KULTURLANDSCHAFT - WANDEL GEMEINSAM GESTALTEN.

WISSEN VERBINDEN. WANDEL GESTALTEN.

Das KULT vernetzt Wissenschaft, Praxis, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, um Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung von Kulturlandschaften zu entwickeln und in die Umsetzung zu bringen.

© KULT / Hochschule Geisenheim University, KI-gestützt erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026

WORAN WIR ARBEITEN

Kulturlandschaften stehen unter zunehmendem Veränderungsdruck. Das KULT verbindet Forschung und Praxis, um ihre charakteristischen Qualitäten zu erhalten und gleichzeitig Antworten auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.

© KULT / Hochschule Geisenheim University, KI-gestützt erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026

GEMEINSAM KULTURLANDSCHAFT GESTALTEN.

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KULT AKTUELL

Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum Kulturlandschaft

22. Internationale Geisenheimer Rebveredlertagung

Bildquelle: Winfried Schönbach

Veranstaltung bietet über die Grenzen Deutschlands hinaus einzigartige Plattform zum Erfahrungsaustausch

 

Über 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 20 Ländern zeigten großes Interesse an der Internationalen Geisenheimer Rebveredlertagung, die vom 28. bis 30. Juni 2018 an der Hochschule Geisenheim stattfand.    

Die Einschleppung der Reblaus nach Europa im Jahr 1863 führte in vielen Regionen zu verheerenden Schäden und vernichtete ganze Weinbaugebiete. Erst die Erkenntnis, dass der Schädling aus Nordamerika stammt und die dort einheimischen Wildarten tolerant gegen einen Befall sind, brachte eine nachhaltige, kostengünstige und umweltschonende Lösung des Problems: die Pfropfrebe. Hier wird auf eine amerikanische Unterlage, die resistent oder tolerant gegen den Wurzelbefall durch die Reblaus ist, ein europäisches Edelreis gepfropft. Die amerikanische Wurzel der Pfropfrebe gewährleistet Widerstandsfähigkeit gegen die Reblaus und das europäische Edelreis produziert qualitativ hochwertige Trauben. Dadurch war ein „normaler“ Weinbau trotz, beziehungsweise mit der Reblaus ohne weitere Bekämpfungsmaßnahmen möglich. Die Methoden zur Pfropfung, insbesondere der heute üblichen Tischveredlung, mussten aber erst noch entwickelt und in die Praxis eingeführt werden. Hierbei spielte das Institut für Rebenzüchtung der Hochschule Geisenheim eine entscheidende Rolle. Viele Verfahren wie z. B. die Herstellung der Kartonage-Rebe oder die Chinosol-Behandlung zur Reduzierung des Befalls durch Botrytis cinerea wurden hier entwickelt. Für das Einführen neuer Techniken der Rebveredlung in die Praxis und deren Entwicklung leistet die Geisenheimer Rebveredlertagung einen wichtigen Beitrag. Sie fand in diesem Jahr bereits zum 22. Mal auf internationalem Niveau statt und setzte somit die Tradition fort.

Der erste Schwerpunkt befasste sich damit, Anstöße für die Weiterentwicklung von Veredlungsverfahren zu geben und Innovationen in Rebveredlung und Weinbau der Praxis vorzustellen. Die Versorgung der Veredler und Winzerinnen und Winzer mit gesundem, leistungsfähigem Pflanzgut in Zeiten von Globalisierung und Klimaveränderung war ein weiterer Punkt auf der Agenda. Hierzu stellten internationale Referenten ihre Arbeiten vor. Auch das Institut für Rebenzüchtung bearbeitet dieses Themenfeld intensiv durch Entwicklung neuer Klone und Erhaltungszüchtung von Rebsorten, Züchtung von pilztoleranten Rebsorten und Unterlagenzüchtung. Der Anbau pilzwiderstandsfähiger Rebsorten in Europa war der dritte Schwerpunkt, worüber Gäste aus Frankreich, Italien und Deutschland referierten. Zusätzlich wurden Weine verschiedener pilztoleranter Rebsorten diverser europäischer Züchter vorgestellt.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Exkursion in das Weinbaugebiet Rheinhessen, mit einem Besuch der Rebenveredlung Walter Bernd in Gau-Algesheim und des Weingutes Wasem in Ingelheim. Vor allem internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmern bot sich dadurch die Gelegenheit eines der größten deutschen Weinbaugebiete kennenzulernen.

