und ökologischen Weinbau
Projektstart: 28.02.2020
Projektende: 27.02.2023
Webseite des Projektes: http://www.diwakopter.de

Ziel des Experimentierfeldes ist es, die Digitalisierung der Produktionsverfahren am Beispiel ausgewählter Raum- und Feldkulturen unter Nutzung heute verfügbarer vernetzter Sensorik und Aktorik darzustellen. Hierbei wird gezielt auf unbemannte luftgestützte Systeme gesetzt, um die Vorteile der bodenschonenden Verfahren auszuschöpfen. Als Kommunikationskanäle werden, neben herkömmlicher 5G-Technik, auch satellitengestützte Systeme genutzt. Sämtliche während der Produktion anfallenden Daten werden automatisiert erfasst und stehen allen autorisierten Nutzern zur Verfügung. Hierzu wird eine geeignete Dateninfrastruktur eingerichtet, auf welche alle Daten einlaufen.

Georeferenziertes Sensor-gestütztes Daten-Management-System zur teilflächenspezifischen Bewässerung und Düngung von Freilandgemüse (GeoSenSys)

Projektleiterin: Prof. Dr. Jana Zinkernagel, Institut für Gemüsebau
Projektstart: 01.02.2020
Projektende: 31.05.2023
Webseite des Projektes: https://www.hs-geisenheim.de/forschung/institute/gemuesebau/ueberblick-institut-fuer-gemuesebau/bewaesserung/geosensys/

Im Rahmen von GeoSenSys soll eine Webanwendung entwickelt werden, die dem Anwender Handlungsempfehlungen zur teilflächenspezifischen N-Düngung und Bewässerung gibt und sich auf Geoinformationssysteme (GIS) stützt.

Intelligente Regelsysteme verbinden Informationen der Bodencharakteristik, der C-N-Dynamik, der Bestandesentwicklung und des Düngungs- und Bewässerungsbedarfs. Sie visualisieren diese in einer browserbasierten Webanwendung. Es entstehen Bewässerungs- und N-Düngungskarten für Teilflächen, um teilflächenspezifische Handlungsempfehlungen für beide Wachstumsfaktoren ableiten zu können.

Von wissenschaftlichem Interesse ist, ein Entscheidungshilfesystem unter Verwendung neuronaler Netze zu entwickeln, welches den Wasserbedarf auf Grundlage gemessener Boden-, Pflanzen- und Umweltparameter schätzen kann. Um Entscheidungen zur N-Düngung und zur Bewässerung koppeln zu können, wird ein Mineralisierungsmodell entwickelt und mit dem Wasserbedarfsmodell verknüpft. Dies bedingt eine wissenschaftliche Evaluierung der spektroskopisch gemessenen Bestandesentwicklung, sowie des Wasser- und N-Status' der Beispielskultur Spinat.

Der modellierte Wasserbedarf wird mit Evapotranspirationsmessungen (Eddy-Covariance) überprüft, der modellierten N-Bedarf mit Nmin-Proben. GeoSenSys wird abschließend in Praxisbetrieben evaluiert.

OPTIBERRY – Optimale Nutzung von Nebenprodukten der Beerenobstproduktion
Erdbeeren liegen auf einer runden, schwarzen Platte in einem Labor.  © Hessen schafft Wissen / Steffen Boettcher

Projektleiter: Prof. Dr. Ralf Schweiggert, Institut für Getränkeforschung
Projektstart: 01.03.2020
Projektende: 01.03.2022
Webseite des Projektes: https://www.faccejpi.com/

