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EU-Allianz stärkt europäische Zusammenarbeit der Hochschule Geisenheim

Die Hochschule Geisenheim entwickelt ihre europäische Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Wissenstransfer weiter. Vom 12. bis 14. Oktober 2026 war die Hochschule Gastgeberin eines Arbeitstreffens ihrer gemeinsamen Hochschulallianz namens EU-GIFT mit sechs weiteren Hochschulen in Europa. Vertreterinnen und Vertreter der Partnerhochschulen berieten über gemeinsame Lehr- und Forschungsaktivitäten, den Aufbau eines virtuellen Campus und die nächsten Schritte der Allianz. Für Geisenheim bietet die Zusammenarbeit die Möglichkeit, die eigene Expertise stärker mit europäischen Partnern zu verbinden und zusätzliche Perspektiven für Studierende, Forschende und die regionale Wirtschaft zu eröffnen.

„Mit EU-GIFT unterstützen wir die Transformation der Landwirtschaft und entwickeln zugleich unsere Hochschule zu einer Europäischen Hochschule weiter. Indem wir unsere Expertise europaweit vernetzen, schaffen wir neue Möglichkeiten für Studierende und Forschende und stärken unseren Beitrag für die Branchen und Regionen, mit denen wir verbunden sind“, erklärte Hochschulpräsident Prof. Dr. habil. Karl H. Mühling zur Begrüßung.

Die Allianz verbindet die Hochschulen Bordeaux Sciences Agro (Frankreich), University of Agricultural Sciences and Veterinary Medicine Cluj-Napoca (Rumänien), Eszterhazy Karoly Catholic University (Ungarn), University of La Rioja (Spanien), University of Tras-o-Montes and Alto Douro (Portugal), University of Verona (Italien) mit der Hochschule Geisenheim (Deutschland). 

Virtueller Campus und gemeinsame Lehr- und Forschungsangebote

Ein Schwerpunkt des Treffens lag auf der Weiterentwicklung des virtuellen Campus. Die Partner beschäftigten sich mit dessen inhaltlicher Ausgestaltung und der Frage, wie gemeinsame Lehr- und Forschungsangebote aufgebaut werden können. Für die Hochschule Geisenheim sind dies wichtige Grundlagen, um Studierenden und Beschäftigten künftig einen leichteren Zugang zur Expertise und zu den Angeboten der europäischen Partner zu ermöglichen.

Eine besondere Verantwortung übernimmt Geisenheim als Leiterin des Arbeitspakets „Inclusion, Sustainability and Third Mission“. Damit gestaltet die Hochschule mit, wie die Allianz Inklusion und Nachhaltigkeit verankert und den Austausch mit Wirtschaft und Gesellschaft stärkt. Dahinter steht das Ziel, den Nutzen der europäischen Zusammenarbeit über die Hochschulen hinaus in Unternehmen und Regionen zu tragen. In den gemeinsamen Sitzungen ging es unter anderem um Nachhaltigkeit und Inklusion in der Forschung.

Einblicke in die Forschungsinfrastruktur

Das Treffen bot zudem Gelegenheit, die Geisenheimer Forschungsinfrastruktur und anwendungsorientierte Arbeit vorzustellen. Besuche im Getränketechnologischen Zentrum, am Institut für Technik und an der Agri-Photovoltaik-Anlage gaben den Gästen Einblicke in Themen und Anlagen, an die eine weitere Zusammenarbeit anknüpfen kann.

Neben der fachlichen Arbeit zogen die Verantwortlichen Bilanz über den bisherigen Projektverlauf und stimmten Prioritäten für die kommenden Monate ab. Gemeinsam wurde außerdem die Vorbereitung der Zwischenevaluation und die Planung des dritten Projektjahres behandelt.

Mehr Informationen

https://www.hs-geisenheim.de/profil/projekte/eu-gift

https://eu-gift.com/

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