KULTURLANDSCHAFT - WANDEL GEMEINSAM GESTALTEN.

WISSEN VERBINDEN. WANDEL GESTALTEN.

Das KULT vernetzt Wissenschaft, Praxis, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, um Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung von Kulturlandschaften zu entwickeln und in die Umsetzung zu bringen.

© KULT / Hochschule Geisenheim University, KI-gestützt erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026

WORAN WIR ARBEITEN

Kulturlandschaften stehen unter zunehmendem Veränderungsdruck. Das KULT verbindet Forschung und Praxis, um ihre charakteristischen Qualitäten zu erhalten und gleichzeitig Antworten auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.

© KULT / Hochschule Geisenheim University, KI-gestützt erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026

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KULT AKTUELL

Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum Kulturlandschaft

Geisenheimer Expertise auf dem 63. Internationalen DWV-Kongress

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Geisenheim berichten in diversen Sessions und Formaten vom 4. bis 6. November 2018 über ihre Forschungsarbeit und -ergebnisse sowie deren Implikationen für die Praxis.

Von intelligenten Verpackungen über den Einsatz von Pflanzenkohle und die Auswirkungen der Düngeverordnung auf die Praxis bis hin zur Automatisierung von Aufzeichnungen im Weinbau: Wenn Branchenvertreterinnen und -vertreter vom 4. bis 6. November 2018 auf dem 63. Internationalen DWV-Kongress in Stuttgart die Zukunft des Weinbaus diskutieren, bringen auch Geisenheimer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Expertise ein – sowohl bei den Tagungen „Weinbau 4.0 – Digitalisierung in der Prozesskette“ und „Ökologischer Weinbau“ als auch am Internationalen Weinmarketingtag.

Der Schwerpunkt der Geisenheimer Aktivität liegt dabei auf der Tagung zum Weinbau der Zukunft. Mit ihrer Forschungsarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette hochwertiger Lebensmittel und Getränke – speziell auch von Wein – kann die Hochschule Geisenheim an vielen Stellen wertvollen Input zur Digitalisierung in der Prozesskette liefern. Am 5. November 2018 erläutert Prof. Dr. Manfred Stoll, Leiter des Instituts für allgemeinen und ökologischen Weinbau an der Hochschule Geisenheim, beispielsweise die Möglichkeiten der Automatisierung von Aufzeichnungen im Weinbau. Dr. Rainer Keicher vom Institut für Technik diskutiert mit den Kongressteilnehmenden innovative Applikationstechniken im Pflanzenschutz. Kontrolle und Regulation von Fermentation, zu der Prof. Dr. Doris Rauhut, Prof. Dr. Manfred Großmann und Dr. Claus-Dieter Patz von den Instituten für Mikrobiologie und Biochemie sowie für Getränkeforschung sprechen, sind ebenso Thema wie die digitalen Möglichkeiten der Dokumentation von Verbraucherinformationen. Hier geben Prof. Dr. Rainer Jung und Christoph Schüßler vom Institut für Oenologie interessante Einblicke geben. Ein Top-Thema des Kongresses auch: zukunftsfähige Vermarktungsstrategien. So wird Prof. Dr. Simone Loose, Leiterin des Instituts für Wein- und Getränkewirtschaft, unter anderem die Session „Digitale Prozessoptimierung in der Vermarktung – vernetzt vom Keller bis ins Weinregal“ leiten.

Ihre Kollegin Katharina Hauck greift am Internationalen Weinmarketingtag, am 6. November 2018, die Social-Media-Kommunikation im B2B-Bereich auf. Denn: Social Media funktioniert nicht nur in Richtung Endkunde. In ihrem Vortrag erläutert die Geisenheimer Doktorandin, wie Händler und Gastronomen virtuelle Kontakte zu persönlichen Kontakten und Follower zu echten Kunden zu machen.

Von der Geisenheimer Expertise im ökologischen Weinbau profitieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung „Ökologischer Weinbau“, ebenfalls am 6. November 2018. Geisenheimer Referentinnen und Referenten decken hier die Themen Wildbienen im Weinberg, Einsatz von Pflanzenkohle und Chancen und Herausforderungen am Markt mit Biowein ab.

