Rudolf-Hermanns-Stiftung

Preise für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf allen Gebieten der Wein- und Gartenbauwissenschaften sowie Auszeichnung von Abschlussarbeiten

Die Rudolf Hermanns Stiftung hat ein Stammkapital von ca. 750.000 Euro. Sie vergibt Preise für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf allen Gebieten der Wein- und Gartenbauwissenschaften. Die Preisverleihung findet in der Regel alle zwei Jahre, im Wechsel mit den Auszeichnungen für Abschlussarbeiten statt.

2008 hat die Rudolf Hermanns Stiftung einen Preis für hervorragende Abschlussarbeiten von Absolventen der Studiengänge Weinbau, Oenologie, Gartenbau und Landespflege an der Hochschule Geisenheim ins Leben gerufen. Diese Auszeichnung wird in der Regel alle zwei Jahre vergeben und ist mit einer Preissumme von € 1.000,00 verbunden.

Bewerbung

Laut Satzung der Rudolf Hermanns Stiftung entscheidet der Vorstand auf Vorschlag des Kuratoriums über die Vergabe von Stiftungsmitteln.

Die Richtlinien für die Vergabe von Preisen und Förderungsmitteln, Auszeichnungen sowie von Stipendien und Zuwendungen regelt die Einzelheiten.

Bewerbungen für die Verleihung eines Preises sind mit einem Antragsformular, schriftlich an die Rudolf Hermanns Stiftung zu richten (siehe auch § 3 der Richtlinien).

Der Stifter Rudolf Hermanns

Der Stifter, Rudolf Hermanns, stammt aus einer alteingesessenen Gärtnerfamilie in Völklingen/Saar und wurde dort am 24. Juni 1927 geboren. Auf eigenen Wunsch erlernte Rudolf Hermanns den Beruf des Gärtners und gegen den Willen der Eltern hat sein Großvater dafür gesorgt, dass Rudolf Hermanns in Geisenheim, an der damaligen Lehr- und Forschungsanstalt, studieren konnte. Nach Tätigkeit bei der Firma Süptitz in Hamburg arbeitete er in Gärtnereien in Schweden, Holland, Norwegen, Frankreich und England, um seinen Erfahrungshorizont zu erweitern. Dabei lernte er auch die Sprachen dieser Länder und beherrschte sie jeweils fließend.

Nach seinen "Wanderjahren" hatte Rudolf Hermanns Wissen und Erfahrung gewonnen und wollte den väterlichen Betrieb übernehmen. Da jedoch beide Eltern noch relativ jung waren, zeigten sie wenig Bereitschaft, und Rudolf Hermanns gab ihnen eine Bedenkzeit. Nachdem er keine positive Resonanz erfuhr, entschloss er sich, in die U.S.A. auszuwandern, und fand 1958 eine Anstellung in einer Gärtnerei in Milwaukee. Durch Fürsprache bekam Rudolf Hermanns 1960 eine Anstellung als Verkaufsberater bei der Firma Fred C. Glöckner in New York für das Gebiet Colorado. Später wurde sein Gebiet um Texas, Oklahoma und Louisiana erweitert. Fred C. Glöckner verkauft in den gesamten U.S.A. Bedarfsartikel, wie z. B. Saaten, Jungpflanzen und Pflanzen aller Art, für Gärtnereien. Die Firma hat mit ca. 25 bis 30 Verkäufern die gesamten U.S.A. betreut.

