KULTURLANDSCHAFT - WANDEL GEMEINSAM GESTALTEN.

WISSEN VERBINDEN. WANDEL GESTALTEN.

Das KULT vernetzt Wissenschaft, Praxis, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, um Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung von Kulturlandschaften zu entwickeln und in die Umsetzung zu bringen.

© KULT / Hochschule Geisenheim University, KI-gestützt erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026

WORAN WIR ARBEITEN

Kulturlandschaften stehen unter zunehmendem Veränderungsdruck. Das KULT verbindet Forschung und Praxis, um ihre charakteristischen Qualitäten zu erhalten und gleichzeitig Antworten auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.

© KULT / Hochschule Geisenheim University, KI-gestützt erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026

GEMEINSAM KULTURLANDSCHAFT GESTALTEN.

Sie möchten mit uns zusammenarbeiten, haben eine Projektidee oder suchen fachlichen Austausch? 

Sprechen Sie uns an.

kult(at)hs-gm.de

 

Was möchten Sie genauer wissen?

KULT AKTUELL

Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum Kulturlandschaft

143 Mal „Herzlichen Glückwunsch!“

rD1_ufvmmCI

Hochschule Geisenheim verabschiedet ihre Absolventinnen und Absolventen in Kloster Eberbach

Festliche Stimmung im Laiendormitorium zu Kloster Eberbach am Freitag, 15. Februar 2019: Im Rahmen der akademischen Abschlussfeier verlieh die Hochschule Geisenheim 143 Absolventinnen und Absolventen ihrer Bachelor- und Master-Studiengänge die Abschlusszeugnisse. Erstmalig waren auch Studierende der zum Wintersemester 2015/16 etablierten Studiengänge Lebensmittelsicherheit sowie Logistik und Management Frischprodukte unter den Abgängern.

Dipl.-Ing. Robert Lönarz, Präsident der VEG – Geisenheim Alumni Association e. V., warb bei den Absolventinnen und Absolventen in seinem Grußwort dafür, über den Ehemaligenverband künftig mit der Hochschule in Kontakt zu bleiben und das weltweite Netzwerk studienbereichsübergreifend zu nutzen und zu stärken. Schwester Dr. Maura Zátonyi von der Abtei St. Hildegard, Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Präsident der Hochschule Geisenheim, und Prof. Dr. Otmar Löhnertz, Vizepräsident Lehre der Hochschule Geisenheim, gratulierten den Abgängern ebenso herzlich.

Prof. Dr. Grit Hottenträger, Prof. Dr. Ernst Rühl und Prof. Klaus Werk verabschiedet

Die akademische Abschlussfeier nahm das Präsidium der Hochschule Geisenheim auch zum Anlass, Prof. Dr. Grit Hottenträger und Prof. Klaus Werk im großen Rahmen in den Ruhestand zu verabschieden. Prof. Dr. Grit Hottenträger, die die Professur für Gesellschaft, Freiraumplanung und Geschichte der Gartenarchitektur innehat, war über 20 Jahre an der Hochschule Geisenheim und deren Vorgängerinstitutionen tätig. Prof. Klaus Werk, Professor für Umwelt- und Naturschutzrecht, nahm seine Tätigkeit an der damaligen FH Wiesbaden im Jahr 2002 auf. Als Mitglied diverser Hochschulgremien begleitete er die Hochschule Geisenheim in dieser Zeit gestaltend.

Hochschulpräsident Schultz nutzte die Gelegenheit auch, um Prof. Dr. Ernst Rühl zu danken, der im Februar 2019 ebenfalls in den Ruhestand eintritt. Rühl selbst war wegen der Teilnahme an einer Tagung bei der akademischen Feier nicht anwesend; dem herzlichen Applaus des Publikums für sein jahrzehntelanges Engagement an der Hochschule Geisenheim und deren Vorgängerinstitutionen tat das keinen Abbruch.