Highlight des Kongresses insgesamt wird das Abschlussplenum der Tagung Weinbau 4.0 unter der Frage „Wo stehen wir in der Digitalisierung der Weinbranche?“ sein. Hier diskutieren unter anderem Prof. Dr. Hans-Peter Schwarz, Leiter des Instituts für Technik der Hochschule Geisenheim, und Prof. Dr. Monika Christmann, Leiterin des Instituts für Oenologie und Vizepräsidentin der Organisation Internationale de la Vigne et du Vin (OIV), mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner.

Die Beteiligungen von Geisenheimer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am 63. Internationalen DWV-Kongress im Überblick

Tagung Weinbau. Zukunft. Donauraum. „Auswirkungen des Klimawandels auf den Weinbau und den Weintourismus“, 4. November 2018

  • Keynote – Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Präsident der Hochschule Geisenheim

Tagung „Weinbau 4.0 – Digitalisierung in der Prozesskette“, 5. November 2018

  • Automatisierung von Aufzeichnungen im Weinbau – Prof. Dr. Manfred Stoll, Leiter des Instituts für allgemeinen und ökologischen Weinbau, 13:00 bis 13:45 Uhr
  • Innovative Applikationstechniken im Pflanzenschutz – Dr. Rainer Keicher, Institut für Technik, 13:00 bis 13:45 Uhr
  • Die Digitalisierung der betriebswirtschaftlichen Führung von Weinunternehmen – Prof. Dr. Simone Loose, Prof. Dr. Andreas Kurth und Larissa Strub, Institut für Wein- und Getränkewirtschaft, 13:00 bis 13:45 Uhr
  • Düngeverordnungen – Auswirkungen auf die Praxis – Prof. Dr. Otmar Löhnertz, Leiter des Instituts für Bodenkunde und Pflanzenernährung, 14:00 bis 14:45 Uhr
  • Innovative Prozessanalytik dank der Digitalisierung – Dr. Claus-Dieter Patz, Institut für Getränkeforschung, 14:00 bis 14:45 Uhr
  • Digitalisierung der Weinbewertungen – moderner Weg der Weiterempfehlung – Prof. Dr. Gergely Szolnoki, Institut für Wein- und Getränkewirtschaft, 14:00 bis 14:45 Uhr
  • Elektrifizierung von Maschinen und Geräten im Land- und Weinbau – Prof. Dr. Hans-Peter Schwarz, Leiter des Instituts für Technik, 15:00 bis 15:45 Uhr
  • Kontrolle und Regulation von Fermentationen (Control and regulation of wine fermentation) – Prof. Dr. Doris Rauhut, Institut für Mikrobiologie und Biochemie, Dr. Claus-Dieter Patz, Institut für Getränkeforschung, und Prof. Dr. Manfred Großmann, ehem. Vizepräsident Forschung, 15:00 bis 15:45 Uhr (13:00 bis 13:45 Uhr)
  • Smarte Verpackungen – digitale Möglichkeiten der Dokumentation und Verbraucherinformation (Smart packaging – digital possibilities for documentation and consumer information) – Prof. Dr. Rainer Jung und Christoph Schüßler, Institut für Oenologie, 15:00 bis 15:45 Uhr (14:00 bis 14:45 Uhr)
  • Digitale Prozessoptimierung in der Vermarktung – vernetzt vom Keller bis ins Weinregal – Prof. Dr. Simone Loose, Leiterin des Instituts für Wein- und Getränkewirtschaft, 15:00 bis 15:45 Uhr
  • Fluch oder Segen? Social Media in der Weinbranche – Prof. Dr. Gergely Szolnoki und Katharina Hauck, Institut für Wein- und Getränkewirtschaft, 15:00 bis 15:45 Uhr

Fachtagung „Ökologischer Weinbau“, 6. November 2018

  • Wildbienen im Weinberg – Vorkommen, Förderungsmöglichkeiten und der Nutzen von Bioweinbau und Blühflächen – Deniz Uzman, Institut für angewandte Ökologie, 14:00 Uhr
  • Einsatz von Pflanzenkohle in der Kompostherstellung und im Weinbau: Ergebnisse erster Feldversuche und Effekte auf das Bodenleben – Prof. Dr. Claudia Kammann, Professur für Klimafolgenforschung an Sonderkulturen, 16:40 Uhr
  • Podiumsdiskussion: Chancen und Herausforderungen am Markt mit Biowein mit Prof. Dr. Gergely Szolnoki, Institut für Wein- und Getränkewirtschaft, 17:00 Uhr

