KULTURLANDSCHAFT - WANDEL GEMEINSAM GESTALTEN.

WISSEN VERBINDEN. WANDEL GESTALTEN.

Das KULT vernetzt Wissenschaft, Praxis, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, um Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung von Kulturlandschaften zu entwickeln und in die Umsetzung zu bringen.

© KULT / Hochschule Geisenheim University, KI-gestützt erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026

WORAN WIR ARBEITEN

Kulturlandschaften stehen unter zunehmendem Veränderungsdruck. Das KULT verbindet Forschung und Praxis, um ihre charakteristischen Qualitäten zu erhalten und gleichzeitig Antworten auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.

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KULT AKTUELL

Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum Kulturlandschaft

Methoden zur Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels

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27 Teilnehmende bei der Summer School „Climate Change Research Methods“ in Geisenheim.

Vom Vorlesungssaal in den Weinberg, dann noch ein kurzer Abstecher ins Labor und schnell zum Abschlussvortrag zurück in die Aula – bei der Summer School „Climate Change Research Methods: Preparing for the Future“ hielt ein vielfältiges Programm die 27 Teilnehmenden vom 9. bis zum 13. September 2019 auf Trab. Gemeinsam veranstalteten die Graduiertenschule der Hochschule Geisenheim und die Promotionsplattform Geisenheim – Gießen – Marburg in Kooperation mit der Universität Bordeaux die einwöchige Sommeruni auf dem Campus Geisenheim.

Den Fokus der Summer School – Klimawandel – hatten sich Promovierende der Hochschule Geisenheim im vergangenen Jahr gewünscht, genauso wie den methodenorientierten Ansatz. „Eine Stärke der Hochschule Geisenheim ist die direkte Anwendung von Forschungsergebnissen“, sagte Prof. Dr. Annette Reineke, Vizepräsidentin für Forschung der Hochschule Geisenheim. „Dieser Ansatz war uns also auch bei der Konzeption der Summer School wichtig.“

Bei der internationalen Summer School waren Teilnehmende aus acht Ländern vertreten. Das vielfältige Programm bot genügend Zeit bei gemeinsamen Mittagspausen und Freizeitaktivitäten wie einem Kochkurs zum Thema „Nachhaltiges Kochen“, Spieleabenden oder Open Air Kino sich besser kennenzulernen. Ein wichtiges Ziel der Summer School war es neben den fachlichen Inhalten, den Teilnehmenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Hessen und der Universität Bordeaux in der Partnerregion Aquitaine eine Plattform zu bieten, sich kennenzulernen und zu vernetzen.

Neben Dozentinnen und Dozenten der Hochschule Geisenheim bereicherten externe Referierende aus Deutschland und Frankreich das Programm. So bot sich den Teilnehmenden einerseits die Möglichkeit, die Geisenheimer Forschenden und die von ihnen praktizierten Methoden besser kennenzulernen, und andererseits die Zusammenhänge und Ursachen des Klimawandels aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Hierzu dienten Workshops wie „Gas Exchange Measurements“, „Chlorophyllfluorescence Measurements with Pulse Amplitude Modulation (PAM) Method”, “Digitizing Plant Architecture” sowie Workshops zu grafischen Darstellungen eigener Datensätze mithilfe der Programme R, SigmaPlot, MATLAB und Origin/Mathematica.

Prof. Dr. Achim Bubenzer, ehemals Rektor der Hochschule Ulm, bot in einem Workshop etwa Argumente, um Klimawandelleugnern zu begegnen, während Dr. Michael Schirrmann vom Leibniz Institute for Agricultural Engineering and Bioeconomy (ATB) einen intensiven Einblick in die Durchführung von sogenannten Meta-Analysen gab. Der interdisziplinäre Ansatz der Summer School zeigte sich besonders in Sven-Daniel Gettys Workshop von Science-Slam.com, der den Teilnehmenden wichtige Werkzeuge zur Kommunikation in der Wissenschaft lieferte, welche sie gleich in die Praxis umsetzen konnten. Prof. Dr. Gregory Gambetta und Dr. Philippe Pieri vom Institut des Sciences de la Vigne et du Vin (ISVV) in Bordeaux brachten als Experten für Weinbau eine französische Sichtweise auf die Auswirkungen des Klimawandels in den Rheingau.

