Hochschule GEISENHEIM University

Die Hochschule Geisenheim wurde am 1. Januar 2013 als „Hochschule Neuen Typs“ nach einer Konzeptbegutachtung durch den Wissenschaftsrat gegründet. Sie ist aus der Forschungsanstalt Geisenheim und dem Geisenheimer Fachbereich der Hochschule RheinMain hervorgegangen und hat ihre Wurzeln in der 1872 von dem vermögenden Geisenheimer Bürger Eduard von Lade ins Leben gerufenen „Königlich Preußischen Lehranstalt für Obst- und Weinbau“.

Eingang zur Hochschule

Aktuell nutzen rund 1350 Studierende die vielfältigen Möglichkeiten auf dem Campus Geisenheim ein praxisorientiertes Bachelor-Studium in den Studiengängen „Weinbau und Oenologie“, „Internationale Weinwirtschaft“, „International Wine Business (in englischer Sprache)“,  „Getränketechnologie“, „Gartenbau“ oder „Landschaftsarchitektur“ zu absolvieren oder ein forschungsbasiertes Masterstudium zu durchlaufen. In fünf Masterstudiengängen werden die gleichen Themenbereiche vertiefend abgedeckt bzw. gezielt erweitert, wie im Studiengang „Gartenbauwissenschaft“ oder in den kooperativen Studiengängen in „Oenologie“, Weinwirtschaft“ und „Getränketechnologie“ mit der Justus-Liebig-Universität Gießen oder dem gemeinsamen Studiengang „Umweltmanagement und Stadtplanung in Ballungsräumen“ mit der Hochschule RheinMain und der Frankfurt University of Applied Sciences. Drei weitere Masterstudiengänge im Weinbereich sind international ausgerichtet, der „Vinifera EuroMaster“ wird mit Studienorten in vier weiteren europäischen Ländern angeboten (Montpellier/Bordeaux, Frankreich; Madrid, Spanien; Lissabon/Porto, Portugal; Udine/Turin, Italien) sowie ein bi-lateraler Studiengang mit Universitätskonsortien in Italien (Udine/Turin) und mit der Universität für Bodenkultur in Wien. Die Hochschule verfügt über das Promotionsrecht in Kooperation mit anderen promotionsberechtigten Hochschulen im In- und Ausland.

Anwendungsbasierte und grundlagenorientierte Forschung sind das Herzstück der Forschungstätigkeit in Geisenheim. Die seit vielen Jahren am Standort Geisenheim gelebte interdisziplinäre Forschung wurde durch die Schaffung einer modernen Struktur weiter forciert. In sechs Forschungszentren werden alle Forschungsaktivitäten in den Bereichen „Angewandte Biologie der Spezialkulturen“, „Wein- und Gartenbau“, Landschaftsarchitektur und urbaner Gartenbau“, Weinforschung und Verfahrenstechnik der Getränke“, „Analytische Chemie und Mikrobiologie“ und Ökonomie“ koordiniert. Die Hochschule verfügt über eine weltweit einzigartige Infrastrukturplattform zur Klimafolgeforschung an Spezialkulturen, dem Geisenheimer FACE-(Free Air Carbon-dioxide Enrichment)-System zur Simulation der zukünftigen Klimabedingungen im Freiland.

Der Geisenheimer Campus bietet moderne Labor-, Medien-, Seminarräume und Hörsäle. Ein eigenes Weingut und ein eigener Getränkebetrieb sowie großzügige Freilandflächen im Obst-, Garten- und Landschaftsbau werden durch einen modernen Gewächshausbereich ergänzt. In Lehre und Forschung gibt es in Geisenheim ein umfangreiches internationales Angebot, das durch vielfältige Sprachkurse abgerundet wird. Insgesamt bestehen weltweit 114 Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus 40 Ländern, davon 28 Erasmus-Kooperationen für den Studierenden- und Dozentenaustausch.

Diejenigen, die sich für ein Studium in Geisenheim entscheiden, finden neben einer hohen Qualität in Forschung und Lehre auch ein hohes Maß an Lebensqualität in einer der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands vor, dem Rheingau. Die besondere Studienatmosphäre in Geisenheim ermöglicht eine beinahe „familiäre“ Verbindung zwischen Studierenden und Lehrenden und die Nähe zur Metropolregion „Rhein-Main“ trägt zusätzlich zur Attraktivität bei.

Kontakt:

Hochschule GEISENHEIM University
Von-Lade-Straße 1
65366 Geisenheim

Tel. +49 6722 502 0
Fax +49 6722 502 212
E-Mail infohs-gmde

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