Nachhaltigkeit an der Hochschule Geisenheim

Nachhaltige Entwicklung

Hochschulen wollen und müssen nachhaltiger werden. Dazu hat jeder Campus seine eigenen Herausforderungen und Ansprüche. Kombiniert mit der Bandbreite an Themen, die zur Nachhaltigkeit dazugehören, kann man schnell den Überblick und auch den Handlungsmut verlieren.

Doch die Hochschule Geisenheim ist für all diese Umstände gewappnet. Um die Förderung von Nachhaltigkeit im Hochschulalltag zu begleiten wurde die Abteilung „Strategische Hochschulentwicklung und Nachhaltigkeit“ als zentrale Koordinations- und Steuerungsstelle eingerichtet. Sie trägt die Verantwortung für die Umsetzung eines ganzheitlichen Ansatzes (= Whole Institution Approach) zur nachhaltigen Entwicklung der Hochschule und definiert die entsprechenden Nachhaltigkeitsziele.

Der ganzheitliche Entwicklungsansatz umfasst fünf zentrale Handlungsfelder: Hochschulverwaltung (Governance), Betrieb, Lehre (und Studium), Forschung sowie Transfer. Ziel ist es, die Hochschule in allen Bereichen ressourcenschonend und nachhaltig zu gestalten. All diese Prozesse erfolgen transparent und unter aktiver Beteiligung alle Hochschulangehörigen, also aller Mitarbeitenden, Lehrenden und Studierenden.

Ein anderer Begriff, der mit Nachhaltigkeit an der Hochschule verbunden wird ist das Green Office oder Nachhaltigkeitsbüro. Es dient als Anlaufstelle für die Mitgestaltung einer nachhaltigen Hochschule und ermöglicht mithilfe von studentischen Hilfskräften die Umsetzung von verschiedenen Projekten und Initiativen. 

Doch Nachhaltigkeit ist nicht nur der Name einer Abteilung oder eine gut gemeinte Geste – ganz im Gegenteil! Nachhaltigkeit gibt es überall an der Hochschule. Viele Mitarbeitende, Lehrende und Studierende haben seit jeher nachhaltige Konzepte an der Hochschule entwickelt oder Projekte umgesetzt, sei es in Lehrveranstaltungen, Gewächshäusern, Laboren oder Kaffeeküchen. Die Aufgabe der Hochschule ist es, mithilfe der Abteilung Strategische Entwicklung und Nachhaltigkeit, dieses Engagement zu erkennen, weiter zu fördern und zu stärken, sowie Möglichkeiten für Zusammenarbeit zwischen allen Hochschulangehörigen zu schaffen.  

Unser Nachhaltigkeitsverständnis

Es gibt einige Grundstein-Ideen, Prinzipien und Theorien, die unser Verständnis von Nachhaltigkeit bestimmen. Einerseits verstehen wir Nachhaltigkeit im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung als „eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können“; eine Formulierung aus dem sogenannten Brundlandt Bericht von 1987. Dazu orientieren wir uns am integrativen Modell von Nachhaltigkeit: Als nachhaltig gilt, was innerhalb der planetaren Grenzen (Ökologie), sozial gerecht (Soziales) und wirtschaftlich effizient (Ökonomie) umgesetzt werden kann. Leitlinien für unsere Bestrebungen, die Hochschule nachhaltiger zu gestalten, sind außerdem die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen sowie das UNESCO-Programm „Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen (BNE 2030)“.

Alle weiteren Informationen zu unserem Nachhaltigkeitsverständnis, den Leitprinzipien, die unser Planen und Handeln prägen, sowie ein Überblick über all unsere Projekte und Initiativen finden Sie auf der Webseite der Abteilung für Strategische Entwicklung und Nachhaltigkeit.