Eine grobe Kartierung des Irisgartens hat 55 Arten ergeben. Darunter Wiesensalbei, Kleine Braunelle, Wiesen-Mageriten aber auch Hartriegel, Weißdorn, Hundsrose, Feldahorn und jede Menge Dost. Auf dem frisch gepflanzten Staudenbeet mit Lavendel, Katzenminze, Storchschnabel, Thymian und Flockenblume konnten auch schon die ersten Bestäuber beobachtet werden.
Mit dem Anlegen eines Sandariums werden auch gute Bedingungen für die bodenbrütenden Wildbienen geschaffen. Über den Fortschritt wird hier berichtet. Ein Totholzhaufen soll Unterschlupf für Reptilien und Amphibien geben. Er ist ein zentrales Element auf der Wiese und wird den ganzen Tag bestrahlt von der Sonne. Gute Voraussetzung für die Zielarten.
Nicht nur die Wildbienen profitieren von der Artenvielfalt. Die Honigbienen sind genauso auf den Blüten der Mageriten oder der Flockenblumen anzufinden wie Käfer und Wildbienen. Natürlich braucht das Bienenvolk deutlich mehr Nektar für die Unterhaltung des Bienenstaates. Von daher freuen wir uns sehr, dass die Linden derzeit so blühen. Doch oft war es in den letzten Tagen zu kalt zum nektaren oder zu naß um zu fliegen. Die für morgen geplante Honigernte muss wohl erst einmal verschoben werden. Die Studierenden werden sich wohl noch gedulden müssen, bevor das flüssige Gold auf dem Brot landet.
Fotos: S. Tittmann