In Europa werden fast 2 Millionen Tonnen Beeren angebaut, aber mehr als 15 Prozent dieser Beeren gelangen aus Qualitätsgründen nicht auf den Frischmarkt. Ein Teil dieser Früchte findet eine Bestimmung in der Industrie, wird aber zu Dumpingpreisen verkauft. Dabei werden der Beerenbiomasse wirtschaftlich relevante Verwendungsmöglichkeiten und Bio-Aktivitäten zugeordnet. Die meisten Beerenarten sind reich an einer Vielzahl funktioneller Inhaltsstoffe wie z.B. Polyphenole. Dies bietet vielfältige Möglichkeiten für die angestrebte biobasierte Produktentwicklung im Rahmen des Projekts OPTIBERRY, das inbesondere auf innovative Verarbeitungs- und Extraktionskonzepte zielt. Damit können Himbeeren, Erdbeeren und Brombeeren, die nicht für die Direktvermarktung geeignet sind, doch noch der Wertschöpfung dienen. Diese Verwertung führt zu einer belastbareren Beeren-Lieferkette, die eine sichere und langfristige, nachhaltige Beziehung zwischen dem Anbauer und seinen potenziellen Kunden schafft.

10 Tipps: Beugen Sie Lebensmittelverschwendung vor!

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Nachhaltigkeit

Was ist „nachhaltig“?

Zur Website www.un.org/sustainabledevelopment

Nachhaltigkeit hängt eng mit der Nutzung von Ressourcen zusammen. Wir handeln nachhaltig, wenn wir unsere Bedürfnisse befriedigen, während wir dabei die natürliche Regenerationsfähigkeit der beanspruchten Systeme wie der Pflanzen, Böden und von Lebewesen gewährleisten. Nachhaltigkeit umfasst die drei Säulen der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit.

Die Vereinten Nationen (UN) haben 2015 die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ beschlossen, die 17 „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ (englisch Sustainable Development Goals, SDGs) umfasst. Sie gelten für alle UN-Staaten und sind auch im täglichen Handeln wie auch im Rahmen der Forschung an der Hochschule Geisenheim wichtige Leitlinien.

Wir forschen für mehr Nachhaltigkeit

Anwendungsorientierte Maßnahmen und Biodiversitätstoolkit für den Weinbau in Deutschland

Projektleitung: Prof. Dr. Ilona Leyer, Institut für angewandte Ökologie, und Prof. Dr. Eckhard Jedicke, Institut für Landschaftsplanung und Naturschutz
Projektstart: 01.03.2020
Projektende: 28.02.2026
Webseite des Projektes:http://www.ambito.eco

Die Arten- und Strukturvielfalt in Weinbergslandschaften ist aktuell sowohl auf Rebflächen als auch in deren Umfeld gering und entspricht bei weitem nicht ihrem Potenzial. Daher sollen in ca. 30 Modellbetrieben und weiteren 50 Partnerbetrieben des ökologischen und konventionellen/integrierten Weinbaus aus den meisten Weinbaugebieten Deutschlands Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität umgesetzt und durch ein Monitoring begleitet werden. Dazu findet eine Biodiversitätsberatung statt, unterstützt durch ein im Projekt zu entwickelndes und erprobendes Beratungs-Toolkit mit Maßnahmenhandbuch. Das Toolkit, das mit einer Webapplikation ausgestattet ist, liefert anhand von Kriterien wie naturräumlicher Ausstattung und Betriebsform individuell mögliche Maßnahmen, Ansprechpartner und Fördermöglichkeiten für die Betriebe. Intensive Öffentlichkeitsarbeit soll dazu führen, dass schon während der Projektlaufzeit mehrere hundert Weinbaubetriebe eigenverantwortlich darauf zugreifen, um Biodiversitätsmaßnahmen umzusetzen. Eine Anwendung in allen 13 Weinbaugebieten Deutschlands wird angestrebt. Begleitforschung liefert bisher fehlende Antworten zur Umsetzung in das Projekt, z.B. für ein optimales Bewirtschaftungsmanagement der Weinbergsgassen und Randbereiche, das dauerhaft eine hohe Artenvielfalt gewährleistet, und für die Ausgestaltung eines optimalen Instrumentenmixes aus Förderpolitik und Marktanreizen. Im Ergebnis werden, u.a. durch Überführung der Ergebnisse in neu programmierte ELER-Maßnahmen der Länder, Weinbaubetriebe in die Lage versetzt, einen maßgeblichen Beitrag zur Förderung der biologischen Vielfalt und damit zur Entwicklung einzigartiger Kulturlandschaften zu leisten.