Rudolf Hermanns hat als Verkäufer Nr. 30 in der Reihenfolge angefangen und sich dann auf Platz 2 der Erfolgsskala hochgearbeitet. Die genaue Planung aller Termine war für Rudolf Hermanns ein Erfolgsrezept, denn Mr. Glöckner wusste immer für mehrere Wochen im voraus, an welchem Tag und zu welcher Stunde Rudolf Hermanns wo zu erreichen war. Auch bei seinen Kunden war Rudolf Hermanns sehr geschätzt und beliebt. Seine Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit brachten ihm die Bezeichnung "Rudi, the German" ein. Rudolf Hermanns hat später seinen Wohnsitz in das Zentrum seines Beratungsgebietes nach Arlington/ Texas gelegt. Auf dem Gelände des Universitätskampus mietete sich Rudolf Hermanns eine bescheidene Studentenwohnung, zusammen mit einer weiteren Wohnung, in der er sein Büro unterhielt. Rudolf Hermanns zeichnete sich durch großen Fleiß und Sparsamkeit aus. Sein Wunsch war es, nach Eintritt in den Ruhestand noch einmal ein Studium aufzunehmen. Dazu ist es jedoch leider nicht mehr gekommen.

Die Stiftung

Rudolf Hermanns hatte stets das Ziel, hervorragende Leistungen zu erbringen. Daher war es sein Wunsch, andere Menschen, die gleichermaßen Hervorragendes geleistet haben, zu honorieren und ihnen Hilfestellung zu geben, damit sie weitere herausragende Leistungen erbringen können.

Rudolf Hermanns hat das Fundament für sein Wissen und seinen späteren beruflichen Erfolg in Europa erhalten; in Texas fand er eine neue zweite Heimat. Er beschloss, dass sein gesamtes Vermögen in zwei Stiftungen in Texas und Geisenheim einfließen solle. Sowohl für die Universität von Texas als auch die damalige Forschungsanstalt Geisenheim und heutige Hochschule Geisenheim sind es die größten Stiftungen, die je errichtet wurden.

Die Stiftung versteht sich daher auch als eine Institution, die sich im Sinne Rudolf Hermanns europäisch betätigt. Ziel ist es, wissenschaftliche Leistungen aus dem Bereich des Garten- und Weinbaues zu honorieren, die sich speziell um die Weiterentwicklung dieser Disziplinen verdient gemacht haben. Insbesondere sollen die praktischen Aspekte solcher Arbeiten eine Würdigung erfahren. Gleichermaßen können auch Studienbeihilfen für bedürftige Geisenheimer Studenten ausgegeben werden.

Die Rudolf-Hermanns-Stiftung hat 1990 ihre Arbeit aufgenommen und 1991 zum ersten Mal Preise vergeben. Ein Blick auf die Liste der bis jetzt ausgezeichneten Preisträger belegt hinreichend, dass der Wirkungskreis der Stiftung eine europäische Dimension aufweist.

Ein weiteres Ziel der Stiftung ist es, die Mobilität von Wissenschaftlern zu unterstützen. Die ehemalige Dienstwohnung im Institut für Rebenzüchtung wurde mit Hilfe der Stiftung zu einem Appartementhaus umgebaut und steht nun als "Rudolf Hermanns Haus" für ausländische Wissenschaftler und Studenten zur Verfügung. So besteht die Möglichkeit, in der Hochschule Geisenheim für mehrere Wochen oder Monate zu Gast zu sein und zusammen mit den Geisenheimer Wissenschaftlern zu arbeiten.

Die Rudolf Hermanns Stiftung hat ein Stammkapital von ca. 750.000 Euro. Sie vergibt Preise für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf allen Gebieten der Wein- und Gartenbauwissenschaften.

Die Stiftungsgründung im Jahr 1987

Hiermit errichten wir die Stiftung

“Rudolf Hermanns Stiftung”

mit dem Sitz in Geisenheim am Rhein als rechtsfähige Stiftung des Bürgerlichen Rechts.

Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaftlern, wissenschaftlichen Arbeitseinheiten und Studenten, und zwar vor allem solcher, die an der Forschungsanstalt Geisenheim tätig sind, oder an den Fachbereichen Weinbau und Oenologie, Gartenbau und Landespflege der Fachhochschule Wiesbaden studieren oder studiert haben.

