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Corona-Semester dank Digitalisierung der Lehre erfolgreich abgeschlossen

Prof. Dr. Randolf Kauer, Studienbereichsleiter Weinbau und Oenologie der Hochschule Geisenheim, bewertet die Erfahrungen des Sommersemesters 2020, das maßgeblich durch die Corona-Pandemie geprägt war, positiv. Im Wintersemester 2020/21 strebt die Hochschule Geisenheim eine Mischung aus Präsenz- und Online-Lehre an.

Anlässlich seiner Amtseinführung im März 2020 hatte der Vizepräsident Lehre der Hochschule Geisenheim, Prof. Dr. Alexander von Birgelen, die Digitalisierung „als einen der wichtigsten Treiber innovativer Lehre“ bezeichnet. Im darauffolgenden Sommersemester 2020 erhielt die Digitalisierung der Lehre wegen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen eine unerwartete Eigendynamik. „Rückblickend können wir die Erfahrungen und die Entwicklung in diesem Bereich positiv bewerten“, sagt Prof. Dr. Randolf Kauer, Studienbereichsleiter Weinbau und Oenologie an der Hochschule Geisenheim. 

Dozierende wie Studierende mussten sich auf neue Formate und didaktische Methoden einlassen: Podcasts, Web-Seminare, Lehrvideos und vertonte Präsentationen wurden erstellt und konnten synchron oder asynchron abgerufen werden. Dank des internen Supports durch die Abteilungen Hochschuldidaktik und eLearning sowie IT und Rechenzentrum habe das „sehr gut“ funktioniert, betont Kauer. Oberste Priorität sei es gewesen, durch die Vermittlung der relevanten Lehrinhalte die Modulziele zu erreichen und insbesondere den Studierenden der höheren Semester den Abschluss ohne Zeitverlust zu ermöglichen. Dass die Studierenden ihre Anmeldungen zu den Abschlussthesen und Klausuren, die um zwei Wochen nach hinten verschoben wurden, weitgehend aufrechterhalten haben, wertet er als gutes Zeichen. Mittlerweile sind fast alle Abschlusskolloquien durchgeführt und für die Absolventinnen und Absolventen eine online Verabschiedung geplant.

Kauer betont auch das besondere Engagement der Dozierenden: Präsenzveranstaltungen – Praktika, Übungen, Sensorik – seien ab dem 18. Mai 2020 langsam wieder gestartet, natürlich mit kleineren Gruppengrößen und unter Berücksichtigung eines strengen Hygienekonzepts. Dozierende hätten deshalb mitunter doppelt so viele Termine anbieten müssen wie in einem normalen Semester. Module wie die Projekte „Allgemeiner Weinbau“ und „Ökologischer Weinbau“ fanden in einer Mischung aus asynchron bereitgestellten Informationen wie vertonten Präsentationen und Präsenz-Arbeiten im Weinberg statt. Auch die „Sensorik“, die „Weinbeurteilung“ sowie weinbautechnische und verfahrenstechnische Übungen konnten durch die Aufteilung in viele Kleingruppen erfolgreich zum Abschluss gebracht werden.

Das wird sich auch im kommenden Wintersemester nicht ändern: Die Gruppengrößen bleiben unverändert klein, dennoch soll die Präsenz nach Lage der Dinge wieder erhöht werden. „Denn letztendlich ist das Studium an der Hochschule Geisenheim sehr praxisorientiert und das soll auch in „Corona Zeiten“ sichergestellt sein“, betont Kauer.

Vor allem den neuen Erstsemestern soll der Einstieg ins Studium mit möglichst viel Präsenzzeit erleichtert werden. „Es geht ja auch um die soziale Komponente, den Austausch mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen, das Kennenlernen der Dozierenden und des Campus‘“, sagt er. Wer sein Studium an der Hochschule Geisenheim zum Wintersemester 2020/21 aufnehmen will und die Voraussetzungen erfüllt, kann sich noch bis zum 19. Oktober 2020 unter www.hs-geisenheim.de/bewerbung einschreiben. Nähere Informationen zur Umsetzung der Curricula im Wintersemester sind ebenfalls online verfügbar.

Kategorien: Weinbau, Önologie und Weinwirtschaft (M.Sc.), VITIS-VINUM (M.Sc.), Vinifera EuroMaster (M.Sc.), Oenologie (M.Sc.), Weinbau und Oenologie (B.Sc.), Deutsch-Italienischer Doppel-Bachelor, Nachrichten