Kompetenzzentrum Kulturlandschaft (KULT)

wissenschaft.praxis.diskurs.

Das Kompetenzzentrum Kulturlandschaft (KULT) bearbeitet in einem kooperativen Netzwerk aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung von Kulturlandschaften. Hierzu führen wir Veranstaltungen, Weiterbildungen und Projekte durch und bringen damit die Entwicklung fachlicher Standards voran.

Kulturlandschaften unterliegen in der heutigen Moderne einem starken Änderungsdruck und Wandel. Die Inanspruchnahme der Landschaften durch Intensivierung der Landnutzung (Land- und Forstwirtschaft, Siedlungsbau, Energiegewinnung etc.) führt zu immer tiefgreifenderen Veränderungen dieser hochwertigen Kulturlandschaften. Wertbestimmende Merkmale gehen unwiederbringlich verloren – wie z. B. historische Elemente und biologische Vielfalt.

 

Veranstaltungen

Hier finden Sie die aktuellen Veranstaltungen des KULT:

11., 16., 23. und 30. Juni 2026 Online-Veranstaltungsreihe: „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

Wie lassen sich genetische Nutztiervielfalt, Landschaftsvielfalt und regionale Wertschöpfung für nachhaltige Ernährungssysteme miteinander verbinden?

Block 1: Nutztiervielfalt und multifunktionale Landschaften

11.06.2026, 13:30 Uhr
Einführung: Biokulturelle Perspektive auf Tierhaltung in Europa
Referentin: Dr. Claudia Heindorf (Universität Göttingen)

16.06.2026, 16:30 Uhr
Multifunktionalität von Weide(landschaften) als zukünftige Landnutzung
Referent: Prof. Dr. Eckhard Jedicke (Hochschule Geisenheim University)

23.06.2026, 12:30 Uhr
Status quo: Erhalt genetischer Vielfalt von Nutztieren
Referentin: Antje Feldmann (GEH e. V.)

30.06.2026, 16:30 Uhr
Waldweide als Instrument des Waldnaturschutzes
Referentin: Louise Tielkes (NW-FVA)

Anmeldung:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdtaY8GSHt4_WoUi5ai-iLefQwQCYTyyf7YMp9h93EuoHxEbw/viewform

Kontakt: roxane.bradaczek(at)uni-goettingen.de

29. September 2026 8. Straße und Landschaft „Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?“

Termin: 29. September 2026, 09:00–16:00 Uhr

Ort: Hochschule Geisenheim

Die Umsetzung der EU-Verordnung über die Wiederherstellung der Natur wird die Planung und den Bau von Straßen künftig maßgeblich beeinflussen. Die Fachtagung beleuchtet die rechtlichen und fachlichen Konsequenzen für Straßenbauverwaltungen, Planungsbüros sowie Gutachterinnen und Gutachter.

Veranstalter sind das Kompetenzzentrum Kulturlandschaft, der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz und HessenMobil. In diesem Jahr wird die Tagung zusätzlich vom Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN) Rheinland-Pfalz unterstützt.

Anmeldung:
https://veranstaltungen.hs-geisenheim.de/event/8-sl2026

Teilnahmegebühr: 60 € (inklusive Verpflegung)

Das Programm befindet sich derzeit in Erstellung.

6. & 7. Oktober 2026 IALE-D Jahrestagung 2026 „Schwammlandschaften als integrativer Ansatz der Klimaanpassung: Analyse, Planung und Governance“

Termin: 6. & 7. Oktober 2026

Ort: Universität Hildesheim

ie Jahrestagung steht unter dem Leitmotiv zukunftsfähiger Kulturlandschaften im Kontext von Klimawandel und nachhaltiger Landnutzung. Vor diesem Hintergrund gewinnen Schwammlandschaften zunehmend an Bedeutung – als landschaftsökologischer und planerischer Ansatz zur Stärkung von Wasserretention, Speicher- und Regulationsfunktionen sowie zur Erhöhung der Klimaresilienz urbaner und ruraler Räume.

Aktuelle Entwicklungen, unter anderem im Kontext der EU-Wiederherstellungsverordnung und des Aktionsprogramms natürlicher Klimaschutz, verdeutlichen die wachsende Relevanz integrierter wasserbezogener Landschaftsansätze.

Für die Fachsitzung freuen wir uns insbesondere über Beiträge in drei Themenfeldern:

  • Erfassung und Bewertung: Wie können wasserhaushaltsbezogene Funktionen auf Landschaftsebene differenziert erfasst und bewertet werden, und welche Indikatoren eignen sich zur belastbaren Quantifizierung ihres Klimaanpassungsbeitrags?
  • Planung und Integration: Wie lassen sich integrative räumliche Konzepte entwickeln, die naturbasierte Maßnahmen kohärent kombinieren?
  • Implementierung und Governance: Welche institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen die Umsetzung und welche Governance-Ansätze überwinden Implementierungshemmnisse?

Ausgerichtet wird die Fachsitzung in Kooperation der EU Projekte SpongeScapes, SpongeBoost und SpongeWorks, in Kooperation mit dem Netzwerk Schwammlandschaften.