Kategorien: Veranstaltungen, STUDIUM, Weinbau, Önologie und Weinwirtschaft (M.Sc.), VITIS-VINUM (M.Sc.), Vinifera EuroMaster (M.Sc.), Weinwirtschaft (M.Sc.), Oenologie (M.Sc.), International Wine Business (B.Sc.), Internationale Weinwirtschaft (B.Sc.), Weinbau und Oenologie (B.Sc.), Deutsch-Italienischer Doppel-Bachelor, HOCHSCHULE, Presse und Kommunikation, FORSCHUNG, Rebenzüchtung, Nachrichten

Veranstaltungen des Kompetenzzentrums Kulturlandschaft

1. September 2026 KuLaDig-Netzwerktreffen Rheinland-Pfalz 2026

KuLaDig-Netzwerktreffen Rheinland-Pfalz 2026

1. September 2026 | ab 10:00 Uhr | Weingut Raddeck, Nierstein
Kostenfreie Teilnahme

Das diesjährige KuLaDig-Netzwerktreffen findet in der KuLaDig-Kommune Nierstein statt. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Kulturlandschaft, Tourismus und Weinbau, das sich auch in einem Markt der Möglichkeiten widerspiegelt.

Neben Impulsvorträgen besteht die Möglichkeit zum Austausch mit anderen KuLaDig-Kommunen sowie mit den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern von KuLaDig RLP und der SGD Süd. Auch eine Führung durch die Weinberge ist vorgesehen.

Anmeldung bis 24. August 2026 per E-Mail an Christine.brehm(at)sgdsued.rlp.de, bitte mit Angabe, ob Sie an der Weinbergführung teilnehmen möchten.

Veranstalter: Kultur.Landschaft.Digital – Kompetenzzentrum Rheinland-Pfalz an der SGD Süd

1. September bis 22. Oktober 2026 Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

1. September bis 22. Oktober 2026 | insgesamt 9 Online-Veranstaltungen

Wie lassen sich genetische Nutztiervielfalt, Landschaftsvielfalt und Wertschöpfung für nachhaltige Ernährungssysteme verbinden?

Dieser Frage widmet sich unsere Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“. An insgesamt neun Terminen, jeweils dienstags oder donnerstags, werden verschiedene Aspekte der genetischen Vielfalt von Nutztierrassen und ihrer Bedeutung für nachhaltige Ernährungssysteme betrachtet.

Direkt zur Anmeldung:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdUKCr5EMFDAtpdCy6sn0nQslQRRfmi_hksDbJp-c75IshK_A/viewform

29. September 2026 8. Straße und Landschaft „Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?“

Straße und Landschaft – Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?

29. September 2026 | Hochschule Geisenheim University
Teilnahmegebühr: 60 €

Anmeldung:
https://veranstaltungen.hs-geisenheim.de/event/8-sl2026

Die Umsetzung der EU-Verordnung über die Wiederherstellung der Natur wird in der Praxis die Planung und den Bau von Straßen erheblich beeinflussen. Doch was bedeutet das konkret für Straßenbauverwaltungen, Planungsbüros sowie Gutachterinnen und Gutachter?

Die Fachtagung widmet sich unter anderem der Frage, welche Artikel der Wiederherstellungsverordnung für den Straßenbau besonders relevant sind, was der Nationale Wiederherstellungsplan vorsieht und welche Konsequenzen sich aus dem neuen Verschlechterungsverbot ergeben. Zudem geht es um zusätzliche Erfassungserfordernisse sowie die Anpassung von Eingriffsregelung, UVP und LBP.

Veranstalter und Partner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement sowie der Bundesverband Beruflicher Naturschutz Rheinland-Pfalz e. V.

6. & 7. Oktober 2026 IALE-D Jahrestagung 2026 „Schwammlandschaften als integrativer Ansatz der Klimaanpassung: Analyse, Planung und Governance“

Termin: 6. & 7. Oktober 2026

Ort: Universität Hildesheim

ie Jahrestagung steht unter dem Leitmotiv zukunftsfähiger Kulturlandschaften im Kontext von Klimawandel und nachhaltiger Landnutzung. Vor diesem Hintergrund gewinnen Schwammlandschaften zunehmend an Bedeutung – als landschaftsökologischer und planerischer Ansatz zur Stärkung von Wasserretention, Speicher- und Regulationsfunktionen sowie zur Erhöhung der Klimaresilienz urbaner und ruraler Räume.

