KULTURLANDSCHAFT - WANDEL GEMEINSAM GESTALTEN.

WISSEN VERBINDEN. WANDEL GESTALTEN.

Das KULT vernetzt Wissenschaft, Praxis, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, um Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung von Kulturlandschaften zu entwickeln und in die Umsetzung zu bringen.

© KULT / Hochschule Geisenheim University, KI-gestützt erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026

WORAN WIR ARBEITEN

Kulturlandschaften stehen unter zunehmendem Veränderungsdruck. Das KULT verbindet Forschung und Praxis, um ihre charakteristischen Qualitäten zu erhalten und gleichzeitig Antworten auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.

© KULT / Hochschule Geisenheim University, KI-gestützt erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026

GEMEINSAM KULTURLANDSCHAFT GESTALTEN.

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KULT AKTUELL

Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum Kulturlandschaft

3. Geisenheimer Fallstudientag vernetzt Unternehmen und Studierende

Institut für Wein- und Getränkewirtschaft initiiert erfolgreichen Austausch zwischen Hochschulausbildung und Praxis

Wo können Studierende aktuelle Problemstellungen aus der Unternehmenspraxis lösen und dabei in Kontakt mit potenziellen Arbeitgebern kommen? Wie können Unternehmen aus der Weinbranche frische Marketingideen erhalten und dabei engagierten Nachwuchs aus dem Weinbereich kennen lernen? Auch zum dritten Mal setzte der Geisenheimer Fallstudientag, initiiert vom Institut für Wein- und Getränkewirtschaft unserer Hochschule, auf den erfolgreichen Austausch zwischen Hochschulausbildung und Praxis.

In kleinen Arbeitsgruppen arbeiteten 16 Studierende einen Tag lang an den Fallstudien der Rotkäppchen Mumm Sektkellereien und der Hawesko Holding. Beide Unternehmen hatten brandaktuelle Problemstellungen aus dem Bereich „Soziale Medien“ im Gepäck und suchten Input der Geisenheimer Studierenden. Mit Unterstützung der Firmenvertreter entwickelten die Studierenden eine Marketingstrategie für social media Kommunikation für den Onlineweinhandel von Hawesko. Bei Rotkäppchen-Mumm bestand die Aufgabe in der Zielgruppenerweiterung für alkoholfreie Produkte mit Unterstützung durch digitale Medien.

 „Der Fallstudientag liegt uns besonders am Herzen, da er unsere Studierenden gezielt auf die Praxis im Arbeitsalltag vorbereitet und Ihnen zeitig die Vernetzung mit namhaften Unternehmen ermöglicht“, berichtet Prof. Dr. Simone Loose, Leiterin des Instituts für Wein- und Getränkewirtschaft unserer Hochschule. „Beim Lösen von Praxisfällen können unsere Studierenden austesten, wie gut sie ihr in Geisenheim erlerntes Wissen in realen Arbeitsbedingungen unter Zeitdruck und in gemischten Teams effektiv anwenden können“, hebt Prof. Dr. Gergely Szolnoki hervor.

„Es ist eine einmalige Gelegenheit in die Arbeitswelt erfolgreicher Unternehmen unserer Branche einen intensiven Einblick zu erhalten, vor allem in Bezug auf die Arbeitsweise, Projektgestaltung und das Zeitmanagement“, berichtet Martin von Knebel, Student der Internationale Weinwirtschaft. „Es war eine Herausforderung, die vermeintlich einfachen Arbeitsaufträge in der Kürze der Zeit mit zugelosten Arbeitspartnern herauszuarbeiten und ein konkretes Ergebnis zu formulieren“, fasst Philipp Hawranek, Student der Internationalen Weinwirtschaft zusammen. „Ich habe mich für meine Arbeit besonders wertgeschätzt gefühlt. Ich hatte das Gefühl, dass die beiden Unternehmen tatsächlich an unseren Ergebnissen interessiert waren“ resümiert Paul Kern, Student der Internationalen Weinwirtschaft. „Gerade für Weinbaustudenten war die Horizonterweiterung sehr interessant, um in kurzer Zeit viel davon erfahren, wie der Handel und die Handelseinkäufer ticken“, stellt Hans-Christoph Stolleis, Student Weinbau und Oenologie heraus. „So eine einmalige Möglichkeit, mit großen Unternehmen dermaßen konkret und eng zusammenarbeiten, sollte sich kein Student entgehen lassen“, empfiehlt Philipp Hawranek, Student der Internationalen Weinwirtschaft. „Alles in allem kann ich jedem die Teilnahme am Fallstudientag nur wärmstens empfehlen, da es sehr viel Spaß macht sich hier einmal selbst auszuprobieren und dabei Einblicke und Kontakte in Unternehmen zu bekommen“,  schließt Moritz Hoffmann, Student der Internationalen Weinwirtschaft.

