Beauftragte

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Als Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte kümmern sich Sabine Muth und ihre Vertreterin Iris Hass-Tschirschke um die Interessen und Belange der weiblichen Belegschaft und der Studentinnen der Hochschule Geisenheim University. Ihr besonderes Anliegen ist die Förderung von Frauen in den Bereichen Karriere und Bildung. Sie sind Ansprechpartner für frauenrelevante Fragen und Gender-Themen. Zusätzlich setzen sie sich für Familienfreundlichkeit in Beruf und Studium ein.

Innerhalb der Hochschule haben die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten das Recht an den Sitzungen der Gremien beratend teilzunehmen. So unterstützen sie die Hochschule dabei, die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen. Rechtliche Grundlage für ihre Tätigkeit ist das Hessische Gleichberechtigungsgesetz (HGlG).

Bei Fällen von Mobbing und sexueller Belästigung stehen sie den Betroffenen zur Seite.

Frauenförderplan der HGU

Die quantitativen Teile 8-10 des Frauenförderplan können bei der Frauenbeauftragten Sabine Muth eingesehen werden.

Mentoring Hessen

Mentoring Hessen

Die Hochschule Geisenheim kooperiert mit Mentoring Hessen – Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft. Die Förderlinien ProCareer.MINT, ProCareer.DOC und ProAcademia des hochschulübergreifenden Netzwerks richten sich an Studentinnen der MINT-Fächer, Doktorandinnen und Post-Docs. Durch Mentoring, Training und Networking werden junge Frauen im Studium unterstützt, praxisnah auf den Berufseinstieg vorbereitet und in ihren Karriereambitionen bestärkt.

Die HGU erkennt die Förderlinien ProCarreerDoc und ProAcademia als Weiterbildungsmaßnahmen an. Doktorandinnen und Wissenschaftlerinnen, die als Mentees an einem Training von Mentoring Hessen teilnehmen, wird dies als Arbeitszeit vollumfänglich gutgeschrieben.

Zum Mentoring Hessen

 

Bewerbungsfrist

Bewerbungen für das Mentoring- Programm sind jedes Jahr zwischen 1. Oktober und 1. Dezember möglich.

Genderneutral schreiben

Fast alles lässt sich genderneutral ausdrücken. Das Problem ist, die richtigen Worte zu finden. Hierbei hilft geschicktgendern.de, das Genderwörterbuch. Es bietet zu vielen Begriffen genderneutrale Alternativen und Formulierungen.

Für die Beschäftigten der HGU hat das Präsidium Hinweise zur Verwendung geschlechtersensibler Sprache verabschiedet. Das Dokument ist im Intranet der Hochschule abrufbar.

Veranstaltungs-Tipps

Gender unter Druck – Geschlechterpolitiken in Europa

Cornelia-Goethe Colloquien im SoSe 2019

Ort: Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend, PEG-Gebäude Raum: PEG 1.G191

Zeiten: Siehe Link

Es weht ein kalter Wind durch Europa. An Einfluss gewinnende rechtspopulistische Parteien profilieren sich mit europakritischen, autoritären Positionen. Im Mittelpunkt ihrer Programme stehen antifeministische und rassistische Forderungen. Gleichzeitig nutzen rechte Akteur*innen den Bezug auf Frauenrechte, um ihre Forderungen zu legitimieren und sich von denjenigen abzugrenzen, die aus ihrer Sicht nicht ‚dazugehören‘.
Seit dem Amsterdamer Vertrag von 1997 ist die Arbeit der EU auf die Prinzipien des Gender Mainstreaming und die Bekämpfung von Diskriminierung auf Grund von Geschlecht, „Race“, ethnischer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung/Beeinträchtigung, Alter und sexueller Orientierung verpflichtet. EU-Geschlechterpolitiken haben sich aus der engen Beschränkung auf Arbeitsmarktpolitik gelöst und zielen mittlerweile auf alle Politikfelder. Schwerpunkte sind neben der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Geschlechterungleichheit und Demokratiedefizite in der Politik sowie der Kampf gegen häusliche Gewalt. Gender Mainstreaming ist rechtspopulistischen Bewegungen ein Dorn im Auge, weil sie Geschlechtergerechtigkeit nicht als Abschaffung von Ungerechtigkeit, sondern als Abschaffung von Geschlechterdifferenz verstehen. „Anti-Genderismus“ bekämpft vehement jedes Verständnis von Geschlecht, das Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität als ‚natürliche‘, unveränderliche Tatsache infrage stellt.
Europäische Demokratie braucht Feminismus. Die Vorträge fokussieren die Konstitution, Bedingungen und Ursachen von Anti-Genderismus und Antifeminismus rechter und rechtspopulistischer Bewegungen und Parteien im europäischen Kontext und setzen sich aus rassismuskritischer, postkolonialer und feministischer Perspektive kritisch mit der EU als Bezugspunkt für intersektionale Kämpfe um soziale Gerechtigkeit auseinander. Dabei machen sie Allianzen und Gegenbewegungen sichtbar und setzen „fake news“ und Politiken der Ausgrenzung Informationen und alternative Handlungsstrategien entgegen.

