ALUMNI

VEG-Geisenheim Alumni Association e.V.

125. Jubiläum - 13. Mai 1894 -2019

Nachrichten für ehemalige Geisenheimer, Juni 1894

Am 13. Mai 1894, vor genau 125 Jahren, war die Geburtsstunde des Alumni-Verbandes der Hochschule Geisenheim, der VEG (Vereinigung ehemaliger Geisenheimer) – Geisenheim Alumni Association e.V.

Eine visionäre Gruppe um den Direktor der königlich-preußischen Lehranstalt für Obst- und Weinbau, Rudolf Goethe, unterzeichnete am 13. Mai 1894 das Gründungsprotokoll einer der ersten Alumni-Clubs in Deutschland.

Ihr Ziel war es, Bindeglied zwischen den Angehörigen der Geisenheimer Studienstätte und deren Studierenden bzw. Absolventinnen und Absolventen zu sein. Dieser Gedanke trägt die VEG bis heute und vereint alle Ehemaligen, Studierenden und Angehörigen der Hochschule Geisenheim in einem starken „Geisenheimer“ Verbund. 

 

Logo der VEG-Alumni

EINMAL GEISENHEIMER - IMMER GEISENHEIMER

Die stärkste Verbindung zwischen Menschen, sind die Erfahrungen, die sie teilen.

Als einer der ältesten Alumni-Verbände in Deutschland vertritt die Vereinigung Ehemaliger Geisenheimer (VEG) über 3.000 Alumni der Hochschule Geisenheim.

Die VEG fördert die fachliche Weiterbildung ihrer Mitglieder, führt wissenschaftliche Veranstaltungen und Tagungen durch, unterstützt Studierende durch Auskünfte, Beratung und Mentoring, pflegt die Beziehungen zu gleichartigen Vereinigungen andere Hochschulen, Forschungseinrichtungen und berufsbezogenen Einrichtungen und vieles mehr.

Neben dem viermal jährlich erscheinenden Magazin "PlanG" bietet die VEG ein starkes und weltweites Netzwerk.

Auszug der Satzung:
"Die Vereinigung verfolgt das Ziel, Forschung, Wissenschaft und Lehre an der Hochschule (Fachhochschule Wiesbaden) und an den Einrichtungen der Forschungsanstalt Geisenheim bzw. deren Vorgängereinrichtungen und eventuellen Nachfolgeeinrichtungen in Geisenheim, sowie den Kontakt und Erfahrungsaustausch zwischen den Absolventen, den Professoren, Mitarbeitern und Studenten zu fördern." 

Ihre Mitgliedschaft - Ihr Mehrwert

  • KOSTENFREIE MITGLIEDSCHAFT und Aufnahme in Alumni-Datenbank (bis zu 10 Semester)
  • kostenfreier Linked-In Premium Zugang (für Studierende)
  • kostenfreier Zugang zum Job Portal der Hochschule Geisenheim
  • Einladungen zu besonderen Veranstaltungen der Hochschule
  • Unterstützung der Mitglieder bei der Suche und Kontaktaufnahme zu früheren Kommilitoninnen und Kommilitonen, sowie Professorinnen und Professoren.
  • Einzelmitgliedschaft im Bund Deutscher Oenologen e.V. (BDO) - (Weinbau & Oenologie, Getränketechnologie, Internationale Weinwirtschaft, International Wine Business)
  • Kostenfreier Bezug des Magazins „Der Deutsche Weinbau“ inkl. „Der Oenologe“
  • Mitgliedschaft im Bundesverband der Hochschulabsolventen / Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur e.V. (BHGL) - (Gartenbau, Landschaftsarchitektur)
  • MItgliedschaft im VDL-Bundesverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V.
  • Hochschulmagazin „Plan G“ mit kostenfreie Zusendung weltweit
  • Vergünstigungen bei Veranstaltungen und Kooperationspartnern (Geisenheimer Instituts für Weiterbildung, Burg Schwarzenstein, u.a.)
  • Nutzung aktueller Stellenangebote
  • Beratung und Unterstützung bei der Planung und Organisation von Alumni-Jahrgangstreffen, Jubiläumstreffen und Alumni-Veranstaltungen.
  • Vergünstigungen bei Kursen (Life long learning) im GIW
  • Nutzung des Uni-Keller für Semestertreffen

Aktivitäten unserer Alumni

Good Crop: Geisenheimer Alumnus entwickelt Smoothie auf Treber-Basis

© Good Crop

Getränketechnologie-Absolvent Maximilian Grimm setzt auf ein Getränk mit regional und biologisch erzeugten Zutaten; das ist gut für Mensch und Umwelt.