Auch die Industriepartner profitierten unmittelbar vom 3. Geisenheimer Fallstudientag: „Für uns als Unternehmen ist es unglaublich spannend die interessanten Ergebnisse aus der Fallstudie als Denkanstöße weiterzuverarbeiten und so eng mit den Studierenden in Aktion zu treten“ hob Katharina Eichinger von Rotkäppchen-Mumm hervor. „Die Gespräche mit den Studierenden waren wie immer unheimlich bereichernd für uns. Wir haben die Siegergruppe zu uns nach Hamburg eingeladen, um das spannende Konzept weiterzuentwickeln“, fasste Anna-Helene Bunge von Hawesko den Tag zusammen. „Wir möchten uns ganz herzlich für den Fallstudientag bedanken. Wir halten es für ein wirklich gelungenes Konzept und haben den Tag als sehr positiv empfunden. Besonders gefallen hat uns auch die offene und familiäre Atmosphäre am Campus, die über den gesamten Tag spürbar war“, ergänzt Katharina Eichinger von Rotkäppchen-Mumm.

Nach dem anstrengenden Tag genossen beide Seiten das abschließende Beisammensein. Bei Wein und Finger Food bahnten Studierende und Unternehmen nicht nur Kontakte, sondern auch mehrere Praktikanten- und Werksverträge an.

 

Kategorien: Veranstaltungen, Weinbau, Önologie und Weinwirtschaft (M.Sc.), Weinwirtschaft (M.Sc.), International Wine Business (B.Sc.), Internationale Weinwirtschaft (B.Sc.), Weinbau und Oenologie (B.Sc.), HOCHSCHULE, Presse und Kommunikation, FORSCHUNG, Wein- und Getränkewirtschaft, Nachrichten

Bilderreihe

Veranstaltungen des Kompetenzzentrums Kulturlandschaft

1. September 2026 KuLaDig-Netzwerktreffen Rheinland-Pfalz 2026

KuLaDig-Netzwerktreffen Rheinland-Pfalz 2026

1. September 2026 | ab 10:00 Uhr | Weingut Raddeck, Nierstein
Kostenfreie Teilnahme

Das diesjährige KuLaDig-Netzwerktreffen findet in der KuLaDig-Kommune Nierstein statt. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Kulturlandschaft, Tourismus und Weinbau, das sich auch in einem Markt der Möglichkeiten widerspiegelt.

Neben Impulsvorträgen besteht die Möglichkeit zum Austausch mit anderen KuLaDig-Kommunen sowie mit den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern von KuLaDig RLP und der SGD Süd. Auch eine Führung durch die Weinberge ist vorgesehen.

Anmeldung bis 24. August 2026 per E-Mail an Christine.brehm(at)sgdsued.rlp.de, bitte mit Angabe, ob Sie an der Weinbergführung teilnehmen möchten.

Veranstalter: Kultur.Landschaft.Digital – Kompetenzzentrum Rheinland-Pfalz an der SGD Süd

1. September bis 22. Oktober 2026 Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

1. September bis 22. Oktober 2026 | insgesamt 9 Online-Veranstaltungen

Wie lassen sich genetische Nutztiervielfalt, Landschaftsvielfalt und Wertschöpfung für nachhaltige Ernährungssysteme verbinden?

Dieser Frage widmet sich unsere Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“. An insgesamt neun Terminen, jeweils dienstags oder donnerstags, werden verschiedene Aspekte der genetischen Vielfalt von Nutztierrassen und ihrer Bedeutung für nachhaltige Ernährungssysteme betrachtet.

