Staatssekretärin Ayse Asar übergibt an der Hochschule Geisenheim Bescheide im Rahmen der Förderlinie „Hessen Horizon“

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Staatssekretärin Ayse Asar übergibt an der Hochschule Geisenheim Bescheide im Rahmen der Förderlinie „Hessen Horizon“

v.l.n.r.: Dr. Maria Schulze-Sylvester, Staatssekretärin Ayse Asar, Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Vizepräsidentin für Forschung der Hochschule Geisenheim Prof. Dr. Annette Reineke; Bildquelle: WOODWORKS

Exzellente Wissenschaft, der europäische Grüne Deal und wirtschaftliche Modernisierung – darum dreht sich das EU-Programm für Forschung und Innovation, „Horizon Europe“. Das Land Hessen hat mit „Hessen Horizon“ einen Anschubfonds für EU-Forschungsprojekte hessischer Hochschulen aufgelegt, von dem die Hochschule Geisenheim gleich mehrfach profitiert.

Staatssekretärin Ayse Asar hat am 07. September 2021 den Bescheid zum Fonds „Hessen Horizon“ am Geisenheimer Campus übergeben. „Eines von vielen gelungenen Projekten von Hessen Horizon realisiert die Hochschule Geisenheim University, die sich für die EU-Forschung weiter öffnet und spannende Forschungsprojekte mit internationalen Partnern realisieren wird“, so Staatssekretärin Ayse Asar. „Um diese Potenziale für Hessen noch weiter zu stärken und die Möglichkeiten der EU-Förderung zu nutzen, unterstützt das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst explizit die Anbahnung europäischer Forschungsprojekte. Die Investition in Wissenschaft und Forschung und damit in kluge Köpfe ist angesichts vieler Krisen gerade heute enorm wichtig.“

Die Vizepräsidentin für Forschung der Hochschule Geisenheim, Prof. Dr. Annette Reineke, stellte das im letzten Jahr erarbeitete Strategiekonzept zur EU-Forschung vor, welches nun dank Hessen Horizon umgesetzt werden kann. Ziel dieses Forschungskonzeptes ist eine Steigerung der Erfolgschancen bei Fördervorhaben der EU. So wird es ab 01. Oktober personelle Unterstützung durch eine Referentin für EU-Forschungsvorhaben geben, die Geisenheimer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Zeitpunkt der Projektanbahnung und Partnerfindung bis zum Projektmanagement unterstützen soll. Des Weiteren ist im Rahmen des EU-Forschungskonzeptes der Ausbau internationaler Forschungsverbünde insbesondere im Bereich Landschaftsarchitektur und Gartenbau vorgesehen. Hierzu kann u. a. auf bestehende Kooperationen des Kompetenzzentrums Kulturlandschaft (KULT) mit Partnern in Osteuropa wie z. B. einer Universität in der Ukraine, aufgebaut werden. Dank dieser ausgezeichneten hessischen Förderinitiative erhofft sich die Hochschule Geisenheim, die komplexen Themen der Zukunft gemeinsam mit entsprechenden Partnern erfolgreich zu bearbeiten.

Die Veranstaltung vermittelte einen Einblick in die Vielfältigkeit der durch Hessen Horizon geförderten Aktivitäten. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat das Förderprogramm Hessen Horizon mit einem Förderumfang von acht Mio. Euro bis Ende 2023 ausgestattet.

Ein weiterer Teil von Hessen Horizon ist das viel beachtete Marie Skłodowska-Curie-Stipendium Hessen, das hervorragenden ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit exzellenter EU-Bewertung einen Forschungsaufenthalt an hessischen Hochschulen oder Forschungsorganisationen ermöglicht. Eine der ersten durch Hessen Horizon geförderte Marie-Curie-Skłodowska-Stipendiatinnen, Dr. Maria Schulze-Sylvester, stellte ihr Forschungsprojekt „Rebenanbau im Zeitalter des Klimawandels: Auswirkungen auf Pflanzen-Vektor-Virus-Interaktionen“ vor, welches sie ab 01. Oktober am Institut für Phytomedizin der Hochschule Geisenheim bearbeiten wird. Schulze-Sylvester hat kürzlich ihre Promotion in Argentinien abgeschlossen und kann nun dank Hessen Horizon auf ihren Arbeiten aufbauen und diese in Geisenheim fortführen.

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Einblicke des im Bau befindlichen Hörsaalgebäudes am Campus; Bildquelle: WOODWORKS
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