Einsatz von Sensoren für eine nachhaltige Produktion und Lagerung bei Apfel

Projektleiter: Prof. Dr. Peter Braun, Institut für Obstbau
Projektstart: 16.03.2020
Projektende: 15.05.2023

Das Projekt „Apfel4.NULL“ hat zum Ziel, die Nachhaltigkeit der deutschen Apfelproduktion durch Automatisierung und digitale Technologien zu verbessern. Zu diesem Zweck wird ein Netzwerk zerstörungsfreier Sensoren aufgebaut, um Daten zur gezielten Steuerung verschiedener Prozesse in der Apfelproduktion und Lagerung einzusetzen. Neben den saisonalen Witterungsbedingungen werden die wichtigsten Faktoren, die die Fruchtqualität und Haltbarkeit während der Qualitätsbildung im Feld und in der Nachernteperiode beeinflussen, mit Sensoren überwacht. Regelungsmechanismen und Modellierungen Bezug nehmend auf Wasser- und Fruchtstress sowie Baumwuchs werden entwickelt und die
Bewirtschaftung der Obstanlage (z.B. intelligenter Wurzelschnitt, Bewässerung) und Lagerung entsprechend angepasst.

In der „Apfel4.NULL“ Obstanlage wird das Pflanzenschutzmittel-Applikationsgerät  zum Digitalen Assistenten aufgerüstet. Dabei greift das Sprühgerät auf relevante Wetterdaten, LiDAR Sensorik mit Analyse der Biomasse sowie GIS-Informationen mit gesetzlichen Abstandsauflagen zu.

Die bestehenden CA-Lagerungssysteme für Kernobst werden durch bedarfsgerechte Abtau-Algorithmen der Kühlaggregate energieeffizienter und produktschonender gestaltet. Die Lagersteuerung baut dabei auf eine intuitive Mensch-Maschinen-Schnittstellen Software. Diese ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung der Fruchtqualität und gleichzeitig eine adaptive Steuerung der Lagerbedingungen unter Berücksichtigung der fruchtqualitativen Parameter. Durch die Vernetzung der Daten der Projektpartner, daraus erstellter Modelle und Aufzeichnungen ist die Transparenz und Kostensicherheit für alle Glieder der Wertschöpfungskette Apfel langfristig geschaffen. Neue, im Projekt entwickelte Technologien werden über eine Reihe von Industrie-Projektpartnern direkt in der kommerziellen Obstbaupraxis umgesetzt. Der Fokus dieses Teilvorhabens liegt auf der Integration des Bewässerungsmanagements in das Gesamtkonzept.

Implementierung des Mostobstanbaus in Hessen

Projektleiter: Prof. Dr. Peter Braun, Institut für Obstbau
Projektstart: 01.02.2019
Projektende: 31.12.2023

Oberstes Ziel des Projekts ist es, den Anteil regionaler Rohstoffe bei der Produktion von Apfelsaft und Apfelwein zu erhöhen. Die hessischen Keltereien, die im Verband der hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien organisiert sind, fördern seit vielen Jahren mit unterschiedlichen Maßnahmen die Pflege und die Neupflanzung von Streuobstwiesen in Hessen. Trotzdem werden immer weniger Äpfel zu den Keltereien bzw. in die Annahmestellen gebracht. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach regionalen Produkten durch den Verbraucher hoch und auch die hessische Landesregierung hat den Wunsch nach regionalen Produkten zum Ausdruck gebracht. Derzeit wird über die Anlieferung von Streuobst-Äpfeln in guten Jahren rund 20 % des Bedarfs gedeckt. Um den Anteil regionaler Rohstoffe zu erhöhen, soll in Hessen der Mostobstanbau eingeführt werden.
Es soll geklärt werden, welche Bedingungen für einen erfolgversprechenden Mostobstanbau notwendig sind.