Direkt zur Anmeldung:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdUKCr5EMFDAtpdCy6sn0nQslQRRfmi_hksDbJp-c75IshK_A/viewform

29. September 2026 8. Straße und Landschaft „Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?“

Straße und Landschaft – Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?

29. September 2026 | Hochschule Geisenheim University
Teilnahmegebühr: 60 €

Anmeldung:
https://veranstaltungen.hs-geisenheim.de/event/8-sl2026

Die Umsetzung der EU-Verordnung über die Wiederherstellung der Natur wird in der Praxis die Planung und den Bau von Straßen erheblich beeinflussen. Doch was bedeutet das konkret für Straßenbauverwaltungen, Planungsbüros sowie Gutachterinnen und Gutachter?

Die Fachtagung widmet sich unter anderem der Frage, welche Artikel der Wiederherstellungsverordnung für den Straßenbau besonders relevant sind, was der Nationale Wiederherstellungsplan vorsieht und welche Konsequenzen sich aus dem neuen Verschlechterungsverbot ergeben. Zudem geht es um zusätzliche Erfassungserfordernisse sowie die Anpassung von Eingriffsregelung, UVP und LBP.

Veranstalter und Partner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement sowie der Bundesverband Beruflicher Naturschutz Rheinland-Pfalz e. V.

6. & 7. Oktober 2026 IALE-D Jahrestagung 2026 „Schwammlandschaften als integrativer Ansatz der Klimaanpassung: Analyse, Planung und Governance“

Termin: 6. & 7. Oktober 2026

Ort: Universität Hildesheim

ie Jahrestagung steht unter dem Leitmotiv zukunftsfähiger Kulturlandschaften im Kontext von Klimawandel und nachhaltiger Landnutzung. Vor diesem Hintergrund gewinnen Schwammlandschaften zunehmend an Bedeutung – als landschaftsökologischer und planerischer Ansatz zur Stärkung von Wasserretention, Speicher- und Regulationsfunktionen sowie zur Erhöhung der Klimaresilienz urbaner und ruraler Räume.

Aktuelle Entwicklungen, unter anderem im Kontext der EU-Wiederherstellungsverordnung und des Aktionsprogramms natürlicher Klimaschutz, verdeutlichen die wachsende Relevanz integrierter wasserbezogener Landschaftsansätze.

Für die Fachsitzung freuen wir uns insbesondere über Beiträge in drei Themenfeldern:

  • Erfassung und Bewertung: Wie können wasserhaushaltsbezogene Funktionen auf Landschaftsebene differenziert erfasst und bewertet werden, und welche Indikatoren eignen sich zur belastbaren Quantifizierung ihres Klimaanpassungsbeitrags?
  • Planung und Integration: Wie lassen sich integrative räumliche Konzepte entwickeln, die naturbasierte Maßnahmen kohärent kombinieren?
  • Implementierung und Governance: Welche institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen die Umsetzung und welche Governance-Ansätze überwinden Implementierungshemmnisse?

Ausgerichtet wird die Fachsitzung in Kooperation der EU Projekte SpongeScapes, SpongeBoost und SpongeWorks, in Kooperation mit dem Netzwerk Schwammlandschaften.

Abstracts können bis zum 30.06.2026 eingereicht werden.

Informationen zur Konferenz, zur Fachsitzung und zur Anmeldung von Beiträgen finden Sie auf dem IALE-D-Konferenzportal: https://www.iale.de/tagungen/iale-2026/fachsitzungen/#session2

15.–16. Oktober 2026 viSiOONWALD-Transfer 2026 „Kann man den Klimawandel wegpflanzen? – Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung“

viSiOONWALD-Transfer 2026 – Kann man den Klimawandel wegpflanzen? Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung

15.–16. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)

Teilnahmegebühr: 80 € inkl. Rahmenprogramm
Übernachtung im Walderlebniszentrum: 51 €

Anmeldung:
https://www.ticket-regional.de/events_info.php?eventID=252094&style=wez-soonwald

Der Aufbau klimastabiler Wälder ist eine zentrale Aufgabe des Waldmanagements. Ein Faktor, der dabei bislang häufig nur eine untergeordnete Rolle spielt, ist das Bodenleben – obwohl Mikroorganismen, Pilze und Mykorrhiza-Netzwerke entscheidend für Wachstum, Vitalität und Resilienz von Wäldern sind.

