Beurlaubung

Eine Beurlaubung kann gemäß §8 der Immatrikulationsverordnung des Landes Hessen vom 24.02.2010, geändert durch die Verordnung vom 23.04.2013 (GVBI S. 191 vom 17.05.2013) nur aus wichtigem Grund erfolgen z.B.

  1. bei einer Erkrankung, die ein ordnungsgemäßes Studium ausschließt,
  2. für die Ableistung einer studienbedingten Praktikumszeit, die nicht Teil des Studiums ist,
  3. für einen studienbedingten Auslandsaufenthalt,
  4. für die Zeit des Mutterschutzes in entsprechender Anwendung des Mutterschutzgesetzes, für die Elternzeit nach § 15 des Bundeserziehungsgeldgesetzes, für die Zeit der Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen,
  5. Zugehörigkeit zu einem auf Bundesebene gebildeten Kader (A, B, C oder D/C Kader) eines Spitzenfachverbandes im Deutschen Sportbund
  6. Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung.


Der Antrag auf Beurlaubung ist schriftlich zu begründen und außer in den Fällen 1 und 4 zu den im Antrag genannten Zeiten zu stellen. Die erforderlichen Nachweise sind beizufügen. Auch beurlaubte Studierende müssen die Semesterbeiträge fristgerecht für das jeweilige Semester einzahlen.

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Teilzeitstudium

Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf die durch die Immatrikulationsverordnung des Landes Hessen gegebene Möglichkeit, im Rahmen eines Vollzeitstudiums von einem Antrag auf ein Teilzeitstudium Gebrauch zu machen.

Studiengänge, die als Teilzeitstudiengänge angelegt sind, sind von den untenstehenden Regelungen nicht betroffen.

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Weitere Infos

> Rechtliche Grundlage
(Hessische Immatrikulationsverordnung)