KULTURLANDSCHAFT - WANDEL GEMEINSAM GESTALTEN.

WISSEN VERBINDEN. WANDEL GESTALTEN.

Das KULT vernetzt Wissenschaft, Praxis, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, um Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung von Kulturlandschaften zu entwickeln und in die Umsetzung zu bringen.

© KULT / Hochschule Geisenheim University, KI-gestützt erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026

WORAN WIR ARBEITEN

Kulturlandschaften stehen unter zunehmendem Veränderungsdruck. Das KULT verbindet Forschung und Praxis, um ihre charakteristischen Qualitäten zu erhalten und gleichzeitig Antworten auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.

© KULT / Hochschule Geisenheim University, KI-gestützt erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026

GEMEINSAM KULTURLANDSCHAFT GESTALTEN.

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KULT AKTUELL

Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum Kulturlandschaft

25 Jahre Geisenheimer Unternehmensanalyse

Tagung mit neuer digitaler Auswertung für die Betriebe

Zum 25. Jubiläum der Geisenheimer Unternehmensanalyse hat das Institut für Wein- und Getränkewirtschaft der Hochschule Geisenheim am 28. Januar 2019 eine Tagung mit 81 Teilnehmenden veranstaltet. Es waren mehr als 50 Weingüter und zusätzlich Branchenvertreter anwesend. Die Geisenheimer Unternehmensanalyse geht maßgeblich auf Dr. Dirk Haupt und Prof. Dr. Dieter Hoffmann zurück, die Ende der 1980er Jahre die Kostenanalyse auf Betriebsanalysen umstellten. Seit dem Wirtschaftsjahr 1992/93 lagen dann valide Daten der Betriebsanalyse vor, die jetzt eine weltweit einzigartige Zeitreihe von fast 25 Jahren darstellen. Das Projekt wird seit vielen Jahren vom Land Rheinland-Pfalz finanziell unterstützt.

In seinem Grußwort schaute Dr. Haupt vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz auf die Entwicklung des Projektes seit seiner Anfangszeit zurück. Die Wirtschaftlichkeit der Weingüter ist aus seiner Sicht heute noch bedeutender als vor einigen Jahren. Der ungebremste strukturelle Wandel der Branche erfordert, dass Weingüter weiterwachsen und die dafür notwendigen Investitionen wirtschaftlich nachhaltig stemmen können. Seit Beginn des Projektes sind 772 Betriebe analysiert worden, wovon einige von Anfang an treu dabei sind. Für die letzten Jahre liegen Vergleichsdaten zur Wirtschaftlichkeit von jährlich ungefähr 400 Betrieben vor.  Neben dem individuellen Betriebsvergleich haben die Daten der Geisenheimer Unternehmensanalyse Zeit ihres Bestehens Antworten auf wichtige Fragen der Wirtschaftspolitik im Weinsektor geben können.

Passend zum Jubiläum der Geisenheimer Unternehmensanalyse stellte das derzeitige Team von Projektleiterin Larissa Strub, Iris Wewer, Brunhilde Schanowski, Prof. Dr. Andreas Kurth und Prof. Dr. Simone Loose die digitale Neukonzeption des Projektes vor. Nach Übertragung aller bestehenden Daten in eine Datenbank erhalten die Winzerinnen und Winzer jetzt eine vollkommen neu gestaltete graphische Auswertung bestehender und neuer Kennzahlen der Wirtschaftlichkeit ihres Betriebes in zeitlicher Entwicklung über die letzten fünf Wirtschaftsjahre (Details siehe auch Beitrag im Oenologen Ausgabe 2/19).

Die neue Auswertung soll den teilnehmenden Betrieben schnell und intuitiv einen Vergleich ihres Weinguts zum Durchschnitt aller und den erfolgreichsten Unternehmen ermöglichen. Damit kann das Weingut neben dem Trend der eigenen Entwicklung weitere Verbesserungspotentiale erkennen. Ein besonderer Fokus der neuen Auswertung liegt auf der Berücksichtigung eines angemessenen Familienlohns für die nicht angestellten Familienarbeitskräfte des Weinguts. Dieser wurde auf der Tagung von den Betrieben stark diskutiert und voll und ganz befürwortet. Betriebe sind nur dann zukunftsfähig und attraktiv für Nachfolger, wenn sie ein ausreichend hohes Einkommen abwerfen.

Die an der Tagung teilnehmenden Betriebe waren durchweg begeistert. „Kompliment für den sehr informativen und sehr interessanten Tag in Geisenheim!“ „Die Teilnahme und die weite Anfahrt bei Schnee und Regen haben sich für mich absolut gelohnt.“ Am Projekt interessierte Betriebe können sich bei Larissa Strub oder per E-Mail unter Unternehmensanalyse@hs-gm.de melden.

