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„Die Welt mit Technik positiv zu verändern – das verbindet uns.“

Michael Ludwig

Michael Ludwig im Interview über die Zukunft Deutscher Ingenieure.

Wie wir bereits in Ausgabe 2/2018  unseres Hochschulmagazins Plan G berichteten, wurde Michael Ludwig zum Vorsitzenden des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) Bezirksverein Rheingau gewählt. Das Besondere des Bezirks ist, dass er sich auf zwei Bundesländer erstreckt und damit zwei Landesverbänden angehört. Die Amtszeit des Diplom-Ingenieurs, der an unserer Hochschule beim Institut für Getränkeforschung tätig ist, hat am 1. Januar 2019 begonnen. Im folgenden Interview gewährt uns Ludwig Einblicke in seine Tätigkeit als Vorsitzender.

 

Was sind die neuen Ziele und die Ausrichtung Ihrer Tätigkeit als Vorsitzender im Bezirksverein (BV) Rheingau?

Ludwig:

Der VDI hat bereits sowohl sehr gut funktionierende Arbeitskreise als auch Jugendförderprogramme. Ein Beispiel ist, dass „Ingenieur-Rentner“ regelmäßig in Schulen gehen und Lehrende bei Experimenten unterstützen, um junge Menschen für MINT-Fächer zu begeistern. Der VDIni-Club und die VDI-Zukunftspiloten im BV-Rheingau sind sehr erfolgreich. Beide Aktivitäten zu erhalten und weiter zu stärken ist eines meiner Ziele. Gerade heute, wo Fakten eher emotional als rational öffentlich diskutiert werden, soll insbesondere die Außenwahrnehmung des VDI präsenter werden und die Stellungnahme von gesellschaftlichen Themen im Vordergrund stehen.

Was ist Ihre Motivation?

Ludwig:

Der VDI wird eigentlich eher im Maschinen- und Motorenbau wahrgenommen, aber er ist viel breiter aufgestellt, gerade im Bereich Lifescience. Dies spiegelt sich in der Auswahl unserer vielfältigen Arbeitskreise: Bauen und Gebäudetechnik, Energie- und Umwelttechnik, Frauen im Ingenieurberuf, Getränketechnologie/Biotechnologie, Internet-Sicherheit, Kommunikation, Mess- und Automatisierungstechnik, Simulationstechniken, Studenten und Jungingenieure sowie Technik und Gesellschaft, wider. Hier werden regelmäßig übergreifende Infoveranstaltungen und Weiterbildungsformate für Mitglieder des VDI oder auch für interessierte nicht VDI-ler angeboten. Für mich als Getränketechnologe, ist es selbstverständlich, mich in diesem Bereich zu engagieren und mein Wissen an die nächste Generation weiterzugeben. Durch Auszeichnungen von Absolventinnen und Absolventen regionaler Hochschulen mit Förderpreisen für hervorragende Studienleistungen und Abschlussarbeiten will ich mithelfen andere in ihrer Motivation zu stärken.

Was macht Ihnen bei Ihrer Tätigkeit am meisten Spaß?

Ludwig:

Es ist grundsätzlich die Faszination für Technik mit ihrem Potenzial die Welt positiv zu verändern. Diese Begeisterung zu den MINT-Fächern möchte ich durch Schülerwettbewerbe wie „Faszination Technik“ schon frühzeitig an Schülerinnen und Schüler vermitteln.

Warum sollten junge Leute und insbesondere Geisenheimer Absolventinnen und Absolventen dem VDI beitreten?

Ludwig:

Man muss sich eigentlich nur Geisenheim mit seinen drei Säulen „Forschung, Bildung und Praxis“ anschauen. Da macht es Sinn, dass ausgerechnet ein Geisenheimer Vorsitzender ist. Ich will zeigen, dass es keine klassische Maschinenbaugeschichte ist und es deswegen für junge Leute interessant sein kann. Ein weiterer wichtiger Verknüpfungspunkt ist zu zeigen, dass am Standort Geisenheim Ingenieurwissen gelehrt und genutzt wird und damit auch geforscht wird.

Geisenheim ist deshalb faszinierend, weil wir übergreifend über alle Studiengänge sehr schnell an VDI-Themen daran sind. Getränke, Lebensmittel und Logistik, wie aber auch Stadt- und Freilandplanung mit allen baulichen und ökologischen Themen. Deswegen ist unser funktionierendes Netzwerk das A und O für eine erfolgreiche Zukunft im Job.

Weitere Informationen über den VDIni-Club und VDI-Zukunftspiloten sowie zur Veranstaltung „Faszination Technik“ erhalten Sie unter folgenden Links:

https://www.vdi.de/ueber-uns/vdi-vor-ort/bezirksvereine/rheingau-bezirksverein-ev/arbeitskreise/vdini-club-und-zukunftspiloten/

https://www.vdi.de/ueber-uns/vdi-vor-ort/landesverbaende/landesverband-hessen/faszination-technik/

Das Interview führte Tina Kissinger.

 

Kategorien: STUDIUM, Weinbau, Önologie und Weinwirtschaft (M.Sc.), VITIS-VINUM (M.Sc.), Vinifera EuroMaster (M.Sc.), UMSB (M.Eng.), Landschaftsarchitektur (M.Sc.), Weinwirtschaft (M.Sc.), Oenologie (M.Sc.), Getränketechnologie (M.Sc.), Gartenbauwissenschaft (M.Sc.), International Wine Business (B.Sc.), Internationale Weinwirtschaft (B.Sc.), Logistik und Management Frischprodukte (B.Sc.), Gartenbau (B.Sc.), Getränketechnologie (B.Sc.), Lebensmittelsicherheit (B.Sc.), Landschaftsarchitektur (B.Eng.), Weinbau und Oenologie (B.Sc.), Deutsch-Italienischer Doppel-Bachelor, HOCHSCHULE, Presse und Kommunikation, Alumni, FORSCHUNG, Wissenschaftlicher Nachwuchs, Getränkeforschung, Nachrichten

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Unsere Forschung ist gleichermaßen anwendungs- wie grundlagenorientiert. Ihr Fokus liegt in pflanzenwissenschaftlichen Themengebieten der Sonderkulturen (Reben, Obst, Gemüse, Zierpflanzen) und deren vielfältigen Produktions- und Verarbeitungsbereichen. Hierzu gehören auch Forschungsansätze zu Aspekten des Naturschutzes, der Getränkewissenschaften, der Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelanalytik, der Logistik von Frischprodukten sowie zu dem wirtschaftswissenschaftlichen Umfeld dieser Bereiche. Weitere Schwerpunkte unserer Forschung liegen zudem in der Planung und Entwicklung von Kulturlandschaften und Stadtregionen.

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Unsere Hochschule bietet einmalige Möglichkeiten, wissenschaftlich herausragende und zugleich praxisnahe Forschung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Sonderkulturen zu betreiben. Dabei profitieren wir zugleich von einem engen Netzwerk zu nationalen und internationalen Partnern und von unserer eigenen hervorragenden Infrastruktur in Geisenheim. Vizepräsidentin Forschung Prof. Dr. Annette Reineke