Internationaler Weinmarketingtag, 6. November 2018

B2B – Social Media – Katharina Hauck, Institut für Wein- und Getränkewirtschaft, 16:45 Uhr

Kategorien: Wein- und Getränkewirtschaft, Technik, Phytomedizin, Oenologie, Mikrobiologie und Biochemie, Getränkeforschung, Bodenkunde und Pflanzenernährung, Allgemeiner und ökologischer Weinbau, Nachrichten

Veranstaltungen des Kompetenzzentrums Kulturlandschaft

1. September 2026 KuLaDig-Netzwerktreffen Rheinland-Pfalz 2026

KuLaDig-Netzwerktreffen Rheinland-Pfalz 2026

1. September 2026 | ab 10:00 Uhr | Weingut Raddeck, Nierstein
Kostenfreie Teilnahme

Das diesjährige KuLaDig-Netzwerktreffen findet in der KuLaDig-Kommune Nierstein statt. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Kulturlandschaft, Tourismus und Weinbau, das sich auch in einem Markt der Möglichkeiten widerspiegelt.

Neben Impulsvorträgen besteht die Möglichkeit zum Austausch mit anderen KuLaDig-Kommunen sowie mit den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern von KuLaDig RLP und der SGD Süd. Auch eine Führung durch die Weinberge ist vorgesehen.

Anmeldung bis 24. August 2026 per E-Mail an Christine.brehm(at)sgdsued.rlp.de, bitte mit Angabe, ob Sie an der Weinbergführung teilnehmen möchten.

Veranstalter: Kultur.Landschaft.Digital – Kompetenzzentrum Rheinland-Pfalz an der SGD Süd

1. September bis 22. Oktober 2026 Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

1. September bis 22. Oktober 2026 | insgesamt 9 Online-Veranstaltungen

Wie lassen sich genetische Nutztiervielfalt, Landschaftsvielfalt und Wertschöpfung für nachhaltige Ernährungssysteme verbinden?

Dieser Frage widmet sich unsere Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“. An insgesamt neun Terminen, jeweils dienstags oder donnerstags, werden verschiedene Aspekte der genetischen Vielfalt von Nutztierrassen und ihrer Bedeutung für nachhaltige Ernährungssysteme betrachtet.

Direkt zur Anmeldung:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdUKCr5EMFDAtpdCy6sn0nQslQRRfmi_hksDbJp-c75IshK_A/viewform

29. September 2026 8. Straße und Landschaft „Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?“

Straße und Landschaft – Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?

29. September 2026 | Hochschule Geisenheim University
Teilnahmegebühr: 60 €

Anmeldung:
https://veranstaltungen.hs-geisenheim.de/event/8-sl2026

Die Umsetzung der EU-Verordnung über die Wiederherstellung der Natur wird in der Praxis die Planung und den Bau von Straßen erheblich beeinflussen. Doch was bedeutet das konkret für Straßenbauverwaltungen, Planungsbüros sowie Gutachterinnen und Gutachter?

Die Fachtagung widmet sich unter anderem der Frage, welche Artikel der Wiederherstellungsverordnung für den Straßenbau besonders relevant sind, was der Nationale Wiederherstellungsplan vorsieht und welche Konsequenzen sich aus dem neuen Verschlechterungsverbot ergeben. Zudem geht es um zusätzliche Erfassungserfordernisse sowie die Anpassung von Eingriffsregelung, UVP und LBP.

Veranstalter und Partner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement sowie der Bundesverband Beruflicher Naturschutz Rheinland-Pfalz e. V.

6. & 7. Oktober 2026 IALE-D Jahrestagung 2026 „Schwammlandschaften als integrativer Ansatz der Klimaanpassung: Analyse, Planung und Governance“

Termin: 6. & 7. Oktober 2026

Ort: Universität Hildesheim

ie Jahrestagung steht unter dem Leitmotiv zukunftsfähiger Kulturlandschaften im Kontext von Klimawandel und nachhaltiger Landnutzung. Vor diesem Hintergrund gewinnen Schwammlandschaften zunehmend an Bedeutung – als landschaftsökologischer und planerischer Ansatz zur Stärkung von Wasserretention, Speicher- und Regulationsfunktionen sowie zur Erhöhung der Klimaresilienz urbaner und ruraler Räume.