Aktuelle Entwicklungen, unter anderem im Kontext der EU-Wiederherstellungsverordnung und des Aktionsprogramms natürlicher Klimaschutz, verdeutlichen die wachsende Relevanz integrierter wasserbezogener Landschaftsansätze.

Für die Fachsitzung freuen wir uns insbesondere über Beiträge in drei Themenfeldern:

  • Erfassung und Bewertung: Wie können wasserhaushaltsbezogene Funktionen auf Landschaftsebene differenziert erfasst und bewertet werden, und welche Indikatoren eignen sich zur belastbaren Quantifizierung ihres Klimaanpassungsbeitrags?
  • Planung und Integration: Wie lassen sich integrative räumliche Konzepte entwickeln, die naturbasierte Maßnahmen kohärent kombinieren?
  • Implementierung und Governance: Welche institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen die Umsetzung und welche Governance-Ansätze überwinden Implementierungshemmnisse?

Ausgerichtet wird die Fachsitzung in Kooperation der EU Projekte SpongeScapes, SpongeBoost und SpongeWorks, in Kooperation mit dem Netzwerk Schwammlandschaften.

Abstracts können bis zum 30.06.2026 eingereicht werden.

Informationen zur Konferenz, zur Fachsitzung und zur Anmeldung von Beiträgen finden Sie auf dem IALE-D-Konferenzportal: https://www.iale.de/tagungen/iale-2026/fachsitzungen/#session2

15.–16. Oktober 2026 viSiOONWALD-Transfer 2026 „Kann man den Klimawandel wegpflanzen? – Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung“

viSiOONWALD-Transfer 2026 – Kann man den Klimawandel wegpflanzen? Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung

15.–16. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)

Teilnahmegebühr: 80 € inkl. Rahmenprogramm
Übernachtung im Walderlebniszentrum: 51 €

Anmeldung:
https://www.ticket-regional.de/events_info.php?eventID=252094&style=wez-soonwald

Der Aufbau klimastabiler Wälder ist eine zentrale Aufgabe des Waldmanagements. Ein Faktor, der dabei bislang häufig nur eine untergeordnete Rolle spielt, ist das Bodenleben – obwohl Mikroorganismen, Pilze und Mykorrhiza-Netzwerke entscheidend für Wachstum, Vitalität und Resilienz von Wäldern sind.

Im Mittelpunkt der zweiten viSiOONWALD-Transfer-Veranstaltung steht daher der Boden als Grundlage des Ökosystems Wald. Fachleute aus Forschung und Praxis beleuchten die Bedeutung des Bodenmikrobioms für Waldentwicklung, Kohlenstoffspeicherung, Wasserhaushalt und Ökosystemleistungen. Außerdem diskutieren wir, wie dieses Wissen stärker in die waldbauliche Planung und Praxis integriert werden kann und welchen Beitrag neue Technologien zur Entwicklung degradierter Böden leisten können.

Veranstaltungspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz, Regionalbündnis Soonwald-Nahe, Naturpark Soonwald-Nahe und von Nell’sche Forstverwaltung eGbR.

23.–25. Oktober 2026 Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“ - Schwerpunkt: Offenland

Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“

Das praxisorientierte Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland – Von der Theorie zur nachhaltigen Landschaftsentwicklung“ widmet sich konkreten Ansätzen für einen verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft und deren Umsetzung in der Praxis.

Das Programm steht nun fest und gliedert sich in zwei Veranstaltungen:

23.–25. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)
Schwerpunkt: Offenland

30.–31. Oktober 2026 | Waldbildungszentrum Hachenburg
Schwerpunkt: Wald

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://regionalbuero-nk.rlp.de/veranstaltungen

Im Walderlebniszentrum Soonwald sind Übernachtungen für 51 € pro Nacht möglich.

Veranstalter: Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz

Fördermittelgeber: Kompetenzzentrum für Natürlichen Klimaschutz (KNK)

30.–31. Oktober 2026 Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“ - Schwerpunkt: Wald

Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“

Das praxisorientierte Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland – Von der Theorie zur nachhaltigen Landschaftsentwicklung“ widmet sich konkreten Ansätzen für einen verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft und deren Umsetzung in der Praxis.

Das Programm steht nun fest und gliedert sich in zwei Veranstaltungen:

23.–25. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)
Schwerpunkt: Offenland

30.–31. Oktober 2026 | Waldbildungszentrum Hachenburg
Schwerpunkt: Wald

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://regionalbuero-nk.rlp.de/veranstaltungen

Im Walderlebniszentrum Soonwald sind Übernachtungen für 51 € pro Nacht möglich.

