KULTURLANDSCHAFT - WANDEL GEMEINSAM GESTALTEN.

WISSEN VERBINDEN. WANDEL GESTALTEN.

Das KULT vernetzt Wissenschaft, Praxis, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, um Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung von Kulturlandschaften zu entwickeln und in die Umsetzung zu bringen.

© KULT / Hochschule Geisenheim University, KI-gestützt erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026

WORAN WIR ARBEITEN

Kulturlandschaften stehen unter zunehmendem Veränderungsdruck. Das KULT verbindet Forschung und Praxis, um ihre charakteristischen Qualitäten zu erhalten und gleichzeitig Antworten auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.

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KULT AKTUELL

Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum Kulturlandschaft

Hochschule Geisenheim verabschiedet 150 Absolventinnen und Absolventen

Höhepunkte der Akademischen Abschlussfeier sind die Verleihung der Doktorwürde an Khalil Bou Nader sowie die Auszeichnung fünf herausragender Bachelor-Thesen aus den verschiedenen Studienbereichen.

150 Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Geisenheim konnten sich freuen: Bei der Akademischen Feier zum Abschluss des Sommersemesters 2019 erhielten sie am 12. Juli 2019 ihre Bachelor- und Master-Urkunden. Ein Höhepunkt der Feier war die Verleihung der Doktorwürde an Khalil Bou Nader, der sich in seiner Dissertation mit dem Einfluss des Alters auf physiologische Aspekte der Rebe sowie die chemische Zusammensetzung und sensorischen Eigenheiten von Wein und Most beschäftigte.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz und Prof. Dr. Otmar Löhnertz, Vizepräsident Lehre, nutzen den feierlichen Rahmen auch, um Prof. Dr. Friedrich Bartfelder, Professor für Landschafts-, Umwelt- und Erholungsplanung, zu ehren, der in den Ruhestand eintritt. Den Förderern des Deutschlandstipendiums dankte Prof. Gerd Helget. Die Festrede „Das kommt uns doch bekannt vor! Rückblicke ins 19. Jahrhundert – Einsichten für heute“ hielt Prof. Dr. Leo Gros. Dipl.-Ing. Robert Lönarz, Präsident der VEG – Geisenheim Alumni Association e. V., lud die Absolventinnen und Absolventen im Jahr des 125-jährigen Bestehens des Verbandes ein, das starke, weltweite Netzwerk künftig aktiv zu gestalten.

Dennis Bergamo erhält Karl-Bayer-Preis 2019

Traditionell verleiht das Präsidium der Hochschule Geisenheim zum Ende des Sommersemesters den Karl-Bayer-Preis für die beste Abschlussarbeit im Rahmen des deutsch-italienischen Doppel-Bachelor-Abkommens der Hochschule Geisenheim und ihrer Partnerinstitutionen, der Università degli Studi di Trento und dem Istituto Agrario di San Michele all’Adige. In diesem Jahr erhielt Dennis Bergamo den mit 2.000 Euro dotierten Preis für seine Bachelor-Thesis „Influence of the HXT7 promoter on ester production by Saccharomyces cerevisiae during wine fermentation“. Betreut wurde er an der Hochschule Geisenheim von Dr. Christian von Wallbrunn vom Institut für Mikrobiologie und Biochemie.

Preis der Rudolf-Hermanns-Stiftung für zwei weinbauliche Thesen vergeben

Mit spannenden Zukunftsthemen beschäftigten sich die Preisträgerin und der Preisträger des Preises der Rudolf-Hermanns-Stiftung in ihren Bachelor-Thesen – und erhielten dafür jeweils ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. „Der CO2-Fußabdruck und emissionsmindernde Maßnahmen in Form einer Klimabilanz am Beispiel des Weinguts der Hochschule Geisenheim“ lautet der Titel der sehr guten Abschlussarbeit von Marie Schreiber, die von Prof. Dr. Claudia Kammann betreut wurde. Ko-Referentin war die Leiterin des Weinguts Prof. Dr. Monika Christmann.

