Getränketechnologie (B. Sc.)

Das Institut Oenologie ist an folgenden Modulen und Lehrveranstaltungen des Studiengangs Getränketechnologie B.Sc. beteiligt:

Modul Oenologie

Das Modul Oenologie ist ein Pflichtmodul und setzt sich aus den Vorlesungen Technologie des Weines und Technologie des Schaumweines zusammen. Die Veranstaltungen finden im 3. und 4. Semester statt. Modulverantwortliche ist Frau Prof. Dr. M. Christmann, die auch die Vorlesung Technologie des Weines hält. Für die Technologie des Schaumweines zeichnet Herr Prof. Dr. B. Lindemann verantwortlich.

In den fünf SWS der Vorlesung Technologie des Weines werden folgende Inhalte vermittelt: Rohstoff Traube, Traubenverarbeitung, Mostbehandlung, Anreicherung, Gärung, Abstich, Schönungs- und Stabilisierungsverfahren, Einsatz Schwefeliger Säure, Filtration, Abfüllung, Rotweinbereitung, internationale oenologische Verfahren, Alkohol- und Säureharmonisierung. Diese Veranstaltung findet im 3. und 4. Semester statt.

Die Technologie der Schaumweinbereitung nimmt eine SWS ein. Hier werden folgende Inhalte vermittelt: Weinrecht, Grundlagen der Flaschen- und Tankgärung, Dosage, Materialien, Berechnungen zur Alkohol- und Kohlendioxidbildung Weitere Informationen finden Sie im Modulhandbuch auf Seite 34.

 

Modul Sensorik

Das Modul Sensorik ist ein Pflichtmodul und setzt sich aus einer Vorlesung im 1. und seminaristischem Unterricht im 2. Semester zusammen. Modulverantwortlicher ist Herr Prof. Dr. R. Jung.

In den drei SWS werden folgende Inhalte vermittelt: Grundlagen der Sensorik, Grundlagen der Sinnesphysiologie,, Prüferschulung, diskriminierende Testmethoden, quantitative und deskriptive Analyse mit praktischen Übungen, Prüfschemata zur Einzelprobenprüfung und Beurteilung von Getränken. Weitere Informationen finden Sie im Modulhandbuch auf Seite 14.

Modul Weinbeurteilung

Das Modul Weinbeurteilung ist ein Pflichtmodul und findet im 3. und 4. Semester statt. Modulverantwortlicher ist Herr Dipl. Ing. W. Pfeifer.

In den vier SWS des seminaristischen Unterrichts werden folgende Inhalte vermittelt: Verkostung mit unterschiedlicher Thematik aus den Bereichen iInternationale Weiß- und Rotweine, nationale und internationale Schaumweine, Erkennen geographischer Herkünfte, unterschiedliche sensorische Einflüsse durch verschiedene Weinbereitungsverfahren; Spezialweine (Sherry, Port- und Süßweine), nationale und internationale Prüfschemata, Anwendung der quantitativen deskriptiven Analyse, Weinansprache, Erkennen von Mängel, Fehler und Krankheiten bei Weinen. Die einzelnen Themen werden von Referaten und Ausarbeitungen der Studierenden fachlich ergänzt. Weitere Informationen finden Sie im Modulhandbuch auf Seite 44.

 

Verfahrenstechnische Übungen

Die Verfahrenstechnischen Übungen sind Bestandteil des Pflichtmoduls Verfahrenstechnik. In diesem mit 3 SWS angerechnetem Praktikum werden praktische Durchführung komplexer technischer Verfahren im angeschlossenen Großraum-Technikum und an ausgewählten Einzelmaschinen-Kombinationen zu den Themen:Traubenverarbeitung, Cross-Flow-Filtration,
Drehfilter, Kieselgur, Separatoren, Leistungsbewertung von Pumpen,
Getränkeabfüllverfahren, Karbonisierung, Reinigung und Desinfektion
(CIP-Reinigung), Plattenwärmetauscher durchgeführt.

In Verbindung mit der Vorlesung Verfahrenstechnik, sollen die Studenten das Verstehen, Planen, Koordinieren und Durchführen komplexer Verfahrensabläufe in der Wein- und Getränkebranche erlernen. Modulverantwortlicher ist Herr Dipl. Ing. W. Pfeifer. Die Vorlesung Verfahrenstechnik wird von Herrn Prof. Dr. M. Strobl gehalten.

Weitere Informationen finden Sie im Modulhandbuchhttp://www.hs-geisenheim.de/fileadmin/Dateien_Hochschule_Geisenheim/Studium/Studienverwaltung/Bachelor/WB_GT_IWW/Curricula_und_Modulhandb%C3%BCcher/Modulhandbuch_GT_Version_2__2014.pdf auf Seite 56 zu finden.

Projekt Sektherstellung

Im Wahlpflichtprojekt Sektbereitung wird die Theorie der Vorlesung Spezielle Technologie des Schaumweins von Herrn Prof. Dr. B. Lindemann in die Praxis umgesetzt. Projektverantwortlicher ist Herr Dipl. Ing. W. Pfeifer.

Konkret bedeutet dies, dass die Studierenden aus ihren eigenen Weinen mittels dem traditionellen Flaschengärverfahren Sekt herstellen können.

Dem Dosieren von Hefe, Zucker und Rüttelhilfe und dem Abfüllen und Verschließen folgt eine rd. neunmonatige Lagerung. Nach dieser Zeit wird durch ein dreiwöchiges Abrütteln auf klassischen Rüttelpulten die Hefe in den Flaschenhals befördert. Mit Hilfe eines Solebades wird nun der Sekt degogiert, d. h. der eingefrorene Hefepfropf wird mittels dem Kohlendioxiddruck aus dem Flaschenhals "geschossen". Danach erfolgt die Enddosage und das Verschließen der Flasche mit Korken und Agraffe.

Weitere Informationen finden Sie im Modulhandbuch auf Seite 41.