Überblick Forschung
Überblick Forschung
Überblick Forschung
Überblick Forschung

Aktuelles und neue Projekte

Start der Hessen-Tour ‚Nutzen der Digitalisierung‘

Bildquelle: Winfried Schönbach

Hessens Digitalministerin Sinemus: „Digitalisierung ist ein Innovationsschub, mit der Forschung und Entwicklung maßgeblich vorangetrieben werden, zum Nutzen der Natur und des Menschen.“

Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus startete heute ihre Sommerreise, die unter dem Motto ‚Nutzen der Digitalisierung‘ steht. Zum Auftakt informierte sie sich über das Forschungsprojekt GeoSenSys zur digitalen Steuerung von Bewässerung und das Projekt DIWAKOPTER in der Hochschule Geisenheim University. „Digitalisierung muss dem Menschen dienen und nicht umgekehrt. Auch in der Landwirtschaft zeigt die Digitalisierung durch die potenzielle Steigerung der Nachhaltigkeit und der Produktivität sowie durch die Arbeitszeiteinsparung ihren sichtbaren Nutzen“, betonte Sinemus.
Ziel des Projektes DIWAKOPTER ist es, digitale Produktionstechniken in der Landwirtschaft mit dem Schwerpunkt Multikopter-Einsatz zu etablieren. Besonders in den Feldern Düngung und Pflanzenschutz soll das Potenzial der digitalisierten, bedarfsorientierten Bestandsführung demonstriert werden. Dabei werden neue Technologien unter Nutzung von Sensorik und Aktorik aufgezeigt und gezielt auf unbemannte luftgestützte Systeme gesetzt, um die Vorteile der bodenschonenden Verfahren auszuschöpfen.

„Aspekte zur Digitalisierung spielen in allen Forschungsbereichen der Hochschule Geisenheim eine wesentliche Rolle, von dem Einsatz digitaler Modelle bei der Planung von Freiflächen über die Optimierung von Anbauverfahren, der Modellierung komplizierter Verfahrensschritte z. B. in der Getränkeproduktion bis hin zur Optimierung von Lieferketten,“ so Prof. Dr. Annette Reineke, Vizepräsidentin Forschung sowie Institutsleiterin Phytomedizin der Hochschule Geisenheim.


Im Anschluss besuchte die Digitalministerin die Fischmaster IP-Services GmbH. Es handelt sich um Hessens größte Indoor-Aquakultur, bei der digitalisierte Prozesse in der Fischzucht eingesetzt werden. Die Zuchtanlage läuft teilautomatisiert. Das System simuliert die Jahreszeiten und so können die entsprechenden Rückschlüsse für ideale Aufzuchtbedingungen der Fische gezogen werden. Intention ist es, die Ernährung der Zukunft auch unter nachhaltigen Gesichtspunkten zu gewährleisten. Mithilfe der Prozesse läuft die Anlage komplett medikamentenfrei. „Die Digitalisierung landwirtschaftlicher Produktionsprozesse ist ein Megatrend mit großem Potenzial für eine klimaschonende Bewirtschaftung“, hob die Digitalministerin hervor.
„Die Technologien der Industrie 4.0 nutzen wir bei Fischmaster für eine nachhaltige Tierzucht im regionalen Umfeld. Digitalisierung ermöglicht uns, den nächsten konsequenten Schritt zur gesunden Ernährung der Menschen ressourcenschonend zu realisieren. Damit sind wir in jeder Hinsicht zukunftsweisend“, so der Geschäftsführer Christoph Kind.
In den kommenden Wochen wird sich Ministerin Sinemus in Institutionen und Unternehmen in ganz Hessen über digitale Zukunftsprojekte, Anwendungen der Digitalisierung, Möglichkeiten einer modernen digitalen Infrastruktur und digitale Lösungen in der Krise informieren.

Quelle: Hessische Staatskanzlei
Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung

weitere Infos im Clip: https://www.youtube.com/watch?v=68Hiah2LI8U

 

Kategorien: Veranstaltungen, HOCHSCHULE, Presse und Kommunikation, FORSCHUNG, Projekte, Face, Wein- und Getränkewirtschaft, Technik, Phytomedizin, Modellierung und Systemanalyse, Gemüsebau, Allgemeiner und ökologischer Weinbau, Nachrichten

Bilderreihe

Bildquelle: Winfried Schönbach
Bildquelle: Winfried Schönbach
Bildquelle: Tina Kissinger
Bildquelle: Winfried Schönbach

Antworten für die Welt von morgen

Unsere Forschung ist gleichermaßen anwendungs- wie grundlagenorientiert. Ihr Fokus liegt in pflanzenwissenschaftlichen Themengebieten der Sonderkulturen (Reben, Obst, Gemüse, Zierpflanzen) und deren vielfältigen Produktions- und Verarbeitungsbereichen. Hierzu gehören auch Forschungsansätze zu Aspekten des Naturschutzes, der Getränkewissenschaften, der Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelanalytik, der Logistik von Frischprodukten sowie zu dem wirtschaftswissenschaftlichen Umfeld dieser Bereiche. Weitere Schwerpunkte unserer Forschung liegen zudem in der Planung und Entwicklung von Kulturlandschaften und Stadtregionen.

Für eine tiefergehende Übersicht zu unseren Projekten besuchen Sie unser Forschungsportal.

Unsere Hochschule bietet einmalige Möglichkeiten, wissenschaftlich herausragende und zugleich praxisnahe Forschung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Sonderkulturen zu betreiben. Dabei profitieren wir zugleich von einem engen Netzwerk zu nationalen und internationalen Partnern und von unserer eigenen hervorragenden Infrastruktur in Geisenheim. Vizepräsidentin Forschung Prof. Dr. Annette Reineke