Die Stiftung erhält folgende Vermögensausstattung: ca. 1 Mio. DM gemäß Anlage.
Organe der Stiftung sind ein aus 3 Personen bestehender Vorstand und das Kuratorium.

Im Einzelnen gilt für die Stiftung die nachstehende Verfassung.

gez. Prof. Dr. Schaller                gez. Dieter Süptitz

handelnd in ihrer Eigenschaft als Testamentsvollstrecker über den Nachlass des am 01.04.1985 verstorbenen Rudolf Hermanns.

Geisenheim, den 02.12.1987

Die Preisträger

Preisverleihung 2016

Prof. Dr. Denis Dubourdieu, Bordeaux, Frankreich
€ 10.000,00 (gemeinsam mit der Hochschule Geisenheim)
"Aromaforschung im Wein"

 

Natalia Sapoukhina, Angers-Nantes, Frankreich
€ 2.500,00
"MARCUS - Management of Resistant CUltivarS"

Preisträger 1991 bis 2015

Preisträger seit 1991

€ 7.500,00 - Dr. Manfred Stoll, Geisenheim, Deutschland„Infrarot-Wärmebilder zur Früherkennung von Stress und zur Verbesserung der ökologischen Effizienz bei Weinreben“ (2009)

€ 5.000,00 - Arbeitsgruppe Dr. Brion Duffy, Wädenswil, Schweiz
„Applied genomics of Erwinia amylovora for improving fire blight control strategies.“ (2011)

€ 5.000,00 - Dr. Henryk Flachowsky, Dresden, Deutschland
„Entwicklung eines „Fastbreeding“ Züchtungsprogramms für die Züchtung krankheitsresistenter Baumobstsorten für einen umweltschonenden Anbau.“ (2011)

€ 5.000,00 - Prof. Dr. Stefano Poni, Piacenza, Italien
„Early leaf removal as a new agronomic tool to control yield and improve cluster morphology and grape composition in Vitis vinifera L. cultivars.“ (2011)

€ 5.000,00 - Dr. Simone Castellarin und Dr. Gabriele Di Gaspero, Udine, Italien
„Flavonoid biosynthesis in grapevine: genetic control and response to water availability“ (2009)

€ 5.000,00 - Dr. Bénédicte Quilot-Turion, Montfavet Cedex, Frankreich
„Analysis of the genetic variation of stone fruit quality via ecophysiological modelling“ (2009)

€ 5.000,00 - Arbeitsgruppe „Reblaus“
Leitung Prof. Dr. Astrid Forneck, wissenschaftliche Begleitung Prof. Dr. Rolf Blaich, Universität Hohenheim
Die Forschungen umfassen reblausrelevante Themen, wobei insbesondere die Interaktionen zwischen der Rebe als Wirt und der Reblaus im Vordergrund standen. Die Arbeiten von Frau Forneck und ihrem Team brachten neue Erkenntnisse über die Anpassung des Parasiten an die Wirtspflanze, die Bildung von neuen Biotypen. Durch den Einsatz molekulargenetischen Methoden war es möglich, die Ergebnisse in relativ kurzer Zeit zu gewinnen. (2007)

€ 5.000,00 - Dr. Imre J. Holb, Universität Debrecen, Ungarn
„Entwicklung von Bekämpfungsstrategien bei Apfelschorf“ (2005)

€ 5.000,00 - Gemeinsame Forschungsarbeit:Dr. Artemis Rumbou, Volos, Griechenland  und Dr. Davide Gobbin, Eidgenössische Technische Hochschule, Zürich, Schweiz
„Mehltau an Reben“ (2005)

€ 5.000,00 - Dr. Levante Kiss, Budapest, Ungarn
„Identification of powdery mildew fungi causing epidemics on tomato in different parts of the world“ (2003)

€ 5.000,00 - Prof. Yuri A. Zubarev und seine Arbeitsgruppe, Barnaul, Russland
„The varieties of Sea-Buckthorn breeding of the Lisavenko Research Insitute of Horticulture für Siberia“ (2003)

