Kompetenzzentrum Kulturlandschaft (KULT)

wissenschaft.praxis.diskurs.

Das Kompetenzzentrum Kulturlandschaft (KULT) bearbeitet in einem kooperativen Netzwerk aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung von Kulturlandschaften. Hierzu führen wir Veranstaltungen, Weiterbildungen und Projekte durch und bringen damit die Entwicklung fachlicher Standards voran.

Kulturlandschaften unterliegen in der heutigen Moderne einem starken Änderungsdruck und Wandel. Die Inanspruchnahme der Landschaften durch Intensivierung der Landnutzung (Land- und Forstwirtschaft, Siedlungsbau, Energiegewinnung etc.) führt zu immer tiefgreifenderen Veränderungen dieser hochwertigen Kulturlandschaften. Wertbestimmende Merkmale gehen unwiederbringlich verloren – wie z. B. historische Elemente und biologische Vielfalt.

 

Veranstaltungen

Hier finden Sie die aktuellen Veranstaltungen des KULT:

21.–22. Mai 2026 viSiOONWALD 2026 – Frühjahrstagung „Wald erleben, Wald entwickeln – Perspektiven für eine zukunftsfähige Erholungsnutzung“

Am 21.–22. Mai 2026 findet im Walderlebniszentrum (Forstamt Soonwald) die viSiOONWALD Frühjahrstagung 2026 mit dem Thema  „Wald erleben, Wald entwickeln – Perspektiven für eine zukunftsfähige Erholungsnutzung“ statt

Die Anmeldung ist bis 4. Mai 2026 freigeschaltet unter https://www.ticket-regional.de/stage_1006.php?timeID=1084453&style=wez-soonwald 

 

 

Kontakt

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Dann kontaktieren Sie uns per Mail über

kult(at)hs-gm.de

 

Kachelbühne Kult

Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum Kulturlandschaft

GoodBerry Workshop an unserer Hochschule

November: Blüte im Erdbeerrhizom (Blütenorgane fast vollständig angelegt); Bildquelle: Klaus Eimert

EU-Projekt zur Blütenknospenentwicklung beim Beerenobst

Ziel des EU-Projektes GoodBerry ist u. a. die Erforschung von Sorte-Umwelt-Interaktionen sowie deren Einfluss auf die Blütenbildung von Erdbeeren, Himbeeren und Schwarzen Johannisbeeren. Diese Untersuchungen umfassen phänologische Erhebungen der verschiedenen Pflanzenstadien und Fruchtanalysen. Die phänologischen Erhebungen, wie z. B. die Blütenanlage, werden von molekulargenetischen Analysen begleitet. Da Forschungseinrichtungen in mehreren europäischen Ländern (Schottland, Norwegen, Polen, Deutschland, Frankreich und Italien) beteiligt sind, ist eine enge Absprache der Vorgehensweise und der Bonitur erforderlich. Nur so ist eine gemeinsame Auswertung der Daten sinnvoll. Daher trafen sich am 22. Mai 2018 acht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus fünf Ländern an unserer Hochschule zum Erfahrungsaustausch, organisiert von den Instituten Obstbau und Molekulare Pflanzenwissenschaften. Alle drei Obstarten legen ihre Blütenknospen bereits im Verlauf des Sommers/Herbstes, in Abhängigkeit von Temperatur und Tageslänge, für den kommenden Frühling an. Bedingt durch die unterschiedlichen Längengrade innerhalb Europas, ist der Zeitpunkt des Eintritts in die Blütenentwicklung in den beteiligten Ländern unterschiedlich. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutierten anhand von Vorort angefertigten mikroskopischen Präparaten die Blütenbildung ausgehend vom vegetativem Stadium über das Stadium der ersten sichtbaren Blütenorgane bis hin zu den Stadien mit weit differenzierten Blütenknospen. Dieser angeregte Erfahrungsaustausch ermöglicht jetzt eine bessere, standardisierte Beurteilung der beobachteten Entwicklungsstadien und damit eine gesicherte Datenlage für alle folgenden Analysen und Vergleiche.

