Information zur Bewässerung der Parkanlagen der Hochschule Geisenheim

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Information zur Bewässerung der Parkanlagen der Hochschule Geisenheim

Die Wassernutzung hat keinen Einfluss auf die Trinkwasserversorgung der Hochschulstadt und dient einzig der Erhaltung der denkmalgeschützten Parkanlagen.

Auch in Zeiten von anhaltender Trockenheit werden ausgewählte Bäume und Sträucher in den beiden Parkanlagen der Hochschule Geisenheim an der Villa Monrepos, Rüdesheimer Straße 5, und am zentralen Campus, Von-Lade-Straße 1, punktuell bewässert. Die Hochschule Geisenheim greift dazu auf Wasser aus einer eigenen Brunnenanlage zurück, die kein Trinkwasser führt. Die Bewässerung hat somit keinerlei Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung der Stadt. Diese wird aus Brunnen in anderen Gebieten gespeist.

Seit der Bürgermeister der Hochschulstadt Geisenheim am 11. August 2020 die Wasserknappheit in diesen Brunnen festgestellt hat, ist es untersagt, Wasser aus öffentlichen Trinkwasserleitungen zu verschwenden oder aufzuspeichern. Ebenso ist es verboten, das Wasser aus öffentlichen Trinkwasserleitungen zum Beregnen und Bewässern von Rasen- und Grünflächen oder Parkanlagen zu nutzen.

Obwohl die Hochschule Geisenheim auf den eigenen Brunnen, der kein Trinkwasser führt, zurückgreift, ist sie bestrebt, in der angespannten Situation Wasser zu sparen. Sie hat die Bewässerung der beiden denkmalgeschützten Parkanlagen auf ein Minimum reduziert. Bewässert werden lediglich ausgewählte Bäume und Sträucher, die von der Trockenheit besonders gefährdet sind. Dabei kann es mitunter dazu kommen, dass auch Rasenflächen im Radius der Sprenger sind. Dies ist der Mechanik der Beregnungsanlage geschuldet.

Die Parkflächen der Hochschule Geisenheim umfassen fast sechs Hektar und stehen teilweise unter Denkmalschutz. Einer der größten Schwarznussbäume Europas steht beispielsweise genauso im Park an der Von-Lade-Straße wie die Fichte mit den kleinsten Nadeln. Der Baumbestand stammt teils noch aus den Anfängen Parks Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Raritäten sind der Japanische Rosinenbaum, der orientalische Lebensbaum und die immergrüne Eiche. Beide Anlagen stehen den Bürgerinnen und Bürgern der Hochschulstadt zur Naherholung offen. Sie bieten nicht nur heimischen und fremden Pflanzenarten eine Heimat, sondern auch Tieren und Insekten, deren Lebensraum durch die punktuelle Bewässerung nach Möglichkeit ebenfalls geschützt werden soll.

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