DM 10.000,00 - Arbeitsgruppe Dr. Köhl, Wageningen/Holland
„Biological control of Botrytis cinerea by Ulocladium atrum: from antagonist screening to applications under commercial growing conditions“ (2001)

DM 10.000,00 - Arbeitsgruppe Ph. D. Enkegaard, Kopenhagen/Dänemark
 „Biological control of glasshouse pests“ (2001)

DM 10.000,00 - Dr. Peter Darby, Kent, England
„Züchtungsprogramm zur Herstellung eines Zwerighopfens und dessen Einführung in den Markt“ (1999)

DM 10.000,00 - Dr. Walter Preil, Ahrensburg, Deutschland
„Züchtung kalktoleranter Rhododendron“ (1999)

DM 10.000,00 - Prof. Dr. D. Alt, Osnabrück, Deutschland
„Entwicklung der CAT-Methode für die Untersuchung von Kultursubstraten auf Massen- und Spurenelemente“ (1998)

DM 10.000,00 - Dr. Werner Koblet, Wädenswil, Schweiz
„Grundlagen der Assimilatverteilung in Reben, und ihre Anwendung auf die Ertrags- und Qualitätsbildung“ (1998)

DM 10.000,00 - Prof. Mario Fregoni, Piacenza, Italien
„Entwicklung eines Kartenwerkes zur Charakterisierung des Ernährungszustandes von Reben in Italien“ (1997)

DM 10.000,00 - Dr. Mohamed Haïssam Jijakli, Gembloux, Belgien
„Biologische Pilzbekämpfung von gelagerten Früchten mit Hilfe spezieller Hefen“ (1997)

DM 10.000,00 - Prof. Dr. Roar Moe, Ås, Norwegen
„Entwicklung und Beurteilung von Wachstumsprozessen bei Gewächshauskulturen“ (1997)

DM 10.000,00 - Dr. Roeland Voorrips, Wageningen, Niederlande
„Erarbeitung eines züchterischen Konzeptes zur Bekämpfung der Kohlhernie“ (1997)

DM 10.000,00 - Prof. Dr. Cesare Intrieri, Bologna, Italien
„Erziehung im Weinbau / Anbausystem-Entwicklung“ (1996)

DM 10.000,00 - Götz Reustle, Hohenheim und Maria Harst, Siebeldingen, Deutschland
„Entwicklung eines Regenerationssystems für Protoplasten der Rebe“ (1995)

DM 10.000,00 - Margarethe Serek, Frederiksberg, Dänemark
„Possibilities for prolonging the postharvest life of potted flowering plants and cut flowers“ (1995)

DM 10.000,00 - Arbeitsgruppen Lucia Martinelli, P. Bragagna, V. Poletti und Lucia Martinelli und G. Mandolino, San Michele, Italien
„Somatic embryogenesis from leaf- and petiole-derived callus of Vitis
rupestiris S.“ / „Genetic transformation and regeneration of transgenic plants on grapevine (Vitis rupestris S.)“ (1994)

DM 10.000,00 - Christa Fischer, Dresden-Pillnitz, Deutschland
„Ermittlung von Donoren für Mehrfachresistenz als Grundlage für die Züchtung von mehrfachresistenten Apfelsorten für den integrierten Apfelanbau“ (1994)

DM 10.000,00 - Arbeitsgruppe Martin Fischer, Rolf Bünner, Martin Hasemann und Britta Kaltschmidt, Dresden-Pillnitz, Deutschland
„Sammlung, Bewertung, Nutzung und Erhaltung genetischer Ressourcen bei Obst“ (1992)

DM 10.000,00 - Hans Reiner Schultz, Davis, USA
„Entwicklung eines Photosynthese-, Wachstums- und Lichtinterzeptionsmodells für verschiedene Laubwandsysteme bei Reben (Vitis vinifera L.) (1992)