Kategorien: Veranstaltungen, STUDIUM, Gartenbauwissenschaft (M.Sc.), Gartenbau (B.Sc.), HOCHSCHULE, Presse und Kommunikation, FORSCHUNG, Projekte, Obstbau, Molekulare Pflanzenwissenschaften, Nachrichten

Bilderreihe

Erste Reihe: Daniela Mott, Sant’Orsola, Italien; Karine Guy, Invenio, France; Sibel Söker, Hochschule Geisenheim; Bastienne Brauksiepe, Hochschule Geisenheim; Erika Krüger, Hochschule Geisenheim; Rodmar Rivero, NIBIO, Norwegen Zweite Reihe: Klaus Eimert, Hochschule Geisenheim; Gianluca Savini, Sant’Orsola, Italien; Dorota Jarret, James Hutton Institute, Schottland; Bildquelle: Tina Kissinger
September: Blüte im Erdbeerrhizom (erste Blütenanlagen); Bildquelle: Klaus Eimert
Mitte August: Blätter im Erdbeerrhizom (Blütenorgane noch nicht angelegt); Bildquelle: Klaus Eimert
Beim Sezieren von Pflanzenknospen unter dem Mikroskop, am Mikroskop: Gianluca Savini und im Hintergrund Rodmar Rivero; Bildquelle: Tina Kissinger

Veranstaltungen des KULT an der Hochschule

GoodBerry Workshop an unserer Hochschule

November: Blüte im Erdbeerrhizom (Blütenorgane fast vollständig angelegt); Bildquelle: Klaus Eimert

EU-Projekt zur Blütenknospenentwicklung beim Beerenobst

Ziel des EU-Projektes GoodBerry ist u. a. die Erforschung von Sorte-Umwelt-Interaktionen sowie deren Einfluss auf die Blütenbildung von Erdbeeren, Himbeeren und Schwarzen Johannisbeeren. Diese Untersuchungen umfassen phänologische Erhebungen der verschiedenen Pflanzenstadien und Fruchtanalysen. Die phänologischen Erhebungen, wie z. B. die Blütenanlage, werden von molekulargenetischen Analysen begleitet. Da Forschungseinrichtungen in mehreren europäischen Ländern (Schottland, Norwegen, Polen, Deutschland, Frankreich und Italien) beteiligt sind, ist eine enge Absprache der Vorgehensweise und der Bonitur erforderlich. Nur so ist eine gemeinsame Auswertung der Daten sinnvoll. Daher trafen sich am 22. Mai 2018 acht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus fünf Ländern an unserer Hochschule zum Erfahrungsaustausch, organisiert von den Instituten Obstbau und Molekulare Pflanzenwissenschaften. Alle drei Obstarten legen ihre Blütenknospen bereits im Verlauf des Sommers/Herbstes, in Abhängigkeit von Temperatur und Tageslänge, für den kommenden Frühling an. Bedingt durch die unterschiedlichen Längengrade innerhalb Europas, ist der Zeitpunkt des Eintritts in die Blütenentwicklung in den beteiligten Ländern unterschiedlich. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutierten anhand von Vorort angefertigten mikroskopischen Präparaten die Blütenbildung ausgehend vom vegetativem Stadium über das Stadium der ersten sichtbaren Blütenorgane bis hin zu den Stadien mit weit differenzierten Blütenknospen. Dieser angeregte Erfahrungsaustausch ermöglicht jetzt eine bessere, standardisierte Beurteilung der beobachteten Entwicklungsstadien und damit eine gesicherte Datenlage für alle folgenden Analysen und Vergleiche.

Kategorien: Veranstaltungen, STUDIUM, Gartenbauwissenschaft (M.Sc.), Gartenbau (B.Sc.), HOCHSCHULE, Presse und Kommunikation, FORSCHUNG, Projekte, Obstbau, Molekulare Pflanzenwissenschaften, Nachrichten

Bilderreihe

Erste Reihe: Daniela Mott, Sant’Orsola, Italien; Karine Guy, Invenio, France; Sibel Söker, Hochschule Geisenheim; Bastienne Brauksiepe, Hochschule Geisenheim; Erika Krüger, Hochschule Geisenheim; Rodmar Rivero, NIBIO, Norwegen Zweite Reihe: Klaus Eimert, Hochschule Geisenheim; Gianluca Savini, Sant’Orsola, Italien; Dorota Jarret, James Hutton Institute, Schottland; Bildquelle: Tina Kissinger
September: Blüte im Erdbeerrhizom (erste Blütenanlagen); Bildquelle: Klaus Eimert
Mitte August: Blätter im Erdbeerrhizom (Blütenorgane noch nicht angelegt); Bildquelle: Klaus Eimert
Beim Sezieren von Pflanzenknospen unter dem Mikroskop, am Mikroskop: Gianluca Savini und im Hintergrund Rodmar Rivero; Bildquelle: Tina Kissinger