Erstmalig drei Studienpreise Landschaftsarchitektur verliehen

Das breite Tätigkeitsfeld der Landschaftsarchitektur wurde nicht nur bei den Verabschiedungen, sondern ebenso bei der Verleihung des Studienpreises Landschaftsarchitektur deutlich. Erstmalig wurden gleich drei herausragende Abschlussarbeiten aus dem Bachelor-Studiengang Landschaftsarchitektur ausgezeichnet – eine aus jeder der drei Vertiefungsrichtungen Garten- und Landschaftsbau, Freiraumplanung sowie Naturschutz und Landschaftsplanung.

Der Preis, der zu gleichen Teilen von der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e. V., dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) Hessen e. V., dem Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. und der Hessischen Vereinigung für Naturschutz und Landschaftspflege e. V. gestiftet wird, ging an die folgenden Absolventinnen und Absolventen:

  • Elena Simon für ihre Thesis „Der Biber als Ökosystemingenieur – wie können seine Ausbreitung und Dienste in den Naturschutz integriert und Konflikte dabei vermieden werden?“
  • Maria Vatter und Anna Kühn, die sich in ihrer gemeinsamen Thesis „Lichtpunkt“ mit der Gestaltung eines kultur- und religionenübergreifenden „Ortes des Trostes“ auf dem Karlsruher Friedhof beschäftigten.
  • Adrian Keil für seine Thesis „Entwicklung eines Frameworks für ein Projektmanagementhandbuch im Sinne der DIN 69901-05“ und die Aufarbeitung einer hochaktuellen Herausforderung der Baubranche.

Peter Romeis-Stiftung ehrt Abgänger aus dem Studiengang Lebensmittelsicherheit

Geehrt wurden auch die erste Absolventin und der erste Absolvent des Studiengangs Lebensmittelsicherheit, Lea Unvericht und Nils Dächert. Die Peter Romeis-Stiftung ehrte sie mit einem Preis für ihre Bachelor-Thesen. Lea Unvericht widmete sich dem Thema „Umsetzung eines Food Fraud-Prevention-Systems in einem mittelständischen Unternehmen“, ihr Kommilitone der „Erstellung eines HACCP-Konzepts für Honig“. Die Stiftung, deren Zweck die Förderung der Bildung und Ausbildung sowie von Wissenschaft und Forschung im Bereich Brau-, Getränke- und Lebensmitteltechnologie ist, bedachte beide mit Buchpreisen und Seminareinladungen.

Kategorien: STUDIUM, Weinbau, Önologie und Weinwirtschaft (M.Sc.), VITIS-VINUM (M.Sc.), Vinifera EuroMaster (M.Sc.), UMSB (M.Eng.), Landschaftsarchitektur (M.Sc.), Weinwirtschaft (M.Sc.), Oenologie (M.Sc.), Getränketechnologie (M.Sc.), Gartenbauwissenschaft (M.Sc.), International Wine Business (B.Sc.), Internationale Weinwirtschaft (B.Sc.), Logistik und Management Frischprodukte (B.Sc.), Gartenbau (B.Sc.), Getränketechnologie (B.Sc.), Lebensmittelsicherheit (B.Sc.), Landschaftsarchitektur (B.Eng.), Weinbau und Oenologie (B.Sc.), Stiftungen, Akademische Feier-News, Landschaftsplanung und Naturschutz, Freiraumplanung, Nachrichten

Bilderreihe

Festrednerin Schwester Dr. Maura Zátony sprach über Disziplin.
Prof. Dr. Grit Hottenträger und Prof. Klaus Werk
Die Trägerinnen und der Träger des Studienpreises Landschaftsarchitektur.
Die ersten Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Logistik und Management Frischprodukte (B.Sc.)
Der erste Absolvent und die erste Absolventin des Studiengangs Lebensmittelsicherheit (B.Sc.)

