AG Klimafolgenforschung an Spezialkulturen

Die Arbeitsgruppe „Klimafolgenforschung“ beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Auswirkungen steigender atmosphärischer CO2-Konzentrationen (Freiluft-Versuchseinrichtung FACE2FACE Geisenheim / Freiluft-Versuchseinrichtung FACE2FACE Gießen LOEWE-Schwerpunkt), der voranschreitenden Erwärmung und häufigeren Extremereignissen im Zuge des Klimawandels auf Pflanzen, Ökosysteme und biogeochemische Stoffkreisläufe, einschließlich der Produktion und Konsumption klimarelevanter Spurengase wie CO2, N2O (Lachgas) und CH4 (Methan). Zudem befasst sich die AG mit potentiellen Mitigations- und Adaptationsstrategien, vor allem im Bereich der Spezialkulturen.

Hochschule Geisenheim (HGU) erhält begehrtes Marie-Curie-Stipendium

Stipendiatin Carolyn-Monika Görres (Ph.D. Agroecology) beschäftigt sich mit der Erkennung von unterirdischen Bodenschädlingen ohne direkte Probennahme lediglich anhand von deren Gasausscheidungen (Methan)

Carolyn-Monika Görres (Ph.D. Agroecology), Stipendiatin der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen beschäftigt sich mit der Erkennung von unterirdischen Bodenschädlingen ohne direkte Probennahme lediglich anhand von deren Gasausscheidungen (Methan).

 

Das sogenannte European Fellowship ermöglicht Wissenschaftlern in einem europäischen Land der Wahl zu arbeiten. Carolyn-Monika Görres als Postdoc der Hochschule Geisenheim widmet sich der Erforschung zum Thema „Erkennung und Quantifizierung von Methanemissionen durch Käferlarven unter Verwendung stabiler Kohlenstoffisotope (CH4ScarabDetect: Detecting and quantifying CH4 emissions from scarab larvae using stable carbon isotopes)“. Oder, wie Prof. Dr. Claudia Kammann beim offiziellen Empfang Anfang des Jahres das Thema für Nicht-Wissenschaftler erklärte: „Engerling-Larven stoßen, im Gegensatz zu vielen anderen Insektengruppen, Methan aus – wie kleine „Kühe des Bodens„. Sie verraten daher ihre Anwesenheit, wenn man messen kann, wie viel Methan sie im Boden produzieren. Dabei gibt es aber ein Problem: Spezialisierte Bodenmikroorganismen verzehren einen Teil dieses Methans. Wir wollen daher Methoden entwickeln, mit denen beide Flüsse gleichzeitig gemessen werden können: Die Methan-Abgabe durch die Larven, und den Methanverzehr der Bodenmikroorganismen. Ziel ist es, mit der Messmethode im Freiland sagen zu können, wie stark ein Boden befallen ist – ohne die sonst üblichen, schweißtreibenden Grabungsarbeiten.“

 

Seit kurzem berichtet Carolyn-Monika Görres auf ihrem neuen Blog über den aktuellen Stand des spannenden Forschungsprojekts.

Arbeitsgruppenleitung

Foto Prof. Dr. Claudia Kammann

Prof. Dr. Claudia Kammann
Professur Klimafolgenforschung an Spezialkulturen

Gebäude: 7c / 'alte Phyto',
Raumnummer: 01.02
Tel. + 49 6722 502 755
E-Mail: Claudia.Kammannhs-gmde