Mentoring Hessen fördert 288 Teilnehmerinnen in 4 Mentoring-Programmen

Beauftragte

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Als Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte kümmern sich Sabine Muth und ihre Vertreterin Iris Hass-Tschirschke um die Interessen und Belange der weiblichen Belegschaft und der Studentinnen der Hochschule Geisenheim University. Ihr besonderes Anliegen ist die Förderung von Frauen in den Bereichen Karriere und Bildung. Sie sind Ansprechpartner für frauenrelevante Fragen und Gender-Themen. Zusätzlich setzen sie sich für Familienfreundlichkeit in Beruf und Studium ein.

Innerhalb der Hochschule haben die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten das Recht an den Sitzungen der Gremien beratend teilzunehmen. So unterstützen sie die Hochschule dabei, die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen. Rechtliche Grundlage für ihre Tätigkeit ist das Hessische Gleichberechtigungsgesetz (HGlG).

Bei Fällen von Mobbing und sexueller Belästigung stehen sie den Betroffenen zur Seite.

Frauenförderplan der HGU

Die quantitativen Teile 8-10 des Frauenförderplan können bei der Frauenbeauftragten Sabine Muth eingesehen werden.

Dokumente für Beschäftigte der HGU

Antidiskriminierungsrichtlinie der Hochschule Geisenheim

Dienstvereinbarung "Flexible Arbeitszeit" und Dienstvereinbarung "Telearbeit":
Mitarbeiter*innen der Hochschule Geisenheim finden die Dienstvereinbarungen im Intranet unter dem Pfad \\hs-gm.local\intranet\20_Organisation HGU\7_Satzungen, Ordnungen, DV, Amtliche Mitteilungen\Dienstvereinbarungen.

Mentoring Hessen

Mentoring Hessen

Die Hochschule Geisenheim kooperiert mit Mentoring Hessen – Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft. Die Förderlinien ProCareer.MINT, ProCareer.DOC und ProAcademia des hochschulübergreifenden Netzwerks richten sich an Studentinnen der MINT-Fächer, Doktorandinnen und Post-Docs. Durch Mentoring, Training und Networking werden junge Frauen im Studium unterstützt, praxisnah auf den Berufseinstieg vorbereitet und in ihren Karriereambitionen bestärkt.

Die HGU erkennt die Förderlinien ProCarreerDoc und ProAcademia als Weiterbildungsmaßnahmen an. Doktorandinnen und Wissenschaftlerinnen, die als Mentees an einem Training von Mentoring Hessen teilnehmen, wird dies als Arbeitszeit vollumfänglich gutgeschrieben.

Zum Mentoring Hessen

 

Bewerbungsfrist

Bewerbungen für das Mentoring- Programm sind jedes Jahr zwischen 1. Oktober und 1. Dezember möglich.

Literaturempfehlungen

Allmendinger, Jutta (2021): Es geht nur gemeinsam! Wie wir endlich Geschlechtergerechtigkeit erreichen. 1. Auflage. Berlin: Ullstein Ebooks.

Brantenberg, Gerd (2004): Egalia's daughters. A satire of the sexes. Emeryville, CA: Seal Press.

Cain, Susan (2013): Still. Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt. München: Verlagsgruppe Random House GmbH.

Evaristo, Bernardine (2020): Girl, woman, other. London: Penguin Books.

Gerhard, Ute (2018): Für eine andere Gerechtigkeit. Dimensionen feministischer Rechtskritik. Frankfurt, New York: Campus Verlag.

Konrad, Sandra (2019): Das beherrschte Geschlecht. Warum sie will, was er will. Ungekürzte Taschenbuchausgabe. München: Piper.

Obama, Michelle (2018): Becoming. Meine Geschichte. Deutsche Erstausgabe, 1. Auflage. München: Goldmann.

Onken, Julia (2018): Mit dem Herzen der Löwin. Warum Frauen ihr Selbstbewusstsein verlieren und wie sie es zurückgewinnen. München: C.H.Beck.

Potreck-Rose, Friederike (2017): Von der Freude, den Selbstwert zu stärken. Zwölfte Auflage. Stuttgart: Klett-Cotta.

Reinhard, Rebekka (2015): Kleine Philosophie der Macht (nur für Frauen). 2. Auflage. München: Ludwig.

Westover, Tara (2018): Educated. A memoir. A Random House International edition. New York: Random House.

 

Weitere Literatur zum Theme Frauen und Karriere finden Sie auch auf www.wiso--net.de. (Aufrufbar aus dem Hochschulnetz und über VPN.)

Podcast-Empfehlungen

Still und Stark: Erfolg muss nicht laut sein! Der Business Podcast mit Timon & Melina Royer. (Für ruhige Menschen und introvertierte Persönlichkeiten)

She did it her way: Tipps für Entrepreneure und jene, die es werden wollen. (Podcast in Englisch)

Genderneutral schreiben

Fast alles lässt sich genderneutral ausdrücken. Das Problem ist, die richtigen Worte zu finden. Hierbei helfen Genderwörterbücher wie z.B. geschicktgendern.de, gendern.de und buchstaben.com/gender-woerterbuch. Sie bieten genderneutrale Alternativen und Formulierungen.

Für die Beschäftigten der HGU hat das Präsidium Hinweise zur Verwendung geschlechtersensibler Sprache verabschiedet. Das Dokument ist im Intranet der Hochschule abrufbar.

Geschlechtsneutrale Anrede in der Stellenausschreibung

Warum gibt es die geschlechtsneutrale Anrede in der Stellenausschreibung?

