KULTURLANDSCHAFT - WANDEL GEMEINSAM GESTALTEN.

WISSEN VERBINDEN. WANDEL GESTALTEN.

Das KULT vernetzt Wissenschaft, Praxis, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, um Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung von Kulturlandschaften zu entwickeln und in die Umsetzung zu bringen.

© KULT / Hochschule Geisenheim University, KI-gestützt erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026

WORAN WIR ARBEITEN

Kulturlandschaften stehen unter zunehmendem Veränderungsdruck. Das KULT verbindet Forschung und Praxis, um ihre charakteristischen Qualitäten zu erhalten und gleichzeitig Antworten auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.

© KULT / Hochschule Geisenheim University, KI-gestützt erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026

GEMEINSAM KULTURLANDSCHAFT GESTALTEN.

Sie möchten mit uns zusammenarbeiten, haben eine Projektidee oder suchen fachlichen Austausch? 

Sprechen Sie uns an.

kult(at)hs-gm.de

 

Was möchten Sie genauer wissen?

KULT AKTUELL

Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum Kulturlandschaft

Erstes Landschaftsforum Geisenheim

Auftakt zu einer neuen Tagungsreihe an der Hochschule Geisenheim am 13. Dezember 2018 unter dem Thema „Der Blick auf die Kulturlandschaft 2030 – Landschaften unter Veränderungsdruck“. Ein Beitrag von Prof. Dr. Eckhard Jedicke.

Zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst an der Hochschule Geisenheim schenke Prof. Klaus Werk den Kolleginnen und Kollegen in der Fachwelt, dem von ihm seit dessen Gründung wissenschaftlich geleiteten Geisenheimer Institut für Weiterbildung (GIW) und dem Kompetenzzentrum Kulturlandschaft (KULT) an der Hochschule Geisenheim eine neue Tagungsreihe: Mit „Der Blick auf die Kulturlandschaft 2030 – Landschaften unter Veränderungsdruck“ war das erste „Landschaftsforum Geisenheim“ am 13. Dezember 2018 in der Aula überschrieben, an dem 80 Personen aus Berufspraxis, Verbänden und Wissenschaft teilnahmen. Die Veranstaltung war als „Northwest Landscape Forum“ Teil der Kampagne „Decade of Action for Landscapes in Europe (2018-2027)“ (DALE) von CIVILSCAPE Europe, einem europäischen Netzwerk von 132 Nichtregierungsorganisationen aus 32 Ländern.

Nach der Eröffnung durch Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz arbeitete Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz und Mitglied des Hochschulrates der Hochschule Geisenheim, die wachsenden Flächenkonkurrenzen heraus: Landschaft sei heute multicodiert. Sie empfahl einen Dreiklang von Instrumenten: Steuern durch Stärkung der Regional- und Landschaftsrahmenplanung; Gestalten durch Lesenlernen von Landschaften und ein aktives Nutzen neuer Veränderungsoptionen; Kooperieren durch ergebnisoffene diskursive Ausgestaltung der Prozesse. Prof. Dr. Andreas Mengel, Universität Kassel, stellte ein neues Konzept von Erbelandschaften in Deutschlands vor. Er sah keinen Widerspruch zwischen dem Erhalt des historisch Gewachsenen und der Entwicklung neuer – aber grundsätzlich naturschonender – Nutzungen.

Die Landschaftsdekade DALE beschrieb Dr. Dirk Gotzmann, Direktor von CIVILSCAPE Europe. Er wies auf die Bedeutung der Europäischen Landschaftskonvention hin, die von den 28 EU-Mitgliedstaaten allein Deutschland und Österreich nicht gezeichnet haben. Dr. Jürgen Metzner, Geschäftsführer des Deutschen Verbands für Landschaftspflege (DVL), beschrieb die Gemeinwohlprämie als Modell, wie im Rahmen der EU-Agrarpolitik die Landnutzung nachhaltiger gestaltet werden könnte. Den Fokus auf die historische Dimension der Landschaft legte Dr. Nils Franke, Wissenschaftliches Büro Leipzig. Er motivierte zu einem interdisziplinären Ansatz von Historikern und Denkmalschützern. Jörg Nitsch, seit Jahrzehnten bürgerschaftlich aktiv unter anderem im BUND auf Bundes- und Landesebene in Hessen, griff die aktuelle Debatte zur Regierungsbildung im Kontext des Insektensterbens auf. Durch das Programm führten Prof. Klaus Werk und Prof. Dr. Eckhard Jedicke.

