Forschungsprojekte

Forschungsprojekte

Projektanfang: 01.10.2018
Projektende: 30.09.2021
Förderer: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Das SUSCHOICE Projekt hat drei Hauptziele: a) den Effekt unterschiedlicher makroökonomischer und struktureller Faktoren sowie individueller Determinanten, welche die Präferenzen für nachhaltige Lebensmittel und Getränke beeinflussen in 5 europäischen Ländern zu untersuchen; b) die Regierungspolitik (nationale Forschungsstrategien bzw. Leitlinien) und die Marketingstrategie für den Konsum von nachhaltigen Lebensmitteln und Getränken zu analysieren und; c) auf diesen Ergebnissen basierend mögliche Fördermaßnahmen für den Konsum nachhaltiger Lebensmittel und Getränke zu testen.

Projektanfang: 01.01.2018
Projektende: 31.12.2020
Förderer: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Der Steillagenweinbau hat aus ökonomischen Gründen ist in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen. Dadurch sind viele gefährdete xerothermophile Tier- und Pflanzenarten und ihre Lebensräume zurückgegangen. Das übergeordnete Ziel dieses Vorhabens ist die Erarbeitung eines Konzeptes zur Erhaltung der Biodiversität-sichernden und Landschaftsbild-prägenden Bewirtschaftung der Steillagen durch eine ökonomisch rentablere Querterrassierung im Weinbau.

Projektanfang: 01.04.2016
Projektende: 31.03.2019
Förderer: Europäische Kommission, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Seit Jahren ist die „Gelben Welke“ an Feldsalat in Europa ein großes Problem. Bisher konnten viele abiotische und biotische Faktoren als Auslöser ausgeschlossen, aber die Ursache noch nicht identifiziert werden. Das Innovationsvorhaben im Rahmen EIP Agri beschäftigt sich sowohl mit der Klärung der Ursache mit Hilfe von Metabolom- & Metagenomanalysen als auch mit der Entwicklung von Bekämpfungsstrategien. Einen erfolgversprechenden Ansatz stellt eine thermische Behandlung des Bodens durch Solarisation dar.

Projektanfang: 01.04.2016
Projektende: 31.12.2018
Förderer: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Europäische Kommission

GS-Netz steht für „Geisenheimer Steuerung Netzwerk“ dessen Ziel es ist, ein innovatives Managementsystem zur Bewässerungssteuerung (die "GS-Mobil" App) für die gemüsebauliche Praxis zu entwickeln. Darüber hinaus sollen die resultierenden Erkenntnisse des Projekts in die Praxis transferiert werden. Die Entwicklung des Prototyps der "GS-Mobil" App wurde im Rahmen eines Innovationsvorhabens der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gefördert. Projektpartner sind neben der Hochschule Geisenheim University der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, das Dienstleistungszentrum ländlicher Raum Rheinpfalz, der Deutsche Wetterdienst, Helm Software, der Hessische Gärtnerei Verband sowie vier Gemüsebaubetriebe. Besonders hervorzuheben ist in diesem Netzwerk der Informationsaustausch und die Zusammenarbeit aller Beteiligten, um eine stetige Weiterentwicklung der "GS-Mobil" App zu ermöglichen. GS-Netz ist ein Europäisches Innovationsprojekt welches durch die Europäische Union sowie das Land Hessen gefördert wird.

Projektanfang: 01.01.2016
Projektende: 31.12.2017
Förderer: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Die Wirkung von CO2-Konzentration und Stickstoff-Form auf die Entwicklung, physiologische Parameter, Ertrag und inhaltsstoffliche Zusammensetzung von zwei Rucola-Sorten (Diplotaxis tenuifolia) wird in Klimaschränken untersucht.

Projektanfang: 01.02.2015
Projektende: 31.01.2020
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Eine Kombination der Vorteile aus dem Anbau pilzwiderstandsfähiger Rebsorten mit den Vorzügen des Erziehungssystems „Minimalschnitt im Spalier“ (MSSp). Das heißt vor allem: Neue PIWIs zeichnen sich durch eine hohe Weinqualität sowie eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen echten und falschen Mehltau aus und tragen zu einer deutlichen Reduktion des Pflanzenschutzaufwands bei.Hohe Erträge im MSSp-System erfordern ertragsregulierende Maßnahmen, um die Traubenqualität zu verbessern. Ziel des Projektes ist, die Untersuchung der Ursachen der durch weinbauliche Maßnahmen hervorgerufenen Reifeverzögerung und die Erschließung der technologischen und wissenschaftlichen Grundlagen für die weinbauliche Praxis.