Aktuelle Entwicklungen, unter anderem im Kontext der EU-Wiederherstellungsverordnung und des Aktionsprogramms natürlicher Klimaschutz, verdeutlichen die wachsende Relevanz integrierter wasserbezogener Landschaftsansätze.

Für die Fachsitzung freuen wir uns insbesondere über Beiträge in drei Themenfeldern:

  • Erfassung und Bewertung: Wie können wasserhaushaltsbezogene Funktionen auf Landschaftsebene differenziert erfasst und bewertet werden, und welche Indikatoren eignen sich zur belastbaren Quantifizierung ihres Klimaanpassungsbeitrags?
  • Planung und Integration: Wie lassen sich integrative räumliche Konzepte entwickeln, die naturbasierte Maßnahmen kohärent kombinieren?
  • Implementierung und Governance: Welche institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen die Umsetzung und welche Governance-Ansätze überwinden Implementierungshemmnisse?

Ausgerichtet wird die Fachsitzung in Kooperation der EU Projekte SpongeScapes, SpongeBoost und SpongeWorks, in Kooperation mit dem Netzwerk Schwammlandschaften.

Abstracts können bis zum 30.06.2026 eingereicht werden.

Informationen zur Konferenz, zur Fachsitzung und zur Anmeldung von Beiträgen finden Sie auf dem IALE-D-Konferenzportal: https://www.iale.de/tagungen/iale-2026/fachsitzungen/#session2

15.–16. Oktober 2026 viSiOONWALD-Transfer 2026 „Kann man den Klimawandel wegpflanzen? – Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung“

viSiOONWALD-Transfer 2026 – Kann man den Klimawandel wegpflanzen? Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung

15.–16. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)

Teilnahmegebühr: 80 € inkl. Rahmenprogramm
Übernachtung im Walderlebniszentrum: 51 €

Anmeldung:
https://www.ticket-regional.de/events_info.php?eventID=252094&style=wez-soonwald

Der Aufbau klimastabiler Wälder ist eine zentrale Aufgabe des Waldmanagements. Ein Faktor, der dabei bislang häufig nur eine untergeordnete Rolle spielt, ist das Bodenleben – obwohl Mikroorganismen, Pilze und Mykorrhiza-Netzwerke entscheidend für Wachstum, Vitalität und Resilienz von Wäldern sind.

Im Mittelpunkt der zweiten viSiOONWALD-Transfer-Veranstaltung steht daher der Boden als Grundlage des Ökosystems Wald. Fachleute aus Forschung und Praxis beleuchten die Bedeutung des Bodenmikrobioms für Waldentwicklung, Kohlenstoffspeicherung, Wasserhaushalt und Ökosystemleistungen. Außerdem diskutieren wir, wie dieses Wissen stärker in die waldbauliche Planung und Praxis integriert werden kann und welchen Beitrag neue Technologien zur Entwicklung degradierter Böden leisten können.

Veranstaltungspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz, Regionalbündnis Soonwald-Nahe, Naturpark Soonwald-Nahe und von Nell’sche Forstverwaltung eGbR.

23.–25. Oktober 2026 Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“ - Schwerpunkt: Offenland

Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“

Das praxisorientierte Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland – Von der Theorie zur nachhaltigen Landschaftsentwicklung“ widmet sich konkreten Ansätzen für einen verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft und deren Umsetzung in der Praxis.

Das Programm steht nun fest und gliedert sich in zwei Veranstaltungen:

23.–25. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)
Schwerpunkt: Offenland

30.–31. Oktober 2026 | Waldbildungszentrum Hachenburg
Schwerpunkt: Wald

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://regionalbuero-nk.rlp.de/veranstaltungen

Im Walderlebniszentrum Soonwald sind Übernachtungen für 51 € pro Nacht möglich.

Veranstalter: Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz

Fördermittelgeber: Kompetenzzentrum für Natürlichen Klimaschutz (KNK)

30.–31. Oktober 2026 Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“ - Schwerpunkt: Wald

Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“

Das praxisorientierte Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland – Von der Theorie zur nachhaltigen Landschaftsentwicklung“ widmet sich konkreten Ansätzen für einen verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft und deren Umsetzung in der Praxis.

Das Programm steht nun fest und gliedert sich in zwei Veranstaltungen:

23.–25. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)
Schwerpunkt: Offenland

30.–31. Oktober 2026 | Waldbildungszentrum Hachenburg
Schwerpunkt: Wald

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://regionalbuero-nk.rlp.de/veranstaltungen

Im Walderlebniszentrum Soonwald sind Übernachtungen für 51 € pro Nacht möglich.