DM 10.000,00 - Georg Hill, Oppenheim, Deutschland
„Prognosesystem zur Risikoabschätzung der Rebenperonospora (Plasmopora viticola)“ (1991)

DM 10.000,00 - Evelin Schöpplein und Frank Will, Geisenheim, Deutschland
„Biochemische und chromatographische Charakterisierung von Fruchtsaft-Polysaccariden unter Verwendung hochgereinigter Glycanasen“
„Strukturaufklärung neutraler Polysaccaride aus Apfelsaft“ (1991)

DM 10.000,00 - Fritz-Gerald Schröder, Großbeeren, Deutschland
„Entwicklung und pflanzenbauliche Grundlagen eines erdlosen Kulturverfahrens“ (1991)

DM 10.000,00 - Thomas F. Schultz und Jens Jäger, Neustadt, Deutschland
„Charakterisierung des Erregers der Mauke, Agrobacterium tumefaciens Biovar 3, auf molekulargenetischer Basis“
„Neue Erkenntnisse in der Epidemiologie und der Bekämpfung von Agrobacterium tumefaciens, dem Erreger der Mauke an Reben“ (1991)

€ 2.500,00 - Dr. Johannes Hadersdorfer, Freising, Deutschland
„Entwicklung eines isothermalen Amplifikationsprotokoll zum Hochdurchsatzmoni-toring des Plum pox virus in der Steinobstproduktion“ (2013)
 
€ 2.500,00 - Dr. Grégory Pasquier, Cedex, Frankreich
„Untersuchungen zum Einfluss von ESCA auf die Traubenqualität mit Verfahren der Proteomik" (2013)

€ 2.500,00 - Dr. Armin Schüttler, Geisenheim, Deutschland
„Beeinflussende Faktoren auf die aromatische Typizität von Weinen der Rebsorte Vitis vinifera L.cv. Riesling“ (2013)

€ 2.500,00 - Dr. Aurélie Roland, Montpellier, Frankreich
„Influence of oxidation mechanisms during musts elaboration on the aromatic quality of Melon B. and SauvignonBlanc wines from Loire Valley.” (2011)

€ 2.500,00 - Dr. Traud Winkelmann, Hannover, Deutschland
„Saintpaulia ionantha und Cyclamen persicum“ (2003)

DM 5.000,00 - Giorgio Nicolini, S. Michele all’Adige, Italien
„Müller-Thurgau grapes and wines in Trentino (Italy): A multi-faceted approach to wine quality“ (2001)

DM 5.000,00 - Ph. D. Si-Jun Zheng, Wageninge, Holland,
„Towards onions and shallots (Allium cepa L.) resistant to beet armyworm
(Spodoptera exigua Hübner) by transgenesis and convetional breeding“ (2001)

DM 5.000,00 - Dr. Steven Robert Adams, Warwick, England
„Strahlungsgenuss, Photoperiode, Temperatur und deren Einflüsse auf Wachstumsverhalten und Blüteverhalten einiger ausgewählter Zierpflanzen“ (1999)

DM 5.000,00 - Prof. Dr. Margit Laimer da Câmara Machado, Wien, Österreich
„Expression viraler Sequenzen in holzigen Nutzpflanzen zur Induktion von Resistenzen gegen blattlaus- bzw. nematodenübertragene Viren“ (1998)

DM 5.000,00 - Dr. Helmut Pirc, Wien, Österreich
„Selektion, Feststellung der Ertragsentwicklung, Registrierung, wissenschaftliche Aufarbeitung und Inkulturnahme einer neuen „Alternativobstart“ - Cornus mas Jolico“ (1998)

DM 5.000,00 - Vassilios Michos, Athen, Griechenland
„Entwicklung einer neuen Tafeltraubensorte -Attica Seedless-“ (1996)