Eine Standortkarte soll einen Überblick über die bereits vorhandenen Streuobstflächen und zusätzliche, geeignete Standorte für den Mostobstanbau verschaffen. Hier gibt es Überschneidungen mit einem neuen Projekt des HMUKLV "Biodiversität genießen", sodass Ergebnisse dieses Projektes einfließen können. Die Themenbereiche Biodiversität und Artenvielfalt spielen bei der Streuobsterzeugung eine wichtige Rolle. Um auch beim Mostobstanbau einen Beitrag zum Naturschutz zu leisten, ist in Zusammenarbeit der Universität Gießen eine Untersuchung der Demonstrationsanlage der Kelterei Rapp's geplant. Somit kann auch in diesem Bereich auf Ergebnisse aus anderen Untersuchungen zurückgegriffen werden. Dies wird erreicht druch:

  1. Überprüfung der Bedingungen für den Mostobstanbau und Erstellung einer Standortkarte mit Streuobst- und Mostobstflächen
  2. Gewinnung von Landwirten für den Mostobstanbau und Nachweis der Wirtschaftlichkeit dieser Produktionsform
  3. Gegenüberstellung der Anbauformen Streuobst und Mostobst anhand verschiedener Kriterien einschließlich der Potenzialermittlung in beiden Bereichen
Modellierung von virtuellen Riesling-Weinbergen zur Reduktion des Sonnbrandrisikos bei Weintrauben (Vitis vinifera L.)

Projektleitung: PD Dr. Katrin Kahlen und Dr. Dominik Schmidt, Institut für Modellierung und Systemanalyse
Projektstart: 01.11.2020
Projektende: 31.10.2023

Sonnenbrandschäden bei Weintrauben und anderen Früchten führen immer häufiger zu deutlichen Ernte- und Qualitätseinbußen. Vermehrtes Auftreten von Sonnenbrand bei Hitzewellen weist dabei auf einen potentiellen Zusammenhang zwischen Sonnenbrand und Klimawandel hin. Um mögliche Auswirkungen des Klimawandels zu untersuchen, wird die Rebe als ideale Modellkultur angesehen. Dieses Projekt hat daher erstmalig die modellbasierte Analyse von Sonnenbrand bei Trauben in Weinbergen der Zukunft zum Ziel.

Simulationen, die die Folgen veränderter Umgebungsbedingungen innerhalb eines Weinbergs vorhersagen, sollten auch Aufschluss über das zu erwartende Sonnenbrand-Risiko liefern können. Wir stellen die Hypothese auf, dass der Klimawandel das Sonnenbrand-Risiko in seiner Ausprägung verändern wird. Beispielsweise reagiert die Rebe auf erhöhte atmosphärische CO2 Konzentration (eCO2) u.a. mit einem stärkeren Seitentriebwachstum, wodurch sich das Sonnenbrandrisiko während der Reife verringern könnte. Andererseits könnten häufigere Hitzewellen, insbesondere bei zeitgleichen Entblätterungsmaßnahmen, das Sonnenbrand-Aufkommen deutlich erhöhen. Da Sonnenbrand nur bei direkter Sonneneinstrahlung auf die Trauben eintritt, kann die Laubwand, je nach Struktur, einen natürlichen Schutz darstellen. Funktionell-strukturelle Pflanzenmodelle (FSPMs) ermöglichen es, die Laubwand detailliert und mit natürlicher Variabilität abzubilden. Das FSPM Virtueller Riesling simuliert das dynamische Wachstum von Riesling-Reben und berücksichtigt dabei auch das Erziehungssystem und die Orientierung des Weinbergs. Es konnte bereits genutzt werden, um den Einfluss der Temperatur auf die Entwicklung der Rebenarchitektur aufzuzeigen. Um das Auftreten von Sonnenbrand in dieses Modell zu integrieren, nehmen wir an, dass für jede Beere drei Eigenschaften entscheidend sind: direkte Sonneneinstrahlung, Oberflächentemperatur und die Sonnenbrand-Empfindlichkeit der Beere. Dazu soll für Virtueller Riesling ein Beerenwachstumsmodell entwickelt, mit virtuellen Licht-Sensoren verknüpft werden und ein verbessertes dreidimensionales Blatt-Modell abgeleitet und integriert werden. Modellerweiterungen und Parametrisierungen basieren u.a. auf Freilandversuchen in einem Weinberg mit eCO2 (Weinberg-FACE). Mit einer Reihe von in silico Experimenten mit dem erweiterten Virtuellen Riesling Modell sollen dann die Effekte veränderter Pflanzenmorphologie durch eCO2 und erhöhter Temperaturen auf Sonnenbrand untersucht und optimierte Entblätterungsstrategien identifiziert werden. Letztere sollen zudem exemplarisch in bereits etablierten Weinbergen getestet werden.

