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4. Geisenheimer Fallstudientag vernetzt Unternehmen und Studierende

Geisenheimer Studierende sind begehrt bei führenden Unternehmen der deutschen Weinbranche.

Schon in seiner vierten Ausgabe ist der Geisenheimer Fallstudientag mittlerweile zu einer festen Institution geworden. Die Studierenden schätzen an diesem besonderen Lehrformat, dass sie bereits im Studium reale Probleme der Unternehmen lösen und das in Geisenheim Gelernte anwenden dürfen. Die beteiligten Unternehmen schätzen neben den zeitigen Kontakt zu den engagierten Studierenden auch den frischen Blick auf ihre Problemstellungen und die kreativen Lösungsvorschläge der Geisenheimer. „Der Fallstudientag ist eine ideale Plattform, einerseits neue Blickwinkel von den Studierenden in Bezug auf unsere alltäglichen Herausforderungen einzufangen und andererseits bietet es uns auch die Möglichkeit die Studierenden – als potenzielle Nachwuchskräfte für unser Unternehmen – in Aktion zu erleben“, hebt Katharina Eichinger von Rotkäppchen-Mumm hervor.

In kleinen Arbeitsgruppen arbeiteten sechzehn Studierende am 5. April 2019einen Tag lang an den Fallstudien der Rotkäppchen Mumm Sektkellereien und der Hawesko Holding. Beide Unternehmen hatten brandaktuelle Problemstellungen aus dem Bereich „Entwicklung einer Eigenmarke im Premiumbereich“ und „Auffrischung einer Marke für jüngere Zielgruppen“ im Gepäck und suchten Input der Geisenheimer Studierenden. Mit Unterstützung der Firmenvertreter entwickelten diese ein stimmiges Eigenmarkenkonzept mit Social Media Strategie im Premiumbereich des Versandhandels von Hawesko. Bei Rotkäppchen-Mumm bestand die Aufgabe in der Zielgruppenerweiterung und einem stimmigen Konzept zur Auffrischung einer bestehenden starken Weinmarke.

Dabei waren die Anforderungen nicht gering: „Überraschend, inspirierend und kreativ sollte das fertige Konzept der Studierenden sein. Frische Ideen und ein unverbrauchter Blick auf unsere Zielgruppe waren uns wichtig. Dafür wurde den ganzen Tag unter Zeitdruck diskutiert, recherchiert und konzipiert. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Mit Fachwissen aus Marketing und Weinbereitung ist den Studierenden die Fallstudie sehr gut gelungen. Analytisches Denkvermögen gepaart mit Kreativität, einem strukturierten Vorgehen, Zielorientierung und Zeitmanagement war dabei genauso gefragt wie die Wahl der richtigen Arbeitsmethoden. Dazu gehörten auch eine ordentliche Portion Teamgeist, hohe kommunikativen Fähigkeiten und eine extrem hohe Einsatzbereitschaft, um an diesem Tag zu bestehen“, beschreibt Anna-Helene Bunge von Hawesko das von den Studierenden geforderte Profil.

Die für den Fallstudientag qualifizierten Studierenden äußerten sich auch dieses Jahr wieder begeistert. „In meinen Augen ist das eine sehr große Chance, einen realistischen Einblick in das spätere Berufsfeld zu erhalten und sich so ein Stück weit auch selbst zu testen, wieviel man aus der Theorie bereits in der Praxis umsetzen kann“, beschreibt Charlotte Braun, 4. Semester Internationale Weinwirtschaft, ihre Erfahrungen des Tages. „Es war großartig, praxisnah an echten Problemen zu arbeiten und so einen Einblick in das Berufsfeld zu erlangen“, ergänzte Lucas Reichert, 4. Semester Weinbau und Oenologie. „Ich habe gelernt, unter Zeitdruck vielfältige Aufgaben zu organisieren und vor allem zu priorisieren, und Entscheidungen auch ohne einhundert prozentige Sicherheit zu treffen“, hob Jonas Hirn, 4. Semester Internationale Weinwirtschaft, hervor. „Dies war ein Tag, an dessen Ende ich mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken nach Hause gehen durfte. Sowohl die Betreuung seitens der Lehrkräfte als auch der Unternehmensvertreter war zu jedem Zeitpunkt hervorragend“, so sein Kommilitone Frederik Schulz. „Der Tag war definitiv ein Gewinn und ich würde den nachfolgenden Semestern die Teilnahme mit sehr gutem Gewissen empfehlen“, betonte Kira Gerhard, ebenfalls 4. Semester im Studiengang Internationale Weinwirtschaft.

