Im Mittelpunkt des neuen Lernraums stehen die Abbildung und Optimierung von Baustellenprozessen sowie die Verbesserung der Kommunikation in komplexen Bauprojekten. Hierfür stehen verschiedene digitale Werkzeuge zur Verfügung – von Simulations- und Planungssoftware bis hin zu Technologien für das digitale Störungsmanagement auf Baustellen. So können Studierende beispielsweise Bauabläufe detailliert planen, mögliche Probleme frühzeitig erkennen und Lösungen entwickeln, bevor Störungen zu Verzögerungen führen.
Das CoLAB LA knüpft dabei an das erfolgreiche Konzept des CoLABs der Hochschule an. Flexible Arbeitsbereiche mit beschreibbaren Wänden und Projektionsflächen fördern die Zusammenarbeit in Teams und bieten ideale Voraussetzungen für projektorientiertes Lernen.
„Die Digitalisierung bietet enormes Potenzial, Bauprozesse effizienter zu gestalten und Produktivitätsprobleme zu reduzieren“, erläutert Prof. Dr. Thomas Muschkullus. Gerade in der Arbeitsvorbereitung, der Baustellenlogistik und dem Störungsmanagement eröffnen digitale Anwendungen neue Möglichkeiten für die Baupraxis.
Auch aktuelle Herausforderungen wie Klimawandel und nachhaltiges Bauen spielen im CoLAB LA eine wichtige Rolle. Themen wie klimafreundliche Baustoffe, die Wiederentdeckung traditioneller Bauweisen sowie der Einsatz emissionsarmer Technologien werden in Forschung und Lehre aufgegriffen. Die vermittelten Methoden sind dabei nicht nur für den Garten- und Landschaftsbau relevant, sondern lassen sich auf zahlreiche Bereiche des Bauwesens übertragen.