Veranstaltungen des Kompetenzzentrums Kulturlandschaft

1. September 2026 KuLaDig-Netzwerktreffen Rheinland-Pfalz 2026

KuLaDig-Netzwerktreffen Rheinland-Pfalz 2026

1. September 2026 | ab 10:00 Uhr | Weingut Raddeck, Nierstein
Kostenfreie Teilnahme

Das diesjährige KuLaDig-Netzwerktreffen findet in der KuLaDig-Kommune Nierstein statt. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Kulturlandschaft, Tourismus und Weinbau, das sich auch in einem Markt der Möglichkeiten widerspiegelt.

Neben Impulsvorträgen besteht die Möglichkeit zum Austausch mit anderen KuLaDig-Kommunen sowie mit den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern von KuLaDig RLP und der SGD Süd. Auch eine Führung durch die Weinberge ist vorgesehen.

Anmeldung bis 24. August 2026 per E-Mail an Christine.brehm(at)sgdsued.rlp.de, bitte mit Angabe, ob Sie an der Weinbergführung teilnehmen möchten.

Veranstalter: Kultur.Landschaft.Digital – Kompetenzzentrum Rheinland-Pfalz an der SGD Süd

1. September bis 22. Oktober 2026 Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“

1. September bis 22. Oktober 2026 | insgesamt 9 Online-Veranstaltungen

Wie lassen sich genetische Nutztiervielfalt, Landschaftsvielfalt und Wertschöpfung für nachhaltige Ernährungssysteme verbinden?

Dieser Frage widmet sich unsere Online-Veranstaltungsreihe „Diversität von Nutztierrassen als Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen“. An insgesamt neun Terminen, jeweils dienstags oder donnerstags, werden verschiedene Aspekte der genetischen Vielfalt von Nutztierrassen und ihrer Bedeutung für nachhaltige Ernährungssysteme betrachtet.

Direkt zur Anmeldung:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdUKCr5EMFDAtpdCy6sn0nQslQRRfmi_hksDbJp-c75IshK_A/viewform

29. September 2026 8. Straße und Landschaft „Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?“

Straße und Landschaft – Was bedeutet die Wiederherstellungsverordnung für Planung und Bau von Straßen?

29. September 2026 | Hochschule Geisenheim University
Teilnahmegebühr: 60 €

Anmeldung:
https://veranstaltungen.hs-geisenheim.de/event/8-sl2026

Die Umsetzung der EU-Verordnung über die Wiederherstellung der Natur wird in der Praxis die Planung und den Bau von Straßen erheblich beeinflussen. Doch was bedeutet das konkret für Straßenbauverwaltungen, Planungsbüros sowie Gutachterinnen und Gutachter?

Die Fachtagung widmet sich unter anderem der Frage, welche Artikel der Wiederherstellungsverordnung für den Straßenbau besonders relevant sind, was der Nationale Wiederherstellungsplan vorsieht und welche Konsequenzen sich aus dem neuen Verschlechterungsverbot ergeben. Zudem geht es um zusätzliche Erfassungserfordernisse sowie die Anpassung von Eingriffsregelung, UVP und LBP.

Veranstalter und Partner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement sowie der Bundesverband Beruflicher Naturschutz Rheinland-Pfalz e. V.

6. & 7. Oktober 2026 IALE-D Jahrestagung 2026 „Schwammlandschaften als integrativer Ansatz der Klimaanpassung: Analyse, Planung und Governance“

Termin: 6. & 7. Oktober 2026

Ort: Universität Hildesheim

ie Jahrestagung steht unter dem Leitmotiv zukunftsfähiger Kulturlandschaften im Kontext von Klimawandel und nachhaltiger Landnutzung. Vor diesem Hintergrund gewinnen Schwammlandschaften zunehmend an Bedeutung – als landschaftsökologischer und planerischer Ansatz zur Stärkung von Wasserretention, Speicher- und Regulationsfunktionen sowie zur Erhöhung der Klimaresilienz urbaner und ruraler Räume.