Mit vielen Proteinen und einem hohen Ballaststoffgehalt kann Treber zu einer ausgewogenen Ernährung und mehr Wohlbefinden beitragen – „aber kaum ein Mensch weiß, was Treber überhaupt ist“, konstatiert der Geisenheimer Alumnus Maximilian Grimm. Das will er mit dem Jungunternehmen Good Crop ändern. Gemeinsam mit seinem Cousin Moritz Wiest und Julius Wenzel entwickelt und vermarktet er Smoothies auf Treberbasis. „Im Prinzip stellen wir aus Abfällen ein Getränk her“, erläutert er das „Upcycling“-Konzept. Denn Treber, das sind die bei der Bierherstellung anfallenden Rückstände des Braumalzes.

Grimms Getränk, das seit dem Herbst online und in ausgewählten Geschäften des Lebensmitteleinzelhandels erhältlich ist, besteht zu 35 Prozent aus Treber. Daneben sind ausschließlich Früchte aus biologischem Anbau im Getränk. „Wir verarbeiten nur heimische Früchte und keine Exoten mit langen Transportwegen“, betont der Geisenheimer. „Der Smoothie ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Umwelt, darauf legen wir großen Wert.“ Das Getränk, das ohne den Zusatz von Zucker auskommt, enthalte zudem etwa nur halb so viele Kalorien wie Saft. Zielgruppe sind deshalb neben Menschen, die sich bewusst ernähren wollen, beispielsweise auch Fitnessstudios.

Die Idee, Treber als Basis für ein Getränk zu nutzen, hatte Grimm bereits im Master-Studium der Getränketechnologie an der Hochschule Geisenheim. Gemeinsam mit seinem Kommilitonen Benedikt Meinung belegte er 2016 mit einer Limonade auf Treber-Basis Platz 3 bei der TROPHELIA, einem Wettbewerb für nachhaltige Lebensmittelinnovationen von Studierenden.

Dennoch war der Weg zum marktreifen Ballaststoff-Smoothie weit. Die jungen Unternehmer putzen auf der Suche nach einem Brauereipartner, der sie den Treber direkt vor Ort verarbeiten lässt, in der ganzen Nation Klinken. In einer großen süddeutschen Brauerei, „mitten im Sudhaus“, durften Grimm und seine Mitstreiter im Sommer dann schließlich ihre Anlage aufbauen. Tanks, Schläuche, Pumpen und Mühlen wurden über drei Wochen getestet, Druck, Temperatur und Mahlzyklen optimiert; drei Wochen, in denen Dipl.-Ing. (FH) Michael Ludwig vom Getränketechnologischen Zentrum der Hochschule und Dr. Claus-Dieter Patz vom Institut für Getränkeforschung den jungen Gründern „immer beratend zur Seite gestanden haben“.

„Es hat Spaß gemacht, dem Ziel jeden Tag einen Schritt näher zu kommen“, rekapituliert Grimm den Sommer. Nicht einmal die 35 bis 40 Grad Celsius und annähernd 100 Prozent Luftfeuchtigkeit im Sudhaus konnten die Stimmung trüben. Der beste Moment? „Als die 10.000 Flaschen endlich auf Paletten in den Laster gewandert sind!“

Die ersten Reaktionen der Kunden auf die Smoothies in den Geschmacksrichtungen Apfel-Rhabarber und Himbeer-Heidelbeer seien positiv, berichtet Grimm. Er weiß aber auch, dass es Start-ups in der Lebensmittelindustrie nicht leicht haben. Die Selbstständigkeit ist für den Winzersohn aus Geisenheim trotzdem reizvoll. Und er ist sich sicher, „der Treber ist ernährungsphysiologisch so wertvoll“, es gebe jede Menge weiterer Einsatzmöglichkeiten des Nebenprodukts in der Nahrungsmittelindustrie. Bevor er die auslotet, will er mit seinen Ballaststoff-Smoothies aber erst einmal dafür sorgen, dass Treber als Nahrungsmittel salonfähig wird.

Kategorien: Getränketechnologie (M.Sc.), Getränketechnologie (B.Sc.), Alumni, Nachrichten

Bilderreihe

Das Team um Alumnus Maximilian Grimm (m.) © Good Crop
Der verarbeitete Treber © Good Crop
Die jungen Gründer holen sich Unterstützung im Getränketechnologischen Zentrum der Hochschule Geisenheim. © Good Crop
© Good Crop

Impressionen

Kontakt

VEG - Geisenheim Alumni Association e.V.
Geschäftsstelle

Präsident Dipl.-Ing. Robert Lönarz

Verwaltungsgebäude, EG
Von-Lade-Str.1
65366 Geisenheim

Tel. +49 6722 502 741
Fax +49 6722 502 740

in Kooperation mit der

Abteilung Kommunikation, Hochschulbeziehung
"Alumni & Fundraising"

 

Ich habe noch heute Kontakt mit ehemaligen Kommilitonen und sogar Professoren. In einer kleineren Gruppe haben wir uns in regelmäßigen Abständen in unserem Stammlokal getroffen um dort alte Rieslinge zu probieren. Das sind meine schönsten Erinnerungen. Alumnus Wilhelm Weil, Weingut Robert Weil in Kiedrich/Rheingau