Iven Schlich, der wie Schreiber Weinbau und Oenologie studierte, zeigte in seiner Arbeit den „Stand der Forschung von Künstlicher Intelligenz, speziell neuronale Netze, und mögliche Konzepte für die Anwendung im Weinbau“ auf. Betreut wurde seine sehr gute Arbeit von Dr. Rainer Keicher und Dipl.-Ing. Thomas Severin vom Institut für Technik.

Gewinnerin des Dr.-Werner-Hoffmann-Preis der Nachhaltigkeit beschäftigt sich mit alternativen Verpackungsmaterialien

Für ihre Bachelor-Thesis „Alternative Materialien zu Kunststoff in der Verpackung von Obst und Gemüse im Lebensmitteleinzelhandel“ wurde Isabelle Winkler, Absolventin des Studiengangs Gartenbau, mit dem Dr.-Werner-Hoffmann-Preis der Nachhaltigkeit ausgezeichnet.  Sie untersuchte, wie nachhaltig Biokunststoffe in der Verpackung von Obst und Gemüse für den Einzelhandel tatsächlich sind. Betreut wurde sie von Dipl.-Ing. Agr. Eike Kaim und Prof. Dr. Judith Kreyenschmidt.

Der mit 500 Euro dotierte gemeinsame Preis der Hochschule Geisenheim, der Lokalen Agenda 21 Geisenheim und des Kompetenzzentrums Erneuerbare Energien Rheingau-Taunus-Kreis entstand 2014 im Andenken an Dr. Werner Hoffmann. Der Wissenschaftler setzte sich bis ins hohe Alter für den Umweltschutz ein.

Idee für „Welterbegarten Lorchhausen“ ausgezeichnet

Im Rahmen der Abschlussfeier verliehen die Hochschule und die vier Preisstifter, die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e. V., der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla, Landesverband Hessen e. V., der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. und die Hessische Vereinigung für Naturschutz und Landschaftspflege e. V., auch den Studienpreis Landschaftsarchitektur. In diesem Semester erhielt Geraldine Bechstein, Absolventin des Bachelor-Studiengangs Landschaftsarchitektur, die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung für ihre „Planung eines Welterbegartens in Lorchhausen“.

Inmitten einer denkmalgeschützten Anlage historischer Gärten in Lorchhausen erarbeitete sie mit Rücksichtnahme auf die lokalen Gegebenheiten und die Vorgaben des „Welterbe Oberes Mittelrheintal der UNESCO“ sowie mit Blick auf die Integration in die Umsetzungsstudien der BUGA 2029 ihren Entwurf. Das anspruchsvolle Planungsgebiet bearbeitete sie mit „außergewöhnlicher Detailschärfe und einer transparenten und nachvollziehbaren Methodik hinsichtlich der Materialität der verwendeten Baustoffe und von der Entwurfsidee bis hin zur Ausführungsplanung sowie der 3D-Planung“, so die Jury.

Peter Romeis-Stiftung ehrt Absolventinnen des Studiengangs Lebensmittelsicherheit

Die Peter Romeis-Stiftung ehrte zudem die beiden besten Absolventinnen des Studiengangs Lebensmittelsicherheit im Sommersemester 2019. Preisträgerin Selina Busch beschäftigte sich in ihrer Thesis mit der „Charakterisierung von Traubenkernölen unterschiedlicher Rebsorten“, ihre ebenfalls ausgezeichnete Kommilitonin Jennifer Baier mit der „Entwicklung eines Verfahrens zur Lebend-Tot-Unterscheidung von Bakterien und Hefen in Bier“. Die Peter Romeis-Stiftung, deren Zweck die Förderung der Bildung und Ausbildung sowie von Wissenschaft und Forschung im Bereich Brau-, Getränke- und Lebensmitteltechnologie ist, bedachte beide mit Buchpreisen und Seminareinladungen. Überreicht wurden diese von Dimo Brandt, Bereichsleitung Beratung und Probenahme des Institut Romeis Bad Kissingen GmbH.