Die Projektergebnisse werden neue Erkenntnisse bringen, wie sich der Klimawandel auf Sonnenbrand auswirkt. Sie liefern zudem Ideen, wie mittels neuer Managementstrategien über die Anpassung der Pflanzenarchitektur Sonnenbrand im Weinberg, aber auch in anderen Kulturen, reduziert werden kann.

Nachhaltige Weihnachtssterne aus Hessen
Prof. Dr. Kai Sparke (l.) und Prof. Dr. Heiko Mibus-Schoppe mit Priska Hinz © Hessischer Innovationsdienstleister für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum / Dipl.-Geogr. Nicola von Kutzleben
Prof. Dr. Kai Sparke (l.) und Prof. Dr. Heiko Mibus-Schoppe mit Priska Hinz © Hessischer Innovationsdienstleister für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum / Dipl.-Geogr. Nicola von Kutzleben

Projektleiter: Prof. Dr. Heiko Mibus-Schoppe, Institut für urbanen Gartenbau und Pflanzenverwendung
Projektstart: 01.04.2019
Projektende: 31.03.2022

Drei von vier Haushalten kaufen mindestens einmal im Jahr eine Zierpflanze. Zierpflanzen sind damit Teil der Lebens- und Konsumwelt von Menschen. In der Produktion von Zierpflanzen sind derzeit die Umweltbedingungen auf Wuchsleistung und Verkaufsqualität optimiert und berücksichtigen nicht die späteren Alltags- und Umweltbedingungen beim Verbraucher. Konsumenten haben heutzutage jedoch häufig nicht die notwendige Kompetenz in der Pflanzenpflege. Zudem sind die derzeitigen Produkt- und Pflegeinformationen ungenügend. Durch suboptimale Bedingungen und Behandlungen zeigen viele Zierpflanzen Stresssymptome, die einen Verlust des Zierwertes zur Folge haben. Somit entwickeln sich Zierpflanzen zunehmend vom Gebrauchs- zum Verbrauchsartikel und werden vorzeitig entsorgt.

Der Weihnachtsstern ist eine sowohl für die heimische Produktion als auch für den Facheinzelhandel bedeutsame Zierpflanze. Im Projekt soll ein weitestgehend nachhaltiger Weihnachtsstern entwickelt, kommerziell produziert und erfolgreich vermarktet werden. Dabei ist sowohl eine nachhaltige Erzeugung (z.B. torffreies Substrat) als auch nachhaltige Verwendung (z.B. lange Haltbarkeit und gute Anpassung an den Standort beim Verbraucher) gemeint. Letzteres soll durch richtige Interpretation der bislang ermittelten Verwendungsweisen und Bedürfnisse Verbraucher und angepasste Kulturverfahren, Produktbestandteile und Konsumenteninformation erreicht werden. Insgesamt soll ein innovatives nachhaltiges Geschäftsmodell für eine regionale Wertschöpfungskette entstehen.

Dafür werden torffreie Substrate bei Weihnachtssternen unter Verbraucherbedingungen getestet und neue Kulturverfahren für Weihnachtssterne mit optimierter Anpassung an die Endverbraucherbedingungen entwickelt und in der gartenbaulichen Praxis umgesetzt. Zugleich findet eine betriebswirtschaftliche Analyse statt. Für diese so erzeugten Weihnachtssterne erfolgt die Vermarktung in Markttests unter Wettbewerbsbedingungen des Einzelhandels. Zugleich soll durch Verbraucherstudien die richtige Produktinformation und Verkaufsstrategie ausgearbeitet werden.