Ein Bericht von Franziska Külbel, Koordinatorin der Promotionsplattform Geisenheim – Gießen – Marburg

 

Kategorien: Veranstaltungen, Graduiertenschule, HOCHSCHULE, Presse und Kommunikation, FORSCHUNG, Wissenschaftlicher Nachwuchs, Rebenzüchtung, Phytomedizin, Oenologie, Bodenkunde und Pflanzenernährung, Angewandte Ökologie, Allgemeiner und ökologischer Weinbau, Nachrichten

Bilderreihe

Bildquelle: Winfried Schönbach
Bildquelle: Tina Kissinger
Bildquelle: Dr. Christiane Jost
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Bildquelle: Tina Kissinger
Bildquelle: Tina Kissinger

Veranstaltungen des Kompetenzzentrums Kulturlandschaft

1. September 2026 KuLaDig-Netzwerktreffen Rheinland-Pfalz 2026

KuLaDig-Netzwerktreffen Rheinland-Pfalz 2026

1. September 2026 | ab 10:00 Uhr | Weingut Raddeck, Nierstein
Kostenfreie Teilnahme

Das diesjährige KuLaDig-Netzwerktreffen findet in der KuLaDig-Kommune Nierstein statt. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Kulturlandschaft, Tourismus und Weinbau, das sich auch in einem Markt der Möglichkeiten widerspiegelt.

Neben Impulsvorträgen besteht die Möglichkeit zum Austausch mit anderen KuLaDig-Kommunen sowie mit den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern von KuLaDig RLP und der SGD Süd. Auch eine Führung durch die Weinberge ist vorgesehen.

Anmeldung bis 24. August 2026 per E-Mail an Christine.brehm(at)sgdsued.rlp.de, bitte mit Angabe, ob Sie an der Weinbergführung teilnehmen möchten.

Veranstalter: Kultur.Landschaft.Digital – Kompetenzzentrum Rheinland-Pfalz an der SGD Süd

1. September bis 22. Oktober 2026 Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

1. September bis 22. Oktober 2026 | insgesamt 9 Online-Veranstaltungen

Wie lassen sich genetische Nutztiervielfalt, Landschaftsvielfalt und Wertschöpfung für nachhaltige Ernährungssysteme verbinden?

Dieser Frage widmet sich unsere Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“. An insgesamt neun Terminen, jeweils dienstags oder donnerstags, werden verschiedene Aspekte der genetischen Vielfalt von Nutztierrassen und ihrer Bedeutung für nachhaltige Ernährungssysteme betrachtet.

Direkt zur Anmeldung:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdUKCr5EMFDAtpdCy6sn0nQslQRRfmi_hksDbJp-c75IshK_A/viewform

29. September 2026 8. Straße und Landschaft „Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?“

Straße und Landschaft – Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?

29. September 2026 | Hochschule Geisenheim University
Teilnahmegebühr: 60 €

Anmeldung:
https://veranstaltungen.hs-geisenheim.de/event/8-sl2026

Die Umsetzung der EU-Verordnung über die Wiederherstellung der Natur wird in der Praxis die Planung und den Bau von Straßen erheblich beeinflussen. Doch was bedeutet das konkret für Straßenbauverwaltungen, Planungsbüros sowie Gutachterinnen und Gutachter?

Die Fachtagung widmet sich unter anderem der Frage, welche Artikel der Wiederherstellungsverordnung für den Straßenbau besonders relevant sind, was der Nationale Wiederherstellungsplan vorsieht und welche Konsequenzen sich aus dem neuen Verschlechterungsverbot ergeben. Zudem geht es um zusätzliche Erfassungserfordernisse sowie die Anpassung von Eingriffsregelung, UVP und LBP.

Veranstalter und Partner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement sowie der Bundesverband Beruflicher Naturschutz Rheinland-Pfalz e. V.

6. & 7. Oktober 2026 IALE-D Jahrestagung 2026 „Schwammlandschaften als integrativer Ansatz der Klimaanpassung: Analyse, Planung und Governance“

Termin: 6. & 7. Oktober 2026

Ort: Universität Hildesheim

ie Jahrestagung steht unter dem Leitmotiv zukunftsfähiger Kulturlandschaften im Kontext von Klimawandel und nachhaltiger Landnutzung. Vor diesem Hintergrund gewinnen Schwammlandschaften zunehmend an Bedeutung – als landschaftsökologischer und planerischer Ansatz zur Stärkung von Wasserretention, Speicher- und Regulationsfunktionen sowie zur Erhöhung der Klimaresilienz urbaner und ruraler Räume.

Aktuelle Entwicklungen, unter anderem im Kontext der EU-Wiederherstellungsverordnung und des Aktionsprogramms natürlicher Klimaschutz, verdeutlichen die wachsende Relevanz integrierter wasserbezogener Landschaftsansätze.