Fotostrecke (Winfried Schönbach) - Anfrage (hohe Auflösung) über info@geisenheimer.de 
https://bilddb-srv.hs-geisenheim.de/publications/OpenContent/?list_id=185577

Kategorien: STUDIUM, Weinbau, Önologie und Weinwirtschaft (M.Sc.), VITIS-VINUM (M.Sc.), Landschaftsarchitektur (M.Sc.), Weinwirtschaft (M.Sc.), Oenologie (M.Sc.), Getränketechnologie (M.Sc.), Gartenbauwissenschaft (M.Sc.), International Wine Business (B.Sc.), Internationale Weinwirtschaft (B.Sc.), Gartenbau (B.Sc.), Getränketechnologie (B.Sc.), Lebensmittelsicherheit (B.Sc.), Landschaftsarchitektur (B.Eng.), International, Weinbau und Oenologie (B.Sc.), Deutsch-Italienischer Doppel-Bachelor, Stiftungen, Akademische Feier-News, Wissenschaftlicher Nachwuchs, Nachrichten

Bilderreihe

Prof. Dr. Bartfelder mit Prof. Dr. Schultz (l.) und Prof. Dr. Löhnertz (r.)
Dr. Khalil Bou Nader mit Prof. Dr. Manfred Stoll (l.) und Prof. Dr. Annette Reineke
Der Gewinner des Karl-Bayer-Preises, Dennis Bergamo, mit seinem Betreuer Dr. Christian von Wallbrunn (l.) und Prof. Löhnertz.
Die Träger des Preises der Rudolf-Hermanns-Stitftung mit Prof. Dr. Hans-Peter Schwarz (2.v.l.), Prof. Dr. Klaus Schaller und Prof. Dr. Claudia Kammann (r.)
Isabelle Winkler (2.v.l.) freut sich über die Auszeichnung mit dem Dr. Werner-Hoffmann-Preis.
Claudia Berger-Syska, Abgesandte des Vorstandes des bdla Bund der Landschaftsarchitekten (Hessen) (l.) und Prof. Dr. Andreas Thon mit der Gewinnerin des Studienpreises Landschaftsarchitektur Geraldine Bechstein.
Die beiden besten Absolventinnen des Studiengangs Lebensmittelsicherheit mit Studiengangsleiterin Prof. Dr. Simone Loos-Theisen (l.) und Dimo Brandt vom Institut Romeis Bad Kissingen GmbH.

Veranstaltungen des Kompetenzzentrums Kulturlandschaft

1. September 2026 KuLaDig-Netzwerktreffen Rheinland-Pfalz 2026

KuLaDig-Netzwerktreffen Rheinland-Pfalz 2026

1. September 2026 | ab 10:00 Uhr | Weingut Raddeck, Nierstein
Kostenfreie Teilnahme

Das diesjährige KuLaDig-Netzwerktreffen findet in der KuLaDig-Kommune Nierstein statt. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Kulturlandschaft, Tourismus und Weinbau, das sich auch in einem Markt der Möglichkeiten widerspiegelt.

Neben Impulsvorträgen besteht die Möglichkeit zum Austausch mit anderen KuLaDig-Kommunen sowie mit den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern von KuLaDig RLP und der SGD Süd. Auch eine Führung durch die Weinberge ist vorgesehen.

Anmeldung bis 24. August 2026 per E-Mail an Christine.brehm(at)sgdsued.rlp.de, bitte mit Angabe, ob Sie an der Weinbergführung teilnehmen möchten.

Veranstalter: Kultur.Landschaft.Digital – Kompetenzzentrum Rheinland-Pfalz an der SGD Süd

1. September bis 22. Oktober 2026 Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

1. September bis 22. Oktober 2026 | insgesamt 9 Online-Veranstaltungen

Wie lassen sich genetische Nutztiervielfalt, Landschaftsvielfalt und Wertschöpfung für nachhaltige Ernährungssysteme verbinden?

Dieser Frage widmet sich unsere Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“. An insgesamt neun Terminen, jeweils dienstags oder donnerstags, werden verschiedene Aspekte der genetischen Vielfalt von Nutztierrassen und ihrer Bedeutung für nachhaltige Ernährungssysteme betrachtet.

