Kompetenzzentrum Kulturlandschaft (KULT)

wissenschaft.praxis.diskurs.

Das Kompetenzzentrum Kulturlandschaft (KULT) bearbeitet in einem kooperativen Netzwerk aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung von Kulturlandschaften. Hierzu führen wir Veranstaltungen, Weiterbildungen und Projekte durch und bringen damit die Entwicklung fachlicher Standards voran.

Kulturlandschaften unterliegen in der heutigen Moderne einem starken Änderungsdruck und Wandel. Die Inanspruchnahme der Landschaften durch Intensivierung der Landnutzung (Land- und Forstwirtschaft, Siedlungsbau, Energiegewinnung etc.) führt zu immer tiefgreifenderen Veränderungen dieser hochwertigen Kulturlandschaften. Wertbestimmende Merkmale gehen unwiederbringlich verloren – wie z. B. historische Elemente und biologische Vielfalt.

 

Veranstaltungen

Hier finden Sie die aktuellen Veranstaltungen des KULT:

21.–22. Mai 2026 viSiOONWALD 2026 – Frühjahrstagung „Wald erleben, Wald entwickeln – Perspektiven für eine zukunftsfähige Erholungsnutzung“

Am 21.–22. Mai 2026 findet im Walderlebniszentrum (Forstamt Soonwald) die viSiOONWALD Frühjahrstagung 2026 mit dem Thema  „Wald erleben, Wald entwickeln – Perspektiven für eine zukunftsfähige Erholungsnutzung“ statt

Die Anmeldung ist bis 4. Mai 2026 freigeschaltet unter https://www.ticket-regional.de/stage_1006.php?timeID=1084453&style=wez-soonwald 

 

 

Kontakt

Haben Sie Fragen rund um das KULT?

Dann kontaktieren Sie uns per Mail über

kult(at)hs-gm.de

 

Kachelbühne Kult

Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum Kulturlandschaft

Schwammregion Soonwald-Nahe stärkt klimaangepasste Landschaftsentwicklung

© Jenny Eckes

Mit dem Projekt „Schwammregion Soonwald-Nahe“ engagiert sich die Hochschule Geisenheim University für eine klimaresiliente Entwicklung der Kulturlandschaft zwischen Hunsrück und Nahetal. Gemeinsam mit dem Naturpark Soonwald-Nahe und dem Regionalbündnis Soonwald-Nahe entsteht ein Netzwerk, das Akteurinnen und Akteure aus Land- und Forstwirtschaft, Kommunen, Verwaltung und Wissenschaft verbindet.

Im Mittelpunkt steht, den Wasserrückhalt in der Fläche zu erhöhen – mit dem Fokus auf naturbasierte Lösungen (Nature-based Solutions), die die Landschaft widerstandsfähiger gegenüber Starkregen und Trockenperioden machen.

Ein regionales Pilotprojekt

Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Vorhaben läuft bis Ende 2026. Es reagiert auf zunehmende klimabedingte Extremereignisse und setzt auf intensiven Wissenstransfer zwischen Praxis und Forschung: Wie lässt sich Wasser in der Fläche halten, statt es schnell abzuleiten? Welche Maßnahmen wirken auch über Nutzungs- und Verwaltungsgrenzen hinweg? In den Arbeitsgruppen der Land- und Forstwirtschaft werden praktische Erfahrungen ausgetauscht und neue Lösungswege entwickelt. Dazu zählen Retentionsmulden, Agroforstsysteme, Grabenverschlüsse und angepasste Bewirtschaftung – naturbasierte Maßnahmen, die auf die Prozesse der Landschaft setzen, statt auf technische Großlösungen. Die Erfahrungen zeigen: Viele kleine Maßnahmen können gemeinsam große Wirkung entfalten.

Perspektive: Von der Region zum Vorbild

Die Schwammregion versteht sich als Modell für ein integriertes, naturbasiertes Wassermanagement. Ein regionales Netzwerk und eine digitale Plattform mit Praxisbeispielen, Ansprechpersonen und Förderhinweisen sollen Wissen bündeln und langfristig übertragbar machen.