Veranstalter: Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz

Fördermittelgeber: Kompetenzzentrum für Natürlichen Klimaschutz (KNK)

Veranstaltungen des KULT an der Hochschule

Geisenheimer Expertise auf dem 63. Internationalen DWV-Kongress

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Geisenheim berichten in diversen Sessions und Formaten vom 4. bis 6. November 2018 über ihre Forschungsarbeit und -ergebnisse sowie deren Implikationen für die Praxis.

Von intelligenten Verpackungen über den Einsatz von Pflanzenkohle und die Auswirkungen der Düngeverordnung auf die Praxis bis hin zur Automatisierung von Aufzeichnungen im Weinbau: Wenn Branchenvertreterinnen und -vertreter vom 4. bis 6. November 2018 auf dem 63. Internationalen DWV-Kongress in Stuttgart die Zukunft des Weinbaus diskutieren, bringen auch Geisenheimer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Expertise ein – sowohl bei den Tagungen „Weinbau 4.0 – Digitalisierung in der Prozesskette“ und „Ökologischer Weinbau“ als auch am Internationalen Weinmarketingtag.

Der Schwerpunkt der Geisenheimer Aktivität liegt dabei auf der Tagung zum Weinbau der Zukunft. Mit ihrer Forschungsarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette hochwertiger Lebensmittel und Getränke – speziell auch von Wein – kann die Hochschule Geisenheim an vielen Stellen wertvollen Input zur Digitalisierung in der Prozesskette liefern. Am 5. November 2018 erläutert Prof. Dr. Manfred Stoll, Leiter des Instituts für allgemeinen und ökologischen Weinbau an der Hochschule Geisenheim, beispielsweise die Möglichkeiten der Automatisierung von Aufzeichnungen im Weinbau. Dr. Rainer Keicher vom Institut für Technik diskutiert mit den Kongressteilnehmenden innovative Applikationstechniken im Pflanzenschutz. Kontrolle und Regulation von Fermentation, zu der Prof. Dr. Doris Rauhut, Prof. Dr. Manfred Großmann und Dr. Claus-Dieter Patz von den Instituten für Mikrobiologie und Biochemie sowie für Getränkeforschung sprechen, sind ebenso Thema wie die digitalen Möglichkeiten der Dokumentation von Verbraucherinformationen. Hier geben Prof. Dr. Rainer Jung und Christoph Schüßler vom Institut für Oenologie interessante Einblicke geben. Ein Top-Thema des Kongresses auch: zukunftsfähige Vermarktungsstrategien. So wird Prof. Dr. Simone Loose, Leiterin des Instituts für Wein- und Getränkewirtschaft, unter anderem die Session „Digitale Prozessoptimierung in der Vermarktung – vernetzt vom Keller bis ins Weinregal“ leiten.

Ihre Kollegin Katharina Hauck greift am Internationalen Weinmarketingtag, am 6. November 2018, die Social-Media-Kommunikation im B2B-Bereich auf. Denn: Social Media funktioniert nicht nur in Richtung Endkunde. In ihrem Vortrag erläutert die Geisenheimer Doktorandin, wie Händler und Gastronomen virtuelle Kontakte zu persönlichen Kontakten und Follower zu echten Kunden zu machen.

Von der Geisenheimer Expertise im ökologischen Weinbau profitieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung „Ökologischer Weinbau“, ebenfalls am 6. November 2018. Geisenheimer Referentinnen und Referenten decken hier die Themen Wildbienen im Weinberg, Einsatz von Pflanzenkohle und Chancen und Herausforderungen am Markt mit Biowein ab.

Highlight des Kongresses insgesamt wird das Abschlussplenum der Tagung Weinbau 4.0 unter der Frage „Wo stehen wir in der Digitalisierung der Weinbranche?“ sein. Hier diskutieren unter anderem Prof. Dr. Hans-Peter Schwarz, Leiter des Instituts für Technik der Hochschule Geisenheim, und Prof. Dr. Monika Christmann, Leiterin des Instituts für Oenologie und Vizepräsidentin der Organisation Internationale de la Vigne et du Vin (OIV), mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner.