Weitere Informationen & das Programmheft zur Colloquienreihe unter: http://www.cgc.uni-frankfurt.de/cornelia-goethe-colloquien.

Aktuelles

Mentoring Hessen fördert 288 Teilnehmerinnen in 4 Mentoring-Programmen

Symbolfoto Mentoring Hessen © Nicole Dietzel
Mentoring Hessen © Nicole Dietzel

Im Sommersemester 2018 hat Mentoring Hessen, das Verbundprojekt der hessischen Hochschulen, erstmals vier Mentoring-Programme mit insgesamt 288 Mentees nahezu gleichzeitig gestartet. Auch von der Hochschule Geisenheim sind vier Teilnehmerinnen dabei!

Ziel von Mentoring Hessen ist die passgenaue Karriereförderung von Frauen an Hochschulen, von der Studentin bis zur Professorin.  Zwei Förderlinien, ProCareer.MINT und ProCareer.Doc, zielen dabei auf die Entscheidungsfindung zu Karrierewegen in Wirtschaft und Wissenschaft ab. Zwei weitere, ProAcademia und ProProfessur, fördern Wissenschaftslaufbahnen.

Am 2. Juni fand der gemeinsame Auftakt von ProCareer.MINT und ProCareer.Doc statt. ProCareer.Doc ist die Förderlinie für Doktorandinnen und frühe Postdocs. Sie hat insgesamt 81 Teilnehmerinnen, die aus 150 Bewerberinnen ausgewählt wurden. An ProCareer.MINT nehmen 132 Studentinnen teil, nachdem sich insgesamt 231 beworben hatten. Von der Hochschule Geisenheim sind zwei dabei. Außerdem ist eine Doktorandin für die Teilnahme an ProCareer.Doc ausgewählt worden. Um die Karriereorientierung in Richtung Wirtschaft adäquat zu unterstützen, kooperiert Mentoring Hessen vor allem in diesen Förderlinien mit einer ganzen Reihe namhafter Unternehmen.

Neu ist, dass sich Teilnehmerinnen der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften auch an den Programmen, die auf eine Wissenschaftskarriere ausgelegt sind, beteiligen können. Diese Beteiligung soll zukünftig noch weiter ausgebaut werden. Die Förderlinie ProProfessur richtet sich an Frauen auf dem Weg in die Professur, also an fortgeschrittene Postdocs, Habilitandinnen, Privatdozentinnen, Juniorprofessorinnen oder Nachwuchsgruppenleiterinnen. 45 Frauen werden im Rahmen von ProProfessur gefördert. Und auch hier kommt eine Teilnehmerin von der Hochschule Geisenheim!

ProAcademia ist ein neues Konzept, das Frauen für den erfolgreichen Weg in die Wissenschaft bzw. außeruniversitäre Forschung qualifiziert. Es richtet sich an fortgeschrittene Doktorandinnen und weibliche Postdocs. 30 Teilnehmerinnen wurden für diese Förderlinie ausgewählt.

Bewerbungen sind für ProCareer.MINT, ProCareer.Doc und ProAcademia ab Herbst wieder möglich. Für ProProfessur startet die nächste Runde 2020.

Kategorien: Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, STUDIUM, HOCHSCHULE, FORSCHUNG, Nachrichten

Bilderreihe

Gruppenfoto ProCareer.MINT © Julia Bengeser
Gruppenfoto ProCareer.MINT © Julia Bengeser
Sabine Muth
Sabine Muth
Gebäude 5911
Raum 2.10/2.11
Tel. +49 6722 502 262
Sabine.Muth(at)hs-gm.de Details
Iris Hass-Tschirschke
Dipl.-Ing. Iris Hass-Tschirschke
Gebäude 1000
Raum 316
Tel. +49 6722 502 539
Iris.Hass-Tschirschke(at)hs-gm.de Details

Hinweis für gewaltbetroffene Frauen:

Unter der Telefonnummer 08000 116 016 finden gewaltbetroffene Frauen rund um die Uhr Beratung und Unterstützung. Zusätzlich bietet das "Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen" auf der Seite www.hilfetelefon.de Chat- und E-Mail-Beratung an.