Veranstalter: Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz

Fördermittelgeber: Kompetenzzentrum für Natürlichen Klimaschutz (KNK)

Veranstaltungen des KULT an der Hochschule

22. Internationale Geisenheimer Rebveredlertagung

Bildquelle: Winfried Schönbach

Veranstaltung bietet über die Grenzen Deutschlands hinaus einzigartige Plattform zum Erfahrungsaustausch

 

Über 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 20 Ländern zeigten großes Interesse an der Internationalen Geisenheimer Rebveredlertagung, die vom 28. bis 30. Juni 2018 an der Hochschule Geisenheim stattfand.    

Die Einschleppung der Reblaus nach Europa im Jahr 1863 führte in vielen Regionen zu verheerenden Schäden und vernichtete ganze Weinbaugebiete. Erst die Erkenntnis, dass der Schädling aus Nordamerika stammt und die dort einheimischen Wildarten tolerant gegen einen Befall sind, brachte eine nachhaltige, kostengünstige und umweltschonende Lösung des Problems: die Pfropfrebe. Hier wird auf eine amerikanische Unterlage, die resistent oder tolerant gegen den Wurzelbefall durch die Reblaus ist, ein europäisches Edelreis gepfropft. Die amerikanische Wurzel der Pfropfrebe gewährleistet Widerstandsfähigkeit gegen die Reblaus und das europäische Edelreis produziert qualitativ hochwertige Trauben. Dadurch war ein „normaler“ Weinbau trotz, beziehungsweise mit der Reblaus ohne weitere Bekämpfungsmaßnahmen möglich. Die Methoden zur Pfropfung, insbesondere der heute üblichen Tischveredlung, mussten aber erst noch entwickelt und in die Praxis eingeführt werden. Hierbei spielte das Institut für Rebenzüchtung der Hochschule Geisenheim eine entscheidende Rolle. Viele Verfahren wie z. B. die Herstellung der Kartonage-Rebe oder die Chinosol-Behandlung zur Reduzierung des Befalls durch Botrytis cinerea wurden hier entwickelt. Für das Einführen neuer Techniken der Rebveredlung in die Praxis und deren Entwicklung leistet die Geisenheimer Rebveredlertagung einen wichtigen Beitrag. Sie fand in diesem Jahr bereits zum 22. Mal auf internationalem Niveau statt und setzte somit die Tradition fort.

Der erste Schwerpunkt befasste sich damit, Anstöße für die Weiterentwicklung von Veredlungsverfahren zu geben und Innovationen in Rebveredlung und Weinbau der Praxis vorzustellen. Die Versorgung der Veredler und Winzerinnen und Winzer mit gesundem, leistungsfähigem Pflanzgut in Zeiten von Globalisierung und Klimaveränderung war ein weiterer Punkt auf der Agenda. Hierzu stellten internationale Referenten ihre Arbeiten vor. Auch das Institut für Rebenzüchtung bearbeitet dieses Themenfeld intensiv durch Entwicklung neuer Klone und Erhaltungszüchtung von Rebsorten, Züchtung von pilztoleranten Rebsorten und Unterlagenzüchtung. Der Anbau pilzwiderstandsfähiger Rebsorten in Europa war der dritte Schwerpunkt, worüber Gäste aus Frankreich, Italien und Deutschland referierten. Zusätzlich wurden Weine verschiedener pilztoleranter Rebsorten diverser europäischer Züchter vorgestellt.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Exkursion in das Weinbaugebiet Rheinhessen, mit einem Besuch der Rebenveredlung Walter Bernd in Gau-Algesheim und des Weingutes Wasem in Ingelheim. Vor allem internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmern bot sich dadurch die Gelegenheit eines der größten deutschen Weinbaugebiete kennenzulernen.

Kategorien: Veranstaltungen, STUDIUM, Weinbau, Önologie und Weinwirtschaft (M.Sc.), VITIS-VINUM (M.Sc.), Vinifera EuroMaster (M.Sc.), Weinwirtschaft (M.Sc.), Oenologie (M.Sc.), International Wine Business (B.Sc.), Internationale Weinwirtschaft (B.Sc.), Weinbau und Oenologie (B.Sc.), Deutsch-Italienischer Doppel-Bachelor, HOCHSCHULE, Presse und Kommunikation, FORSCHUNG, Rebenzüchtung, Nachrichten