Simone Loose, Larissa Strub, Andreas Kurth

 

Kategorien: Veranstaltungen, FORSCHUNG, Wein- und Getränkewirtschaft, Oenologie, Allgemeiner und ökologischer Weinbau, Nachrichten

Bilderreihe

aktuelles Team der Unternehmensanalyse: Simone Loose, Andreas Kurth, Larissa Strub, Iris Wewer, Brunhilde Schanowski, Bildquelle: Winfried Schönbach

Veranstaltungen des Kompetenzzentrums Kulturlandschaft

1. September 2026 KuLaDig-Netzwerktreffen Rheinland-Pfalz 2026

KuLaDig-Netzwerktreffen Rheinland-Pfalz 2026

1. September 2026 | ab 10:00 Uhr | Weingut Raddeck, Nierstein
Kostenfreie Teilnahme

Das diesjährige KuLaDig-Netzwerktreffen findet in der KuLaDig-Kommune Nierstein statt. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Kulturlandschaft, Tourismus und Weinbau, das sich auch in einem Markt der Möglichkeiten widerspiegelt.

Neben Impulsvorträgen besteht die Möglichkeit zum Austausch mit anderen KuLaDig-Kommunen sowie mit den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern von KuLaDig RLP und der SGD Süd. Auch eine Führung durch die Weinberge ist vorgesehen.

Anmeldung bis 24. August 2026 per E-Mail an Christine.brehm(at)sgdsued.rlp.de, bitte mit Angabe, ob Sie an der Weinbergführung teilnehmen möchten.

Veranstalter: Kultur.Landschaft.Digital – Kompetenzzentrum Rheinland-Pfalz an der SGD Süd

1. September bis 22. Oktober 2026 Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

1. September bis 22. Oktober 2026 | insgesamt 9 Online-Veranstaltungen

Wie lassen sich genetische Nutztiervielfalt, Landschaftsvielfalt und Wertschöpfung für nachhaltige Ernährungssysteme verbinden?

Dieser Frage widmet sich unsere Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“. An insgesamt neun Terminen, jeweils dienstags oder donnerstags, werden verschiedene Aspekte der genetischen Vielfalt von Nutztierrassen und ihrer Bedeutung für nachhaltige Ernährungssysteme betrachtet.

Direkt zur Anmeldung:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdUKCr5EMFDAtpdCy6sn0nQslQRRfmi_hksDbJp-c75IshK_A/viewform

29. September 2026 8. Straße und Landschaft „Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?“

Straße und Landschaft – Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?

29. September 2026 | Hochschule Geisenheim University
Teilnahmegebühr: 60 €

Anmeldung:
https://veranstaltungen.hs-geisenheim.de/event/8-sl2026

Die Umsetzung der EU-Verordnung über die Wiederherstellung der Natur wird in der Praxis die Planung und den Bau von Straßen erheblich beeinflussen. Doch was bedeutet das konkret für Straßenbauverwaltungen, Planungsbüros sowie Gutachterinnen und Gutachter?

Die Fachtagung widmet sich unter anderem der Frage, welche Artikel der Wiederherstellungsverordnung für den Straßenbau besonders relevant sind, was der Nationale Wiederherstellungsplan vorsieht und welche Konsequenzen sich aus dem neuen Verschlechterungsverbot ergeben. Zudem geht es um zusätzliche Erfassungserfordernisse sowie die Anpassung von Eingriffsregelung, UVP und LBP.

Veranstalter und Partner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement sowie der Bundesverband Beruflicher Naturschutz Rheinland-Pfalz e. V.

6. & 7. Oktober 2026 IALE-D Jahrestagung 2026 „Schwammlandschaften als integrativer Ansatz der Klimaanpassung: Analyse, Planung und Governance“

Termin: 6. & 7. Oktober 2026

Ort: Universität Hildesheim

ie Jahrestagung steht unter dem Leitmotiv zukunftsfähiger Kulturlandschaften im Kontext von Klimawandel und nachhaltiger Landnutzung. Vor diesem Hintergrund gewinnen Schwammlandschaften zunehmend an Bedeutung – als landschaftsökologischer und planerischer Ansatz zur Stärkung von Wasserretention, Speicher- und Regulationsfunktionen sowie zur Erhöhung der Klimaresilienz urbaner und ruraler Räume.