Direkt zur Anmeldung:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdUKCr5EMFDAtpdCy6sn0nQslQRRfmi_hksDbJp-c75IshK_A/viewform

29. September 2026 8. Straße und Landschaft „Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?“

Straße und Landschaft – Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?

29. September 2026 | Hochschule Geisenheim University
Teilnahmegebühr: 60 €

Anmeldung:
https://veranstaltungen.hs-geisenheim.de/event/8-sl2026

Die Umsetzung der EU-Verordnung über die Wiederherstellung der Natur wird in der Praxis die Planung und den Bau von Straßen erheblich beeinflussen. Doch was bedeutet das konkret für Straßenbauverwaltungen, Planungsbüros sowie Gutachterinnen und Gutachter?

Die Fachtagung widmet sich unter anderem der Frage, welche Artikel der Wiederherstellungsverordnung für den Straßenbau besonders relevant sind, was der Nationale Wiederherstellungsplan vorsieht und welche Konsequenzen sich aus dem neuen Verschlechterungsverbot ergeben. Zudem geht es um zusätzliche Erfassungserfordernisse sowie die Anpassung von Eingriffsregelung, UVP und LBP.

Veranstalter und Partner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement sowie der Bundesverband Beruflicher Naturschutz Rheinland-Pfalz e. V.

6. & 7. Oktober 2026 IALE-D Jahrestagung 2026 „Schwammlandschaften als integrativer Ansatz der Klimaanpassung: Analyse, Planung und Governance“

Termin: 6. & 7. Oktober 2026

Ort: Universität Hildesheim

ie Jahrestagung steht unter dem Leitmotiv zukunftsfähiger Kulturlandschaften im Kontext von Klimawandel und nachhaltiger Landnutzung. Vor diesem Hintergrund gewinnen Schwammlandschaften zunehmend an Bedeutung – als landschaftsökologischer und planerischer Ansatz zur Stärkung von Wasserretention, Speicher- und Regulationsfunktionen sowie zur Erhöhung der Klimaresilienz urbaner und ruraler Räume.

Aktuelle Entwicklungen, unter anderem im Kontext der EU-Wiederherstellungsverordnung und des Aktionsprogramms natürlicher Klimaschutz, verdeutlichen die wachsende Relevanz integrierter wasserbezogener Landschaftsansätze.

Für die Fachsitzung freuen wir uns insbesondere über Beiträge in drei Themenfeldern:

  • Erfassung und Bewertung: Wie können wasserhaushaltsbezogene Funktionen auf Landschaftsebene differenziert erfasst und bewertet werden, und welche Indikatoren eignen sich zur belastbaren Quantifizierung ihres Klimaanpassungsbeitrags?
  • Planung und Integration: Wie lassen sich integrative räumliche Konzepte entwickeln, die naturbasierte Maßnahmen kohärent kombinieren?
  • Implementierung und Governance: Welche institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen die Umsetzung und welche Governance-Ansätze überwinden Implementierungshemmnisse?

Ausgerichtet wird die Fachsitzung in Kooperation der EU Projekte SpongeScapes, SpongeBoost und SpongeWorks, in Kooperation mit dem Netzwerk Schwammlandschaften.

Abstracts können bis zum 30.06.2026 eingereicht werden.

Informationen zur Konferenz, zur Fachsitzung und zur Anmeldung von Beiträgen finden Sie auf dem IALE-D-Konferenzportal: https://www.iale.de/tagungen/iale-2026/fachsitzungen/#session2

15.–16. Oktober 2026 viSiOONWALD-Transfer 2026 „Kann man den Klimawandel wegpflanzen? – Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung“

viSiOONWALD-Transfer 2026 – Kann man den Klimawandel wegpflanzen? Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung

15.–16. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)

Teilnahmegebühr: 80 € inkl. Rahmenprogramm
Übernachtung im Walderlebniszentrum: 51 €

Anmeldung:
https://www.ticket-regional.de/events_info.php?eventID=252094&style=wez-soonwald

Der Aufbau klimastabiler Wälder ist eine zentrale Aufgabe des Waldmanagements. Ein Faktor, der dabei bislang häufig nur eine untergeordnete Rolle spielt, ist das Bodenleben – obwohl Mikroorganismen, Pilze und Mykorrhiza-Netzwerke entscheidend für Wachstum, Vitalität und Resilienz von Wäldern sind.

