Ein ganz besonderer Nährboden für Innovation

Wissens- und Technologietransfer, Existenzgründung und Alumni-Netzwerk - in Geisenheim setzt man seit der Gründung im Jahr 1872 auf eine Vernetzung dieser Erfolgsbausteine. Dr. Elena Siebrecht, neue Wissentransfermanagerin an der Hochschule Geisenheim, erklärt im Gespräch wie sie mit diesem gewachsenen Netzwerk neue Ideen für Start-ups und die Kooperation mit Unternehmen fördern will.

Die Hochschule Geisenheim ist seit Januar 2017 Mitglied im Startup-Netzwerk der IHK Wiesbaden. Weitere Mitglieder des Netzwerkes sind die Hochschule Fresenius, die European Business School (EBS), die Hochschule RheinMain, die Business Angels Frankfurt und der Heimathafen Wiesbaden. Ziel des Netzwerks ist es, die Rahmenbedingungen für Startups, Gründungen und Unternehmensnachfolge in der Region Rheingau-Taunus zu verbessern.

Zu  Beginn des Jahres 2017 wurde sowohl eine Verwertungs- als auch eine Transferstrategie im Bereich Wissens- und Technologietransfer beschlossen.

Das Geisenheimer Institut für Weiterbildug (GIW) stellt sich aktuell ganz neu auf, um der gestiegenen Nachfrage an lebenslanger Weiterbildung am Arbeitsmarkt gerecht zu werden. Dazu definieren derzeit die Abteilungen Weiterbildung und Caeer Service, Veranstaltungsmanagement, Hochschulbeziehungen und Kommunikation, sowie die Campus Geisenheim GmbH innovative Formate und Strukturen.

In Geisenheim wird seit Gründung der Vereinigung Ehemaliger Geisenheimer - Geisenheim Alumni Association e.V. vor 125 Jahren, in enger Kooperation mit den Institutionen vor Ort, ein starkes Alumni-Netzwerk gepflegt.  Mit über 2.700 organisierten Mitgliedern in aller Welt kann die Hochschule auch nach Neugründung als 13. Hochschule des Landes Hessens auf einen starken Partner bauen. 

Die Plattform "Technologieland Hessen" führte zum Thema ein Interview mit Dr. Elena Siebrecht:

Frau Dr. Siebrecht, wie ist Ihre Rolle als Wissenstransfermanagerin entstanden und was sind Ihre Ziele?

"Der Wissenstransfer ist schon immer ein fester Bestandteil der Aktivitäten an der Hochschule Geisenheim. Dieser war allerdings in den allermeisten Bereichen sehr individuell geprägt und nicht an eine zentrale Stelle gebunden. Mit der Schaffung der Wissenstransfermanagerin wurde dies nun nachgeholt. 

Als Wissenstransfermanagerin bin ich für alle Institute Ansprechpartnerin für Kooperationsprojekte mit der Wirtschaft und alle Projekte, die das Wissen in die Gesellschaft tragen. Mein Ziel ist es, als zentrale Anlaufstelle für externe und interne die Vernetzung weiter voranzubringen, Synergien zu bündeln, Kooperationen zu stärken und weiter auszubauen sowie neue Partnerschaften zu identifizieren. Auch ein regelmäßiger Austausch mit den Transferstellen der anderen Hochschulen ist mir ein großes Anliegen.  Die Hochschule Geisenheim möchte außerdem mehr für die Innovationen tun und verstärkt mit meiner Person auch die Gründerberatung."

Lesen Sie das gesamte Interview: 

https://www.technologieland-hessen.de/news/33754