Ausblick

Bis Ende 2026 werden die Konzepte weiter geschärft und erste Maßnahmen umgesetzt. Langfristig möchte die Schwammregion Soonwald-Nahe zeigen, wie durch Kooperation und Wissenstransfer klimaangepasste, naturbasierte Landschaften entstehen – und wie eine Region Schritt für Schritt zur Modelllandschaft der Klimaanpassung werden kann.

 

Link zum Beitrag der SWR-Landesschau

https://www.ardmediathek.de/video/landesschau-rheinland-pfalz/schwammregion-soon-nahe-gestaltet-landschaft-klimaresistent/swr-rp/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNzY3MDU

Kategorien: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft, Landschaftsarchitektur (M.Sc.), Landschaftsarchitektur (B.Eng.), Berufsschullehrer/-in GaLaBau, Freiraumplanung, Landschaftsplanung und Naturschutz

Bilderreihe

Dr. Jörn Schultheiß bei den Dreharbeiten © Jenny Eckes
Ausschnitt aus dem Beitrag © SWR
Ausschnitt aus dem Beitrag © SWR

Veranstaltungen des KULT an der Hochschule

Schwammregion Soonwald-Nahe stärkt klimaangepasste Landschaftsentwicklung

© Jenny Eckes

Mit dem Projekt „Schwammregion Soonwald-Nahe“ engagiert sich die Hochschule Geisenheim University für eine klimaresiliente Entwicklung der Kulturlandschaft zwischen Hunsrück und Nahetal. Gemeinsam mit dem Naturpark Soonwald-Nahe und dem Regionalbündnis Soonwald-Nahe entsteht ein Netzwerk, das Akteurinnen und Akteure aus Land- und Forstwirtschaft, Kommunen, Verwaltung und Wissenschaft verbindet.

Im Mittelpunkt steht, den Wasserrückhalt in der Fläche zu erhöhen – mit dem Fokus auf naturbasierte Lösungen (Nature-based Solutions), die die Landschaft widerstandsfähiger gegenüber Starkregen und Trockenperioden machen.

Ein regionales Pilotprojekt

Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Vorhaben läuft bis Ende 2026. Es reagiert auf zunehmende klimabedingte Extremereignisse und setzt auf intensiven Wissenstransfer zwischen Praxis und Forschung: Wie lässt sich Wasser in der Fläche halten, statt es schnell abzuleiten? Welche Maßnahmen wirken auch über Nutzungs- und Verwaltungsgrenzen hinweg? In den Arbeitsgruppen der Land- und Forstwirtschaft werden praktische Erfahrungen ausgetauscht und neue Lösungswege entwickelt. Dazu zählen Retentionsmulden, Agroforstsysteme, Grabenverschlüsse und angepasste Bewirtschaftung – naturbasierte Maßnahmen, die auf die Prozesse der Landschaft setzen, statt auf technische Großlösungen. Die Erfahrungen zeigen: Viele kleine Maßnahmen können gemeinsam große Wirkung entfalten.

Perspektive: Von der Region zum Vorbild

Die Schwammregion versteht sich als Modell für ein integriertes, naturbasiertes Wassermanagement. Ein regionales Netzwerk und eine digitale Plattform mit Praxisbeispielen, Ansprechpersonen und Förderhinweisen sollen Wissen bündeln und langfristig übertragbar machen.

Ausblick

Bis Ende 2026 werden die Konzepte weiter geschärft und erste Maßnahmen umgesetzt. Langfristig möchte die Schwammregion Soonwald-Nahe zeigen, wie durch Kooperation und Wissenstransfer klimaangepasste, naturbasierte Landschaften entstehen – und wie eine Region Schritt für Schritt zur Modelllandschaft der Klimaanpassung werden kann.

 

Link zum Beitrag der SWR-Landesschau

https://www.ardmediathek.de/video/landesschau-rheinland-pfalz/schwammregion-soon-nahe-gestaltet-landschaft-klimaresistent/swr-rp/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNzY3MDU

Kategorien: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft, Landschaftsarchitektur (M.Sc.), Landschaftsarchitektur (B.Eng.), Berufsschullehrer/-in GaLaBau, Freiraumplanung, Landschaftsplanung und Naturschutz

Bilderreihe

Dr. Jörn Schultheiß bei den Dreharbeiten © Jenny Eckes
Ausschnitt aus dem Beitrag © SWR
Ausschnitt aus dem Beitrag © SWR