Künftig soll das Landschaftsforum Geisenheim jährlich stattfinden. Klaus Werk verabschiedete sich bei den Tagungs-Teilnehmenden mit einem Sektempfang. Eine größere Feier zur Verabschiedung findet noch statt: am 22. März 2019 ab 13:30 Uhr im Gerd-Erbslöh-Hörsaal. Unter dem folgenden Link sind Anmeldungen noch bis zum 06. März 2019 möglich: https://veranstaltungen.hs-geisenheim.de/event/bVZZLw/feierliche-verabschiedung-prof-klaus-werk

Kategorien: UMSB (M.Eng.), Landschaftsarchitektur (M.Sc.), Landschaftsplanung und Naturschutz, Nachrichten

Links

  • Zum Kompetenzzentrum Kulturlandschaft

Veranstaltungen des Kompetenzzentrums Kulturlandschaft

1. September 2026 KuLaDig-Netzwerktreffen Rheinland-Pfalz 2026

KuLaDig-Netzwerktreffen Rheinland-Pfalz 2026

1. September 2026 | ab 10:00 Uhr | Weingut Raddeck, Nierstein
Kostenfreie Teilnahme

Das diesjährige KuLaDig-Netzwerktreffen findet in der KuLaDig-Kommune Nierstein statt. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Kulturlandschaft, Tourismus und Weinbau, das sich auch in einem Markt der Möglichkeiten widerspiegelt.

Neben Impulsvorträgen besteht die Möglichkeit zum Austausch mit anderen KuLaDig-Kommunen sowie mit den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern von KuLaDig RLP und der SGD Süd. Auch eine Führung durch die Weinberge ist vorgesehen.

Anmeldung bis 24. August 2026 per E-Mail an Christine.brehm(at)sgdsued.rlp.de, bitte mit Angabe, ob Sie an der Weinbergführung teilnehmen möchten.

Veranstalter: Kultur.Landschaft.Digital – Kompetenzzentrum Rheinland-Pfalz an der SGD Süd

1. September bis 22. Oktober 2026 Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

1. September bis 22. Oktober 2026 | insgesamt 9 Online-Veranstaltungen

Wie lassen sich genetische Nutztiervielfalt, Landschaftsvielfalt und Wertschöpfung für nachhaltige Ernährungssysteme verbinden?

Dieser Frage widmet sich unsere Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“. An insgesamt neun Terminen, jeweils dienstags oder donnerstags, werden verschiedene Aspekte der genetischen Vielfalt von Nutztierrassen und ihrer Bedeutung für nachhaltige Ernährungssysteme betrachtet.

Direkt zur Anmeldung:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdUKCr5EMFDAtpdCy6sn0nQslQRRfmi_hksDbJp-c75IshK_A/viewform

29. September 2026 8. Straße und Landschaft „Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?“

Straße und Landschaft – Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?

29. September 2026 | Hochschule Geisenheim University
Teilnahmegebühr: 60 €

Anmeldung:
https://veranstaltungen.hs-geisenheim.de/event/8-sl2026

Die Umsetzung der EU-Verordnung über die Wiederherstellung der Natur wird in der Praxis die Planung und den Bau von Straßen erheblich beeinflussen. Doch was bedeutet das konkret für Straßenbauverwaltungen, Planungsbüros sowie Gutachterinnen und Gutachter?

Die Fachtagung widmet sich unter anderem der Frage, welche Artikel der Wiederherstellungsverordnung für den Straßenbau besonders relevant sind, was der Nationale Wiederherstellungsplan vorsieht und welche Konsequenzen sich aus dem neuen Verschlechterungsverbot ergeben. Zudem geht es um zusätzliche Erfassungserfordernisse sowie die Anpassung von Eingriffsregelung, UVP und LBP.

Veranstalter und Partner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement sowie der Bundesverband Beruflicher Naturschutz Rheinland-Pfalz e. V.

6. & 7. Oktober 2026 IALE-D Jahrestagung 2026 „Schwammlandschaften als integrativer Ansatz der Klimaanpassung: Analyse, Planung und Governance“

Termin: 6. & 7. Oktober 2026

Ort: Universität Hildesheim

ie Jahrestagung steht unter dem Leitmotiv zukunftsfähiger Kulturlandschaften im Kontext von Klimawandel und nachhaltiger Landnutzung. Vor diesem Hintergrund gewinnen Schwammlandschaften zunehmend an Bedeutung – als landschaftsökologischer und planerischer Ansatz zur Stärkung von Wasserretention, Speicher- und Regulationsfunktionen sowie zur Erhöhung der Klimaresilienz urbaner und ruraler Räume.