Für die Fachsitzung freuen wir uns insbesondere über Beiträge in drei Themenfeldern:

  • Erfassung und Bewertung: Wie können wasserhaushaltsbezogene Funktionen auf Landschaftsebene differenziert erfasst und bewertet werden, und welche Indikatoren eignen sich zur belastbaren Quantifizierung ihres Klimaanpassungsbeitrags?
  • Planung und Integration: Wie lassen sich integrative räumliche Konzepte entwickeln, die naturbasierte Maßnahmen kohärent kombinieren?
  • Implementierung und Governance: Welche institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen die Umsetzung und welche Governance-Ansätze überwinden Implementierungshemmnisse?

Ausgerichtet wird die Fachsitzung in Kooperation der EU Projekte SpongeScapes, SpongeBoost und SpongeWorks, in Kooperation mit dem Netzwerk Schwammlandschaften.

Abstracts können bis zum 30.06.2026 eingereicht werden.

Informationen zur Konferenz, zur Fachsitzung und zur Anmeldung von Beiträgen finden Sie auf dem IALE-D-Konferenzportal: https://www.iale.de/tagungen/iale-2026/fachsitzungen/#session2

15.–16. Oktober 2026 viSiOONWALD-Transfer 2026 „Kann man den Klimawandel wegpflanzen? – Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung“

viSiOONWALD-Transfer 2026 – Kann man den Klimawandel wegpflanzen? Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung

15.–16. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)

Teilnahmegebühr: 80 € inkl. Rahmenprogramm
Übernachtung im Walderlebniszentrum: 51 €

Anmeldung:
https://www.ticket-regional.de/events_info.php?eventID=252094&style=wez-soonwald

Der Aufbau klimastabiler Wälder ist eine zentrale Aufgabe des Waldmanagements. Ein Faktor, der dabei bislang häufig nur eine untergeordnete Rolle spielt, ist das Bodenleben – obwohl Mikroorganismen, Pilze und Mykorrhiza-Netzwerke entscheidend für Wachstum, Vitalität und Resilienz von Wäldern sind.

Im Mittelpunkt der zweiten viSiOONWALD-Transfer-Veranstaltung steht daher der Boden als Grundlage des Ökosystems Wald. Fachleute aus Forschung und Praxis beleuchten die Bedeutung des Bodenmikrobioms für Waldentwicklung, Kohlenstoffspeicherung, Wasserhaushalt und Ökosystemleistungen. Außerdem diskutieren wir, wie dieses Wissen stärker in die waldbauliche Planung und Praxis integriert werden kann und welchen Beitrag neue Technologien zur Entwicklung degradierter Böden leisten können.

Veranstaltungspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz, Regionalbündnis Soonwald-Nahe, Naturpark Soonwald-Nahe und von Nell’sche Forstverwaltung eGbR.

23.–25. Oktober 2026 Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“ - Schwerpunkt: Offenland

Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“

Das praxisorientierte Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland – Von der Theorie zur nachhaltigen Landschaftsentwicklung“ widmet sich konkreten Ansätzen für einen verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft und deren Umsetzung in der Praxis.

Das Programm steht nun fest und gliedert sich in zwei Veranstaltungen:

23.–25. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)
Schwerpunkt: Offenland

30.–31. Oktober 2026 | Waldbildungszentrum Hachenburg
Schwerpunkt: Wald

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://regionalbuero-nk.rlp.de/veranstaltungen

Im Walderlebniszentrum Soonwald sind Übernachtungen für 51 € pro Nacht möglich.

Veranstalter: Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz

Fördermittelgeber: Kompetenzzentrum für Natürlichen Klimaschutz (KNK)

30.–31. Oktober 2026 Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“ - Schwerpunkt: Wald

Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“

Das praxisorientierte Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland – Von der Theorie zur nachhaltigen Landschaftsentwicklung“ widmet sich konkreten Ansätzen für einen verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft und deren Umsetzung in der Praxis.

Das Programm steht nun fest und gliedert sich in zwei Veranstaltungen:

23.–25. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)
Schwerpunkt: Offenland

30.–31. Oktober 2026 | Waldbildungszentrum Hachenburg
Schwerpunkt: Wald

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://regionalbuero-nk.rlp.de/veranstaltungen

Im Walderlebniszentrum Soonwald sind Übernachtungen für 51 € pro Nacht möglich.