Ein oft wiederholtes Experiment zeigt, dass die alleinige Verwendung der maskulinen Form, mit der auch Frauen mitgemeint sein sollen („generisches Maskulinum“), dazu führt, dass deutlich mehr Männer assoziiert werden. Das heißt Versuchsteilnehmer und Versuchsteilnehmerinnen hatten in ihrer Vorstellung sehr viel häufiger an Männer als an Frauen gedacht. „Mitmeinen“ funktioniert also nicht. Frauen fühlen sich durch eine solche Generalklausel nicht angesprochen und werden auch nicht „mitgedacht“.

Seit dem 1. Januar 2019 gibt es offiziell das sogenannte dritte Geschlecht. Hintergrund ist ein Beschluss des Bundesverfassungsgerichts von 2017, wonach es möglich sein muss im Geburtenregister neben „weiblich“ und „männlich“ ein drittes Geschlecht eintragen zu lassen. Durch bisher übliche Stellenanzeigen mit (m/w) werden Menschen, die sich nicht innerhalb des binären Geschlechtssystems einordnen lassen können oder wollen, nicht angesprochen und diskriminiert. Das AGG (Antidiskriminierungsgesetz) verlangt merkmalsneutrale Stellenausschreibungen, u.a. hinsichtlich des Geschlechts und der sexuellen Identität. Durch Verwendung geschlechtsunabhängiger Oberbegriffe lässt sich eine solche Diskriminierung vermeiden. Andere Alternativen haben sich grammatikalisch und sprachlich (noch) nicht durchgesetzt. In Stellenanzeigen findet sich bislang meist der Zusatz (m/w/d). D steht für divers und soll inter- und transsexuelle Menschen einschließen.

Aktuelles

Mentoring Hessen fördert 288 Teilnehmerinnen in 4 Mentoring-Programmen

Symbolfoto Mentoring Hessen © Nicole Dietzel
Mentoring Hessen © Nicole Dietzel

Im Sommersemester 2018 hat Mentoring Hessen, das Verbundprojekt der hessischen Hochschulen, erstmals vier Mentoring-Programme mit insgesamt 288 Mentees nahezu gleichzeitig gestartet. Auch von der Hochschule Geisenheim sind vier Teilnehmerinnen dabei!

Ziel von Mentoring Hessen ist die passgenaue Karriereförderung von Frauen an Hochschulen, von der Studentin bis zur Professorin.  Zwei Förderlinien, ProCareer.MINT und ProCareer.Doc, zielen dabei auf die Entscheidungsfindung zu Karrierewegen in Wirtschaft und Wissenschaft ab. Zwei weitere, ProAcademia und ProProfessur, fördern Wissenschaftslaufbahnen.

Am 2. Juni fand der gemeinsame Auftakt von ProCareer.MINT und ProCareer.Doc statt. ProCareer.Doc ist die Förderlinie für Doktorandinnen und frühe Postdocs. Sie hat insgesamt 81 Teilnehmerinnen, die aus 150 Bewerberinnen ausgewählt wurden. An ProCareer.MINT nehmen 132 Studentinnen teil, nachdem sich insgesamt 231 beworben hatten. Von der Hochschule Geisenheim sind zwei dabei. Außerdem ist eine Doktorandin für die Teilnahme an ProCareer.Doc ausgewählt worden. Um die Karriereorientierung in Richtung Wirtschaft adäquat zu unterstützen, kooperiert Mentoring Hessen vor allem in diesen Förderlinien mit einer ganzen Reihe namhafter Unternehmen.

Neu ist, dass sich Teilnehmerinnen der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften auch an den Programmen, die auf eine Wissenschaftskarriere ausgelegt sind, beteiligen können. Diese Beteiligung soll zukünftig noch weiter ausgebaut werden. Die Förderlinie ProProfessur richtet sich an Frauen auf dem Weg in die Professur, also an fortgeschrittene Postdocs, Habilitandinnen, Privatdozentinnen, Juniorprofessorinnen oder Nachwuchsgruppenleiterinnen. 45 Frauen werden im Rahmen von ProProfessur gefördert. Und auch hier kommt eine Teilnehmerin von der Hochschule Geisenheim!

ProAcademia ist ein neues Konzept, das Frauen für den erfolgreichen Weg in die Wissenschaft bzw. außeruniversitäre Forschung qualifiziert. Es richtet sich an fortgeschrittene Doktorandinnen und weibliche Postdocs. 30 Teilnehmerinnen wurden für diese Förderlinie ausgewählt.

Bewerbungen sind für ProCareer.MINT, ProCareer.Doc und ProAcademia ab Herbst wieder möglich. Für ProProfessur startet die nächste Runde 2020.

Kategorien: Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, STUDIUM, HOCHSCHULE, FORSCHUNG, Nachrichten

Bilderreihe

Gruppenfoto ProCareer.MINT © Julia Bengeser
Gruppenfoto ProCareer.MINT © Julia Bengeser
Sabine Muth
Sabine Muth
Gebäude 5911
Raum 2.10/2.11
Tel. +49 6722 502 262
Sabine.Muth(at)hs-gm.de Details
Anne-Katrin Kleih
Anne-Katrin Kleih, M.Sc.
Gebäude 5800
Raum 1.3
Tel. +49 6722 502 88732
AnneKatrin.Kleih(at)hs-gm.de Details

Hinweis für gewaltbetroffene Frauen:

Unter der Telefonnummer 08000 116 016 finden gewaltbetroffene Frauen rund um die Uhr Beratung und Unterstützung. Zusätzlich bietet das "Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen" auf der Seite www.hilfetelefon.de Chat- und E-Mail-Beratung an.