Abstracts können bis zum 30.06.2026 eingereicht werden.

Informationen zur Konferenz, zur Fachsitzung und zur Anmeldung von Beiträgen finden Sie auf dem IALE-D-Konferenzportal: https://www.iale.de/tagungen/iale-2026/fachsitzungen/#session2

15.–16. Oktober 2026 viSiOONWALD-Transfer 2026 „Kann man den Klimawandel wegpflanzen? – Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung“

Termin: 15.–16. Oktober 2026

Ort: Walderlebniszentrum Soonwald, 55444 Schöneberg

Die Tagung widmet sich der bislang wenig beachteten, aber zentralen Rolle des Bodenmikrobioms für Waldökosysteme und deren Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel.

Veranstalter sind das Kompetenzzentrum Kulturlandschaft, Landesforsten Rheinland-Pfalz, der Naturpark Soonwald-Nahe, das Regionalbündnis Soonwald-Nahe sowie die von Nell’sche Forstverwaltung eGbR.

Anmeldung:
https://www.ticket-regional.de/events_info.php?eventID=252094&style=wez-soonwald

Das Programm befindet sich in der finalen Abstimmung.

20.–21. August 2026 Deutsches Forum Kulturlandschaft 2026

Termin: 20.–21. August 2026

Ort: Stiftung Fürst-Pückler-Museum – Park und Schloss Branitz, 03042 Cottbus

Die Tagung befasst sich mit den Herausforderungen der Landschaftsentwicklung im Kontext von Klimawandel und nachhaltiger Landnutzung.

Veranstalter sind der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland e. V., das Kompetenzzentrum Kulturlandschaft sowie die Stiftung Fürst-Pückler-Museum – Park und Schloss Branitz.

Das Programm befindet sich in der finalen Abstimmung.

Kontakt

Haben Sie Fragen rund um das KULT?

Dann kontaktieren Sie uns per Mail über

kult(at)hs-gm.de

 

Kachelbühne Kult

Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum Kulturlandschaft

ZuGAbe-Summer School „Greenhouse Hydroponics: Automation & Management“

fUHOPHbRCCU

Networking eröffnet neue Perspektiven

Die zweite ZuGAbe-Summer School „Greenhouse Hydroponics: Automation & Management“ fand dieses Jahr von 23. bis 29. September 2019 in Geisenheim statt. So wie letztes Jahr an der University of Thessaly in Griechenland, war auch diesmal die Veranstaltung mit knapp 40 Studierenden aus Deutschland, Griechenland, Italien, Israel und Indonesien ausgebucht.

In einem vielfältigen Programm, dass sowohl Vorlesungen und Workshops als auch mehrere Fachexkursionen beinhaltete, vermittelten Professorinnen und Professoren, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Expertinnen und Experten aus der Industrie ihr Wissen über hydroponische Systeme im Gewächshaus. So hat beispielsweise Prof. Canadas aus Spanien in seinem Vortrag die Situation des geschützten Anbaus in Almeria geschildert, während moderne Betriebe wie Knodt (Straelen) und Sinn (Lustadt) ihre hydroponischen Produktionssysteme demonstrierten. Auch gartenbauliche Forschungszentren wie das Versuchszentrum Straelen und die LVG Heidelberg haben sich für die internationalen Studierenden als sehr spannende Exkursionsziele erwiesen.

„It was a wonderful study experience with excellent teachers and very good organisation! The research facilities of Hochschule Geisenheim University and the well chosen field trips really improved my skills”, sagte Ardy Kisworo aus Indonesien, während Nir Berholtz aus Israel ergänzte: „The lessons included a wide variety of topics as each talk was given by an expert in the field. The farms we visit were very instructive with different kinds of crops and cultivation systems”.

Ebenso wichtig wie der fachliche Wissenstransfer war während der ganzen Woche auch das Kennenlernen und das Networking der Studierenden untereinander. Gemeinsame Abendessen und Kneipentouren sowie gemütliche Musikabende und live Konzerte aber auch Sightseeing-Tours inklusive Seilbahnfahrt und Burgbesichtigung haben dazu beigetragen und für gute Unterhaltung gesorgt.

“Meinen Kommilitonen und mir hat die Summer School sehr gut gefallen und wir hoffen in der Zukunft an weiteren Veranstaltungen dieser Art teilnehmen zu können! Am schönsten fand ich den Austausch mit den vielen Nationalitäten der Studierenden und Dozierenden. Dabei habe ich viele verschiedene Eindrücke und Expertisen bekommen. Sehr hilfreich war es sich bei den Exkursionen die Praxis anzuschauen und mit den Betriebsleitern auszutauschen“, sagte Luca Scheer aus Geisenheim.