Im Mittelpunkt der zweiten viSiOONWALD-Transfer-Veranstaltung steht daher der Boden als Grundlage des Ökosystems Wald. Fachleute aus Forschung und Praxis beleuchten die Bedeutung des Bodenmikrobioms für Waldentwicklung, Kohlenstoffspeicherung, Wasserhaushalt und Ökosystemleistungen. Außerdem diskutieren wir, wie dieses Wissen stärker in die waldbauliche Planung und Praxis integriert werden kann und welchen Beitrag neue Technologien zur Entwicklung degradierter Böden leisten können.

Veranstaltungspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz, Regionalbündnis Soonwald-Nahe, Naturpark Soonwald-Nahe und von Nell’sche Forstverwaltung eGbR.

23.–25. Oktober 2026 Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“ - Schwerpunkt: Offenland

Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“

Das praxisorientierte Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland – Von der Theorie zur nachhaltigen Landschaftsentwicklung“ widmet sich konkreten Ansätzen für einen verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft und deren Umsetzung in der Praxis.

Das Programm steht nun fest und gliedert sich in zwei Veranstaltungen:

23.–25. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)
Schwerpunkt: Offenland

30.–31. Oktober 2026 | Waldbildungszentrum Hachenburg
Schwerpunkt: Wald

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://regionalbuero-nk.rlp.de/veranstaltungen

Im Walderlebniszentrum Soonwald sind Übernachtungen für 51 € pro Nacht möglich.

Veranstalter: Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz

Fördermittelgeber: Kompetenzzentrum für Natürlichen Klimaschutz (KNK)

30.–31. Oktober 2026 Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“ - Schwerpunkt: Wald

Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“

Das praxisorientierte Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland – Von der Theorie zur nachhaltigen Landschaftsentwicklung“ widmet sich konkreten Ansätzen für einen verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft und deren Umsetzung in der Praxis.

Das Programm steht nun fest und gliedert sich in zwei Veranstaltungen:

23.–25. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)
Schwerpunkt: Offenland

30.–31. Oktober 2026 | Waldbildungszentrum Hachenburg
Schwerpunkt: Wald

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://regionalbuero-nk.rlp.de/veranstaltungen

Im Walderlebniszentrum Soonwald sind Übernachtungen für 51 € pro Nacht möglich.

Veranstalter: Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz

Fördermittelgeber: Kompetenzzentrum für Natürlichen Klimaschutz (KNK)

Veranstaltungen des KULT an der Hochschule

Hochschule Geisenheim verabschiedet 150 Absolventinnen und Absolventen

Höhepunkte der Akademischen Abschlussfeier sind die Verleihung der Doktorwürde an Khalil Bou Nader sowie die Auszeichnung fünf herausragender Bachelor-Thesen aus den verschiedenen Studienbereichen.

150 Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Geisenheim konnten sich freuen: Bei der Akademischen Feier zum Abschluss des Sommersemesters 2019 erhielten sie am 12. Juli 2019 ihre Bachelor- und Master-Urkunden. Ein Höhepunkt der Feier war die Verleihung der Doktorwürde an Khalil Bou Nader, der sich in seiner Dissertation mit dem Einfluss des Alters auf physiologische Aspekte der Rebe sowie die chemische Zusammensetzung und sensorischen Eigenheiten von Wein und Most beschäftigte.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz und Prof. Dr. Otmar Löhnertz, Vizepräsident Lehre, nutzen den feierlichen Rahmen auch, um Prof. Dr. Friedrich Bartfelder, Professor für Landschafts-, Umwelt- und Erholungsplanung, zu ehren, der in den Ruhestand eintritt. Den Förderern des Deutschlandstipendiums dankte Prof. Gerd Helget. Die Festrede „Das kommt uns doch bekannt vor! Rückblicke ins 19. Jahrhundert – Einsichten für heute“ hielt Prof. Dr. Leo Gros. Dipl.-Ing. Robert Lönarz, Präsident der VEG – Geisenheim Alumni Association e. V., lud die Absolventinnen und Absolventen im Jahr des 125-jährigen Bestehens des Verbandes ein, das starke, weltweite Netzwerk künftig aktiv zu gestalten.