Aktuelle Entwicklungen, unter anderem im Kontext der EU-Wiederherstellungsverordnung und des Aktionsprogramms natürlicher Klimaschutz, verdeutlichen die wachsende Relevanz integrierter wasserbezogener Landschaftsansätze.

Für die Fachsitzung freuen wir uns insbesondere über Beiträge in drei Themenfeldern:

  • Erfassung und Bewertung: Wie können wasserhaushaltsbezogene Funktionen auf Landschaftsebene differenziert erfasst und bewertet werden, und welche Indikatoren eignen sich zur belastbaren Quantifizierung ihres Klimaanpassungsbeitrags?
  • Planung und Integration: Wie lassen sich integrative räumliche Konzepte entwickeln, die naturbasierte Maßnahmen kohärent kombinieren?
  • Implementierung und Governance: Welche institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen die Umsetzung und welche Governance-Ansätze überwinden Implementierungshemmnisse?

Ausgerichtet wird die Fachsitzung in Kooperation der EU Projekte SpongeScapes, SpongeBoost und SpongeWorks, in Kooperation mit dem Netzwerk Schwammlandschaften.

Abstracts können bis zum 30.06.2026 eingereicht werden.

Informationen zur Konferenz, zur Fachsitzung und zur Anmeldung von Beiträgen finden Sie auf dem IALE-D-Konferenzportal: https://www.iale.de/tagungen/iale-2026/fachsitzungen/#session2

15.–16. Oktober 2026 viSiOONWALD-Transfer 2026 „Kann man den Klimawandel wegpflanzen? – Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung“

viSiOONWALD-Transfer 2026 – Kann man den Klimawandel wegpflanzen? Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung

15.–16. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)

Teilnahmegebühr: 80 € inkl. Rahmenprogramm
Übernachtung im Walderlebniszentrum: 51 €

Anmeldung:
https://www.ticket-regional.de/events_info.php?eventID=252094&style=wez-soonwald

Der Aufbau klimastabiler Wälder ist eine zentrale Aufgabe des Waldmanagements. Ein Faktor, der dabei bislang häufig nur eine untergeordnete Rolle spielt, ist das Bodenleben – obwohl Mikroorganismen, Pilze und Mykorrhiza-Netzwerke entscheidend für Wachstum, Vitalität und Resilienz von Wäldern sind.

Im Mittelpunkt der zweiten viSiOONWALD-Transfer-Veranstaltung steht daher der Boden als Grundlage des Ökosystems Wald. Fachleute aus Forschung und Praxis beleuchten die Bedeutung des Bodenmikrobioms für Waldentwicklung, Kohlenstoffspeicherung, Wasserhaushalt und Ökosystemleistungen. Außerdem diskutieren wir, wie dieses Wissen stärker in die waldbauliche Planung und Praxis integriert werden kann und welchen Beitrag neue Technologien zur Entwicklung degradierter Böden leisten können.

Veranstaltungspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz, Regionalbündnis Soonwald-Nahe, Naturpark Soonwald-Nahe und von Nell’sche Forstverwaltung eGbR.

23.–25. Oktober 2026 Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“ - Schwerpunkt: Offenland

Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“

Das praxisorientierte Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland – Von der Theorie zur nachhaltigen Landschaftsentwicklung“ widmet sich konkreten Ansätzen für einen verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft und deren Umsetzung in der Praxis.

Das Programm steht nun fest und gliedert sich in zwei Veranstaltungen:

23.–25. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)
Schwerpunkt: Offenland

30.–31. Oktober 2026 | Waldbildungszentrum Hachenburg
Schwerpunkt: Wald

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://regionalbuero-nk.rlp.de/veranstaltungen

Im Walderlebniszentrum Soonwald sind Übernachtungen für 51 € pro Nacht möglich.

Veranstalter: Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz

Fördermittelgeber: Kompetenzzentrum für Natürlichen Klimaschutz (KNK)

30.–31. Oktober 2026 Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“ - Schwerpunkt: Wald

Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“

Das praxisorientierte Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland – Von der Theorie zur nachhaltigen Landschaftsentwicklung“ widmet sich konkreten Ansätzen für einen verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft und deren Umsetzung in der Praxis.

Das Programm steht nun fest und gliedert sich in zwei Veranstaltungen:

23.–25. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)
Schwerpunkt: Offenland

30.–31. Oktober 2026 | Waldbildungszentrum Hachenburg
Schwerpunkt: Wald

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://regionalbuero-nk.rlp.de/veranstaltungen

Im Walderlebniszentrum Soonwald sind Übernachtungen für 51 € pro Nacht möglich.

