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Bürgerkonsortium „Brömserburg“ und Hochschule Geisenheim streben Kooperation zur BUGA 2029 an

© Bernhard Herzer

Präsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Vertreterinnen und Vertreter der Studien- und Forschungsbereiche sowie die Abteilung Kommunikation und Hochschulbeziehungen der Hochschule Geisenheim diskutierten in der vergangenen Woche erste Ideen mit den Initiatoren.

Die Brömserburg in Rüdesheim wird 2029 das östliche Tor zur Bundesgartenschau im Welterbe Oberes Mittelrheintal (BUGA 2029) sein. Sie gehört in ihren Ursprüngen wohl zu den ersten festen Burgen im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Derzeit bemüht sich ein Bürgerkonsortium nachhaltig um den Erhalt der Burg am Rhein. Unterstützung erhält das Konsortium dabei unter anderem von der Hochschule Geisenheim; für Freiluftveranstaltungen im Garten der Burg hat die Hochschule ihren Weinstand kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Speziell mit Blick auf die BUGA 2029 soll diese Zusammenarbeit nun intensiviert werden. Auf Einladung von Vera Jung und Johannes Meuer vom Bürgerkonsortium sowie Roger Baumeister, Geschäftsführer der Campus Geisenheim GmbH, führte Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Präsident der Hochschule Geisenheim, in der vergangenen Woche erste Gespräche über den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung. Prof. Dr. Manfred Stoll, Leiter des Instituts für allgemeinen und ökologischen Weinbau, Dipl.-Ing. Agr. Eike Kaim, Studienbereichsleiterin Gartenbau und Logistik Frischprodukte, Prof. Dr. Otmar Löhnertz, Leiter des Instituts für Bodenkunde und Pflanzenernährung, sowie die Marketing- und Kommunikationsexperten der Hochschule um Campus-Manager Robert Lönarz begleiteten das Treffen. Gemeinsam entwickelten sie erste Ideen, wie die Hochschule mit ihrer Expertise rund um Wein- und Gartenbau, Landschaftsarchitektur und Landschaftsentwicklung sowie in den übergreifenden Themenbereichen Biodiversität, Ressourceneffizienz und Klimawandel nachhaltig Mehrwerte schaffen kann.

Die Meinung zum Abschluss des Treffens war einhellig: Eine Zusammenarbeit, mit der die Hochschule zur Entwicklung der Region und zum Erhalt des kulturellen Erbes beiträgt und gleichzeitig die Chance erhält, ihr Studienangebot rund um Pflanzen, Natur, Wein, Getränke und Lebensmittel einem breiten Publikum zu präsentieren, stellt für beide Seiten ein lohnendes Ziel dar.

Kategorien: HOCHSCHULE, Kommunikation und Hochschulbeziehungen, Nachrichten

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