Aktuelle Entwicklungen, unter anderem im Kontext der EU-Wiederherstellungsverordnung und des Aktionsprogramms natürlicher Klimaschutz, verdeutlichen die wachsende Relevanz integrierter wasserbezogener Landschaftsansätze.

Für die Fachsitzung freuen wir uns insbesondere über Beiträge in drei Themenfeldern:

  • Erfassung und Bewertung: Wie können wasserhaushaltsbezogene Funktionen auf Landschaftsebene differenziert erfasst und bewertet werden, und welche Indikatoren eignen sich zur belastbaren Quantifizierung ihres Klimaanpassungsbeitrags?
  • Planung und Integration: Wie lassen sich integrative räumliche Konzepte entwickeln, die naturbasierte Maßnahmen kohärent kombinieren?
  • Implementierung und Governance: Welche institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen die Umsetzung und welche Governance-Ansätze überwinden Implementierungshemmnisse?

Ausgerichtet wird die Fachsitzung in Kooperation der EU Projekte SpongeScapes, SpongeBoost und SpongeWorks, in Kooperation mit dem Netzwerk Schwammlandschaften.

Abstracts können bis zum 30.06.2026 eingereicht werden.

Informationen zur Konferenz, zur Fachsitzung und zur Anmeldung von Beiträgen finden Sie auf dem IALE-D-Konferenzportal: https://www.iale.de/tagungen/iale-2026/fachsitzungen/#session2

15.–16. Oktober 2026 viSiOONWALD-Transfer 2026 „Kann man den Klimawandel wegpflanzen? – Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung“

viSiOONWALD-Transfer 2026 – Kann man den Klimawandel wegpflanzen? Das Bodenmikrobiom und seine Bedeutung für die Waldentwicklung

15.–16. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)

Teilnahmegebühr: 80 € inkl. Rahmenprogramm
Übernachtung im Walderlebniszentrum: 51 €

Anmeldung:
https://www.ticket-regional.de/events_info.php?eventID=252094&style=wez-soonwald

Der Aufbau klimastabiler Wälder ist eine zentrale Aufgabe des Waldmanagements. Ein Faktor, der dabei bislang häufig nur eine untergeordnete Rolle spielt, ist das Bodenleben – obwohl Mikroorganismen, Pilze und Mykorrhiza-Netzwerke entscheidend für Wachstum, Vitalität und Resilienz von Wäldern sind.

Im Mittelpunkt der zweiten viSiOONWALD-Transfer-Veranstaltung steht daher der Boden als Grundlage des Ökosystems Wald. Fachleute aus Forschung und Praxis beleuchten die Bedeutung des Bodenmikrobioms für Waldentwicklung, Kohlenstoffspeicherung, Wasserhaushalt und Ökosystemleistungen. Außerdem diskutieren wir, wie dieses Wissen stärker in die waldbauliche Planung und Praxis integriert werden kann und welchen Beitrag neue Technologien zur Entwicklung degradierter Böden leisten können.

Veranstaltungspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz, Regionalbündnis Soonwald-Nahe, Naturpark Soonwald-Nahe und von Nell’sche Forstverwaltung eGbR.

23.–25. Oktober 2026 Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“ - Schwerpunkt: Offenland

Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“

Das praxisorientierte Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland – Von der Theorie zur nachhaltigen Landschaftsentwicklung“ widmet sich konkreten Ansätzen für einen verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft und deren Umsetzung in der Praxis.

Das Programm steht nun fest und gliedert sich in zwei Veranstaltungen:

23.–25. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)
Schwerpunkt: Offenland

30.–31. Oktober 2026 | Waldbildungszentrum Hachenburg
Schwerpunkt: Wald

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://regionalbuero-nk.rlp.de/veranstaltungen

Im Walderlebniszentrum Soonwald sind Übernachtungen für 51 € pro Nacht möglich.

