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Künstliche Intelligenz im Fokus: Das 4.Geisenheimer Zukunftssymposium zieht Bilanz

Gemeinsam für die Zukunft: Bürgermeister Christian Aßmann (zweiter von rechts), Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl H. Mühling (rechts im Bild), Referierende und das Organisationsteam des 4. Geisenheimer Zukunftssymposiums; Bildquelle: zweisilbig GmbH

Rund 140 Branchenexperten, Studierende und hochkarätige Gäste diskutierten über digitale Transformation in der Wein- und Getränkewirtschaft unter dem Leitthema „New Era, New Tools – Are We Ready?“

Vor zwei Wochen öffnete die Hochschule Geisenheim ihre Türen für das mit Spannung erwartete 4. Geisenheimer Zukunftssymposium. Unter dem zukunftsweisenden Titel „New Era, New Tools – are We Ready? How AI and Innovation Are Redefining the Way We Cultivate, Create, and Connect?“ kamen rund 140 Teilnehmende zusammen, um die rasanten Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz (KI) in der Praxis zu beleuchten. Das Symposium stieß auf ein überregionales Interesse. Neben zahlreichen engagierten Studierenden der Hochschule durften die Veranstalter ein breites Fachpublikum begrüßen. Unter den Ehrengästen befanden sich prominente Gesichter der Region und der Wissenschaft: Der Bürgermeister der Stadt Geisenheim, Christian Aßmann, unterstrich durch seine Anwesenheit die enge Verzahnung von Stadt und Campus. Auch der neue Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl H. Mühling begrüßte die Gäste der Tagung und lobte die Studierenden: „Es ist mir eine besondere Freude, beim Zukunftssymposium mit dabei zu sein. Eine wirklich beeindruckende Veranstaltung und Leistung der Studierenden, mit zukunftsweisenden Themen. Gerade auch im Weinbau und bei vielen anderen unserer landwirtschaftlich geprägten Themen ist und wird KI kein optionales Zusatzthema, sondern ein fester Bestandteil des Alltags der Zukunft sein.“


Komplettiert wurde das Auditorium durch zahlreiche Akteure, Vordenker und Praxisvertreter aus der gesamten Getränke-, Pharma- und Weinbranche außerhalb der akademischen Welt.


Inspirierender Auftakt zu „Cultivate, Create & Connect“


Die hochkarätig besetzte Eröffnungssession in einem voll besetzten Hörsaal gab den thematischen Takt vor. Drei Impulsvorträge beleuchteten die Kernbereiche der modernen Wertschöpfungskette. Den Anfang machte Laurenz Lergenmüller (Weingut Schloss Reinhartshausen) für den Bereich „Cultivate“, gefolgt von Daniel Weyer (Accenture), der unter dem Aspekt „Create“ technologische Innovationspfade aufzeigte. Den Abschluss bildete Jana Kreilein (@the.wine.girl & dVIN Labs), die eindrucksvoll demonstrierte, wie digitale Netzwerke und KI die Kommunikation („Connect“) revolutionieren. Ein interaktives „Networking-Bingo“ im Foyer brach anschließend das Eis der Eis AG und förderte den direkten Austausch an den Speaker-Ständen. „Die enorme Resonanz und die Qualität der Diskussionen zeigen, dass die Branche bereit ist, neue Wege zu gehen. KI ist kein Zukunftsszenario mehr, sie ist bereits das Werkzeug der Gegenwart.“


Hohe Nachfrage und intensiver Dialog in den Breakout Sessions


Der Kern des Symposiums lag in den spezifischen Breakout Sessions, die über den Tag verteilt stattfanden. Hier zeigte sich die außergewöhnlich hohe Dynamik der Veranstaltung: Die einzelnen Foren verzeichneten eine überwältigende Nachfrage, die Räume waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Fachpublikum nutzte die Gelegenheit ausgiebig, um detaillierte und kritische Nachfragen an die Referierenden zu richten. Die Themenlandschaft war dabei so vielfältig wie innovativ. Während am Vormittag Sessions zu „Smart Development in der Flaschenproduktion“ (Felix Wammes, ALPLA) oder automatisierten Rebschnitt-Technologien mittels KI („Next Level Pruning“ mit Experten der RPTU KL, des DLR Mosel und der Laimburg)
auf dem Plan standen, widmete sich der Nachmittag unter anderem dem hochaktuellen Vergleich „KI oder Sommelier – Wem vertraust du dein Glas?“ (Simon Blank, Vinolin & Florian Richter) sowie dem visionären Einsatz von KI im pharmazeutischen Cannabismarkt durch das Unternehmen Cansativa.


Feierlicher Ausklang mit Hochschulsekt und Festival-Vibes


In der abschließenden „Closing Session“ im Hörsaal 50 wurden die wesentlichen Erkenntnisse des Tages reflektiert und ein optimistischer Blick in die Zukunft geworfen. Als Anerkennung für den gelungenen Austausch stießen die Teilnehmenden am Ende der Sitzung traditionell mit dem hauseigenen, renommierten Geisenheimer Hochschulsekt an. Der fließende Übergang in den Abend fand im Außenbereich statt: Das Organisationsteam hatte zu einem stilvollen Netzwerk-Abend im „Festival-Style“ geladen. Beim traditionellen Fass-Abend sorgte ein Live-DJ für die passende musikalische Kulisse, während bei kulinarischen Köstlichkeiten und exzellenten Weinen zahlreiche inspirierende und vernetzende Gespräche bis in die späten Abendstunden geführt wurden. Die lockere Atmosphäre bot zudem die perfekte Gelegenheit für die Gäste, persönliche Erinnerungsfotos mit den Speakern des Tages zu machen.

Kategorien: MyHGU-App, Mein-Netzwerk, Veranstaltungen, STUDIUM, Weinbau, Önologie und Weinwirtschaft (M.Sc.), Weinwirtschaft (M.Sc.), International Wine Business (B.Sc.), Internationale Weinwirtschaft (B.Sc.), Weinbau und Oenologie (B.Sc.), Presse und Kommunikation, Wein- und Getränkewirtschaft, Nachrichten

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Bildquelle: zweisilbig GmbH
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