DM 5.000,00 - Doris Rauhut, Geisenheim, Deutschland
„Beiträge zum S-Stoffwechsel von Hefen (S. cerevisiae) und dem Auftreten flüchtiger S-haltiger Substanzen in Weinen“. (1996)

DM 5.000,00 - Ordónez Amurrio, Marina Juana und Marta Santalla, Ponte-vedra, Spanien
„The pisum sativum Collection from the Northwest of the Iberian Peninsula at the Misión Biológica de Galicia“
„Evaluation of Common Bean germplasm and their implications for breeding“ (1995)

DM 5.000,00 - Peter Balogh, Budapest, Ungarn
„Breeding of Pickling Cucumber Varieties for Disease Resistance“ (1995)

DM 5.000,00 - Uwe Staub, Würzburg, Deutschland
„Viroide in Nutzpflanzen - Nachweis, Epidemiologie und Sequenzanalyse“ (1995)

DM 5.000,00 - Patricia S. Wagenmakers, Wilhelminadorp, Niederlande
„Light relations in orchard systems“ (1995)

DM 5.000,00 - A. Carbonneau, Montpellier, Frankreich
„Le dévelopement au niveau européen des recherches scientifiques et techniques relatives au système de conduite de la vigne“ (1994)

DM 5.000,00 - Klaus Helmer, Elke Jung und Ulrike Ludwig, Geisenheim, Deutschland
„Untersuchung zur In-vitro-Vermehrung von Selenicereus megaianthus, Echinocereus schnollii und Neolloydia pseudipectinata“
„In-vitro-Vermehrung von Pilicarpus als Beitrag zur Erhaltung bedrohter tropischer Arzneipflanzen“ / „Untersuchung zur Adventivwurzelbildung bei in-vitro vermehrten Sprossen von Pyrus, Sorbus und Juglans“ (1992)

DM 5.000,00 - Thomas Rath, Hannover, Deutschland
„Einsatz wissensbasierter Systeme zur Modellierung und Darstellung von gartenbaulichem Fachwissen am Beispiel des hybriden Expertensystems HORTEX“ (1993)

DM 5.000,00 - Claus Oertel, Dresden, Deutschland
„Der geschlossene Kreislauf der Pathogen- und Virusfreimachung von Erdbeeren“ (1991)

Auszeichnungen für Abschlussarbeiten

Auszeichnung 2018

Die Ausgezeichneten von 2008 bis 2015

€ 500,00 - M.Sc. - Melanie Dahlmann
für ihre mit „Sehr gut“ (1,0) bewertete Arbeit über „Wahl- und Orientierungsverhalten von Larven des
Gefurchten Dickmaulrüsslers (Otiorhynchus sulcatus (FABR.)) (Coleoptera: Curculionidae) im Rahmen einer innovativen „Attract-and-Kill“ Strategie“ (2015)

€ 500,00 - M.Sc. - Jean Klieber
für seine mit „Sehr gut“ (1,0) bewertete Arbeit über „Endophytische Etablierung des entomopathogenen Pilzes
Beauveria bassiana (Stamm ATCC 74040) in Tomaten zur Bekämpfung der Tomatenminiermotte Tuta absoluta“ (2015)

€ 500,00 - M.Sc. - Daniel Hege
für seine mit „Sehr gut (1,0)“ bewertete Arbeit über „Möglichkeiten der Effizienzsteigerung bei der mechanischen Segetalpflanzenbekämpfung in Speisezwiebeln und Spinat durch den Einsatz von GPS“ (2014)

€ 500,00 - B.Sc. Mascha Hoffmeister
für ihre mit „Sehr gut (1,0)“ bewertete Arbeit über „Einfluss der Harnstoffbehandlung von Birnenpflanzen auf die Wirtswahl und die Eiablage des Gemeinen Birnblattsaugers Cacopsylla pyri“ (2014)