Im Mittelpunkt der zweiten viSiOONWALD-Transfer-Veranstaltung steht daher der Boden als Grundlage des Ökosystems Wald. Fachleute aus Forschung und Praxis beleuchten die Bedeutung des Bodenmikrobioms für Waldentwicklung, Kohlenstoffspeicherung, Wasserhaushalt und Ökosystemleistungen. Außerdem diskutieren wir, wie dieses Wissen stärker in die waldbauliche Planung und Praxis integriert werden kann und welchen Beitrag neue Technologien zur Entwicklung degradierter Böden leisten können.

Veranstaltungspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz, Regionalbündnis Soonwald-Nahe, Naturpark Soonwald-Nahe und von Nell’sche Forstverwaltung eGbR.

23.–25. Oktober 2026 Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“ - Schwerpunkt: Offenland

Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“

Das praxisorientierte Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland – Von der Theorie zur nachhaltigen Landschaftsentwicklung“ widmet sich konkreten Ansätzen für einen verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft und deren Umsetzung in der Praxis.

Das Programm steht nun fest und gliedert sich in zwei Veranstaltungen:

23.–25. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)
Schwerpunkt: Offenland

30.–31. Oktober 2026 | Waldbildungszentrum Hachenburg
Schwerpunkt: Wald

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://regionalbuero-nk.rlp.de/veranstaltungen

Im Walderlebniszentrum Soonwald sind Übernachtungen für 51 € pro Nacht möglich.

Veranstalter: Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz

Fördermittelgeber: Kompetenzzentrum für Natürlichen Klimaschutz (KNK)

30.–31. Oktober 2026 Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“ - Schwerpunkt: Wald

Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“

Das praxisorientierte Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland – Von der Theorie zur nachhaltigen Landschaftsentwicklung“ widmet sich konkreten Ansätzen für einen verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft und deren Umsetzung in der Praxis.

Das Programm steht nun fest und gliedert sich in zwei Veranstaltungen:

23.–25. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)
Schwerpunkt: Offenland

30.–31. Oktober 2026 | Waldbildungszentrum Hachenburg
Schwerpunkt: Wald

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://regionalbuero-nk.rlp.de/veranstaltungen

Im Walderlebniszentrum Soonwald sind Übernachtungen für 51 € pro Nacht möglich.

Veranstalter: Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz

Fördermittelgeber: Kompetenzzentrum für Natürlichen Klimaschutz (KNK)

Veranstaltungen des KULT an der Hochschule

3. Geisenheimer Fallstudientag vernetzt Unternehmen und Studierende

Institut für Wein- und Getränkewirtschaft initiiert erfolgreichen Austausch zwischen Hochschulausbildung und Praxis

Wo können Studierende aktuelle Problemstellungen aus der Unternehmenspraxis lösen und dabei in Kontakt mit potenziellen Arbeitgebern kommen? Wie können Unternehmen aus der Weinbranche frische Marketingideen erhalten und dabei engagierten Nachwuchs aus dem Weinbereich kennen lernen? Auch zum dritten Mal setzte der Geisenheimer Fallstudientag, initiiert vom Institut für Wein- und Getränkewirtschaft unserer Hochschule, auf den erfolgreichen Austausch zwischen Hochschulausbildung und Praxis.

In kleinen Arbeitsgruppen arbeiteten 16 Studierende einen Tag lang an den Fallstudien der Rotkäppchen Mumm Sektkellereien und der Hawesko Holding. Beide Unternehmen hatten brandaktuelle Problemstellungen aus dem Bereich „Soziale Medien“ im Gepäck und suchten Input der Geisenheimer Studierenden. Mit Unterstützung der Firmenvertreter entwickelten die Studierenden eine Marketingstrategie für social media Kommunikation für den Onlineweinhandel von Hawesko. Bei Rotkäppchen-Mumm bestand die Aufgabe in der Zielgruppenerweiterung für alkoholfreie Produkte mit Unterstützung durch digitale Medien.