Dennis Bergamo erhält Karl-Bayer-Preis 2019

Traditionell verleiht das Präsidium der Hochschule Geisenheim zum Ende des Sommersemesters den Karl-Bayer-Preis für die beste Abschlussarbeit im Rahmen des deutsch-italienischen Doppel-Bachelor-Abkommens der Hochschule Geisenheim und ihrer Partnerinstitutionen, der Università degli Studi di Trento und dem Istituto Agrario di San Michele all’Adige. In diesem Jahr erhielt Dennis Bergamo den mit 2.000 Euro dotierten Preis für seine Bachelor-Thesis „Influence of the HXT7 promoter on ester production by Saccharomyces cerevisiae during wine fermentation“. Betreut wurde er an der Hochschule Geisenheim von Dr. Christian von Wallbrunn vom Institut für Mikrobiologie und Biochemie.

Preis der Rudolf-Hermanns-Stiftung für zwei weinbauliche Thesen vergeben

Mit spannenden Zukunftsthemen beschäftigten sich die Preisträgerin und der Preisträger des Preises der Rudolf-Hermanns-Stiftung in ihren Bachelor-Thesen – und erhielten dafür jeweils ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. „Der CO2-Fußabdruck und emissionsmindernde Maßnahmen in Form einer Klimabilanz am Beispiel des Weinguts der Hochschule Geisenheim“ lautet der Titel der sehr guten Abschlussarbeit von Marie Schreiber, die von Prof. Dr. Claudia Kammann betreut wurde. Ko-Referentin war die Leiterin des Weinguts Prof. Dr. Monika Christmann.

Iven Schlich, der wie Schreiber Weinbau und Oenologie studierte, zeigte in seiner Arbeit den „Stand der Forschung von Künstlicher Intelligenz, speziell neuronale Netze, und mögliche Konzepte für die Anwendung im Weinbau“ auf. Betreut wurde seine sehr gute Arbeit von Dr. Rainer Keicher und Dipl.-Ing. Thomas Severin vom Institut für Technik.

Gewinnerin des Dr.-Werner-Hoffmann-Preis der Nachhaltigkeit beschäftigt sich mit alternativen Verpackungsmaterialien

Für ihre Bachelor-Thesis „Alternative Materialien zu Kunststoff in der Verpackung von Obst und Gemüse im Lebensmitteleinzelhandel“ wurde Isabelle Winkler, Absolventin des Studiengangs Gartenbau, mit dem Dr.-Werner-Hoffmann-Preis der Nachhaltigkeit ausgezeichnet.  Sie untersuchte, wie nachhaltig Biokunststoffe in der Verpackung von Obst und Gemüse für den Einzelhandel tatsächlich sind. Betreut wurde sie von Dipl.-Ing. Agr. Eike Kaim und Prof. Dr. Judith Kreyenschmidt.

Der mit 500 Euro dotierte gemeinsame Preis der Hochschule Geisenheim, der Lokalen Agenda 21 Geisenheim und des Kompetenzzentrums Erneuerbare Energien Rheingau-Taunus-Kreis entstand 2014 im Andenken an Dr. Werner Hoffmann. Der Wissenschaftler setzte sich bis ins hohe Alter für den Umweltschutz ein.

Idee für „Welterbegarten Lorchhausen“ ausgezeichnet

Im Rahmen der Abschlussfeier verliehen die Hochschule und die vier Preisstifter, die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e. V., der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla, Landesverband Hessen e. V., der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. und die Hessische Vereinigung für Naturschutz und Landschaftspflege e. V., auch den Studienpreis Landschaftsarchitektur. In diesem Semester erhielt Geraldine Bechstein, Absolventin des Bachelor-Studiengangs Landschaftsarchitektur, die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung für ihre „Planung eines Welterbegartens in Lorchhausen“.