€ 400,00 - B.Sc. Stefan Balling
für seine mit „Sehr gut (1,0)“ bewertete Arbeit über „Untersuchungen zur Qualitativen Comparativen Analyse bei kleinen Fallzahlen am Beispiel einer Mitarbeiterbefragung im Gartenbau“ (2012)

€ 400,00 - B.Sc. Daniel Hege
für seine mit „Sehr gut (1,0)“ bewertete Arbeit über „Einsparpotenziale im Freilandgemüsebau durch den Einsatz eines GPS Lenkautomaten (RTK) unter Berücksichtigung der Minimalkostenkombination“ (2012)

€ 400,00 - M.Sc. - Frau Yvonne Rondot
für ihre mit „Sehr gut (1,0)“ bewertete Arbeit über „Endophytische und edaphische Etablierung des entomopathogenen Pilzes Beauveria bassiana Stamm ATCC 74040 sowie Untersuchungen zu dessen Virulenz“ (2012)

€ 600,00 - B.Sc. Freya Oellers
für ihre mit „Sehr gut (1,0)“ bewertete Arbeit über den asiatischen Marienkäfer (Harlequin Ladybird), der sich vom Nützling zum Problem gewandelt hat (2010)

€ 600,00 - B.Sc. Theresa Pfeifer
für ihre mit „Sehr gut (1,0)“ bewertete Arbeit. Sie hat die Übergabe von familiengeführten Obstbaubetrieben analysiert und einen Leitfaden erstellt (2010)

€ 500,00 - B.Sc. Christian Dold
für seine mit „Sehr gut (1,0)“ bewertete Arbeit zum Thema „Musa in shaded perennial crops - response to light interception in Costa Rica“ (2008)

€ 500,00 - B.Sc. Markus Kasnitz
für seine mit „Sehr gut (1,0)“ bewertete Arbeit zum Thema „Anzucht von Grünkräutern für den Frischeverzehr - Untersuchungen über den kalt geführten Anbau im Winter auf Gewächshaustischen“ (2008)

Forschungsbeihilfen

DM 5.000,00 - Johann Seckler, Friedrich Zürn, und Wolfgang Pfeifer, Geisenheim, Deutschland
„Verfahren zur Herstellung von Weinen ohne SO2-Zusatz“ (1992)

DM 5.000,00 - Luciano Sicher und Alberto Dorigoni, San Michele, Italien
„Einfluss der verschiedenen Bodenpflegesysteme auf die vegetative und generative Leistung der Rebe“ (1991)
Zuwendungen

DM 8.000,00 - Ludger Hendriks, Hannover, Deutschland
„Kultursteuerung mit Hilfe neuer Temperatur- und Assimilationslichtregelstrategien“ (1992)
€ 2.500,00 - Prof. Dr. Kai Velten, Wiesbaden, Deutschland
„Optimization of cultivation measures affecting soil temperature“ (2003)

DM 5.000,00 - Dr. Luigi Bavaresco, Piacenza, Italien
„Untersuchungen über Unterlagen und deren Fe-Aneignung“ (1996)

DM 5.000,00 - Prof. Francois Champagnol, Montpellier, Frankreich
„Elements de la physiologie de la vigne“ - Komplexe Darstellung und Verarbeitung der internationalen Literatur zu einem Lehrbuch“ (1996)

DM 5.000,00 - Assoc. Prof. Dr. Ales Lebeda, Olomouc-Holice, Tschechische Republik
„Wirt-Parasit-Beziehungen bei Salat - Bremia lactuca“ (1996)

DM 5.000,00 - Hans Bauer, Thalhausen, Deutschland
„Anwendbarkeit von Phenol-Bestimmungen bei der Charakterisierung von Genotypen unter dem Aspekt des Sortenschutzes“ (1992)

DM 5.000,00 - Massimo Bertamini, Arco, Francesco Iacono, Sarche, Flavio Pinamonti, Tassulo und Ivano Artuso, Congnola, Italien
„Manipulation of sink-source relationships through cluster thinning and qualitative effects (cv. Cabernet Saugignon)“
„Investigation of compost mulch in the vineyards of Trentino: effects on the soil and culture“ (1992)

