Tipps für den wahrgewordenen Gartentraum

Eine Hand koloriert den Plan einer Parkanlage. Daneben liegen verschiedenfarbige Stifte. © Hochschschule Geisenheim

Landschaftsarchitektur-Studierende der Hochschule Geisenheim beraten Interessierte auf der Landesgartenschau Bad Schwalbach rund um deren Fragen zur zum Thema Gartengestaltung.

Gartenräume – Gartenträume: Unter diesem Titel beraten Bachlor-Studierende der Hochschule Geisenheim Besucherinnen und Besucher des Gärtnertreffs auf der Landesgartenschau Bad Schwalbach rund um ihr Gartenprojekt. Im Interview verraten Daniela Pick, Lena Remsing und Simon Stein, welche Erfahrungen sie bei den Terminen im Mai und Juni gesammelt haben und wieso sie sich zum Mitmachen entschlossen haben. Einen Beratungstermin gibt es übrigens auch im Juli: Am 28. Juli sind Katharina Elskamp und Luise Bohl von 10:00 bis 16:00 Uhr als Beraterinnen vor Ort.

Sie haben im Mai und Juni Interessierte auf der Landesgartenschau rund um deren Garten beraten. Wieso haben Sie sich entschieden, die Gestaltungsberatung (mit) anzubieten?

Wir empfinden es als wichtig, sich langsam an die künftigen Kunden ranzutasten. Kommunikation ist wichtig, aber sollte erlernt werden, damit eine gewisse Empathie entsteht. Vor allem sollte man lernen, gerade unangenehme Dinge anzusprechen. Außerdem glauben wir, dass der Beruf des Landschaftsarchitekten nicht sehr bekannt ist. Wir wollen jede Chance nutzen, um den Beruf bekannter zu machen.

Wie war die Resonanz auf das Angebot, wie viele Menschen haben Sie beraten?

Wir hatten zwei Tage auf der Landesgartenschau. Der erst Sonntag war leider etwas träge, aber das lag wohl an dem viel zu heißen Wetter. In der zweiten Sitzung hatten wir sehr viel zu tun. Die Resonanz vor Ort war gut. Wir hoffen, dass wir einigen Interessierten weiterhelfen konnten.

Inwieweit kam Ihnen hier Ihre Schwerpunktwahl – Freiraumplanung bzw. Garten- und Landschaftsbau – zu Gute?

In der Freiraumplanung sowie im GaLaBau ist es wichtig, schnell eine Idee zu haben. Ein gutes Brainstorming, um den Leuten direkt aufzuzeigen, was möglich sein kann. Diese Aufgabe war, denken wir, eine gute Übung, um aus dem Nichts etwas auf das Papier zu zaubern, und wie schon gesagt: Vor allem Kommunikation muss geübt werden.

Hatten die Interessierten konkrete Fragen und Ideen oder sollten Sie bei null anfangen?

Das war ganz unterschiedlich. Teilweise hatten die Leute Grundrisse dabei und wollten Bereiche komplett neu geplant haben, manche hatten auch einfach auch nur Fragen zu Bepflanzungen.

Gab es eine besonders interessante Anfrage oder Beratungssituation?

Die Leute wollen, dass alles blüht, am besten das ganze Jahr lang und natürlich liegt das Pflanzbeet im Schatten. Dabei soll es gleichzeitig auch pflegeleicht sein. Keine Ahnung, wie oft wir das gehört haben, aber das sind die Ansprüche der Leute, die leider nicht zu erfüllen sind. Das ist sehr amüsant, weil es immer wiederkommt, aber zugleich auch irgendwie schade, hier schlechte Nachrichten überbringen zu müssen.

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