Inmitten einer denkmalgeschützten Anlage historischer Gärten in Lorchhausen erarbeitete sie mit Rücksichtnahme auf die lokalen Gegebenheiten und die Vorgaben des „Welterbe Oberes Mittelrheintal der UNESCO“ sowie mit Blick auf die Integration in die Umsetzungsstudien der BUGA 2029 ihren Entwurf. Das anspruchsvolle Planungsgebiet bearbeitete sie mit „außergewöhnlicher Detailschärfe und einer transparenten und nachvollziehbaren Methodik hinsichtlich der Materialität der verwendeten Baustoffe und von der Entwurfsidee bis hin zur Ausführungsplanung sowie der 3D-Planung“, so die Jury.

Peter Romeis-Stiftung ehrt Absolventinnen des Studiengangs Lebensmittelsicherheit

Die Peter Romeis-Stiftung ehrte zudem die beiden besten Absolventinnen des Studiengangs Lebensmittelsicherheit im Sommersemester 2019. Preisträgerin Selina Busch beschäftigte sich in ihrer Thesis mit der „Charakterisierung von Traubenkernölen unterschiedlicher Rebsorten“, ihre ebenfalls ausgezeichnete Kommilitonin Jennifer Baier mit der „Entwicklung eines Verfahrens zur Lebend-Tot-Unterscheidung von Bakterien und Hefen in Bier“. Die Peter Romeis-Stiftung, deren Zweck die Förderung der Bildung und Ausbildung sowie von Wissenschaft und Forschung im Bereich Brau-, Getränke- und Lebensmitteltechnologie ist, bedachte beide mit Buchpreisen und Seminareinladungen. Überreicht wurden diese von Dimo Brandt, Bereichsleitung Beratung und Probenahme des Institut Romeis Bad Kissingen GmbH.

Fotostrecke (Winfried Schönbach) - Anfrage (hohe Auflösung) über info@geisenheimer.de 
https://bilddb-srv.hs-geisenheim.de/publications/OpenContent/?list_id=185577

Kategorien: STUDIUM, Weinbau, Önologie und Weinwirtschaft (M.Sc.), VITIS-VINUM (M.Sc.), Landschaftsarchitektur (M.Sc.), Weinwirtschaft (M.Sc.), Oenologie (M.Sc.), Getränketechnologie (M.Sc.), Gartenbauwissenschaft (M.Sc.), International Wine Business (B.Sc.), Internationale Weinwirtschaft (B.Sc.), Gartenbau (B.Sc.), Getränketechnologie (B.Sc.), Lebensmittelsicherheit (B.Sc.), Landschaftsarchitektur (B.Eng.), International, Weinbau und Oenologie (B.Sc.), Deutsch-Italienischer Doppel-Bachelor, Stiftungen, Akademische Feier-News, Wissenschaftlicher Nachwuchs, Nachrichten

Bilderreihe

Prof. Dr. Bartfelder mit Prof. Dr. Schultz (l.) und Prof. Dr. Löhnertz (r.)
Dr. Khalil Bou Nader mit Prof. Dr. Manfred Stoll (l.) und Prof. Dr. Annette Reineke
Der Gewinner des Karl-Bayer-Preises, Dennis Bergamo, mit seinem Betreuer Dr. Christian von Wallbrunn (l.) und Prof. Löhnertz.
Die Träger des Preises der Rudolf-Hermanns-Stitftung mit Prof. Dr. Hans-Peter Schwarz (2.v.l.), Prof. Dr. Klaus Schaller und Prof. Dr. Claudia Kammann (r.)
Isabelle Winkler (2.v.l.) freut sich über die Auszeichnung mit dem Dr. Werner-Hoffmann-Preis.
Claudia Berger-Syska, Abgesandte des Vorstandes des bdla Bund der Landschaftsarchitekten (Hessen) (l.) und Prof. Dr. Andreas Thon mit der Gewinnerin des Studienpreises Landschaftsarchitektur Geraldine Bechstein.
Die beiden besten Absolventinnen des Studiengangs Lebensmittelsicherheit mit Studiengangsleiterin Prof. Dr. Simone Loos-Theisen (l.) und Dimo Brandt vom Institut Romeis Bad Kissingen GmbH.