 „Der Fallstudientag liegt uns besonders am Herzen, da er unsere Studierenden gezielt auf die Praxis im Arbeitsalltag vorbereitet und Ihnen zeitig die Vernetzung mit namhaften Unternehmen ermöglicht“, berichtet Prof. Dr. Simone Loose, Leiterin des Instituts für Wein- und Getränkewirtschaft unserer Hochschule. „Beim Lösen von Praxisfällen können unsere Studierenden austesten, wie gut sie ihr in Geisenheim erlerntes Wissen in realen Arbeitsbedingungen unter Zeitdruck und in gemischten Teams effektiv anwenden können“, hebt Prof. Dr. Gergely Szolnoki hervor.

„Es ist eine einmalige Gelegenheit in die Arbeitswelt erfolgreicher Unternehmen unserer Branche einen intensiven Einblick zu erhalten, vor allem in Bezug auf die Arbeitsweise, Projektgestaltung und das Zeitmanagement“, berichtet Martin von Knebel, Student der Internationale Weinwirtschaft. „Es war eine Herausforderung, die vermeintlich einfachen Arbeitsaufträge in der Kürze der Zeit mit zugelosten Arbeitspartnern herauszuarbeiten und ein konkretes Ergebnis zu formulieren“, fasst Philipp Hawranek, Student der Internationalen Weinwirtschaft zusammen. „Ich habe mich für meine Arbeit besonders wertgeschätzt gefühlt. Ich hatte das Gefühl, dass die beiden Unternehmen tatsächlich an unseren Ergebnissen interessiert waren“ resümiert Paul Kern, Student der Internationalen Weinwirtschaft. „Gerade für Weinbaustudenten war die Horizonterweiterung sehr interessant, um in kurzer Zeit viel davon erfahren, wie der Handel und die Handelseinkäufer ticken“, stellt Hans-Christoph Stolleis, Student Weinbau und Oenologie heraus. „So eine einmalige Möglichkeit, mit großen Unternehmen dermaßen konkret und eng zusammenarbeiten, sollte sich kein Student entgehen lassen“, empfiehlt Philipp Hawranek, Student der Internationalen Weinwirtschaft. „Alles in allem kann ich jedem die Teilnahme am Fallstudientag nur wärmstens empfehlen, da es sehr viel Spaß macht sich hier einmal selbst auszuprobieren und dabei Einblicke und Kontakte in Unternehmen zu bekommen“,  schließt Moritz Hoffmann, Student der Internationalen Weinwirtschaft.

Auch die Industriepartner profitierten unmittelbar vom 3. Geisenheimer Fallstudientag: „Für uns als Unternehmen ist es unglaublich spannend die interessanten Ergebnisse aus der Fallstudie als Denkanstöße weiterzuverarbeiten und so eng mit den Studierenden in Aktion zu treten“ hob Katharina Eichinger von Rotkäppchen-Mumm hervor. „Die Gespräche mit den Studierenden waren wie immer unheimlich bereichernd für uns. Wir haben die Siegergruppe zu uns nach Hamburg eingeladen, um das spannende Konzept weiterzuentwickeln“, fasste Anna-Helene Bunge von Hawesko den Tag zusammen. „Wir möchten uns ganz herzlich für den Fallstudientag bedanken. Wir halten es für ein wirklich gelungenes Konzept und haben den Tag als sehr positiv empfunden. Besonders gefallen hat uns auch die offene und familiäre Atmosphäre am Campus, die über den gesamten Tag spürbar war“, ergänzt Katharina Eichinger von Rotkäppchen-Mumm.

Nach dem anstrengenden Tag genossen beide Seiten das abschließende Beisammensein. Bei Wein und Finger Food bahnten Studierende und Unternehmen nicht nur Kontakte, sondern auch mehrere Praktikanten- und Werksverträge an.

 

Kategorien: Veranstaltungen, Weinbau, Önologie und Weinwirtschaft (M.Sc.), Weinwirtschaft (M.Sc.), International Wine Business (B.Sc.), Internationale Weinwirtschaft (B.Sc.), Weinbau und Oenologie (B.Sc.), HOCHSCHULE, Presse und Kommunikation, FORSCHUNG, Wein- und Getränkewirtschaft, Nachrichten

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