Veranstalter: Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz

Fördermittelgeber: Kompetenzzentrum für Natürlichen Klimaschutz (KNK)

Veranstaltungen des KULT an der Hochschule

25 Jahre Geisenheimer Unternehmensanalyse

Tagung mit neuer digitaler Auswertung für die Betriebe

Zum 25. Jubiläum der Geisenheimer Unternehmensanalyse hat das Institut für Wein- und Getränkewirtschaft der Hochschule Geisenheim am 28. Januar 2019 eine Tagung mit 81 Teilnehmenden veranstaltet. Es waren mehr als 50 Weingüter und zusätzlich Branchenvertreter anwesend. Die Geisenheimer Unternehmensanalyse geht maßgeblich auf Dr. Dirk Haupt und Prof. Dr. Dieter Hoffmann zurück, die Ende der 1980er Jahre die Kostenanalyse auf Betriebsanalysen umstellten. Seit dem Wirtschaftsjahr 1992/93 lagen dann valide Daten der Betriebsanalyse vor, die jetzt eine weltweit einzigartige Zeitreihe von fast 25 Jahren darstellen. Das Projekt wird seit vielen Jahren vom Land Rheinland-Pfalz finanziell unterstützt.

In seinem Grußwort schaute Dr. Haupt vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz auf die Entwicklung des Projektes seit seiner Anfangszeit zurück. Die Wirtschaftlichkeit der Weingüter ist aus seiner Sicht heute noch bedeutender als vor einigen Jahren. Der ungebremste strukturelle Wandel der Branche erfordert, dass Weingüter weiterwachsen und die dafür notwendigen Investitionen wirtschaftlich nachhaltig stemmen können. Seit Beginn des Projektes sind 772 Betriebe analysiert worden, wovon einige von Anfang an treu dabei sind. Für die letzten Jahre liegen Vergleichsdaten zur Wirtschaftlichkeit von jährlich ungefähr 400 Betrieben vor.  Neben dem individuellen Betriebsvergleich haben die Daten der Geisenheimer Unternehmensanalyse Zeit ihres Bestehens Antworten auf wichtige Fragen der Wirtschaftspolitik im Weinsektor geben können.

Passend zum Jubiläum der Geisenheimer Unternehmensanalyse stellte das derzeitige Team von Projektleiterin Larissa Strub, Iris Wewer, Brunhilde Schanowski, Prof. Dr. Andreas Kurth und Prof. Dr. Simone Loose die digitale Neukonzeption des Projektes vor. Nach Übertragung aller bestehenden Daten in eine Datenbank erhalten die Winzerinnen und Winzer jetzt eine vollkommen neu gestaltete graphische Auswertung bestehender und neuer Kennzahlen der Wirtschaftlichkeit ihres Betriebes in zeitlicher Entwicklung über die letzten fünf Wirtschaftsjahre (Details siehe auch Beitrag im Oenologen Ausgabe 2/19).

Die neue Auswertung soll den teilnehmenden Betrieben schnell und intuitiv einen Vergleich ihres Weinguts zum Durchschnitt aller und den erfolgreichsten Unternehmen ermöglichen. Damit kann das Weingut neben dem Trend der eigenen Entwicklung weitere Verbesserungspotentiale erkennen. Ein besonderer Fokus der neuen Auswertung liegt auf der Berücksichtigung eines angemessenen Familienlohns für die nicht angestellten Familienarbeitskräfte des Weinguts. Dieser wurde auf der Tagung von den Betrieben stark diskutiert und voll und ganz befürwortet. Betriebe sind nur dann zukunftsfähig und attraktiv für Nachfolger, wenn sie ein ausreichend hohes Einkommen abwerfen.

Die an der Tagung teilnehmenden Betriebe waren durchweg begeistert. „Kompliment für den sehr informativen und sehr interessanten Tag in Geisenheim!“ „Die Teilnahme und die weite Anfahrt bei Schnee und Regen haben sich für mich absolut gelohnt.“ Am Projekt interessierte Betriebe können sich bei Larissa Strub oder per E-Mail unter Unternehmensanalyse@hs-gm.de melden.

Simone Loose, Larissa Strub, Andreas Kurth

 

Kategorien: Veranstaltungen, FORSCHUNG, Wein- und Getränkewirtschaft, Oenologie, Allgemeiner und ökologischer Weinbau, Nachrichten

Bilderreihe

aktuelles Team der Unternehmensanalyse: Simone Loose, Andreas Kurth, Larissa Strub, Iris Wewer, Brunhilde Schanowski, Bildquelle: Winfried Schönbach