„Von den Erkenntnissen, die hier gewonnen werden, profitiert die gesamte Gesellschaft“

Prof. Dr. Hans Reiner Schultz

Lehre und Forschung am Puls der Zeit: Angehörige und Partner der Hochschule Geisenheim und des Alumniverbandes blicken beim Neujahrsempfang 2020 gemeinsam auf die Entwicklung der Institution.

Gemeinsam mit Mitarbeitenden, Studierenden, Vertreterinnen und Vertretern der Gremien und Ministerien sowie von Unternehmen und Verbänden feierten die Hochschule Geisenheim und die VEG – Geisenheim Alumni Association e. V. am Montag, 13. Januar 2020, ihren Neujahrsempfang. VEG-Präsident Dipl.-Ing. (FH) Robert Lönarz verwies in seiner Begrüßung auf das große Geisenheimer Potenzial, das durch die „Verbindung akademischer Exzellenz mit der handfesten Vermittlung praktischer Fähigkeiten“ entstünde. Mit Geisenheimer Stärken wie Wissensdrang, Gemeinschaftsgefühl und einem großen Netzwerk ließe sich dieses Potenzial auch in den nächsten Jahren erschließen; Lehre und Forschung entwickelten sich – gerade mit Blick auf sich ändernde Herausforderungen – positiv.

Gesellschaftliche Herausforderungen und deren Bewältigung rückte auch Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Präsident der Hochschule Geisenheim, in den Fokus. Mit Albert Einsteins Zitat „Nicht alles was zählbar ist, zählt, nicht alles was zählt, ist zählbar.“ verwies er auf die gesellschaftliche Verantwortung der Institution. Die Hochschule müsse und werde sich nicht auf ihrer sehr guten Entwicklung seit Gründung ausruhen, sondern weiter daran arbeiten, besser zu werden. So sei für 2020 geplant, den konsequent nachhaltigen Umbau der Hochschule zu starten.

„Die Hochschule muss, kann und wird mit ihren Forschungs- und Studienkapazitäten zur Lösung großer Fragen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt und Ernährung beitragen“, betonte auch Prof. Dr. Georg F. Backhaus, Vorsitzender des Hochschulrats der Hochschule Geisenheim und vormals Präsident des Julius Kühn-Instituts. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiteten auf „spannenden Sachgebieten mit großem Zukunftspotenzial“; die Hochschule sei außerdem prädestiniert dafür, Forschungsergebnisse für die Praxis nutzbar zu machen, so Backhaus.

Ähnlich äußerten sich Frank Kilian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, und Christian Aßmann, Bürgermeister der Hochschulstadt Geisenheim, in ihren Grußworten. Kilian nannte die Hochschule eine „einzigartige Perle“, die am Puls der Zeit in Lehre und Forschung nachhaltige Strategien entwickle und vermittle. „Von den Erkenntnissen, die hier gewonnen werden, profitiert die gesamte Gesellschaft“, betonte der Landrat. Auch Aßmann zeigte sich „stolz“ auf die Entwicklung der Hochschule und verwies darauf, dass auch die Region selbst davon profitieren könne, beispielsweise durch die Etablierung des Gründerzentrums Rheingau.

Beate Reichhold-Appel vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) stellte für das neue Jahr in Aussicht, die Weiterbildungsangebote der Gartenakademie gerade für Studierende noch attraktiver zu gestalten, um zur positiven Entwicklung des Studienstandortes beizutragen.

Dr. Franz-Josef Jung, Bundesminister a.D. und Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der Hochschule Geisenheim (GFHG), nannte in seinem Grußwort die Qualität in Lehre und Forschung sowie die starke Internationalität der Institution als deren prägende Merkmale. Um diesen „Geist der Bildungseinrichtung“ auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiterzutragen, benötige es den unbedingten Willen und die Motivation, den formulierten Ansprüchen gerecht zu werden, so VEG-Präsident Lönarz. Der Neujahrsempfang zeigte erneut: Auch dank der starken Unterstützung ihrer Partner aus den verschiedenen Bereichen kann der Hochschule Geisenheim dies gelingen.

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Dipl.-Ing. (FH) Robert Lönarz
Prof. Dr. Georg F. Backhaus
Landrat Frank Kilian
Bürgermeister Christian Aßmann
Beate Reichhold-Appel vom LLH
Dr. Franz-Josef Jung