Veranstalter: Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz

Fördermittelgeber: Kompetenzzentrum für Natürlichen Klimaschutz (KNK)

Veranstaltungen des KULT an der Hochschule

Methoden zur Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels

S54gxt-a2Pk

27 Teilnehmende bei der Summer School „Climate Change Research Methods“ in Geisenheim.

Vom Vorlesungssaal in den Weinberg, dann noch ein kurzer Abstecher ins Labor und schnell zum Abschlussvortrag zurück in die Aula – bei der Summer School „Climate Change Research Methods: Preparing for the Future“ hielt ein vielfältiges Programm die 27 Teilnehmenden vom 9. bis zum 13. September 2019 auf Trab. Gemeinsam veranstalteten die Graduiertenschule der Hochschule Geisenheim und die Promotionsplattform Geisenheim – Gießen – Marburg in Kooperation mit der Universität Bordeaux die einwöchige Sommeruni auf dem Campus Geisenheim.

Den Fokus der Summer School – Klimawandel – hatten sich Promovierende der Hochschule Geisenheim im vergangenen Jahr gewünscht, genauso wie den methodenorientierten Ansatz. „Eine Stärke der Hochschule Geisenheim ist die direkte Anwendung von Forschungsergebnissen“, sagte Prof. Dr. Annette Reineke, Vizepräsidentin für Forschung der Hochschule Geisenheim. „Dieser Ansatz war uns also auch bei der Konzeption der Summer School wichtig.“

Bei der internationalen Summer School waren Teilnehmende aus acht Ländern vertreten. Das vielfältige Programm bot genügend Zeit bei gemeinsamen Mittagspausen und Freizeitaktivitäten wie einem Kochkurs zum Thema „Nachhaltiges Kochen“, Spieleabenden oder Open Air Kino sich besser kennenzulernen. Ein wichtiges Ziel der Summer School war es neben den fachlichen Inhalten, den Teilnehmenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Hessen und der Universität Bordeaux in der Partnerregion Aquitaine eine Plattform zu bieten, sich kennenzulernen und zu vernetzen.

Neben Dozentinnen und Dozenten der Hochschule Geisenheim bereicherten externe Referierende aus Deutschland und Frankreich das Programm. So bot sich den Teilnehmenden einerseits die Möglichkeit, die Geisenheimer Forschenden und die von ihnen praktizierten Methoden besser kennenzulernen, und andererseits die Zusammenhänge und Ursachen des Klimawandels aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Hierzu dienten Workshops wie „Gas Exchange Measurements“, „Chlorophyllfluorescence Measurements with Pulse Amplitude Modulation (PAM) Method”, “Digitizing Plant Architecture” sowie Workshops zu grafischen Darstellungen eigener Datensätze mithilfe der Programme R, SigmaPlot, MATLAB und Origin/Mathematica.

Prof. Dr. Achim Bubenzer, ehemals Rektor der Hochschule Ulm, bot in einem Workshop etwa Argumente, um Klimawandelleugnern zu begegnen, während Dr. Michael Schirrmann vom Leibniz Institute for Agricultural Engineering and Bioeconomy (ATB) einen intensiven Einblick in die Durchführung von sogenannten Meta-Analysen gab. Der interdisziplinäre Ansatz der Summer School zeigte sich besonders in Sven-Daniel Gettys Workshop von Science-Slam.com, der den Teilnehmenden wichtige Werkzeuge zur Kommunikation in der Wissenschaft lieferte, welche sie gleich in die Praxis umsetzen konnten. Prof. Dr. Gregory Gambetta und Dr. Philippe Pieri vom Institut des Sciences de la Vigne et du Vin (ISVV) in Bordeaux brachten als Experten für Weinbau eine französische Sichtweise auf die Auswirkungen des Klimawandels in den Rheingau.

Ein Bericht von Franziska Külbel, Koordinatorin der Promotionsplattform Geisenheim – Gießen – Marburg

 

Kategorien: Veranstaltungen, Graduiertenschule, HOCHSCHULE, Presse und Kommunikation, FORSCHUNG, Wissenschaftlicher Nachwuchs, Rebenzüchtung, Phytomedizin, Oenologie, Bodenkunde und Pflanzenernährung, Angewandte Ökologie, Allgemeiner und ökologischer Weinbau, Nachrichten

Bilderreihe

Bildquelle: Winfried Schönbach
Bildquelle: Tina Kissinger
Bildquelle: Dr. Christiane Jost
Bildquelle: Dr. Christiane Jost
Bildquelle: Uta Diringer-Fischer
Bildquelle: Tina Kissinger
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