DM 2.000,00 - Dr. Peter Szentiványi, Budapest, Ungarn
„Maßnahmen zur Verbesserung des Walnussanbaus in Ungarn“ (1996)

DM 2.000,00 - Guido Ritter, Rüsselsheim, Deutschland
„Die Bedeutung der phenolischen Saft- und Weininhaltsstoffe während der Verarbeitung von Äpfeln, Speierling und weißen Trauben - Der Einfluss moderner Verfahrenstechnologie auf die Qualität des Endproduktes“ (1995)

DM 2.000,00 - Erhard Sopp, Bornich, Deutschland
„Untersuchungen zur Resistenz von Unterlagsreben gegenüber virusübertragenden Nematoden - unter besonderer Berücksichtigung der Nematodenzönose in Weinbergsböden“ (1995)

DM 2.000,00 - Ulrich Buchholz, Freiburg, Deutschland
„Untersuchung an räuberischen Antagonisten des Einbindigen Traubenwicklers (Eupoecilia ambiguella Hbn.) auf Blüten und Früchten der Weinrebe (Vitis vinifera L.)“ (1994)

DM 2.000,00 - Monika Höfer, Saulheim, Deutschland
„Untersuchungen über Roesleria hypogaea THÜM. & PASS als Erreger des Wurzelschimmels der Weinrebe“ (1994)

DM 2.000,00 - Christoph Steden, Wiesbaden, Deutschland
„Untersuchung zum Einfluss der Tropfengröße auf die Belagsbildung und die biologische Wirksamkeit gegen Oidium tuckeri Berk. an Reben“ (1993)

DM 1.000,00 - Franz-Otto Brauner, Mainz, Deutschland
„Erarbeitung eines Biotopsicherungskonzepts für die hessischen Kalkflugsande“ (1993)

DM 2.000,00 - Beate Berkelmann, Eltville, Deutschland
„Charakterisierung der Bakterienflora und des antagonistischen Potentials in der zirkulierenden Nährlösung einer Tomatenkulur (Lycopersicon esculentum MILL.) in Steinwolle“ (1992)

DM 1.000,00 - Klaus Mende, Schlangenbad, Deutschland
„Bestimmung von Erfordernissen zu einer Schutz- und Entwicklungskonzeption für das Rheingaugebirge/Hinterlandswald unter besonderer Berücksichtigung der Gebietseignung als großflächiges Laubwaldschutzgebiet“ (1993)

Stipendien und Zuwendungen

Hilfe zum Lebensunterhalt
€ 4.100,00 - Tatjana Coscodan (2008)

Anschubfinanzierung
DM 4.000,00 - Hans Dieter Hartmann, Werner Köhler und Christine Jaag, Deutschland
„Sortencharakterisierung von Spargel (Asparagus officinalis) anhand von RAPD-Markern“ (1994)

Stipendium
DM 4.800,00 - Petra Wolf, Deutschland
„Vergleich der Apfelbaumfauna bei integrierter und biologischer Bewirtschaftungsweise unter Berücksichtigung der Blattlausfeinde in der biologischen Parzelle“ (1993)

Kontakt

Rudolf Hermanns Stiftung
Von-Lade-Straße 1
65366 Geisenheim
Telefon: +49 6722 502 629
E-Mail: RHS(at)hs-gm.de

Geschäftsführung

Markus Diehl
Dipl.-Verwaltungsw. Markus Diehl, MPA
Gebäude 1005
Raum 6
Tel. +49 6722 502 621
Markus.Diehl(at)hs-gm.de Details

Kontakt an der Hochschule Geisenheim

Petra Horlaville
Petra Horlaville
Gebäude 5901
Raum 13
Tel. +49 6722 502 629
Petra.Horlaville(at)hs-gm.de Details