SUSCHOICE: Understanding Consumer Behavior and Food Choices

Projektleiter: Prof. Dr. Gergley Szolnoki, Institut für Wein- und Getränkewirtschaft
Projektstart: 01.10.2018
Projektende: 30.09.2021
Webseite des Projektes:https://susfood-db-era.net/drupal/content/suschoice

Das SUSCHOICE-Projekt, das von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gefördert wird und an der Hochschule Geisenheim durch die apl. Professur für Marktforschung betreut wird, hat drei Hauptziele:

  • Die Forschenden untersuchen in fünf europäischen Ländern den Effekt, den makroökonomische, strukturelle und individuelle Faktoren auf den Konsum von nachhaltigen Lebensmitteln und Getränken haben.
  • Sie analysieren nationale Forschungs- und Marketingstratetgien mit Bezug auf den Konsum von nachhaltigen Lebensmitteln und Getränken.
  • In der Folge wollen sie testen, welche Fördermaßnahmen den Konsum nachhaltiger Lebensmittel und Getränke erhöhen.
Wirtschaftlichkeit und ökologische Nachhaltigkeit von Weingütern: Wissensbasierte Auswertung und digitaler Wissenstransfer

Projektleiterin: Prof. Dr. Simone Loose, Institut für Wein- und Getränkewirtschaft
Projektstart: 01.11.2019
Projektende: 30.04.2023
Webseite des Projektes: https://www.hs-geisenheim.de/index.php?id=2315

Das Projekt beinhaltet die Gewinnung von wissensbasierten Ergebnissen zum wirtschaftlichen und ökologisch nachhaltigen Erfolg von Weingütern und den innovativen Transfer der Erkenntnisse durch eine Onlineplattform an verschiedene Interessengruppen in der Weinwirtschaft, an Ausbilder und Hochschulen, an Verbände sowie Berater und Politik.

Basierend auf dem einmaligen Datenbestand der Geisenheimer Unternehmensanalyse soll die Analyse und die Auswertung der Wirtschaftlichkeit grundlegend aktualisiert und innovativ weiterentwickelt werden, um sie an die veränderten Branchenbedingungen und den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt anzupassen. Die Benchmarks zum wirtschaftlichen Erfolg werden dafür für verschiedene ökologische Nachhaltigkeitsgruppen separat ausgewiesen.

Das Projekt vereint die Analyse der Wirtschaftlichkeit und der ökologischen Nachhaltigkeit von Weingütern in Form von Benchmarks und kommentierten grafischen Berichten. Ein innovativer Konjunkturindex wird entwickelt, der auf anonymen Absatzdaten aus Warenwirtschaftssoftware beruht. Die Ergebnisse werden über ein interaktives Datenportal verschiedenen Interessensgruppen nutzerfreundlich zugänglich gemacht.

Das Projekt verfolgt drei wesentliche Ziele für die Weinwirtschaft:

  1. Ökonomische Nachhaltigkeit: es werde neue wissensbasierte grafische und kommentierte Auswertungen als Benchmark für Weingüter und ein tagesaktueller Konjunkturindex entwickelt.
  2. Ökologische Nachhaltigkeit: wie können ökologisch nachhaltige Weingüter ökonomisch erfolgreich wirtschaften? Kennzahlen von ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit werden zur Beantwortung dieser Frage kombiniert.
  3. Die Ergebnisse werden den Betrieben und der Branche über ein zu entwickelndes Onlineportal bereitgestellt.

Saisonkalender Obst und Gemüse

Mit einem Klick: Saisonkalender als hochauflösende PDF-Datei

Heimisches Obst und Gemüse ist nicht nur frisch und lecker, es hat auch keine langen Transportwege – die je nach Transportart mit einem höheren oder niedrigeren Ausstoß von Schadstoffen verbunden sind – hinter sich, bis es auf Ihrem Tisch landet. Mit dem Kauf von regionalen Produkten unterstützen Sie gleichzeitig die regionale (Land-)Wirtschaft. Nicht zuletzt essen Sie automatisch abwechslungsreicher, wenn Sie beim Einkauf darauf achten, was gerade Saison hat. Auf diese Weise entdecken Sie vielleicht vergessene Gemüsearten wieder und Lieblingsrezepte neu.

Digitale Einkaufshilfe: Die Saisonkalender-App

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