Kompetenzzentrum Kulturlandschaft (KULT)

wissenschaft.praxis.diskurs.

Das Kompetenzzentrum Kulturlandschaft (KULT) bearbeitet in einem kooperativen Netzwerk aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung von Kulturlandschaften. Hierzu führen wir Veranstaltungen, Weiterbildungen und Projekte durch und bringen damit die Entwicklung fachlicher Standards voran.

Kulturlandschaften unterliegen in der heutigen Moderne einem starken Änderungsdruck und Wandel. Die Inanspruchnahme der Landschaften durch Intensivierung der Landnutzung (Land- und Forstwirtschaft, Siedlungsbau, Energiegewinnung etc.) führt zu immer tiefgreifenderen Veränderungen dieser hochwertigen Kulturlandschaften. Wertbestimmende Merkmale gehen unwiederbringlich verloren – wie z. B. historische Elemente und biologische Vielfalt.

 

Veranstaltungen

Hier finden Sie die aktuellen Veranstaltungen des KULT:

21.–22. Mai 2026 viSiOONWALD 2026 – Frühjahrstagung „Wald erleben, Wald entwickeln – Perspektiven für eine zukunftsfähige Erholungsnutzung“

Am 21.–22. Mai 2026 findet im Walderlebniszentrum (Forstamt Soonwald) die viSiOONWALD Frühjahrstagung 2026 mit dem Thema  „Wald erleben, Wald entwickeln – Perspektiven für eine zukunftsfähige Erholungsnutzung“ statt

Die Anmeldung ist bis 4. Mai 2026 freigeschaltet unter https://www.ticket-regional.de/stage_1006.php?timeID=1084453&style=wez-soonwald 

 

 

Kontakt

Haben Sie Fragen rund um das KULT?

Dann kontaktieren Sie uns per Mail über

kult(at)hs-gm.de

 

Kachelbühne Kult

Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum Kulturlandschaft

Großer Andrang bei den Geisenheimer Rebsortentagen 2018

Bildquelle: Tina Kissinger

PIWIs, Rieslingtypen, Burgunder Variationen und der Klimawandel im Fokus

Die Geisenheimer Rebsortentage 2018 boten Interessierten an der Hochschule Geisenheim wieder ein spannendes Programm rund um die Reben der Zukunft – und an zwei Tagen wie gewohnt auch die Möglichkeit, Versuchsweine des Instituts für Rebenzüchtung aus Mikrovinifikation zu verkosten. Thematisch standen in diesem Jahr pilzwiderstandsfähige Sorten und die große Bandbreite von unterschiedlichen Rieslingtypen im Fokus. Vorträge zu den Themen Unterlagen, PIWIs und Burgunder boten einen guten Überblick. 

Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher erhielten am 03. und 04. September 2018 Einblick in die Geisenheimer Riesling-Gendatenbank; weit über 1.000 Rieslingselektionen wurden bislang im Rahmen des Projektes zur Erhaltung genetischer Ressourcen im Institut für Rebenzüchtung der Hochschule Geisenheim gepflanzt. Die Suche nach altem Rebmaterial ist ein kontinuierlicher Prozess zur Erhaltung der genetischen Vielfalt vieler wichtiger traditioneller Rebsorten. Dazu zählen neben dem Riesling auch das gesamte Spektrum der Burgunderfamilie und alte Rebsorten wie Traminer, Elbling, Heunisch, Räuschling oder auch der Gelbe Orleans.

Auch Neuzüchtungen kamen bei Führungen und in der Verkostung unter die Lupe: Neue pilzwiderstandsfähige Sorten ebnen mit ihrer Peronosporafestigkeit, geringer Botrytisanfälligkeit und einer lockeren Traubenstruktur neue Wege in die Zukunft. Interessierte konnten sich darüber hinaus über Burgunder Variationen aus Geisenheim sowie unter dem Titel „Exoten werden heimisch: Unsere Antwort auf den Klimawandel“ über Merlot und Cabernet informieren.

Kategorien: Veranstaltungen, STUDIUM, Weinbau, Önologie und Weinwirtschaft (M.Sc.), VITIS-VINUM (M.Sc.), Vinifera EuroMaster (M.Sc.), Weinwirtschaft (M.Sc.), International Wine Business (B.Sc.), Internationale Weinwirtschaft (B.Sc.), Weinbau und Oenologie (B.Sc.), HOCHSCHULE, Presse und Kommunikation, FORSCHUNG, Rebenzüchtung, Allgemeiner und ökologischer Weinbau, Nachrichten

Veranstaltungen des KULT an der Hochschule

Großer Andrang bei den Geisenheimer Rebsortentagen 2018

Bildquelle: Tina Kissinger

PIWIs, Rieslingtypen, Burgunder Variationen und der Klimawandel im Fokus

Die Geisenheimer Rebsortentage 2018 boten Interessierten an der Hochschule Geisenheim wieder ein spannendes Programm rund um die Reben der Zukunft – und an zwei Tagen wie gewohnt auch die Möglichkeit, Versuchsweine des Instituts für Rebenzüchtung aus Mikrovinifikation zu verkosten. Thematisch standen in diesem Jahr pilzwiderstandsfähige Sorten und die große Bandbreite von unterschiedlichen Rieslingtypen im Fokus. Vorträge zu den Themen Unterlagen, PIWIs und Burgunder boten einen guten Überblick. 

Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher erhielten am 03. und 04. September 2018 Einblick in die Geisenheimer Riesling-Gendatenbank; weit über 1.000 Rieslingselektionen wurden bislang im Rahmen des Projektes zur Erhaltung genetischer Ressourcen im Institut für Rebenzüchtung der Hochschule Geisenheim gepflanzt. Die Suche nach altem Rebmaterial ist ein kontinuierlicher Prozess zur Erhaltung der genetischen Vielfalt vieler wichtiger traditioneller Rebsorten. Dazu zählen neben dem Riesling auch das gesamte Spektrum der Burgunderfamilie und alte Rebsorten wie Traminer, Elbling, Heunisch, Räuschling oder auch der Gelbe Orleans.

Auch Neuzüchtungen kamen bei Führungen und in der Verkostung unter die Lupe: Neue pilzwiderstandsfähige Sorten ebnen mit ihrer Peronosporafestigkeit, geringer Botrytisanfälligkeit und einer lockeren Traubenstruktur neue Wege in die Zukunft. Interessierte konnten sich darüber hinaus über Burgunder Variationen aus Geisenheim sowie unter dem Titel „Exoten werden heimisch: Unsere Antwort auf den Klimawandel“ über Merlot und Cabernet informieren.

Kategorien: Veranstaltungen, STUDIUM, Weinbau, Önologie und Weinwirtschaft (M.Sc.), VITIS-VINUM (M.Sc.), Vinifera EuroMaster (M.Sc.), Weinwirtschaft (M.Sc.), International Wine Business (B.Sc.), Internationale Weinwirtschaft (B.Sc.), Weinbau und Oenologie (B.Sc.), HOCHSCHULE, Presse und Kommunikation, FORSCHUNG, Rebenzüchtung, Allgemeiner und ökologischer Weinbau, Nachrichten