Aktuelle Entwicklungen, unter anderem im Kontext der EU-Wiederherstellungsverordnung und des Aktionsprogramms natürlicher Klimaschutz, verdeutlichen die wachsende Relevanz integrierter wasserbezogener Landschaftsansätze.

Für die Fachsitzung freuen wir uns insbesondere über Beiträge in drei Themenfeldern:

  • Erfassung und Bewertung: Wie können wasserhaushaltsbezogene Funktionen auf Landschaftsebene differenziert erfasst und bewertet werden, und welche Indikatoren eignen sich zur belastbaren Quantifizierung ihres Klimaanpassungsbeitrags?
  • Planung und Integration: Wie lassen sich integrative räumliche Konzepte entwickeln, die naturbasierte Maßnahmen kohärent kombinieren?
  • Implementierung und Governance: Welche institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen die Umsetzung und welche Governance-Ansätze überwinden Implementierungshemmnisse?

Ausgerichtet wird die Fachsitzung in Kooperation der EU Projekte SpongeScapes, SpongeBoost und SpongeWorks, in Kooperation mit dem Netzwerk Schwammlandschaften.

Abstracts können bis zum 30.06.2026 eingereicht werden.

Informationen zur Konferenz, zur Fachsitzung und zur Anmeldung von Beiträgen finden Sie auf dem IALE-D-Konferenzportal: https://www.iale.de/tagungen/iale-2026/fachsitzungen/#session2

15.–16. Oktober 2026 viSiOONWALD-Transfer 2026 „Kann man den Klimawandel wegpflanzen? – Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung“

viSiOONWALD-Transfer 2026 – Kann man den Klimawandel wegpflanzen? Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung

15.–16. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)

Teilnahmegebühr: 80 € inkl. Rahmenprogramm
Übernachtung im Walderlebniszentrum: 51 €

Anmeldung:
https://www.ticket-regional.de/events_info.php?eventID=252094&style=wez-soonwald

Der Aufbau klimastabiler Wälder ist eine zentrale Aufgabe des Waldmanagements. Ein Faktor, der dabei bislang häufig nur eine untergeordnete Rolle spielt, ist das Bodenleben – obwohl Mikroorganismen, Pilze und Mykorrhiza-Netzwerke entscheidend für Wachstum, Vitalität und Resilienz von Wäldern sind.

Im Mittelpunkt der zweiten viSiOONWALD-Transfer-Veranstaltung steht daher der Boden als Grundlage des Ökosystems Wald. Fachleute aus Forschung und Praxis beleuchten die Bedeutung des Bodenmikrobioms für Waldentwicklung, Kohlenstoffspeicherung, Wasserhaushalt und Ökosystemleistungen. Außerdem diskutieren wir, wie dieses Wissen stärker in die waldbauliche Planung und Praxis integriert werden kann und welchen Beitrag neue Technologien zur Entwicklung degradierter Böden leisten können.

Veranstaltungspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz, Regionalbündnis Soonwald-Nahe, Naturpark Soonwald-Nahe und von Nell’sche Forstverwaltung eGbR.

23.–25. Oktober 2026 Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“ - Schwerpunkt: Offenland

Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“

Das praxisorientierte Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland – Von der Theorie zur nachhaltigen Landschaftsentwicklung“ widmet sich konkreten Ansätzen für einen verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft und deren Umsetzung in der Praxis.

Das Programm steht nun fest und gliedert sich in zwei Veranstaltungen:

23.–25. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)
Schwerpunkt: Offenland

30.–31. Oktober 2026 | Waldbildungszentrum Hachenburg
Schwerpunkt: Wald

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://regionalbuero-nk.rlp.de/veranstaltungen

Im Walderlebniszentrum Soonwald sind Übernachtungen für 51 € pro Nacht möglich.

Veranstalter: Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz

Fördermittelgeber: Kompetenzzentrum für Natürlichen Klimaschutz (KNK)

30.–31. Oktober 2026 Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“ - Schwerpunkt: Wald

Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“

Das praxisorientierte Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland – Von der Theorie zur nachhaltigen Landschaftsentwicklung“ widmet sich konkreten Ansätzen für einen verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft und deren Umsetzung in der Praxis.

Das Programm steht nun fest und gliedert sich in zwei Veranstaltungen:

23.–25. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)
Schwerpunkt: Offenland

30.–31. Oktober 2026 | Waldbildungszentrum Hachenburg
Schwerpunkt: Wald

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://regionalbuero-nk.rlp.de/veranstaltungen

Im Walderlebniszentrum Soonwald sind Übernachtungen für 51 € pro Nacht möglich.

