Mit Präsentationen und Preisen hat der Studiengang Landschaftsarchitektur der Hochschule Geisenheim am 8. Juli den Abschluss des Sommersemesters 2026 gefeiert. Studierende, Lehrende, Fachvertretende und Gäste kamen dafür im neuen Hörsaalgebäude zusammen.
Ein Höhepunkt des Tages war die feierliche Verleihung des Studienpreises Landschaftsarchitektur, die unsere Vizepräsidentin Lehre, Prof. Dr. Hey, mit einem Grußwort an die Gäste eröffnete. Der mit insgesamt 750 Euro dotierte Preis wird jährlich für exzellente Abschlussarbeiten vergeben. In diesem Jahr wurden Lisa-Terese Hupperich und Max Schroers ausgezeichnet.
Lisa-Terese Hupperich überzeugte die Jury mit ihrer Masterarbeit zur Verdrängung von marginalisierten Gruppen aus dem öffentlichen Raum. Hierbei entwarf sie ein Konzept für ein Freiraumangebot für Wohnungslose. Die Thesis leistet einen wichtigen Beitrag zu aktuellen Debatten in Städten und macht dabei deutlich, dass die Gestaltung öffentlicher Räume nicht nur ästhetische und funktionale, sondern auch soziale und gesellschaftspolitische Dimensionen hat. (Die Kurzpräsentation finden Sie untenstehend.)
Max Schroers widmete sich in seiner Masterthesis einer der drängendsten Herausforderungen der Baubranche: die notwendige Reduktion des CO₂-Ausstoßes durch den Ersatz von herkömmlichem Zement. Die praxisrelevante Arbeit leistet einen substanziellen Beitrag zur Weiterentwicklung nachhaltiger Baustoffe und ist ein exzellentes Beispiel für klimafreundlichere Konstruktionsbauweisen. (Die Kurzpräsentation finden Sie untenstehend.)
Gestiftet wurde das Preisgeld von drei Fachverbänden: dem Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (FGL) Hessen-Thüringen, der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL) Hessen sowie der Hessischen Vereinigung für Naturschutz und Landschaftspflege (HVNL).
In ihrer Laudatio betonte Anne Koszela-Stadion, Vorstandsmitglied der HVNL, dass sie mit Freude Teil der Jury des Studienpreises war und dass sie die Themenvielfalt der eingereichten Thesen beeindruckt hat. Sie lobte ausdrücklich die Arbeiten der Preisträgerin und des Preisträgers, in denen man deren Leidenschaft und die Begeisterung für die Themen ihrer Arbeiten spüren konnte.