Veranstalter: Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz

Fördermittelgeber: Kompetenzzentrum für Natürlichen Klimaschutz (KNK)

30.–31. Oktober 2026 Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“ - Schwerpunkt: Wald

Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland“

Das praxisorientierte Bildungsprogramm „Naturbasierter Wasserrückhalt in Wald & Offenland – Von der Theorie zur nachhaltigen Landschaftsentwicklung“ widmet sich konkreten Ansätzen für einen verbesserten Wasserrückhalt in der Landschaft und deren Umsetzung in der Praxis.

Das Programm steht nun fest und gliedert sich in zwei Veranstaltungen:

23.–25. Oktober 2026 | Walderlebniszentrum Soonwald, Schöneberg (Hunsrück)
Schwerpunkt: Offenland

30.–31. Oktober 2026 | Waldbildungszentrum Hachenburg
Schwerpunkt: Wald

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://regionalbuero-nk.rlp.de/veranstaltungen

Im Walderlebniszentrum Soonwald sind Übernachtungen für 51 € pro Nacht möglich.

Veranstalter: Regionalbüro für Natürlichen Klimaschutz Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim, Landesforsten Rheinland-Pfalz

Fördermittelgeber: Kompetenzzentrum für Natürlichen Klimaschutz (KNK)

Veranstaltungen des KULT an der Hochschule

143 Mal „Herzlichen Glückwunsch!“

rD1_ufvmmCI

Hochschule Geisenheim verabschiedet ihre Absolventinnen und Absolventen in Kloster Eberbach

Festliche Stimmung im Laiendormitorium zu Kloster Eberbach am Freitag, 15. Februar 2019: Im Rahmen der akademischen Abschlussfeier verlieh die Hochschule Geisenheim 143 Absolventinnen und Absolventen ihrer Bachelor- und Master-Studiengänge die Abschlusszeugnisse. Erstmalig waren auch Studierende der zum Wintersemester 2015/16 etablierten Studiengänge Lebensmittelsicherheit sowie Logistik und Management Frischprodukte unter den Abgängern.

Dipl.-Ing. Robert Lönarz, Präsident der VEG – Geisenheim Alumni Association e. V., warb bei den Absolventinnen und Absolventen in seinem Grußwort dafür, über den Ehemaligenverband künftig mit der Hochschule in Kontakt zu bleiben und das weltweite Netzwerk studienbereichsübergreifend zu nutzen und zu stärken. Schwester Dr. Maura Zátonyi von der Abtei St. Hildegard, Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Präsident der Hochschule Geisenheim, und Prof. Dr. Otmar Löhnertz, Vizepräsident Lehre der Hochschule Geisenheim, gratulierten den Abgängern ebenso herzlich.

Prof. Dr. Grit Hottenträger, Prof. Dr. Ernst Rühl und Prof. Klaus Werk verabschiedet

Die akademische Abschlussfeier nahm das Präsidium der Hochschule Geisenheim auch zum Anlass, Prof. Dr. Grit Hottenträger und Prof. Klaus Werk im großen Rahmen in den Ruhestand zu verabschieden. Prof. Dr. Grit Hottenträger, die die Professur für Gesellschaft, Freiraumplanung und Geschichte der Gartenarchitektur innehat, war über 20 Jahre an der Hochschule Geisenheim und deren Vorgängerinstitutionen tätig. Prof. Klaus Werk, Professor für Umwelt- und Naturschutzrecht, nahm seine Tätigkeit an der damaligen FH Wiesbaden im Jahr 2002 auf. Als Mitglied diverser Hochschulgremien begleitete er die Hochschule Geisenheim in dieser Zeit gestaltend.

Hochschulpräsident Schultz nutzte die Gelegenheit auch, um Prof. Dr. Ernst Rühl zu danken, der im Februar 2019 ebenfalls in den Ruhestand eintritt. Rühl selbst war wegen der Teilnahme an einer Tagung bei der akademischen Feier nicht anwesend; dem herzlichen Applaus des Publikums für sein jahrzehntelanges Engagement an der Hochschule Geisenheim und deren Vorgängerinstitutionen tat das keinen Abbruch.