Simon Kaposztas von der Technischen Universität München fasste zusammen: „Ich bin sehr dankbar, diese Summer School besucht zu haben, sie hat mich gefördert und gefordert! Ich habe viele Leute kennen gelernt und mir wurden durch das Networking neue Perspektiven eröffnet. Die gute Koordination hat sehr positiv zu dem gesamten Bild der Veranstaltung beigetragen!“

Die Summer School war eine Veranstaltung des ZuGAbe-Projektes: eine Lehr- und Forschungskooperation zwischen der Hochschule Geisenheim und der University of Thessaly (Volos, Griechenland) über die Zukunftsfähigkeit geschützter Anbauverfahren, gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst. Projektkoordinatorin ist Dr. Evelyn Dimkou vom Institut für Bodenkunde und Pflanzenernährung. Mehr Informationen unter hs-geisenheim.de/zugabe

 

Ein Bericht von Dr. Evelyn Dimkou

Kategorien: Veranstaltungen, Weiterbildung, Gartenbauwissenschaften, STUDIUM, Gartenbauwissenschaft (M.Sc.), Gartenbau (B.Sc.), HOCHSCHULE, Presse und Kommunikation, Bodenkunde und Pflanzenernährung, Nachrichten

Bilderreihe

Bildquelle: Dr. Evelyn Dimkou
Bildquelle: Dr. Evelyn Dimkou
Bildquelle: Giorgos Miliokas
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Bildquelle: Tina Kissinger

Veranstaltungen des KULT an der Hochschule

ZuGAbe-Summer School „Greenhouse Hydroponics: Automation & Management“

fUHOPHbRCCU

Networking eröffnet neue Perspektiven

Die zweite ZuGAbe-Summer School „Greenhouse Hydroponics: Automation & Management“ fand dieses Jahr von 23. bis 29. September 2019 in Geisenheim statt. So wie letztes Jahr an der University of Thessaly in Griechenland, war auch diesmal die Veranstaltung mit knapp 40 Studierenden aus Deutschland, Griechenland, Italien, Israel und Indonesien ausgebucht.

In einem vielfältigen Programm, dass sowohl Vorlesungen und Workshops als auch mehrere Fachexkursionen beinhaltete, vermittelten Professorinnen und Professoren, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Expertinnen und Experten aus der Industrie ihr Wissen über hydroponische Systeme im Gewächshaus. So hat beispielsweise Prof. Canadas aus Spanien in seinem Vortrag die Situation des geschützten Anbaus in Almeria geschildert, während moderne Betriebe wie Knodt (Straelen) und Sinn (Lustadt) ihre hydroponischen Produktionssysteme demonstrierten. Auch gartenbauliche Forschungszentren wie das Versuchszentrum Straelen und die LVG Heidelberg haben sich für die internationalen Studierenden als sehr spannende Exkursionsziele erwiesen.

„It was a wonderful study experience with excellent teachers and very good organisation! The research facilities of Hochschule Geisenheim University and the well chosen field trips really improved my skills”, sagte Ardy Kisworo aus Indonesien, während Nir Berholtz aus Israel ergänzte: „The lessons included a wide variety of topics as each talk was given by an expert in the field. The farms we visit were very instructive with different kinds of crops and cultivation systems”.

Ebenso wichtig wie der fachliche Wissenstransfer war während der ganzen Woche auch das Kennenlernen und das Networking der Studierenden untereinander. Gemeinsame Abendessen und Kneipentouren sowie gemütliche Musikabende und live Konzerte aber auch Sightseeing-Tours inklusive Seilbahnfahrt und Burgbesichtigung haben dazu beigetragen und für gute Unterhaltung gesorgt.

“Meinen Kommilitonen und mir hat die Summer School sehr gut gefallen und wir hoffen in der Zukunft an weiteren Veranstaltungen dieser Art teilnehmen zu können! Am schönsten fand ich den Austausch mit den vielen Nationalitäten der Studierenden und Dozierenden. Dabei habe ich viele verschiedene Eindrücke und Expertisen bekommen. Sehr hilfreich war es sich bei den Exkursionen die Praxis anzuschauen und mit den Betriebsleitern auszutauschen“, sagte Luca Scheer aus Geisenheim.

Simon Kaposztas von der Technischen Universität München fasste zusammen: „Ich bin sehr dankbar, diese Summer School besucht zu haben, sie hat mich gefördert und gefordert! Ich habe viele Leute kennen gelernt und mir wurden durch das Networking neue Perspektiven eröffnet. Die gute Koordination hat sehr positiv zu dem gesamten Bild der Veranstaltung beigetragen!“

Die Summer School war eine Veranstaltung des ZuGAbe-Projektes: eine Lehr- und Forschungskooperation zwischen der Hochschule Geisenheim und der University of Thessaly (Volos, Griechenland) über die Zukunftsfähigkeit geschützter Anbauverfahren, gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst. Projektkoordinatorin ist Dr. Evelyn Dimkou vom Institut für Bodenkunde und Pflanzenernährung. Mehr Informationen unter hs-geisenheim.de/zugabe

 

Ein Bericht von Dr. Evelyn Dimkou

Kategorien: Veranstaltungen, Weiterbildung, Gartenbauwissenschaften, STUDIUM, Gartenbauwissenschaft (M.Sc.), Gartenbau (B.Sc.), HOCHSCHULE, Presse und Kommunikation, Bodenkunde und Pflanzenernährung, Nachrichten

Bilderreihe

Bildquelle: Dr. Evelyn Dimkou
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