Projektanfang: 01.01.2015
Projektende: 30.11.2018
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Europäische Kommission

Eine Schlüsselrolle für die ressourcenschonende Bewirtschaftung von Agrarökosystemen spielen die Wechselwirkungen von Biodiversität mit assoziierten Ökosystemdienstleistungen. Hier setzt das PromESSinG?Projekt an, das zum Ziel hat, biodiversitätsgestützte Ökosystemdienstleistungen im Weinbau zu identifizieren (z.B. Bodenfruchtbarkeit, Schädlings? und Unkrautkontrolle, Bodenstabilität und Wasserspeichervermögen), um Managementmaßnahmen zu ihrer Optimierung entwickeln zu können. Im Fokus steht die Bodenbiodiversität mit Bakterien, Pilzen inklusive Mykorrhiza, Pflanzen, Makro? und Mesofauna. Die Untersuchungen werden nach einem standardisierten Design in den ausgewählten Regionen der fünf teilnehmenden Länder (neben Deutschland Frankreich Schweiz, Österreich und Rumänien) durchgeführt, um überregionale Vergleiche durchführen zu können.

Projektanfang: 01.08.2014
Projektende: 31.07.2020
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die Bestände der Pflanzenart Arnica montana, für die Deutschland aufgrund der Lage im Verbreitungszentrum eine besondere Verantwortung trägt, sind europaweit dramatisch eingebrochen. Daraus ergibt sich dringender Handlungsbedarf zur Erhaltung und Stützung der verbliebenen Populationen. Allerdings fehlen belastbare Informationen zu den Gefährdungsursachen und geeigneten Maßnahmen, mit denen sich die Bestände erfolgreich nachhaltig sichern lassen. Ziel dieses Vorhabens ist es daher, ein deutschlandweit übertragbares Managementkonzept zu entwickeln, das auf der Analyse der Gefährdungsursachen und der Identifikation geeigneter in situ- und ex situ-Maßnahmen basiert.

Projektanfang: 01.07.2014
Projektende: 30.06.2019
Förderer: Europäische Kommission

Im Rahmen des ADVICLIM-Projekts werden von der Hochschule Geisenheim University an drei Pilotstandorten mittels eines agrometeorologischen Messnetzes die durch unterschiedliche Hangneigung und Exposition der Weinberge und durch unterschiedliche Bewirtschaftungsformen hervorgerufenen Differenzen des Mikroklimas erfasst. Zudem wird der Einfluss unterschiedlicher Orientierung der Zeilen auf Traubengesundheit und -qualität untersucht und durch weinbauliche Maßnahmen versucht, auf das Reifeverhalten der Weintrauben Einfluss zu nehmen.

Projektanfang: 01.05.2014
Projektende: 31.12.2018
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Projektanfang: 01.01.2014
Projektende: 31.12.2017
Förderer: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Im FACE2FACE Projekt werden die Folgen des Klimawandels auf Agrar-Ökosysteme wie Grünland und Sonderkulturen untersucht. Beim Anbau von Sonderkulturen stehen hierbei insbesondere die Pflanzenphysiologie sowie die Inhaltsstoffentwicklung im Vordergrund. Im Teilprojekt "AP 3.1 Inhaltsstoffe & Produktqualität - Gemüse" werden die Auswirkungen erhöhter CO2-Konzentrationen in Interaktion mit einem verringertem Wasserangebot auf die Inhaltsstoffzusammensetzung von Einlegegurke, Radieschen und Spinat untersucht.

Projektanfang: 01.01.2014
Projektende: 31.12.2016
Förderer: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Projektanfang: 01.01.2013
Projektende: 31.12.2016
Förderer: Europäische Kommission

Die Hochschule Geisenheim University ist einer der Partner des im 7. EU Rahmenprogramm geförderten Verbundprojektes INNOVINE. Hier werden „Innovationen weinbaulicher Bewirtschaftungspraktiken sowie züchterische Aspekte zum Erhalt der Nachhaltigkeit des europäischen Weinbaus“ untersucht. Im Projekt kooperieren 27 Partner aus sieben Ländern (Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Ungarn, Bulgarien und Deutschland). Neben 15 Forschungseinrichtungen gehören auch zwölf mittelständische Unternehmen zum Konsortium.

Projektanfang: 01.01.2012
Projektende: 31.12.2015
Förderer: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Projektanfang: 01.01.2012
Projektende: 31.12.2016
Förderer: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Verbesserte Bewässerungstechnik und -steuerung im Freilandgemüsebau soll helfen, die Ressourcen Wasser, Energie und Arbeit effizienter zu nutzen und hohe Erträge in guter Qualität zu sichern. Die intensive Beratung von je sechs Betrieben in Niedersachsen und Hessen/Rheinland-Pfalz im Modellvorhaben soll eine ressourcenschonende Bewässerung in die Praxis einführen. Hofseminare vermitteln die Erfahrungen aus diesen Pilotbetrieben zur effizienten Bewässerung an andere Betriebsleiter der Region.