Erstmalig drei Studienpreise Landschaftsarchitektur verliehen

Das breite Tätigkeitsfeld der Landschaftsarchitektur wurde nicht nur bei den Verabschiedungen, sondern ebenso bei der Verleihung des Studienpreises Landschaftsarchitektur deutlich. Erstmalig wurden gleich drei herausragende Abschlussarbeiten aus dem Bachelor-Studiengang Landschaftsarchitektur ausgezeichnet – eine aus jeder der drei Vertiefungsrichtungen Garten- und Landschaftsbau, Freiraumplanung sowie Naturschutz und Landschaftsplanung.

Der Preis, der zu gleichen Teilen von der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e. V., dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) Hessen e. V., dem Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. und der Hessischen Vereinigung für Naturschutz und Landschaftspflege e. V. gestiftet wird, ging an die folgenden Absolventinnen und Absolventen:

  • Elena Simon für ihre Thesis „Der Biber als Ökosystemingenieur – wie können seine Ausbreitung und Dienste in den Naturschutz integriert und Konflikte dabei vermieden werden?“
  • Maria Vatter und Anna Kühn, die sich in ihrer gemeinsamen Thesis „Lichtpunkt“ mit der Gestaltung eines kultur- und religionenübergreifenden „Ortes des Trostes“ auf dem Karlsruher Friedhof beschäftigten.
  • Adrian Keil für seine Thesis „Entwicklung eines Frameworks für ein Projektmanagementhandbuch im Sinne der DIN 69901-05“ und die Aufarbeitung einer hochaktuellen Herausforderung der Baubranche.

Peter Romeis-Stiftung ehrt Abgänger aus dem Studiengang Lebensmittelsicherheit

Geehrt wurden auch die erste Absolventin und der erste Absolvent des Studiengangs Lebensmittelsicherheit, Lea Unvericht und Nils Dächert. Die Peter Romeis-Stiftung ehrte sie mit einem Preis für ihre Bachelor-Thesen. Lea Unvericht widmete sich dem Thema „Umsetzung eines Food Fraud-Prevention-Systems in einem mittelständischen Unternehmen“, ihr Kommilitone der „Erstellung eines HACCP-Konzepts für Honig“. Die Stiftung, deren Zweck die Förderung der Bildung und Ausbildung sowie von Wissenschaft und Forschung im Bereich Brau-, Getränke- und Lebensmitteltechnologie ist, bedachte beide mit Buchpreisen und Seminareinladungen.

Kategorien: STUDIUM, Weinbau, Önologie und Weinwirtschaft (M.Sc.), VITIS-VINUM (M.Sc.), Vinifera EuroMaster (M.Sc.), UMSB (M.Eng.), Landschaftsarchitektur (M.Sc.), Weinwirtschaft (M.Sc.), Oenologie (M.Sc.), Getränketechnologie (M.Sc.), Gartenbauwissenschaft (M.Sc.), International Wine Business (B.Sc.), Internationale Weinwirtschaft (B.Sc.), Logistik und Management Frischprodukte (B.Sc.), Gartenbau (B.Sc.), Getränketechnologie (B.Sc.), Lebensmittelsicherheit (B.Sc.), Landschaftsarchitektur (B.Eng.), Weinbau und Oenologie (B.Sc.), Stiftungen, Akademische Feier-News, Landschaftsplanung und Naturschutz, Freiraumplanung, Nachrichten

Bilderreihe

Festrednerin Schwester Dr. Maura Zátony sprach über Disziplin.
Prof. Dr. Grit Hottenträger und Prof. Klaus Werk
Die Trägerinnen und der Träger des Studienpreises Landschaftsarchitektur.
Die ersten Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Logistik und Management Frischprodukte (B.Sc.)
Der erste Absolvent und die erste Absolventin des Studiengangs Lebensmittelsicherheit (B.Sc.)