Die Beteiligungen von Geisenheimer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am 63. Internationalen DWV-Kongress im Überblick

Tagung Weinbau. Zukunft. Donauraum. „Auswirkungen des Klimawandels auf den Weinbau und den Weintourismus“, 4. November 2018

  • Keynote – Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Präsident der Hochschule Geisenheim

Tagung „Weinbau 4.0 – Digitalisierung in der Prozesskette“, 5. November 2018

  • Automatisierung von Aufzeichnungen im Weinbau – Prof. Dr. Manfred Stoll, Leiter des Instituts für allgemeinen und ökologischen Weinbau, 13:00 bis 13:45 Uhr
  • Innovative Applikationstechniken im Pflanzenschutz – Dr. Rainer Keicher, Institut für Technik, 13:00 bis 13:45 Uhr
  • Die Digitalisierung der betriebswirtschaftlichen Führung von Weinunternehmen – Prof. Dr. Simone Loose, Prof. Dr. Andreas Kurth und Larissa Strub, Institut für Wein- und Getränkewirtschaft, 13:00 bis 13:45 Uhr
  • Düngeverordnungen – Auswirkungen auf die Praxis – Prof. Dr. Otmar Löhnertz, Leiter des Instituts für Bodenkunde und Pflanzenernährung, 14:00 bis 14:45 Uhr
  • Innovative Prozessanalytik dank der Digitalisierung – Dr. Claus-Dieter Patz, Institut für Getränkeforschung, 14:00 bis 14:45 Uhr
  • Digitalisierung der Weinbewertungen – moderner Weg der Weiterempfehlung – Prof. Dr. Gergely Szolnoki, Institut für Wein- und Getränkewirtschaft, 14:00 bis 14:45 Uhr
  • Elektrifizierung von Maschinen und Geräten im Land- und Weinbau – Prof. Dr. Hans-Peter Schwarz, Leiter des Instituts für Technik, 15:00 bis 15:45 Uhr
  • Kontrolle und Regulation von Fermentationen (Control and regulation of wine fermentation) – Prof. Dr. Doris Rauhut, Institut für Mikrobiologie und Biochemie, Dr. Claus-Dieter Patz, Institut für Getränkeforschung, und Prof. Dr. Manfred Großmann, ehem. Vizepräsident Forschung, 15:00 bis 15:45 Uhr (13:00 bis 13:45 Uhr)
  • Smarte Verpackungen – digitale Möglichkeiten der Dokumentation und Verbraucherinformation (Smart packaging – digital possibilities for documentation and consumer information) – Prof. Dr. Rainer Jung und Christoph Schüßler, Institut für Oenologie, 15:00 bis 15:45 Uhr (14:00 bis 14:45 Uhr)
  • Digitale Prozessoptimierung in der Vermarktung – vernetzt vom Keller bis ins Weinregal – Prof. Dr. Simone Loose, Leiterin des Instituts für Wein- und Getränkewirtschaft, 15:00 bis 15:45 Uhr
  • Fluch oder Segen? Social Media in der Weinbranche – Prof. Dr. Gergely Szolnoki und Katharina Hauck, Institut für Wein- und Getränkewirtschaft, 15:00 bis 15:45 Uhr

Fachtagung „Ökologischer Weinbau“, 6. November 2018

  • Wildbienen im Weinberg – Vorkommen, Förderungsmöglichkeiten und der Nutzen von Bioweinbau und Blühflächen – Deniz Uzman, Institut für angewandte Ökologie, 14:00 Uhr
  • Einsatz von Pflanzenkohle in der Kompostherstellung und im Weinbau: Ergebnisse erster Feldversuche und Effekte auf das Bodenleben – Prof. Dr. Claudia Kammann, Professur für Klimafolgenforschung an Sonderkulturen, 16:40 Uhr
  • Podiumsdiskussion: Chancen und Herausforderungen am Markt mit Biowein mit Prof. Dr. Gergely Szolnoki, Institut für Wein- und Getränkewirtschaft, 17:00 Uhr

Internationaler Weinmarketingtag, 6. November 2018

B2B – Social Media – Katharina Hauck, Institut für Wein- und Getränkewirtschaft, 16:45 Uhr

Kategorien: Wein- und Getränkewirtschaft, Technik, Phytomedizin, Oenologie, Mikrobiologie und Biochemie, Getränkeforschung, Bodenkunde und Pflanzenernährung, Allgemeiner und ökologischer Weinbau, Nachrichten