Historie 1872 - heute

 

Die Königlich Preußische Lehranstalt für Obst- und Weinbau, ins Leben gerufen von dem Geisenheimer Eduard von Lade, wurde am 19. Oktober 1872 feierlich eingeweiht. Am 01. August 1971 wurde die Fachhochschule Wiesbaden gegründet – am 01. Januar 2013 wurde die Hochschule Geisenheim gegründet.


Somit sind am Campus Geisenheim nach fast 42 Jahren der Trennung Lehre und Forschung wieder vereint. Außerdem wird der 140jährigen Lehr- und Forschungsgeschichte in Geisenheim ein neues Kapitel hinzugefügt.

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Entwicklung in der Lehre in Geisenheim in den letzten 140 Jahren

Nachkriegszeit bis heute (1946-2013)
Der Wiederaufbau resultierte ab 01.04.1946 mit einem Angebot von vier Studienrichtungen: Weinbau und Kellerwirtschaft, Obst- und Gemüsebau, Zierpflanzen und Gemüsebau sowie Gartengestaltung. Vor allem in den gartenbaulichen Bereichen gab es zunächst hohe Studierendenzahlen (Abb. 1 unten). Ab 1950 gab es wieder Diskussionen darüber, ob in Geisenheim eine Garten- und Weinbauhochschule einzurichten wäre. Am 04.04.1960 wurde das 6-semestrige Studium eingeführt, damit erhielt Geisenheim den Status einer Ingenieurschule und die Bezeichnung des Abschlusses wurde in „Ingenieur“ abgeändert. In dieser Zeit lagen die Studierendenzahlen in den gartenbaulich-orientierten Studiengängen über denen der Fachrichtung Weinbau und Kellerwirtschaft. Als Zugangsvoraussetzungen für ein Studium wurden mindestens Realschulabschluss und vier Jahre Praxis – für Abiturienten drei Jahre Praxis – gefordert.

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