Bewirtschaftung der Rebflächen

Darwinbürste im Einsatz beim Minimalschnitt und VSP Anlage

Auf 24 ha hochschuleigenen Versuchsflächen werden Forschungsfragen verschiedenster Disziplinen bearbeitet. Gleichzeitig haben Studierende auch die Möglichkeit weinbauliche Praxis zu erfahren. Ein wichtiges Instrument der Qualitätsverbesserung auf Böden geringer Wasserspeicherkapazität sind Steuerungskonzepte der Bewässerung. Grundlagen hierfür sind das Wasserhaushaltsmodell (Hofmann et. al, 2014) sowie der Einsatz berührungsloser Messtechniken.

Der Anbau pilzwiderstandsfähiger Rebsorten mit einer neuen Anbaumethode erlaubt die Kombination einer umweltfreundlichen, wirtschaftlich vorteilhaften sowie dem Klima angepassten Traubenproduktion (NoviSys).

Des Weiteren ist es wichtig, in Zeiten des immer rascher werdenden Wandels Qualitätsbildung und die Wertschätzung dieser Handwerkskunst weiterzuentwickeln und die Kulturlandschaft zu erhalten. Der Weinbau in Steillagen prägt das Bild unserer Anbauregion (BioQuis). 

Einen Einblick in verschiedene Erziehungssysteme oder modernste Unterstützungsmaterialien bieten Demonstrations- und Ausbildungsflächen der Hochschule Geisenheim.

Welchen Einfluss auf die Ertrags- und Inhaltsstoffbildung hat das Rebalter? Hierzu verfügt die Hochschule Geisenheim über eine weltweit einmalige Versuchsfläche auf der die Rebsorte Riesling mit gleichem Klon und bei gleicher Unterlage in drei verschiedenen Zeitpunkt (1971, 1995, 2012) gepflanzt wurde.

 

Bilderreihe

Steillage in Kaub