Veranstalter: Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz

Fördermittelgeber: Kompetenzzentrum für Natürlichen Klimaschutz (KNK)

Veranstaltungen des KULT an der Hochschule

Erstes Landschaftsforum Geisenheim

Auftakt zu einer neuen Tagungsreihe an der Hochschule Geisenheim am 13. Dezember 2018 unter dem Thema „Der Blick auf die Kulturlandschaft 2030 – Landschaften unter Veränderungsdruck“. Ein Beitrag von Prof. Dr. Eckhard Jedicke.

Zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst an der Hochschule Geisenheim schenke Prof. Klaus Werk den Kolleginnen und Kollegen in der Fachwelt, dem von ihm seit dessen Gründung wissenschaftlich geleiteten Geisenheimer Institut für Weiterbildung (GIW) und dem Kompetenzzentrum Kulturlandschaft (KULT) an der Hochschule Geisenheim eine neue Tagungsreihe: Mit „Der Blick auf die Kulturlandschaft 2030 – Landschaften unter Veränderungsdruck“ war das erste „Landschaftsforum Geisenheim“ am 13. Dezember 2018 in der Aula überschrieben, an dem 80 Personen aus Berufspraxis, Verbänden und Wissenschaft teilnahmen. Die Veranstaltung war als „Northwest Landscape Forum“ Teil der Kampagne „Decade of Action for Landscapes in Europe (2018-2027)“ (DALE) von CIVILSCAPE Europe, einem europäischen Netzwerk von 132 Nichtregierungsorganisationen aus 32 Ländern.

Nach der Eröffnung durch Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz arbeitete Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz und Mitglied des Hochschulrates der Hochschule Geisenheim, die wachsenden Flächenkonkurrenzen heraus: Landschaft sei heute multicodiert. Sie empfahl einen Dreiklang von Instrumenten: Steuern durch Stärkung der Regional- und Landschaftsrahmenplanung; Gestalten durch Lesenlernen von Landschaften und ein aktives Nutzen neuer Veränderungsoptionen; Kooperieren durch ergebnisoffene diskursive Ausgestaltung der Prozesse. Prof. Dr. Andreas Mengel, Universität Kassel, stellte ein neues Konzept von Erbelandschaften in Deutschlands vor. Er sah keinen Widerspruch zwischen dem Erhalt des historisch Gewachsenen und der Entwicklung neuer – aber grundsätzlich naturschonender – Nutzungen.

Die Landschaftsdekade DALE beschrieb Dr. Dirk Gotzmann, Direktor von CIVILSCAPE Europe. Er wies auf die Bedeutung der Europäischen Landschaftskonvention hin, die von den 28 EU-Mitgliedstaaten allein Deutschland und Österreich nicht gezeichnet haben. Dr. Jürgen Metzner, Geschäftsführer des Deutschen Verbands für Landschaftspflege (DVL), beschrieb die Gemeinwohlprämie als Modell, wie im Rahmen der EU-Agrarpolitik die Landnutzung nachhaltiger gestaltet werden könnte. Den Fokus auf die historische Dimension der Landschaft legte Dr. Nils Franke, Wissenschaftliches Büro Leipzig. Er motivierte zu einem interdisziplinären Ansatz von Historikern und Denkmalschützern. Jörg Nitsch, seit Jahrzehnten bürgerschaftlich aktiv unter anderem im BUND auf Bundes- und Landesebene in Hessen, griff die aktuelle Debatte zur Regierungsbildung im Kontext des Insektensterbens auf. Durch das Programm führten Prof. Klaus Werk und Prof. Dr. Eckhard Jedicke.

Künftig soll das Landschaftsforum Geisenheim jährlich stattfinden. Klaus Werk verabschiedete sich bei den Tagungs-Teilnehmenden mit einem Sektempfang. Eine größere Feier zur Verabschiedung findet noch statt: am 22. März 2019 ab 13:30 Uhr im Gerd-Erbslöh-Hörsaal. Unter dem folgenden Link sind Anmeldungen noch bis zum 06. März 2019 möglich: https://veranstaltungen.hs-geisenheim.de/event/bVZZLw/feierliche-verabschiedung-prof-klaus-werk

Kategorien: UMSB (M.Eng.), Landschaftsarchitektur (M.Sc.), Landschaftsplanung und Naturschutz, Nachrichten

Links

  • Zum Kompetenzzentrum Kulturlandschaft