„Perfekt und mit Herz organisiert sorgten Prof. Dr. Simone Loose und Prof. Dr. Gergely Szolnoki sowie das gesamte Team der Hochschule ganz nebenbei dafür, dass wir die Menschen des Weinbusiness von morgen kennen lernen, Kontakte knüpfen und den ein oder anderen Praktikumsplatz vermitteln konnten. Wir freuen uns, unsere Türen in Hamburg für das Gewinnerteam zu öffnen. Die Studierenden können dann uns bei der Arbeit über die Schulter schauen und einen Blick hinter die Kulissen werfen. Wir sagen ‚Danke‘ für einen ereignisreichen und beflügelnden Tag mit bereichernden Gesprächen und professionellen Resultaten“, fasste Anna-Helene Bunge von Hawesko den 4. Geisenheimer Fallstudientag zusammen.

Auch das Fazit von Katharina Eichinger von Rotkäppchen-Mumm fällt äußerst positiv aus: „Wir freuen und bedanken uns sehr, dass wir dieses Jahr bereits zum zweiten Mal am Fallstudientag in Geisenheim teilnehmen durften. Es hat uns viel Spaß gemacht zu sehen, wie motiviert und kreativ die Studierenden in ihren Gruppen zusammengearbeitet haben. Für uns als Unternehmen ist die Zusammenarbeit mit der Hochschule Geisenheim unglaublich spannend – die Kombination aus Betriebswirtschaft und Weinwissen und das tiefe Interesse der Studierenden für unsere Branche ist sehr wertvoll. Ein rundum gelungener Tag in familiärer Atmosphäre!“

„Der Fallstudientag liegt uns besonders am Herzen, da er unsere Studierenden gezielt auf die Praxis im Arbeitsalltag vorbereitet und ihnen frühzeitig die Vernetzung mit namhaften Unternehmen ermöglicht“, berichtet Prof. Dr. Simone Loose, Leiterin des Instituts für Wein- und Getränkewirtschaft der Hochschule Geisenheim. „Beim Lösen von Praxisfällen können unsere Studierenden austesten, wie gut sie ihr in Geisenheim erlerntes Wissen in realen Arbeitsbedingungen unter Zeitdruck und in gemischten Teams effektiv anwenden können“, hebt Prof. Dr. Gergely Szolnoki hervor.

Kategorien: STUDIUM, International Wine Business (B.Sc.), Internationale Weinwirtschaft (B.Sc.), Weinbau und Oenologie (B.Sc.), Wein- und Getränkewirtschaft, Nachrichten

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Unsere Forschung ist gleichermaßen anwendungs- wie grundlagenorientiert. Ihr Fokus liegt in pflanzenwissenschaftlichen Themengebieten der Sonderkulturen (Reben, Obst, Gemüse, Zierpflanzen) und deren vielfältigen Produktions- und Verarbeitungsbereichen. Hierzu gehören auch Forschungsansätze zu Aspekten des Naturschutzes, der Getränkewissenschaften, der Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelanalytik, der Logistik von Frischprodukten sowie zu dem wirtschaftswissenschaftlichen Umfeld dieser Bereiche. Weitere Schwerpunkte unserer Forschung liegen zudem in der Planung und Entwicklung von Kulturlandschaften und Stadtregionen.

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Unsere Hochschule bietet einmalige Möglichkeiten, wissenschaftlich herausragende und zugleich praxisnahe Forschung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Sonderkulturen zu betreiben. Dabei profitieren wir zugleich von einem engen Netzwerk zu nationalen und internationalen Partnern und von unserer eigenen hervorragenden Infrastruktur in Geisenheim. Vizepräsidentin Forschung Prof. Dr. Annette Reineke